Hi Folks!
Provokante Überschrift, aber...
Mir geht schon seit längerem etwas gewaltig auf den nicht vorhandenen, nämlich das Verhalten von Veranstaltern Bands gegenüber. Nicht den gebuchten, sondern den anderen.
Folgendes passiert mir und in meinem Bekanntenkreis immer wieder:
- Bewerbung für Festivals o.ä.: keine Rückmeldungen trotz Nachfragens, später heißt es auf einmal "ja, die Verträge mit den Bands sind schon seit Wochen raus" oder man hält auf einmal ein (angeblich noch nicht feststehendes) Programm in den Händen, oder erfährt bereits vor (offiziellem) Ende der Bewerbungsfrist von Bands, dass sie spielen
- Clubbesitzer: "also, eure Preise zahle ich nicht, aber schickt mir mal 'ne CD", "hier ist im Sommer wenig los, könnt ihr auch für weniger als sonst spielen" (zu letztem Punkt eine kleine Anmerkung: quasi unsere Stammkneipe, der Saal jedes Mal voll im Gegensatz zu den "Topacts")
Die Liste könnte man noch ewig fortsetzen.
Ist es eigentlich zu viel verlangt, dass solche Leute mit Musikern höflich und respektvoll umgehen? Fällt denen ein Zacken aus der Krone, wenn sie eine Absage formulieren? Immerhin behalten sie ja die CDs, mal von den Mappen abgesehen, die ja auch nicht ganz billig sind. Glauben die etwa, unsereins macht das zum Spaß? Und überhaupt: muß man sich das gefallen lassen? Ich befürchte fast, die Antwort auf die letzte Frage lautet: "ja"
frustrierte Grüße
Doc
Übersicht
- (Philosophie) Kennen Veranstalter die Bedeutung des Wortes "Respekt"? - gestartet von Doc 11. April 2002 um 13:35h
- Re: (Philosophie) Kennen Veranstalter die Bedeutung des Wortes "Respekt"?
- von
Manuel
am 11. April 2002 um 15:50
- Re: (Philosophie) Kennen Veranstalter die Bedeutung des Wortes "Respekt"?
- von
bO²gie
am 11. April 2002 um 15:29
- Re: (Philosophie) Kennen Veranstalter die Bedeutung des Wortes "Respekt"?
- von
Waufel
am 11. April 2002 um 16:28
- Re: (Philosophie) Kennen Veranstalter die Bedeutung des Wortes "Respekt"?
- von
Doc
am 11. April 2002 um 18:35
- Gott schütze uns vor Juristen ...
- von
C.Bux
am 12. April 2002 um 10:45
- Re: Gott schütze uns vor Juristen ...
- von
Rodi
am 12. April 2002 um 11:15
- Und was bitte ist ein Sound-check??? (KT)
- von
C-Bux
am 12. April 2002 um 10:46
- Re: Gott schütze uns vor Juristen ...
- von
Rodi
am 12. April 2002 um 11:15
- Re: (Philosophie) Kennen Veranstalter die Bedeutung des Wortes "Respekt"?
- von
Waufel
am 11. April 2002 um 19:59
- Gott schütze uns vor Juristen ...
- von
C.Bux
am 12. April 2002 um 10:45
- Re: (Philosophie) Kennen Veranstalter die Bedeutung des Wortes "Respekt"?
- von
Doc
am 11. April 2002 um 18:35
- Re: (Philosophie) Kennen Veranstalter die Bedeutung des Wortes "Respekt"?
- von
Doc
am 11. April 2002 um 15:55
- Re: (Philosophie) Kennen Veranstalter die Bedeutung des Wortes "Respekt"?
- von
Rodi
am 11. April 2002 um 15:46
- Re: (Philosophie) Kennen Veranstalter die Bedeutung des Wortes "Respekt"?
- von
Waufel
am 11. April 2002 um 16:28
- Re: (Philosophie) Kennen Veranstalter die Bedeutung des Wortes "Respekt"?
- von
Lothy
am 11. April 2002 um 15:09
- Re: (Philosophie) Kennen Veranstalter die Bedeutung des Wortes "Respekt"?
- von
Doc
am 11. April 2002 um 15:40
- Re: (Philosophie) Kennen Veranstalter die Bedeutung des Wortes "Respekt"?
- von
Doc
am 11. April 2002 um 15:40
- Re: (Philosophie) Kennen Veranstalter die Bedeutung des Wortes "Respekt"?
- von
Falk
am 11. April 2002 um 15:06
- Re: (Philosophie) Kennen Veranstalter die Bedeutung des Wortes "Respekt"?
- von
Manuel
am 11. April 2002 um 15:50
hi doc,
is halt diese ich-bin-kunde-und-du-mußt-mir-die-füße-küssen-mentalität. nervt mich auch schon lange (weniger bei veranstaltern). am besten klare ansage machen - wirkt manchmal wunder und man fühlt sich besser. schließlich ist nicht leibeigener dieser typen.
gruß falk :-)
is halt diese ich-bin-kunde-und-du-mußt-mir-die-füße-küssen-mentalität. nervt mich auch schon lange (weniger bei veranstaltern). am besten klare ansage machen - wirkt manchmal wunder und man fühlt sich besser. schließlich ist nicht leibeigener dieser typen.
gruß falk :-)
Hi Doc,
: Ist es eigentlich zu viel verlangt, dass solche Leute mit Musikern höflich und respektvoll umgehen? Fällt denen ein Zacken aus der Krone, wenn sie eine Absage formulieren? Immerhin behalten sie ja die CDs, mal von den Mappen abgesehen, die ja auch nicht ganz billig sind. Glauben die etwa, unsereins macht das zum Spaß? Und überhaupt: muß man sich das gefallen lassen? Ich befürchte fast, die Antwort auf die letzte Frage lautet: "ja"
Ja und Nein:
Ja, wenn man viele viele Gigs spielen will. Wo man dann auch viele Stressgigs in Kauf nehmen muss. Stressgigs = Vereinbarungen werden nicht eingehalten und bei der Gage wird auch nochmal nachgekobert usw. usf.
Nein, wenn man wenige Gigs spielen will, diese aber ohne Stress abgehen und Spass machen.
Mein persönliches Fazit:
Spielen ja, aber nicht um jeden Preis. Gigs bei solchen respektlosen Veranstaltern bringen nicht viel. Betrifft hauptsächlich die Clubbesitzer und Kneipenwirte.
Hauptsächlich mit Kneipenwirten habe ich sehr schlechte Erfahrungen gemacht. Miserabelste Zahlungsmoral, Getränke für die Musiker gibts auch immer seltener umsonst usw.
Ich kuck mir die Lokalitäten vorher auch sehr genau an. Wenn der Besitzer häufig wechselt, spar ich mir das Demomaterial.
Bei Festivals siehts ein bischen anders aus. Gerade Veranstaltungen die von Städten und Gemeinden geplant werden muss man einen langen Atem haben. Da muss man halt frühzeitig Demomaterial abgeben und ständig hinterhertelefonieren. Im 1. Jahr klappts oft nicht, aber so nach 2-3x bewerben springt schonmal ein Gig heraus und man bekommt Festgage, was gerade in Clubs auch immer seltener wird.
Hoffe geholfen zu haben.
Cheers
Lothy
: Ist es eigentlich zu viel verlangt, dass solche Leute mit Musikern höflich und respektvoll umgehen? Fällt denen ein Zacken aus der Krone, wenn sie eine Absage formulieren? Immerhin behalten sie ja die CDs, mal von den Mappen abgesehen, die ja auch nicht ganz billig sind. Glauben die etwa, unsereins macht das zum Spaß? Und überhaupt: muß man sich das gefallen lassen? Ich befürchte fast, die Antwort auf die letzte Frage lautet: "ja"
Ja und Nein:
Ja, wenn man viele viele Gigs spielen will. Wo man dann auch viele Stressgigs in Kauf nehmen muss. Stressgigs = Vereinbarungen werden nicht eingehalten und bei der Gage wird auch nochmal nachgekobert usw. usf.
Nein, wenn man wenige Gigs spielen will, diese aber ohne Stress abgehen und Spass machen.
Mein persönliches Fazit:
Spielen ja, aber nicht um jeden Preis. Gigs bei solchen respektlosen Veranstaltern bringen nicht viel. Betrifft hauptsächlich die Clubbesitzer und Kneipenwirte.
Hauptsächlich mit Kneipenwirten habe ich sehr schlechte Erfahrungen gemacht. Miserabelste Zahlungsmoral, Getränke für die Musiker gibts auch immer seltener umsonst usw.
Ich kuck mir die Lokalitäten vorher auch sehr genau an. Wenn der Besitzer häufig wechselt, spar ich mir das Demomaterial.
Bei Festivals siehts ein bischen anders aus. Gerade Veranstaltungen die von Städten und Gemeinden geplant werden muss man einen langen Atem haben. Da muss man halt frühzeitig Demomaterial abgeben und ständig hinterhertelefonieren. Im 1. Jahr klappts oft nicht, aber so nach 2-3x bewerben springt schonmal ein Gig heraus und man bekommt Festgage, was gerade in Clubs auch immer seltener wird.
Hoffe geholfen zu haben.
Cheers
Lothy
: Provokante Überschrift, aber...
: Mir geht schon seit längerem etwas gewaltig auf den nicht vorhandenen, nämlich das Verhalten von Veranstaltern Bands gegenüber...
Aloha Hannah -
vieles (nein, alles) von dem was du schreibst kann ich aus eigener Erfahrung unterschreiben. Hab' ich auch so erlebt und erlitten.
Die andere Seite kenn ich allerdings auch, und das nicht zu knapp. 3 Jahre meines Lebens hab' ich als Erfüllungsgehilfe von Veranstaltern gelebt (das nennt sich dann, je nach Veranstalter von "Technischer Leiter" bis "Du Arschkrampe"). Ich muß gestehen, ich war anfangs überrascht wie die Spezies "Musiker" plötzlich ausschaut wenn man auf der anderen Seite des Gitters steht. "Arroganz" wäre noch ein zartes Wort um das Verhalten mancher Band gegenüber dem Club/Veranstalter zu beschreiben.
Ob es nun das Jammern nach nicht vorhandenem Catering ist (Herrgott, liest den Niemand Verträge??), katastrophale Mißachtung der Anweisung vom Mann am Mischpult beim Soundcheck, Unpünktlichkeit ("Wieso müßen wir um 17.00 Uhr hier sein??? Wir spielen doch erst um 22.00 Uhr?" Selbstredend ist der Sänger um 22.15 noch unauffindbar), Gästelisten lang wie die chinesische Mauer und dann die entgeisterte Frage der Band warum sie nichts verdient hat und so weiter. Die Liste ließe sich beliebig verlängern.
Latürnich gibt es solche und solche. Unter Veranstaltern genauso wie unter Musikern. Ich habe auch die Starband aus Kanada erlebt, die sich freute (wirklich freute) vor 16 Zuschauern zu spielen, weil sie daheim nur noch in ausverkauften Sporthallen spielen. Oder den Gitarristen aus New Orleans der nach 1,5 Stunden Programm fragte ob er denn jetzt mal Pause zum ersten Set machen solle. Auf unser erstauntes Nachfragen (es waren auch nur ca. 30 Zuschauer anwesend) ob er denn nicht fertig sei, sagte er nur: "Ja, mit dem ersten von 4 Sets". Am Tag davor eine Britpop Band die schon nach 45 Minuten das reguläre Programm durchhatte und mit gequälter Mine dem ausverkauften Haus noch 5 Minuten Zugabe gab. Mehr hatten sie auch nicht in peto... Letztere hab' ich als respektlose Arschkrampen empfunden. Zu den Kanadiern hab' ich bis heute Kontakt und zu dem Mann aus New Orleans würde ich heute als Publikum immer wieder gehen.
slide on ...
bO²gie
: Mir geht schon seit längerem etwas gewaltig auf den nicht vorhandenen, nämlich das Verhalten von Veranstaltern Bands gegenüber...
Aloha Hannah -
vieles (nein, alles) von dem was du schreibst kann ich aus eigener Erfahrung unterschreiben. Hab' ich auch so erlebt und erlitten.
Die andere Seite kenn ich allerdings auch, und das nicht zu knapp. 3 Jahre meines Lebens hab' ich als Erfüllungsgehilfe von Veranstaltern gelebt (das nennt sich dann, je nach Veranstalter von "Technischer Leiter" bis "Du Arschkrampe"). Ich muß gestehen, ich war anfangs überrascht wie die Spezies "Musiker" plötzlich ausschaut wenn man auf der anderen Seite des Gitters steht. "Arroganz" wäre noch ein zartes Wort um das Verhalten mancher Band gegenüber dem Club/Veranstalter zu beschreiben.
Ob es nun das Jammern nach nicht vorhandenem Catering ist (Herrgott, liest den Niemand Verträge??), katastrophale Mißachtung der Anweisung vom Mann am Mischpult beim Soundcheck, Unpünktlichkeit ("Wieso müßen wir um 17.00 Uhr hier sein??? Wir spielen doch erst um 22.00 Uhr?" Selbstredend ist der Sänger um 22.15 noch unauffindbar), Gästelisten lang wie die chinesische Mauer und dann die entgeisterte Frage der Band warum sie nichts verdient hat und so weiter. Die Liste ließe sich beliebig verlängern.
Latürnich gibt es solche und solche. Unter Veranstaltern genauso wie unter Musikern. Ich habe auch die Starband aus Kanada erlebt, die sich freute (wirklich freute) vor 16 Zuschauern zu spielen, weil sie daheim nur noch in ausverkauften Sporthallen spielen. Oder den Gitarristen aus New Orleans der nach 1,5 Stunden Programm fragte ob er denn jetzt mal Pause zum ersten Set machen solle. Auf unser erstauntes Nachfragen (es waren auch nur ca. 30 Zuschauer anwesend) ob er denn nicht fertig sei, sagte er nur: "Ja, mit dem ersten von 4 Sets". Am Tag davor eine Britpop Band die schon nach 45 Minuten das reguläre Programm durchhatte und mit gequälter Mine dem ausverkauften Haus noch 5 Minuten Zugabe gab. Mehr hatten sie auch nicht in peto... Letztere hab' ich als respektlose Arschkrampen empfunden. Zu den Kanadiern hab' ich bis heute Kontakt und zu dem Mann aus New Orleans würde ich heute als Publikum immer wieder gehen.
slide on ...
bO²gie
Hi Lothy!
: Spielen ja, aber nicht um jeden Preis.
Yeah, genau so läuft es bei uns (Folk-Band). Wir sind nicht auf die Gigs angewiesen und verhalten uns auch so. Mehr als 2x/Monat läuft ohnehin nicht, und wir haben eine Mindestgage.
Dazu kommt noch, dass Buchungen prinzipiell mit Vertrag laufen, in dem Gage, Zahlungsmodalitäten, Haftung, Gema, etc. geregelt ist.
Wem das alles nicht passt - Pech.
Mich nervt nur tierisch diese Selbstverständlichkeit, mit der Musiker oft als "Menschen zweiter Klasse" behandelt werden. Wir liefern gute Musik und wir wollen entsprechend dafür entlohnt werden.
Vor allem bei Festivals habe ich bislang die Erfahrung gemacht, das viel Klüngel dabei ist. Z.B. bei Stadtfesten, die sich damit brüsten, dass sie doch den Nachwuchs fördern und ach so viele lokale Bands spielen. Wie sah's dann aus? Von ca. 100 Bands der Region spielten gerade mal 5 (die gleichen wie in den Jahren zuvor), dafür wurden aber Bands aus ganz Deutschland und Österreich gebucht (insgesamt ca. 30 Bands auf verschiedenen Bühnen). In der Nähe gibt es einen Laden, da darf man nicht spielen, wenn man nicht die Erlaubnis des im gleichen Kaffs sitzenden Folkclubs hat (am besten mit teuer Mitgliedschaft). Was soll man da noch entgegensetzen...
Langsam verliere ich die Lust an sowas.
Viele Grüße
Doc
: Spielen ja, aber nicht um jeden Preis.
Yeah, genau so läuft es bei uns (Folk-Band). Wir sind nicht auf die Gigs angewiesen und verhalten uns auch so. Mehr als 2x/Monat läuft ohnehin nicht, und wir haben eine Mindestgage.
Dazu kommt noch, dass Buchungen prinzipiell mit Vertrag laufen, in dem Gage, Zahlungsmodalitäten, Haftung, Gema, etc. geregelt ist.
Wem das alles nicht passt - Pech.
Mich nervt nur tierisch diese Selbstverständlichkeit, mit der Musiker oft als "Menschen zweiter Klasse" behandelt werden. Wir liefern gute Musik und wir wollen entsprechend dafür entlohnt werden.
Vor allem bei Festivals habe ich bislang die Erfahrung gemacht, das viel Klüngel dabei ist. Z.B. bei Stadtfesten, die sich damit brüsten, dass sie doch den Nachwuchs fördern und ach so viele lokale Bands spielen. Wie sah's dann aus? Von ca. 100 Bands der Region spielten gerade mal 5 (die gleichen wie in den Jahren zuvor), dafür wurden aber Bands aus ganz Deutschland und Österreich gebucht (insgesamt ca. 30 Bands auf verschiedenen Bühnen). In der Nähe gibt es einen Laden, da darf man nicht spielen, wenn man nicht die Erlaubnis des im gleichen Kaffs sitzenden Folkclubs hat (am besten mit teuer Mitgliedschaft). Was soll man da noch entgegensetzen...
Langsam verliere ich die Lust an sowas.
Viele Grüße
Doc
Hi bO²gie,
schick den Mann Aus New Orleans doch mal vorbei! :-)
(Mal sehen, ob der olle Bob heute nur die gewerkschaftlich empfohlene Mindestlänge eines 1,5-h-Sets abarbeitet oder gar noch etwas länger ausharrt.)
Grüss Ditsch
Micha
NP: E. Sardinas mit J. Winter (Tired Of Tryin') von irgend einen Blues-Sampler
(Ein 2-h-Set lieferte in Berlin einmal Robby McIntosh ab. Vor lächerlichen 30 Leuten (die Insassen des Veranstaltungsorten mit inbegriffen). Gespielt haben sie wie für ein volles Haus. Eine coole Truppe Briten... :-) )
schick den Mann Aus New Orleans doch mal vorbei! :-)
(Mal sehen, ob der olle Bob heute nur die gewerkschaftlich empfohlene Mindestlänge eines 1,5-h-Sets abarbeitet oder gar noch etwas länger ausharrt.)
Grüss Ditsch
Micha
NP: E. Sardinas mit J. Winter (Tired Of Tryin') von irgend einen Blues-Sampler
(Ein 2-h-Set lieferte in Berlin einmal Robby McIntosh ab. Vor lächerlichen 30 Leuten (die Insassen des Veranstaltungsorten mit inbegriffen). Gespielt haben sie wie für ein volles Haus. Eine coole Truppe Briten... :-) )
Tach Hanna
Ich kenn das wie Boogie von zwei Seiten und würde jede Zeile bestätigen. Allerdings je professioneller man selber auftritt, ob als Mucker oder Veranstalter, desto reibungsloser gehen solche Geschichten über die Bühne.
Wenn man schon beim ersten Gespräch klar macht, dass man ein Gutes Produkt gegen gutes Geld verkauft, und auch dann nur aufgrund schriftlicher Vereinbarungen, trennt sich schon oft die Spreu vom Weizen.
Die "guten" Veranstalter wissen das zu schätzen, mit den anderen will man nix zu tun haben.
Stress gab's eigentlich mehrheitlich bei den Amateuren oder Nachwuchsfreddies mit Staralüren.
In die Liga mit den ganz grossen Ärschen bin ich allerdings nie aufgestiegen, kann ich nix zu sagen.
Gruss Manuel
Ich kenn das wie Boogie von zwei Seiten und würde jede Zeile bestätigen. Allerdings je professioneller man selber auftritt, ob als Mucker oder Veranstalter, desto reibungsloser gehen solche Geschichten über die Bühne.
Wenn man schon beim ersten Gespräch klar macht, dass man ein Gutes Produkt gegen gutes Geld verkauft, und auch dann nur aufgrund schriftlicher Vereinbarungen, trennt sich schon oft die Spreu vom Weizen.
Die "guten" Veranstalter wissen das zu schätzen, mit den anderen will man nix zu tun haben.
Stress gab's eigentlich mehrheitlich bei den Amateuren oder Nachwuchsfreddies mit Staralüren.
In die Liga mit den ganz grossen Ärschen bin ich allerdings nie aufgestiegen, kann ich nix zu sagen.
Gruss Manuel
Hallöle Boogie!
Klar kann man das Wort "Veranstalter" auch problemlos durch das Wort "Musiker" ersetzen ;-)
Wir vermieten ja ab und zu mal unsere Anlage (incl. Mann am Mixer), und was Musiker sich dem gegenüber teilweise rausnehmen ("sing' mal was" - "test-test, one-two, one-two" - "nein, singen" - "test-test, manno, was ist das denn für einer") ist echt doll.
Wie ich schon schrieb, wir haben Verträge. Essen und trinken ist geregelt, Gage und Zahlungsmodalitäten auch. Vor allem aber auch Dinge wie Stromanschluß, Soundcheck o.ä., und da frage ich mich des öfteren auch, ob die eigentlich lesen können. Wenn man z.B. zum verabredeten Zeitpunkt (2h vor Einlaß des Publikums) kommt und aus irgendwelchen unerfindlichen Gründen erst 20 Minuten vor Auftrittsbeginn mit dem Aufbauen anfangen kann.
Dann gibt es auch wieder Veranstalter, die sich sehr bemühen. Wie du schon sagtest, solche und solche. Dummerweise aber auf beiden Seiten immer mehr "solche"... ;-)
Viele Grüße
Doc (die sich auf den morgigen Auftritt im "Stammpub" mit "Stammpublikum" und "Stammstimmung" freut - Wiederholungen können ja sooo schön sein)
Klar kann man das Wort "Veranstalter" auch problemlos durch das Wort "Musiker" ersetzen ;-)
Wir vermieten ja ab und zu mal unsere Anlage (incl. Mann am Mixer), und was Musiker sich dem gegenüber teilweise rausnehmen ("sing' mal was" - "test-test, one-two, one-two" - "nein, singen" - "test-test, manno, was ist das denn für einer") ist echt doll.
Wie ich schon schrieb, wir haben Verträge. Essen und trinken ist geregelt, Gage und Zahlungsmodalitäten auch. Vor allem aber auch Dinge wie Stromanschluß, Soundcheck o.ä., und da frage ich mich des öfteren auch, ob die eigentlich lesen können. Wenn man z.B. zum verabredeten Zeitpunkt (2h vor Einlaß des Publikums) kommt und aus irgendwelchen unerfindlichen Gründen erst 20 Minuten vor Auftrittsbeginn mit dem Aufbauen anfangen kann.
Dann gibt es auch wieder Veranstalter, die sich sehr bemühen. Wie du schon sagtest, solche und solche. Dummerweise aber auf beiden Seiten immer mehr "solche"... ;-)
Viele Grüße
Doc (die sich auf den morgigen Auftritt im "Stammpub" mit "Stammpublikum" und "Stammstimmung" freut - Wiederholungen können ja sooo schön sein)
Hallo Hannah,
auch ich kann unterschreiben was Boogie sagt.
Oftmals ist es wirklich so, dass ein Veranstalter aus schlechten Erfahrungen heraus so reagiert, rein vorsorglich.
Denn viele Bands glauben es sei eine Ehre für den Veranstalter, dass sie spielen und das ist schlichtweg falsch. Hier handelt es sich in der Regel um ein Geschäft und da müssen sich beide Vertragspartner von vornherein drüber klar sein und die Fronten abstecken. Ich finde es oft lächerlich was Bands versuchen sich heraus zu nehmen und hab da schon die tollsten Dinger erlebt. Angefangen von der Bühnengröße über das Catering bis zu angeblich vereinbarten Pausen und Aufbau/Soundcheck(hier speziell Tanzmucker).
Ich als Veranstalter von Bällen und anderen Tanzveranstaltungen nehme den mir meistens zugesandten Vertrag zerreiß ihn und schick der Band meinen. Die schlucken erst ganz schön wenn sie die Bedingungen lesen, aber im Endeffekt sind sie zufrieden, weil eine erfolgreiche Veranstaltung bei uns ist immer auch eine gute Promotion für die Band.
Grundsätzlich dürfte gelten, von Anfang an die Bedingungen klarstellen und schriftlich festhalten, auch wenn kein regulärer Vertrag gemacht wird.
Gruß Waufel
auch ich kann unterschreiben was Boogie sagt.
Oftmals ist es wirklich so, dass ein Veranstalter aus schlechten Erfahrungen heraus so reagiert, rein vorsorglich.
Denn viele Bands glauben es sei eine Ehre für den Veranstalter, dass sie spielen und das ist schlichtweg falsch. Hier handelt es sich in der Regel um ein Geschäft und da müssen sich beide Vertragspartner von vornherein drüber klar sein und die Fronten abstecken. Ich finde es oft lächerlich was Bands versuchen sich heraus zu nehmen und hab da schon die tollsten Dinger erlebt. Angefangen von der Bühnengröße über das Catering bis zu angeblich vereinbarten Pausen und Aufbau/Soundcheck(hier speziell Tanzmucker).
Ich als Veranstalter von Bällen und anderen Tanzveranstaltungen nehme den mir meistens zugesandten Vertrag zerreiß ihn und schick der Band meinen. Die schlucken erst ganz schön wenn sie die Bedingungen lesen, aber im Endeffekt sind sie zufrieden, weil eine erfolgreiche Veranstaltung bei uns ist immer auch eine gute Promotion für die Band.
Grundsätzlich dürfte gelten, von Anfang an die Bedingungen klarstellen und schriftlich festhalten, auch wenn kein regulärer Vertrag gemacht wird.
Gruß Waufel
Hi Waufelchen!
Kann es sein, dass du mich ein wenig mißverstanden hast?
Mir ging es eigentlich in der Hauptsache um das Verhalten nicht gebuchten Bands gegenüber (bei Festival-Bewerbungen keine Absagen geben, CD anfordern obwohl eigentlich klar ist, dass es keinen Gig geben wird) bzw. um die Leute, die mit der Einstellung "die sollen froh sein, dass ich sie überhaupt auf die Bühne lasse" an Bands herantreten, nicht um das (gerechtfertigte) Abschmettern größenwahnsinniger Mucker.
Aber prinzipiell ist das von dir angesprochene kein schlechtes Thema:
Was sind für dich schon dolle Dinger, wo fängt der Größenwahn an? In unserem Vertrag ist z.B. geregelt, dass Getränke und Essen für die Musiker frei sind (allerdings steht da nix von Kaviar-Schnittchen oder so), und ich finde das auch korrekt, schließlich verbringt man ja lange Zeit an dem Ort und arbeitet ja auch was. Und ja, in unseren Verträgen ist die Spielzeit geregelt (incl. x Pausen von je y Minuten). Finde ich ebenfalls in Ordnung, ich zumindest spiele keine 4 Stunden durch. Der frühzeitige Soundcheck sollte ja auch einsichtig sein, ich hatte es allein dieses Jahr schon 2x, dass trotz schriftlicher Regelung der Soundcheck im Prinzip während der ersten Songs gemacht werden musste, weil der Veranstalter es nicht gebacken bekommen hat. Eigentlich sind alle Punkte in unseren Verträgen auch nur auf eine gelungene Veranstaltung ausgerichtet (und natürlich eine gewisse Absicherung für uns, gerade was Gage und Zahlungsmodalitäten angeht). Geht das für dich schon zu weit?
Wie handhabt ihr anderen das? Habt ihr Verträge oder geht alles per Handschlag? Bin ich als Juristentochter vielleicht zu hysterisch, was schriftliche Absicherungen angeht? Bin neugierig...
Viele Grüße
Doc
Kann es sein, dass du mich ein wenig mißverstanden hast?
Mir ging es eigentlich in der Hauptsache um das Verhalten nicht gebuchten Bands gegenüber (bei Festival-Bewerbungen keine Absagen geben, CD anfordern obwohl eigentlich klar ist, dass es keinen Gig geben wird) bzw. um die Leute, die mit der Einstellung "die sollen froh sein, dass ich sie überhaupt auf die Bühne lasse" an Bands herantreten, nicht um das (gerechtfertigte) Abschmettern größenwahnsinniger Mucker.
Aber prinzipiell ist das von dir angesprochene kein schlechtes Thema:
Was sind für dich schon dolle Dinger, wo fängt der Größenwahn an? In unserem Vertrag ist z.B. geregelt, dass Getränke und Essen für die Musiker frei sind (allerdings steht da nix von Kaviar-Schnittchen oder so), und ich finde das auch korrekt, schließlich verbringt man ja lange Zeit an dem Ort und arbeitet ja auch was. Und ja, in unseren Verträgen ist die Spielzeit geregelt (incl. x Pausen von je y Minuten). Finde ich ebenfalls in Ordnung, ich zumindest spiele keine 4 Stunden durch. Der frühzeitige Soundcheck sollte ja auch einsichtig sein, ich hatte es allein dieses Jahr schon 2x, dass trotz schriftlicher Regelung der Soundcheck im Prinzip während der ersten Songs gemacht werden musste, weil der Veranstalter es nicht gebacken bekommen hat. Eigentlich sind alle Punkte in unseren Verträgen auch nur auf eine gelungene Veranstaltung ausgerichtet (und natürlich eine gewisse Absicherung für uns, gerade was Gage und Zahlungsmodalitäten angeht). Geht das für dich schon zu weit?
Wie handhabt ihr anderen das? Habt ihr Verträge oder geht alles per Handschlag? Bin ich als Juristentochter vielleicht zu hysterisch, was schriftliche Absicherungen angeht? Bin neugierig...
Viele Grüße
Doc
Hallo Hannilein :-)))
Nein Du bist nicht hysterisch. Du hast schon recht, ich plädiere ja auch für absolute Absicherung. Eben weil auch wir schlechte Erfahrungen gemacht haben, als Veranstalter.
Gerade das Thema Soundcheck ist besonders haarig. Folgende Situation: Ich veranstalte einen Ball mit viel Aufwand, ein richtiges HighSo Event. Aufwändiges Ambiente. 19.00 Uhr ist Saaleinlass. Beginn der Tanzmusik 20.00 Uhr, vorher Barmusik Piano. Klasse der Pianist ist schon seit 17.30 da, hat sich eingespielt und will um 19.00 Uhr anfangen. Scheiße wars, weil die Bigband erst um 18.00 eintrudelt, seelenruhig aufbaut, ab ca. 19.00 Uhr Soundcheck macht, sich dann gegen 19.45 bequemt sich umzuziehen, dann wollen sie erstmal was essen. Gemütlich fangen sie dann gegen 20.15 an, nutzen dann aber nach den ersten drei Titeln die Pause während meiner Begrüßung des Publikums um sich mal schnell zu verdrücken, sind also nicht zum Ende meiner Begrüßung zurück. Nachdem sie dann wieder einen Set von sagenhaften 3-4 Titeln gespielt haben, pausieren sie schon wieder. Das Ganze, obwohl genug Pausen durch diverse Programmpunkte entstehen. Hinterher wird gemosert, weil sie nicht bedient worden sind, wobei ausdrücklich die Getränke für die Band in der Umkleide stehen. Und dann die Krönung des Ganzen bei Rechnungsbegleichung: Wie? Nicht schwarz? Mit Mehrwertsteuer? Scheiße!!!!
Seit diesem Erlebnis, nur noch knallharte Verträge zu unseren Bedingungen, wer nicht will, solls bleiben lassen.
Und aus eben diesen Erfahrungen, die ich ja nicht allein gemacht habe, sind einige Veranstalter sehr vorsichtig geworden, woraus sicherlich auch wieder Vorurteile entstanden sind.
Gruß Waufel
Nein Du bist nicht hysterisch. Du hast schon recht, ich plädiere ja auch für absolute Absicherung. Eben weil auch wir schlechte Erfahrungen gemacht haben, als Veranstalter.
Gerade das Thema Soundcheck ist besonders haarig. Folgende Situation: Ich veranstalte einen Ball mit viel Aufwand, ein richtiges HighSo Event. Aufwändiges Ambiente. 19.00 Uhr ist Saaleinlass. Beginn der Tanzmusik 20.00 Uhr, vorher Barmusik Piano. Klasse der Pianist ist schon seit 17.30 da, hat sich eingespielt und will um 19.00 Uhr anfangen. Scheiße wars, weil die Bigband erst um 18.00 eintrudelt, seelenruhig aufbaut, ab ca. 19.00 Uhr Soundcheck macht, sich dann gegen 19.45 bequemt sich umzuziehen, dann wollen sie erstmal was essen. Gemütlich fangen sie dann gegen 20.15 an, nutzen dann aber nach den ersten drei Titeln die Pause während meiner Begrüßung des Publikums um sich mal schnell zu verdrücken, sind also nicht zum Ende meiner Begrüßung zurück. Nachdem sie dann wieder einen Set von sagenhaften 3-4 Titeln gespielt haben, pausieren sie schon wieder. Das Ganze, obwohl genug Pausen durch diverse Programmpunkte entstehen. Hinterher wird gemosert, weil sie nicht bedient worden sind, wobei ausdrücklich die Getränke für die Band in der Umkleide stehen. Und dann die Krönung des Ganzen bei Rechnungsbegleichung: Wie? Nicht schwarz? Mit Mehrwertsteuer? Scheiße!!!!
Seit diesem Erlebnis, nur noch knallharte Verträge zu unseren Bedingungen, wer nicht will, solls bleiben lassen.
Und aus eben diesen Erfahrungen, die ich ja nicht allein gemacht habe, sind einige Veranstalter sehr vorsichtig geworden, woraus sicherlich auch wieder Vorurteile entstanden sind.
Gruß Waufel
und dem Stoiber.
Nun als Altsack spiele ich ja schon eine ganze Weile (als Jung-Hendrix über Tanzkapellen und Funkrock, Ami-Clubs (sogar Deutschrock) zum Klassik-Rock und Blues und country/Roxkabilly ... gekommen(muß nat. alles in G sein)). Auch Hochzeiten habe ich früher immer gern gespielt (wg. dem guten Essen und dem guten Geld).
Allerdings Probleme mit Verträgen und Getränken (what the fuck is cattering) und Spielpausen und nicht länger als x Stunden und und und kenne ich nicht - komisch hatte ich immer Glück oder macht es mir nur einfach zuviel Spaß??
Aber mei - heute muß man sich Probleme schaffen - sonst hat man ja keine zum lösen...
GRuZZ CB (Jim Wieder - Big Foot (selbstv. in G))
Nun als Altsack spiele ich ja schon eine ganze Weile (als Jung-Hendrix über Tanzkapellen und Funkrock, Ami-Clubs (sogar Deutschrock) zum Klassik-Rock und Blues und country/Roxkabilly ... gekommen(muß nat. alles in G sein)). Auch Hochzeiten habe ich früher immer gern gespielt (wg. dem guten Essen und dem guten Geld).
Allerdings Probleme mit Verträgen und Getränken (what the fuck is cattering) und Spielpausen und nicht länger als x Stunden und und und kenne ich nicht - komisch hatte ich immer Glück oder macht es mir nur einfach zuviel Spaß??
Aber mei - heute muß man sich Probleme schaffen - sonst hat man ja keine zum lösen...
GRuZZ CB (Jim Wieder - Big Foot (selbstv. in G))
Hihi
: (muß nat. alles in G sein)
: (selbstv. in G)
Ach, geh'!!
:-)
Gruss
Micha
(Nicht mal in g ?)
: (selbstv. in G)
Ach, geh'!!
:-)
Gruss
Micha
(Nicht mal in g ?)