Hi,
mal ne sehr allgemein formulierte Frage: Was sollte man alles so drauf haben und als einigermaßen "guter" Gitarrist zu werden? (naja wer is schon "gut"?). Ich weiß is en bischen dumm gefragt, is nur so: Ich üb spiel jetzt seit ca. 4 Monaten, Gitarre spielen macht mir immer noch einen riesigen Spaß(üb eigentlich jeden Tag, oft sehr lange), nur ich denke immer nur Lieder nach Tabs nachspielen(auch richtige schwierige) macht keinen guten Gitarristen aus. Es lassen sich dadurch vieleicht gute Freunde begeistern aber andere Gitarristen können es halt besser beurteilen ob man nun was dauf hat. Aber wo soll ich anfangen? Lieder üben kann sicher net schaden, aber wie kann ich eigene machen? Skalen üben? Einfach so en bischen rumklimpern, die Gitarre richtig kennenlernen, wissen wo die Töne liegen,Akkorde miteinander verbinden usw.? Vieleicht ist meine Frage auch unnütz, weil wahrscheinlich alles mit der Zeit kommt.Vieleicht kann ich das nach dieser kurzen Zeit noch gar nicht wissen. Aber gibt es nicht ein paar Sachen wonach ich mich einfach richten sollte?
Würd mich auf eure Sicht der Dinge freuen. :)
Gruss
Flash
Übersicht
- (Gitarre) Was alles lernen? - gestartet von Flash 13. Februar 2003 um 19:51h
- Re: (Gitarre) Was alles lernen?
- von
Flash
am 14. Februar 2003 um 16:10
- Re: (Gitarre) Was alles lernen?
- von
Hunter
am 14. Februar 2003 um 08:07
- Re: (Gitarre) Was alles lernen?
- von
Pepe
am 14. Februar 2003 um 00:24
- Re: (Gitarre) Was alles lernen?
- von
Lothy
am 13. Februar 2003 um 23:21
- Re: (Gitarre) Was alles lernen?
- von
Der Felix
am 13. Februar 2003 um 22:22
- Re: (Gitarre) Was alles lernen?
- von
martin
am 13. Februar 2003 um 22:37
- Re: (Gitarre) Was alles lernen?
- von
martin
am 13. Februar 2003 um 22:37
- timing is the secret!
- von
martin
am 13. Februar 2003 um 21:11
- Re: (Gitarre) Was alles lernen?
- von
Jonas
am 13. Februar 2003 um 19:58
- Re: (Gitarre) Was alles lernen?
- von
Flash
am 13. Februar 2003 um 20:29
- Re: (Gitarre) Was alles lernen?
- von
Jonas
am 13. Februar 2003 um 21:07
- Re: (Gitarre) Was alles lernen?
- von
Jonas
am 13. Februar 2003 um 21:07
- Re: (Gitarre) Was alles lernen?
- von
Flash
am 13. Februar 2003 um 20:29
- Re: (Gitarre) Was alles lernen?
- von
Flash
am 14. Februar 2003 um 16:10
: Hi,
: mal ne sehr allgemein formulierte Frage: Was sollte man alles so drauf haben und als einigermaßen "guter" Gitarrist zu werden? (naja wer is schon "gut"?). Ich weiß is en bischen dumm gefragt, is nur so: Ich üb spiel jetzt seit ca. 4 Monaten, Gitarre spielen macht mir immer noch einen riesigen Spaß(üb eigentlich jeden Tag, oft sehr lange), nur ich denke immer nur Lieder nach Tabs nachspielen(auch richtige schwierige) macht keinen guten Gitarristen aus. Es lassen sich dadurch vieleicht gute Freunde begeistern aber andere Gitarristen können es halt besser beurteilen ob man nun was dauf hat. Aber wo soll ich anfangen? Lieder üben kann sicher net schaden, aber wie kann ich eigene machen? Skalen üben? Einfach so en bischen rumklimpern, die Gitarre richtig kennenlernen, wissen wo die Töne liegen,Akkorde miteinander verbinden usw.? Vieleicht ist meine Frage auch unnütz, weil wahrscheinlich alles mit der Zeit kommt.Vieleicht kann ich das nach dieser kurzen Zeit noch gar nicht wissen. Aber gibt es nicht ein paar Sachen wonach ich mich einfach richten sollte?
: Würd mich auf eure Sicht der Dinge freuen. :)
:
: Gruss
: Flash
Hi Flash!
Meine Meinung dazu: ein guter Gitarrist wird am besten von seinem Publikum beurteilt, nicht von einem anderen Gitarristen. Was will man denn hauptsächlich erreichen mit seinem Gitarrespiel? Ich denke, anderen Menschen ein wenig Spaß und Freude vermitteln an dem was man macht, und dafür braucht es manchmal eben "nur" den berühmten Lagerfeuer Akkordschrammel Song, kommt eben auf die Situation an und wie du es rüberbringst.
Noch ein Kriterium: du bist ein guter Gitarrist wenn du sagen kannst, dass das was du spielst und wie du es spielst für dich einfach nur geil (tschuldigung) ist. Das heißt nicht, dass man sich auf die Schulter klopft und sich selber einredet wie gut man ist, sondern, dass man den Spaß den man hat ehrlich rüberbringt und sich nicht gleich mies fühlt, weil man mal ein Flitzefinger Video gesehen hat.
Und es kommt wirklich viel mit der Zeit und meist auch ein wenig unerwartet.
Das ist meine Socht der Dinge.
Mach's gut und viel Spaß!
: mal ne sehr allgemein formulierte Frage: Was sollte man alles so drauf haben und als einigermaßen "guter" Gitarrist zu werden? (naja wer is schon "gut"?). Ich weiß is en bischen dumm gefragt, is nur so: Ich üb spiel jetzt seit ca. 4 Monaten, Gitarre spielen macht mir immer noch einen riesigen Spaß(üb eigentlich jeden Tag, oft sehr lange), nur ich denke immer nur Lieder nach Tabs nachspielen(auch richtige schwierige) macht keinen guten Gitarristen aus. Es lassen sich dadurch vieleicht gute Freunde begeistern aber andere Gitarristen können es halt besser beurteilen ob man nun was dauf hat. Aber wo soll ich anfangen? Lieder üben kann sicher net schaden, aber wie kann ich eigene machen? Skalen üben? Einfach so en bischen rumklimpern, die Gitarre richtig kennenlernen, wissen wo die Töne liegen,Akkorde miteinander verbinden usw.? Vieleicht ist meine Frage auch unnütz, weil wahrscheinlich alles mit der Zeit kommt.Vieleicht kann ich das nach dieser kurzen Zeit noch gar nicht wissen. Aber gibt es nicht ein paar Sachen wonach ich mich einfach richten sollte?
: Würd mich auf eure Sicht der Dinge freuen. :)
:
: Gruss
: Flash
Hi Flash!
Meine Meinung dazu: ein guter Gitarrist wird am besten von seinem Publikum beurteilt, nicht von einem anderen Gitarristen. Was will man denn hauptsächlich erreichen mit seinem Gitarrespiel? Ich denke, anderen Menschen ein wenig Spaß und Freude vermitteln an dem was man macht, und dafür braucht es manchmal eben "nur" den berühmten Lagerfeuer Akkordschrammel Song, kommt eben auf die Situation an und wie du es rüberbringst.
Noch ein Kriterium: du bist ein guter Gitarrist wenn du sagen kannst, dass das was du spielst und wie du es spielst für dich einfach nur geil (tschuldigung) ist. Das heißt nicht, dass man sich auf die Schulter klopft und sich selber einredet wie gut man ist, sondern, dass man den Spaß den man hat ehrlich rüberbringt und sich nicht gleich mies fühlt, weil man mal ein Flitzefinger Video gesehen hat.
Und es kommt wirklich viel mit der Zeit und meist auch ein wenig unerwartet.
Das ist meine Socht der Dinge.
Mach's gut und viel Spaß!
: : Hi,
: : mal ne sehr allgemein formulierte Frage: Was sollte man alles so drauf haben und als einigermaßen "guter" Gitarrist zu werden? (naja wer is schon "gut"?). Ich weiß is en bischen dumm gefragt, is nur so: Ich üb spiel jetzt seit ca. 4 Monaten, Gitarre spielen macht mir immer noch einen riesigen Spaß(üb eigentlich jeden Tag, oft sehr lange), nur ich denke immer nur Lieder nach Tabs nachspielen(auch richtige schwierige) macht keinen guten Gitarristen aus. Es lassen sich dadurch vieleicht gute Freunde begeistern aber andere Gitarristen können es halt besser beurteilen ob man nun was dauf hat. Aber wo soll ich anfangen? Lieder üben kann sicher net schaden, aber wie kann ich eigene machen? Skalen üben? Einfach so en bischen rumklimpern, die Gitarre richtig kennenlernen, wissen wo die Töne liegen,Akkorde miteinander verbinden usw.? Vieleicht ist meine Frage auch unnütz, weil wahrscheinlich alles mit der Zeit kommt.Vieleicht kann ich das nach dieser kurzen Zeit noch gar nicht wissen. Aber gibt es nicht ein paar Sachen wonach ich mich einfach richten sollte?
: : Würd mich auf eure Sicht der Dinge freuen. :)
: :
: : Gruss
: : Flash
:
:
: Hi Flash!
:
: Meine Meinung dazu: ein guter Gitarrist wird am besten von seinem Publikum beurteilt, nicht von einem anderen Gitarristen. Was will man denn hauptsächlich erreichen mit seinem Gitarrespiel? Ich denke, anderen Menschen ein wenig Spaß und Freude vermitteln an dem was man macht, und dafür braucht es manchmal eben "nur" den berühmten Lagerfeuer Akkordschrammel Song, kommt eben auf die Situation an und wie du es rüberbringst.
: Noch ein Kriterium: du bist ein guter Gitarrist wenn du sagen kannst, dass das was du spielst und wie du es spielst für dich einfach nur geil (tschuldigung) ist. Das heißt nicht, dass man sich auf die Schulter klopft und sich selber einredet wie gut man ist, sondern, dass man den Spaß den man hat ehrlich rüberbringt und sich nicht gleich mies fühlt, weil man mal ein Flitzefinger Video gesehen hat.
: Und es kommt wirklich viel mit der Zeit und meist auch ein wenig unerwartet.
: Das ist meine Socht der Dinge.
:
: Mach's gut und viel Spaß!
Muss ganz ehrlich sagen mit so einer Antwort, mal abgesehen dass du vollkommen Recht hast, hätt ich jetzt net gerechtnet. :) Ich hätte zwar gerne noch ein paar Infos was man so alles braucht um auch eigene Songs zu schreiben und zu improvisieren, aber deine Antwort hat mir doch etwas die Augen geöffnet. Schade das die meisten nicht so denke wie du, es wäre für alle "gesünder" :) Nochmals danke!
Gruss
Flash
: : mal ne sehr allgemein formulierte Frage: Was sollte man alles so drauf haben und als einigermaßen "guter" Gitarrist zu werden? (naja wer is schon "gut"?). Ich weiß is en bischen dumm gefragt, is nur so: Ich üb spiel jetzt seit ca. 4 Monaten, Gitarre spielen macht mir immer noch einen riesigen Spaß(üb eigentlich jeden Tag, oft sehr lange), nur ich denke immer nur Lieder nach Tabs nachspielen(auch richtige schwierige) macht keinen guten Gitarristen aus. Es lassen sich dadurch vieleicht gute Freunde begeistern aber andere Gitarristen können es halt besser beurteilen ob man nun was dauf hat. Aber wo soll ich anfangen? Lieder üben kann sicher net schaden, aber wie kann ich eigene machen? Skalen üben? Einfach so en bischen rumklimpern, die Gitarre richtig kennenlernen, wissen wo die Töne liegen,Akkorde miteinander verbinden usw.? Vieleicht ist meine Frage auch unnütz, weil wahrscheinlich alles mit der Zeit kommt.Vieleicht kann ich das nach dieser kurzen Zeit noch gar nicht wissen. Aber gibt es nicht ein paar Sachen wonach ich mich einfach richten sollte?
: : Würd mich auf eure Sicht der Dinge freuen. :)
: :
: : Gruss
: : Flash
:
:
: Hi Flash!
:
: Meine Meinung dazu: ein guter Gitarrist wird am besten von seinem Publikum beurteilt, nicht von einem anderen Gitarristen. Was will man denn hauptsächlich erreichen mit seinem Gitarrespiel? Ich denke, anderen Menschen ein wenig Spaß und Freude vermitteln an dem was man macht, und dafür braucht es manchmal eben "nur" den berühmten Lagerfeuer Akkordschrammel Song, kommt eben auf die Situation an und wie du es rüberbringst.
: Noch ein Kriterium: du bist ein guter Gitarrist wenn du sagen kannst, dass das was du spielst und wie du es spielst für dich einfach nur geil (tschuldigung) ist. Das heißt nicht, dass man sich auf die Schulter klopft und sich selber einredet wie gut man ist, sondern, dass man den Spaß den man hat ehrlich rüberbringt und sich nicht gleich mies fühlt, weil man mal ein Flitzefinger Video gesehen hat.
: Und es kommt wirklich viel mit der Zeit und meist auch ein wenig unerwartet.
: Das ist meine Socht der Dinge.
:
: Mach's gut und viel Spaß!
Muss ganz ehrlich sagen mit so einer Antwort, mal abgesehen dass du vollkommen Recht hast, hätt ich jetzt net gerechtnet. :) Ich hätte zwar gerne noch ein paar Infos was man so alles braucht um auch eigene Songs zu schreiben und zu improvisieren, aber deine Antwort hat mir doch etwas die Augen geöffnet. Schade das die meisten nicht so denke wie du, es wäre für alle "gesünder" :) Nochmals danke!
Gruss
Flash
Hi Flash!
Sei dir gewiß, dass ist eigentlich das, was bei mir am Längsten gedauert hat.,-)
Mach's gut!
Sei dir gewiß, dass ist eigentlich das, was bei mir am Längsten gedauert hat.,-)
Mach's gut!
hallo flash,
also für mich zählt eigentlich am allermeisten das timing!
man kann den größten scheiß und die falschesten töne improvisieren, aber wenn das timing, der groove, die phrasierung u.s.w. dabei stimmen wird es immer (na ja, fast immer) gut klingen!
das thema timing und groove wird von vielen gitarristen fälschlicherweise mit dem begriff "feeling" gleichgesetzt. leider ist das nicht wirklich soooo einfach.
ich habe schon schüler gehabt und gitarristen auf sessions angetroffen, die meinten sie wären die absoluten superstars. leider war ich nicht in der lage, mit ihnen zu jammen oder überhaupt irgendwie musik zu machen, weil ich nicht mit ihnen zusammen spielen konnte (ist wie ein defekter sync beim digitalrecording...), weil ich deren timing (-schwankungen) nicht nachvollziehen konnte.
also:
immer alles auch mit metronomen üben
immer alles dann auch ohne metronomen üben
alles auch extrem langsam in zeitlupe spielen (hammerhart schwer teilweise :-))
loops im sequenzer programmieren und dann 2 takte pause einfügen. über den loop und die pause weiterspielen, wenn du in time bist wirst du nahtlos immer weiterspielen können. wackelt dein timing wirst du beim wiedereinsetzen des loops rausfliegen. dann die pausen irgendwann auf 4 takte, 6 takte u.s.w. verlängern.
viel spaß beim üben
gruß martin
also für mich zählt eigentlich am allermeisten das timing!
man kann den größten scheiß und die falschesten töne improvisieren, aber wenn das timing, der groove, die phrasierung u.s.w. dabei stimmen wird es immer (na ja, fast immer) gut klingen!
das thema timing und groove wird von vielen gitarristen fälschlicherweise mit dem begriff "feeling" gleichgesetzt. leider ist das nicht wirklich soooo einfach.
ich habe schon schüler gehabt und gitarristen auf sessions angetroffen, die meinten sie wären die absoluten superstars. leider war ich nicht in der lage, mit ihnen zu jammen oder überhaupt irgendwie musik zu machen, weil ich nicht mit ihnen zusammen spielen konnte (ist wie ein defekter sync beim digitalrecording...), weil ich deren timing (-schwankungen) nicht nachvollziehen konnte.
also:
immer alles auch mit metronomen üben
immer alles dann auch ohne metronomen üben
alles auch extrem langsam in zeitlupe spielen (hammerhart schwer teilweise :-))
loops im sequenzer programmieren und dann 2 takte pause einfügen. über den loop und die pause weiterspielen, wenn du in time bist wirst du nahtlos immer weiterspielen können. wackelt dein timing wirst du beim wiedereinsetzen des loops rausfliegen. dann die pausen irgendwann auf 4 takte, 6 takte u.s.w. verlängern.
viel spaß beim üben
gruß martin
Moin Flash,
worauf beziehst Du das? Betrachtet man allein die Technik, das "Spielgeschick" würde ich sagen:
1. Irgendjemand ist sowieso immer besser/schneller/geschickter. Das liegt in der Natur der Sache.
2. Folglich ist es völlig wurscht, wie viel Du kannst, richtig gut bist Du erst, wenn Du weisst, was Du alles NICHT kannst. Das ist für alle sinnvoller.
Ansonsten sehe ich's ähnlich wie Jonas, zumal Musikalität da ohenhin noch nicht inbegriffen ist (grundsätzlich ja auch Geschmackssache). Man kann auch einen richtige geilen Song schreiben ohne ein Instrument zu spielen, aber nicht jeder Instrumentalist, sei er noch so geschickt, kann einen guten Song schreiben. Was bringt mir einer, der 1000 Noten pro Sekunde spielen kann (auch nach Metronom ;-)), dessen "Songs" aber nur den Voyeuren unter den Gitarristen dienen, die damit an den Griffbrettwichsereien des Protagonisten teilhaben können und nichts weiter als billiges Playback sind und die den gemeinen Konsumenten oder Musikliebhaber nur den Kopf schütteln lassen?
Alles vollommen imho natürlich.
Grüße
Felix
worauf beziehst Du das? Betrachtet man allein die Technik, das "Spielgeschick" würde ich sagen:
1. Irgendjemand ist sowieso immer besser/schneller/geschickter. Das liegt in der Natur der Sache.
2. Folglich ist es völlig wurscht, wie viel Du kannst, richtig gut bist Du erst, wenn Du weisst, was Du alles NICHT kannst. Das ist für alle sinnvoller.
Ansonsten sehe ich's ähnlich wie Jonas, zumal Musikalität da ohenhin noch nicht inbegriffen ist (grundsätzlich ja auch Geschmackssache). Man kann auch einen richtige geilen Song schreiben ohne ein Instrument zu spielen, aber nicht jeder Instrumentalist, sei er noch so geschickt, kann einen guten Song schreiben. Was bringt mir einer, der 1000 Noten pro Sekunde spielen kann (auch nach Metronom ;-)), dessen "Songs" aber nur den Voyeuren unter den Gitarristen dienen, die damit an den Griffbrettwichsereien des Protagonisten teilhaben können und nichts weiter als billiges Playback sind und die den gemeinen Konsumenten oder Musikliebhaber nur den Kopf schütteln lassen?
Alles vollommen imho natürlich.
Grüße
Felix
Was bringt mir einer, der 1000 Noten pro Sekunde spielen kann (auch nach Metronom ;-))
hallo felix!
ähm, metronom meint nicht unbedingt schnell, sondern gleichmäßig. dies ist besonders schwer bei langsamen tempi...
auch :-)
:-)
gruß martin
hallo felix!
ähm, metronom meint nicht unbedingt schnell, sondern gleichmäßig. dies ist besonders schwer bei langsamen tempi...
auch :-)
:-)
gruß martin
Moin,
: mal ne sehr allgemein formulierte Frage: Was sollte man alles so drauf haben und als einigermaßen "guter" Gitarrist zu werden?
Als allererstes sollte man mal ein normaler Kerl sein, auf den man sich 100%ig verlassen kann. Dann sollte man auch noch ein bischen Gitarre spielen können ;-)
Naja, es ist sehr schwer etwas zu beschreiben, was für mich zum Leben gehört wie die Luft zum atmen, aber ich versuchs mal:
Natürlich solltest Du üben, um Dir die technischen Dinge anzuvertrauen. Wenn das dann alles läuft gehts eigendlich erst richtig los.
Eigendlich gehts weniger darum wie Du spielst, sondern mehr wie Du Dich dabei fühlst.
Ich spiele jetzt schon seit fast 24 Jahre Klampfe und ich kann Dir sagen, ich komme mir manchmal immer noch wie ein absoluter Anfänger vor.
Mein Equipment ist eigendlich nicht schlecht, trotzdem klingts manchmal wie "Arsch und Friedrich". Daran sind nicht meine Klampfen schuld, sondern nur meine allgemeine Verfassung.
Lass Dich nicht entmutigen, die guten Zeiten überwiegen bei weitem!
Ok, zum Thema, was sollte man als Gitarrist drauf haben:
- Standardakkorde vom Blatt spielen dh. wenn da steht G7, Fmaj7 usw. steht, sollte man direkt einsteigen können.
- Harmonien bzw. Akkorde vom Tonträger raushören können.
- in Dur/Moll Pentatonik mal ein Solo zu improvisieren, wenns geht auch mal ohne viel Distortion.
- ein bischen singen können kommt immer gut. Hat zwar nix mit Gitarre spielen zu tun, ist aber oft die halbe Miete, wenn man irgendwo einsteigen will.
Cheers
Lothy
: mal ne sehr allgemein formulierte Frage: Was sollte man alles so drauf haben und als einigermaßen "guter" Gitarrist zu werden?
Als allererstes sollte man mal ein normaler Kerl sein, auf den man sich 100%ig verlassen kann. Dann sollte man auch noch ein bischen Gitarre spielen können ;-)
Naja, es ist sehr schwer etwas zu beschreiben, was für mich zum Leben gehört wie die Luft zum atmen, aber ich versuchs mal:
Natürlich solltest Du üben, um Dir die technischen Dinge anzuvertrauen. Wenn das dann alles läuft gehts eigendlich erst richtig los.
Eigendlich gehts weniger darum wie Du spielst, sondern mehr wie Du Dich dabei fühlst.
Ich spiele jetzt schon seit fast 24 Jahre Klampfe und ich kann Dir sagen, ich komme mir manchmal immer noch wie ein absoluter Anfänger vor.
Mein Equipment ist eigendlich nicht schlecht, trotzdem klingts manchmal wie "Arsch und Friedrich". Daran sind nicht meine Klampfen schuld, sondern nur meine allgemeine Verfassung.
Lass Dich nicht entmutigen, die guten Zeiten überwiegen bei weitem!
Ok, zum Thema, was sollte man als Gitarrist drauf haben:
- Standardakkorde vom Blatt spielen dh. wenn da steht G7, Fmaj7 usw. steht, sollte man direkt einsteigen können.
- Harmonien bzw. Akkorde vom Tonträger raushören können.
- in Dur/Moll Pentatonik mal ein Solo zu improvisieren, wenns geht auch mal ohne viel Distortion.
- ein bischen singen können kommt immer gut. Hat zwar nix mit Gitarre spielen zu tun, ist aber oft die halbe Miete, wenn man irgendwo einsteigen will.
Cheers
Lothy
Tach Flash!
: mal ne sehr allgemein formulierte Frage: Was sollte man alles so drauf haben und als einigermaßen "guter" Gitarrist zu werden? (naja wer is schon "gut"?).
: Lieder üben kann sicher net schaden, aber wie kann ich eigene machen? Skalen üben? Einfach so en bischen rumklimpern, die Gitarre richtig kennenlernen, wissen wo die Töne liegen,Akkorde miteinander verbinden usw.? Vieleicht ist meine Frage auch unnütz, weil wahrscheinlich alles mit der Zeit kommt.
So. Das eine hat mit dem anderen schomma gar nix zu tun. Ich kenne einige saugute Gitarristen, die noch kein vernünftiges Stück zusammengebracht haben. Dafür können sie ihre Parts wunderbar ausarbeiten. Ist auch eine Art von Komposotion, ok, aber nicht im engeren Sinne. Kann man das üben? Ja und nein. Nein, weil es nichts technisches ist, was man sich dadurch draufschafft, daß man es immer wiederholt, bis es klappt. Ja, weil es Methoden gibt, sich "Geschmack" anzueignen. Und zwar, indem man die Stücke analysiert, die man mag. Was macht der Gitarrist an der einen Stelle, die mir so gut gefällt? Und, noch wichtiger, warum macht der das? Könnte ich das eventuell in einem anderen Zusammenhang ähnlich machen?
Es ist mal wieder wie mit den Sprachen (na gut, nicht ganz): Die Technik ist wie die Aussprache. Wenn die toll ist, fein. Wenn die nötigen Vokabeln, also das Repertoire von Ausdrucksmitteln nicht da ist, hilft auch die beste Aussprache nix. Und so ein Vokabular wächst halt mit der Zeit; manche kriegen dann ein Gefühl dafür, wann man ein bestimmtes Wort benutzen kann und manche nicht. Ich hab' in Irland mal einen Deutschen getroffen, der meinte, sein Englisch wäre perfekt, weil er es geschafft hat, in jedem Satz einmal "fuck" oder artverwandtes unterzubringen. Genauso kann man in jedem Stück ein Tappingsolo unterbringen :-)
Und wie lernt man jetzt dieses Vokabular? Ganz einfach, indem man spielt. Ob zur Platte zuhause oder mit Kollegen in einer Band (optimal). Das kommt dann schon. Und wenn es nicht kommt, kommt es nie, egal was du machst. Ist halt so.
Nos vemos en infierno, Pepe
: mal ne sehr allgemein formulierte Frage: Was sollte man alles so drauf haben und als einigermaßen "guter" Gitarrist zu werden? (naja wer is schon "gut"?).
: Lieder üben kann sicher net schaden, aber wie kann ich eigene machen? Skalen üben? Einfach so en bischen rumklimpern, die Gitarre richtig kennenlernen, wissen wo die Töne liegen,Akkorde miteinander verbinden usw.? Vieleicht ist meine Frage auch unnütz, weil wahrscheinlich alles mit der Zeit kommt.
So. Das eine hat mit dem anderen schomma gar nix zu tun. Ich kenne einige saugute Gitarristen, die noch kein vernünftiges Stück zusammengebracht haben. Dafür können sie ihre Parts wunderbar ausarbeiten. Ist auch eine Art von Komposotion, ok, aber nicht im engeren Sinne. Kann man das üben? Ja und nein. Nein, weil es nichts technisches ist, was man sich dadurch draufschafft, daß man es immer wiederholt, bis es klappt. Ja, weil es Methoden gibt, sich "Geschmack" anzueignen. Und zwar, indem man die Stücke analysiert, die man mag. Was macht der Gitarrist an der einen Stelle, die mir so gut gefällt? Und, noch wichtiger, warum macht der das? Könnte ich das eventuell in einem anderen Zusammenhang ähnlich machen?
Es ist mal wieder wie mit den Sprachen (na gut, nicht ganz): Die Technik ist wie die Aussprache. Wenn die toll ist, fein. Wenn die nötigen Vokabeln, also das Repertoire von Ausdrucksmitteln nicht da ist, hilft auch die beste Aussprache nix. Und so ein Vokabular wächst halt mit der Zeit; manche kriegen dann ein Gefühl dafür, wann man ein bestimmtes Wort benutzen kann und manche nicht. Ich hab' in Irland mal einen Deutschen getroffen, der meinte, sein Englisch wäre perfekt, weil er es geschafft hat, in jedem Satz einmal "fuck" oder artverwandtes unterzubringen. Genauso kann man in jedem Stück ein Tappingsolo unterbringen :-)
Und wie lernt man jetzt dieses Vokabular? Ganz einfach, indem man spielt. Ob zur Platte zuhause oder mit Kollegen in einer Band (optimal). Das kommt dann schon. Und wenn es nicht kommt, kommt es nie, egal was du machst. Ist halt so.
Nos vemos en infierno, Pepe
Hi !!!
Also ...
eigentlich habe ich nicht sonderlich viel hinzuzufügen.
Ich kann nur unterstreichen, daß Rhytmusgefühl bzw. Sicherheit alle Musikstile, Musikrichtung und Musiker verbindet und wenn es dort fehlt, dann ist das Zusammenspiel immer schwierig...
Ich merke das bei meiner Band manchmal, da ich zu Hause mit dem PC als Drumcomputer übe und komponiere und der spielt halt sehr exakt und wenn im Proberaum das ganze zu weit auseinandergeht muß man halt mal auf die Bewegung des Drummers schauen, wenn ein Break anliegt... aber nach Gefühl wäre natürlich angenehmer !!
Ansonsten habe ich früher auch viel mehr nachgespielt und Technik geübt und ich muß sagen, daß dieses als Basis nicht schlecht ist, aber mittlerweile konzentriere ich mich mehr auf das Songwriting, da mir das reine Technikgeübe einfach viel zu langweilig ist. Und nachspielen bzw. covern mache ich eigentlich nur noch innerhalb der Band.
Bei der Theorie ist es irgendwo eine gespaltene Sache für mich, notenlesen ( bei mir nur Tabs mit Rhytmusnotation) ist nicht unbedingt notwendig, aber sehr viel praktischer,
um Ideen zu vermitteln. Was die Harmonielehre angeht, habe ich manchmal das Gefühl, daß ich mich mit meinen Kenntnisse selbst einschränke ??
Naja, eins steht fest : extreme gute Spieltechnik ist kein Garant für gute Musik, aber sie ist eine gute Basis um bei seinen Ideen eine gute Basis bzw. keine oder wenige Grenzen zu haben. Und wenns doch nicht klappt, muß man halt doch wieder üben !!
Gruß
Markus
Also ...
eigentlich habe ich nicht sonderlich viel hinzuzufügen.
Ich kann nur unterstreichen, daß Rhytmusgefühl bzw. Sicherheit alle Musikstile, Musikrichtung und Musiker verbindet und wenn es dort fehlt, dann ist das Zusammenspiel immer schwierig...
Ich merke das bei meiner Band manchmal, da ich zu Hause mit dem PC als Drumcomputer übe und komponiere und der spielt halt sehr exakt und wenn im Proberaum das ganze zu weit auseinandergeht muß man halt mal auf die Bewegung des Drummers schauen, wenn ein Break anliegt... aber nach Gefühl wäre natürlich angenehmer !!
Ansonsten habe ich früher auch viel mehr nachgespielt und Technik geübt und ich muß sagen, daß dieses als Basis nicht schlecht ist, aber mittlerweile konzentriere ich mich mehr auf das Songwriting, da mir das reine Technikgeübe einfach viel zu langweilig ist. Und nachspielen bzw. covern mache ich eigentlich nur noch innerhalb der Band.
Bei der Theorie ist es irgendwo eine gespaltene Sache für mich, notenlesen ( bei mir nur Tabs mit Rhytmusnotation) ist nicht unbedingt notwendig, aber sehr viel praktischer,
um Ideen zu vermitteln. Was die Harmonielehre angeht, habe ich manchmal das Gefühl, daß ich mich mit meinen Kenntnisse selbst einschränke ??
Naja, eins steht fest : extreme gute Spieltechnik ist kein Garant für gute Musik, aber sie ist eine gute Basis um bei seinen Ideen eine gute Basis bzw. keine oder wenige Grenzen zu haben. Und wenns doch nicht klappt, muß man halt doch wieder üben !!
Gruß
Markus
Hi,
danke für all die guten Antworten. Hmm ich denke mir is klar geworden dass ich wohl einfach erstmal so weiter spielen sollte und besonders das spielen sollte was mir Spaß macht. :) Die Zeit wird wohl die Antworten bringen. Nochmals danke an alle!
Gruss
Flash
danke für all die guten Antworten. Hmm ich denke mir is klar geworden dass ich wohl einfach erstmal so weiter spielen sollte und besonders das spielen sollte was mir Spaß macht. :) Die Zeit wird wohl die Antworten bringen. Nochmals danke an alle!
Gruss
Flash