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Die Ukulele, so viele Fragenzu einem so kleinen Instrument...

Hallo liebe Aussensaiter!

Ich hab mal ein paar fragen zu diesem Instrument. Ich hab das Archiv zwar schon durchsucht, aber leider nichts gefunden, das mir so richtig weiterhilft!
Also, hier meine Fragen:
1)Wenn ich jemanden Ukulele spielen seh, sieht das immer so leicht aus (nagut, wenn der spieler sein Instrument beherrscht, sieht das bei jedem Instrument leicht aus), ist es denn in Wirklichkeit auch einfach zu erlernen? Also, lohnt es sich überhaupt, sich eine Ukulele zu beschaffen, wenn man dann vielleicht nur eine halbe Stunde täglich spielt, oder sollte man es dann lieber gleich sein lassen?
2)Ich habe im Archiv einen Link zu einer Ukulelen Seite gefunden. Dort hab ich was von Sopran-, Tenor und Bariton Ukulelen gelesen. Genaue Infos zu den Unterschieden hab ich aber nicht gesehen, außer die Mensur. Gibt es da denn auch andere unterschiede, wie z.B. in der stimmung?
3)Was kostet denn eine mehr oder weniger anständige Ukulele? Ich hab nämlich in einigen Geschäften Ukulelen zu sehr günstigen Preisen (um die 30€) gesehen. Waren das vielleicht nur ganz billige Fabrikate? (wenn ja, sind die denn brauchbar, oder absolut zu vergessen?)
Und jetzt meine letzte Frage:
4)Wie hält man eine Ukulele? Ich mein, hält man die mit der linken Hand in der Luft, oder klemmt man die zwischem dem rechten Arm und dem Körper ein? (letzteres wäre doch eher ungünstig, weil man dann nicht mehr so gut anschlagen kann, oder nicht?)
Ich hoffe ich habe jetzt nichts wichtiges vergessen...

Schon mal besten Dank im Voraus für eure Hilfe!
ciao
Sascha

Re: Die Ukulele, so viele Fragenzu einem so kleinen Instrument...

Hallo!

: 1)Wenn ich jemanden Ukulele spielen seh, sieht das immer so leicht aus ....ist es denn in Wirklichkeit auch einfach zu erlernen?

Eine Ukulele ist fast so gestimmt wie die obersten Saiten einer Gitarre, also quasi d-g-h-e (in Wirklichkeit sind sie viiiieeel höher gestimmt, tut aber jetzt nichts zur Sache). Allerdings ist die d-Saite eine Oktave höher als bei einer Gitarre. Das führt dazu, dass alle "normalen" Gitarrengriffe einfach anders klingen wg. anderer Voicings.

Grundsätzlich lässt sich eine Uke für einen Gitarristen recht leicht erlernen. Allerdings fehlten mir zur Orientierung schon manchmal die unteren Saiten.

: 2)Ich habe im Archiv einen Link zu einer Ukulelen Seite gefunden. Dort hab ich was von Sopran-, Tenor und Bariton Ukulelen gelesen. Genaue Infos zu den Unterschieden hab ich aber nicht gesehen, außer die Mensur. Gibt es da denn auch andere unterschiede, wie z.B. in der stimmung?

Ja, je "kleiner" das Instrument, desto höher die Stimmung. Mein Tipp: In einen gutsortierten Laden mit dir! Da dann erstmal Instrumente gucken und Buch aussuchen.

: 3)Was kostet denn eine mehr oder weniger anständige Ukulele? Ich hab nämlich in einigen Geschäften Ukulelen zu sehr günstigen Preisen (um die 30€) gesehen. Waren das vielleicht nur ganz billige Fabrikate? (wenn ja, sind die denn brauchbar, oder absolut zu vergessen?)

Ukulelen sind problematisch. Klar, ab 30 Euro gibts was. Dann kannst du sie aber kaum stimmen, weil die Mechaniken nicht besonders sind. Teilweise sind die Teile aus Plastik und völlig ohne Charme. Es gibt schon anständige Ukes von z.B. Brüko, die sind tatsächlich vollmassiv, lassen sich stimmen und klingen sogar. Kosten ungefähr einen Hunderter. Das ist dann aber auch schon ein Instrument, kein Spielzeug mehr (oder, Jochen? ;-))

Problematisch sind auch die Saiten. Wenn die schlecht oder zu alt sind, kannst du das Stimmen vergessen und es klingt einfach nicht.

Preislich geht das dann bis zu 2.000 Euro für neue Larrivee-Ukulelen aus Koa und noch deutlich höher für alte National-Ukes. The sky is the limit.

: 4)Wie hält man eine Ukulele? Ich mein, hält man die mit der linken Hand in der Luft, oder klemmt man die zwischem dem rechten Arm und dem Körper ein? (letzteres wäre doch eher ungünstig, weil man dann nicht mehr so gut anschlagen kann, oder nicht?)

Nö, letzteres stimmt schon. Die linke Hand stützt zwar aber normalerweise wird die Uke mit dem rechten Arm "eingeklemmt". Der Anschlag erfolgt quasi aus dem Handgelenk und einer Drehung des Ellbogens. Schwer zu erklären, geht aber problemlos.

: Ich hoffe ich habe jetzt nichts wichtiges vergessen...

Doch hast du: Wenn Stefan Raab das kann, dann kannst du das auch!

Gruß

Matthias

Re: Die Ukulele, so viele Fragenzu einem so kleinen Instrument...

Hallo Sascha!

Da komm ich doch glatt nicht drumrum, meinen Senf dazuzugeben...

:ist es denn in Wirklichkeit auch einfach zu erlernen?

Das kommt drauf an, was Du vorhast, es ist sicherlich mit geringem Aufwand machbar, sich ein paar elementare Akkorde draufzuschaffen, um daraus einfache Liedbegleitungen in Pfadfindermanier zu zimmern, falls Du aber loslegen willst, wie Brian May in der uralten Queen-Nummer "keep good company", brauchst Du Zeit und auch - ein richtig gutes Instrument!

:Also, lohnt es sich überhaupt, sich eine Ukulele zu beschaffen, wenn man dann vielleicht nur eine halbe Stunde täglich spielt, oder sollte man es dann lieber gleich sein lassen?

Eine halbe Stunde täglich kann schon recht viel sein, wenn man systematisch arbeitet

: 2)Ich habe im Archiv einen Link zu einer Ukulelen Seite gefunden. Dort hab ich was von Sopran-, Tenor und Bariton Ukulelen gelesen. Genaue Infos zu den Unterschieden hab ich aber nicht gesehen, außer die Mensur. Gibt es da denn auch andere unterschiede, wie z.B. in der stimmung?

Sopran- und Konzertukulele unterscheiden sich nur in der Mensur (und oft allerdings auch in der Verarbeitungsqualität!). Es gibt 2 gebräuchliche Stimmungen (die bereits im 19. Jahrhundert bei dem 5-saitigen Vorläufer des Instruments nebeneinander existierten!), die in Amerika favorisierte c-Stimmung (g - c - e - a, wobei das g nicht tiefer, sondern dem a benachbart liegt: das e entspricht der hohen e-Saite der Gitarre, die Saiten 1 + 2 entsprechen denselben der Balalaika, die Saiten 1 - 3 denselben der Quartgitarre) und die europäische (in Amiland in der Vaudeville-Ära gebräuchliche) d-Stimmung, einen Ton höher und entsprechend knackiger (a - d - f# - h, in den ersten 3 Saiten der Quintgitarre entsprechend).

Bei billigen Sopranukulelen ist unbedingt die europäische Stimmung vorzuziehen, weil deren mangelnde Mensurkompensation (= zusätzliche Saitenlänge, die die zusätzliche Saitenspannung bei gegriffenen Tönen ausgleicht) sich bei geringerer Saitenspannung noch schlimmer auswirkt -> die gesamte obere Lage klingt deutlich zu hoch.

Die noch größere Mensurierung der Tenorukulele hat vor allem den Grund, eine normal (tief) gestimmte 4. Saite zu ermöglichen, ohne daß diese zu leise wird. Es gibt aber Varianten, die ganz oder teilweise chörig besaitet sind, wobei Chöre im Einklang und in der Oktave keineswegs der von 12-saitigen Gitarren her bekannten Gestzmäßigkeit folgen.

Die Baritonukulele entspricht in der Stimmung den ersten 4 Saiten der Gitarre und ist somit die einzige wirklich insgesamt tiefere und ein ideales Zweitinstrument für Gitarristen.

Bei http://www.ukuleles.com/MusicnChords/ukemusic.html kannst Du Hörbeispiele für verschiedene Ukulele-Typen saugen, bedenken sollte man allerdings, daß es sich hier schon um wirkliche Nobelinstrumente handelt.

Noch ein paar nette Links, falls du sie nicht schon kennst:

http://www.ukuleleworld.com/
http://www.geocities.com/~ukulele/

: 3)Was kostet denn eine mehr oder weniger anständige Ukulele? Ich hab nämlich in einigen Geschäften Ukulelen zu sehr günstigen Preisen (um die 30€) gesehen.

Die sind eindeutig nicht anständig! Abgesehen von bereits anderweitig erwähnten miserablen Stimmechaniken (Plastikgriffbretter gibt's Gott sei Dank kaum mehr sind die aus billigstem Sperrholz, nicht mensurkompensiert und elend (nur 2 Stärken!) besaitet. Für schlappe 20 Euronen mehr bekommst Du in einem ordentlichen Fachgeschäft ein Instrument in Konzertmensur (klingt nicht nur voller, ist auch, wenn Du nicht gerade Kinderhände hast, besser spielbar, Hersteller war AFAIR Samick oder ein Ableger davon) mit vernünftigen Mechaniken aus brauchbarem Holz (zwar kein Koa, aber auch kein Sperrholzabfall!). Wenn Du etwa 100 Euro anliegst, gibt's schon was mit Bindings und auch ansonsten netter Optik. Nach oben, wie bereits im anderen Reply zu lesen, unbegrenzt, National z.B. graviert auch noch individuell, falls gewünscht...

Btw.: die Ukes von National sind zwar Resonatorinstrumente, klingen aber relativ "normal", Hörbeispiel zum Download gibt's auf der Page von National Resophonic.

Andere Besonderheiten (preislich noch im Rahmen, je nachdem wie man's sieht) sind die ungewöhnlich geformten "Flukes", der kopflose "Uke-Stick" sowie die E-Ukes (Stahlsaiten!) von Risa.

Allerdings lohnt es kaum, den Mehrpreis für ein Abnahmesystem anzulegen (es sei denn, man kauft ohnehin ein Instrument in der 2000$-Klasse), man kann eine vorhandene "Normal"-Ukulele leicht nachrüsten, es kostet kaum mehr als die Endpin-Buchse, als Abnahmesystem kann man eine Piezo-Scheibe aus einer Happy-Birthday-Dudelkarte in Stegnähe durchs Schalloch unter die Decke kleben, eine aktive Elektronik ist nicht nötig, weil nach dem Bassverlust bei Direktanschluss eines Piezos im Falle einer Uke wohl kein Hering kräht...

: Und jetzt meine letzte Frage:
: 4)Wie hält man eine Ukulele? Ich mein, hält man die mit der linken Hand in der Luft, oder klemmt man die zwischem dem rechten Arm und dem Körper ein? (letzteres wäre doch eher ungünstig, weil man dann nicht mehr so gut anschlagen kann, oder nicht?)

Wurde zwar auch schon beantwortet, aber hier nochmal meine Version: Der rechte Teil des Bodens wird von oben auf die Trinkerleber aufgelegt, das rechte Handgelenk mittig am Deckenende (in Verlängerung des Saitenverlaufs gedacht) dagegen. Gespielt wird aus der Drehung des Handgelenks. Wenn die Uke wegrutscht, kauf Dir n Latex-T-Shirt. *g*

: Ich hoffe ich habe jetzt nichts wichtiges vergessen...

Doch, hast Du:

Falls Du ein "Normalinstrument" (Holzkorpus und Nylonsaiten) anschaffst, kauf Dir unbedingt n Filzplektrum dazu, alles Andere rasselt wie Sau, und Du ärgerst Dich, wenn Du keinen vernünftigen Klang hinkriegst, was in diesem Fall gar nicht an Dir läge...

cu,

Olkmar

Re: Die Ukulele, so viele Fragenzu einem so kleinen Instrument...

Hi Andreas!

: ich hoffe wirklich, in Zukunft mehr solchen Senf kredenzt zu bekommen.
: Das ist ja mal ein Beitrag vom Amt!

Danke für die Blumen, aber es ist wohl eher ein Ausnahmefall, daß ich zu einem Thema hier in diesem Forum etwas Substantielles beitragen kann, dieweil ich innerhalb dieses erlauchten Kreises sicherlich ein ziemlicher Exot bin (sowohl was meine Gitarren und sonstiges Equipment als auch den Musikstil angeht!), insofern bin ich (seit einigen Wochen) eigentlich eher nur stiller Mitleser.

: Ich geh jetzt mal nach Ukes kucken.

Na denn viel Spaß, ist ein (für die Meisten wahrscheinlich unerwartet *g*) weites Feld...

cu,

Olkmar

Re: Die Ukulele, so viele Fragenzu einem so kleinen Instrument...

Hallo!
Danke, Matthias und Olkmar, für eure ausführlichen Antworten!
Eine kleine Unklarheit ist da allerdings noch: Ukulelen haben idR ja Nylonsaiten. Kann man an irgendetwas "ablesen" ob die Saiten ok sind? Ich hab nämlich absolut gar keine Erfahrung mit Nylonsaiten...

Ich werd morgen mal die Musikläden dieser Stadt heimsuchen, und mir einige Instrumente ansehen/anspielen. Was für eine Ukulele ich will weiß ich noch nicht...Mir als Bassist sind alle Stimmungen unvertraut, ich kann auch mit der stimmung d-g-h-e nicht sehr viel anfangen. obwohl...ich kenn ja eigentlich einige der standard griffe auf der Gitarre, also wäre das vielleicht doch ein kleiner Vorteil...
Aber ZU einfach sollte es dann doch nicht sein. Es darf schon eine kleine Herausforderung werden!;-)

Nochmal besten Dank!
Grüße
Sascha

Re: Die Ukulele, so viele Fragenzu einem so kleinen Instrument...

Hi emil!

: exot ? lass hören ;o)

Hören? Sorry, leider kein MP3 zur Hand...

Nee, aber nun mal wirklich:

Ich begleite eine Sängerin und habe vor ein paar Jahren (nachdem ich es leid war, tonnenschwere Keyboardanlagen mit 44 HE Rackgedöne durch die Gegend zu rödeln) auf Schwerpunkt Gitarre umgestellt. Neben elektroakustischen Nylondingern gibt's zwar auch E-Gitarren (93er Gretsch 6120W und Washburn HB35), aber die spiele ich generell:

- Ohne Plektrums
- mit .012er Flatwound
- nur völlig clean (AER Acousticube + Sub10)

Seitdem ich mir ne Loop-Station zugelegt habe, gibt's auch wieder Elektronik bei uns, allerdings nicht per Keyboards, sondern mit WX5-Midigebläse, ist deutlich expressiver.

Die Sängerin selbst spielt Harps, Blockflöten, Percussion und Balalaika.

Unser Stil liegt irgendwo zwischen Jazz, Blues, Folk und Kammermusik (schwer zu beschreiben, ich stricke alle Arrangements selbst).

Unsere bisher maximale Giglänge betrug 4 Stunden. *g*

cu,

Olkmar

Re: Die Ukulele, so viele Fragenzu einem so kleinen Instrument...

Hi Sascha!

:Kann man an irgendetwas "ablesen" ob die Saiten ok sind?

Wie ich schon sagte, in der unteren Preisklasse wird ab Werk grundsätzlich mit Nylonschnur-Meterware in nur 2 Stärken besaitet, erkennbar daran, daß sich beim gestimmten Instrument die 3. und 4. Saite weicher anfühlen als die 1. und 2.

Dies sollte allerdings kein Hinderungsgrund sein, wenn ansonsten das Preis-Leistungsverhältnis stimmt, es ist doch eigentlich auch bei Gitarren (selbst bei guten!) normal, wenn die Erstbesaitung nicht allzu viel taugt...

Für den Saitenwechsel unbedingt richtige Ukulele-Saiten kaufen (auch wenn die erst bestellt werden müssen!) und nicht einfach Gitarren-Nylons abschneiden!

Gealterte Saiten bei Ukes sind (abgesehen vom besch....... Klang und der noch grausliger werdenden Bundunreinheit) leicht daran zu erkennen, daß sie im Griffbrett- und Sattelbereich aussehen wie wassergefüllte Glasröhrchen mit Luftblasen drin.

: Ich werd morgen mal die Musikläden dieser Stadt heimsuchen, und mir einige Instrumente ansehen/anspielen. Was für eine Ukulele ich will weiß ich noch nicht...

Ein paar Tips:

Bundreinheit: zu billige Ukes klingen meist in der hohen Lage zu hoch, man sollte prüfen, ob der Unterschied leere Saite zum 12. Bund wirklich eine saubere Oktave ist.

Mechaniken: sollten ordentlich mit Schnecke und Zahnrad sein, die durchgeschraubt-direktgetriebenen machen nur Probs: lockere Schraube führt zu Selbstverstimmung, feste Schraube macht das Drehen so schwer, daß man nicht sauber stimmen kann.

Griffbrett: sollte ordentlich (Holz/Metallbünde) sein, Plastik hält kein Jahr.

Decke: möglichst massiv, Sperrholz (erkennbar an der Kante des Schallochs) macht einen schlappen Ton.

:Mir als Bassist sind alle Stimmungen unvertraut, ich kann auch mit der stimmung d-g-h-e nicht sehr viel anfangen.

Bei ner Baritonuke haste aber wenigstens 2 mal die gewohnte Quarte drin, das Abwärtsintervall von der 4. zur 3. Saite ist, wenn man von einem anderen Saiteninstrument her kommt, doch recht gewöhnungsbedürftig und schränkt Tonumfang und Gebrauchstauglichkeit als Melodieinstrument ein.

:obwohl...ich kenn ja eigentlich einige der standard griffe auf der Gitarre, also wäre das vielleicht doch ein kleiner Vorteil...

Abgesehen davon, daß gerade für einen Bassisten die größtmögliche Mensur sicher den leichtesten Zugang ermöglicht, spräch in diesem Fall auch für eine Baritonukulele, daß die Griffbilder gitarrenidentisch sind und nicht transponiert werden müssen.

Die meisten Läden würden ein solches Instrument allerdings bestellen müssen (vorrätig sind normal nur Sopran, evtl. noch Konzert), aber letztlich zählt sowieso im Wesentlichen, was deiner Klangvorstellung entspricht.

cu,

Olkmar

Re: Die Ukulele, so viele Fragenzu einem so kleinen Instrument...

Hi Olkmar!

Vielen Dank für deine Auskunft! Ich kann mich erinnern, dass ich vor knapp einem Jahr mal eine billig besaitete Ukulele ausprobiert habe. Diese gravierenden Spannungsunterschied waren ziemlich irritierend, damals wusste ich aber noch nicht woran das lag...;-)
Naja, jetzt, da du und Matthias mich schlau gemacht habt, kann ich ja testen gehen und vielleicht entdecke ich ja ein schönes qualitativ (mehr oder weniger) hochwertiges Instrument, das sich nach einem neuen zu Hause sehnt...

Nochmal Danke!
cu
Sascha

Re: Die Ukulele, so viele Fragenzu einem so kleinen Instrument...

Hi Emil!

:man hört sich vielleicht bei der nächsten session. oder ?

Ich will's mal nicht direkt ausschließen, obwohl ich bei sowas bislang immer die Erfahrung gemacht habe, daß ich zu leise war (oder die Anderen zu laut?). Ich werde auf jeden Fall die nächsten Konzertdaten hier in den Kalender setzen (wenn's mal wieder welche gibt, uns fehlen immer noch Veranstalter, aber das Prob kennt Ihr ja alle selbst!).

:willkommen im klub.

Danke!

cu,

Olkmar

Re: Die Ukulele, so viele Fragenzu einem so kleinen Instrument...

...Ich will's mal nicht direkt ausschließen...[snip]...ich zu leise war (oder die Anderen zu laut?)...

servus olkmar,

keine bange ;o) wenn du hier guckst, findest du raus, dass ich mich zu der akustischen fraktion - nicht nur ich - der aussensaiter zähle.

btw. bein sessionieren gab/gibt immer die möglichkeit, sich rein akustisch und/oder mässig verstärkt "auszutoben".

aus welche ecke kommst du her ?

bis hier hin.

grüsse - emil

Re: Die Ukulele, so viele Fragenzu einem so kleinen Instrument...

: diesem Lob aus berufenem Munde kann ich mich nur anschließen;

Auch Dir Danke für die Blumen!

: Umso bedauerlicher finde ich, daß sich für Deine Anfrage nach Dobro-Reparatur noch keine Antwort gefunden hat. Aber kommt vielleicht noch.

Tja, das war irgendwie Pech, oft funzt es ja, daß Fragen hier recht schnell beantwortet werden, aber in diesem Fall schienen alle die, die kurz zuvor noch über Dobros gefachsimpelt haben, in Ferien zu sein...

Dieweil ich zum Thema Stabilisierungspfosten auch im Web nichts finden konnte, hab ich einfach mal rumexperimentiert (zumal ein längerfristig offen rumliegender Cone hier in meinem Chaos akut gefährdet wäre!), und da auf der satt korridierten Innenseite des bellbrass-Korpus kein Kontaktkleber halten wollte, blieb mir nichts anderes übrig, als die Brutallösung: Acrylatkleber, der löst die Korrision an und bis jetzt hat's vorzüglich gehalten.

Was die Bearbeitung einer Biscuit-Bridge angeht, findet man tatsächlich im Web Anleitungen, ich habe allerdings die Saitenlage erstmal so gelassen, dieweil ja nicht auszuschließen ist, daß ich mich irgendwann doch mal mit Bottlenecks anfreunde, dafür wär sie wohl OK und dieses Exemplar ist mit Roundneck aber flachem Griffbrett wohl für diese Anwendung vorrangig ausgelegt. Barréegriffe sind zwar mit der derzeitigen Saitenlage und .013er Besaitung etwas schwierig, aber auf diesem Instrument so zu üben ist als Kraftraining für die Finger sicher gut wirksam, etwa einem Acousticbass oder einer 12saitigen vergleichbar (ich frag mich, was Leute, die eine 12-string-Dobro spielen, für Pranken haben *g*).

cu,

Olkmar


Re: Die Ukulele, so viele Fragenzu einem so kleinen Instrument...

Hi Emil!

: keine bange ;o) wenn du hier guckst, findest du raus, dass ich mich zu der akustischen fraktion - nicht nur ich - der aussensaiter zähle.

Ah... ja!

: btw. bein sessionieren gab/gibt immer die möglichkeit, sich rein akustisch und/oder mässig verstärkt "auszutoben".

OK, Du hast mich überzeugt...

Ich muß allerdings sagen, daß völlig unverstärkt auch nicht so ganz mein Ding ist (allenfalls zum Üben auf Nylon oder Dobro, Western hört man schon kaum mehr), dieweil meine etwas seltsame Spielweise (nur Kuppen ohne Nägel, außerdem Baßsaiten oft abgedämpft) wirklich extrem leise ist, und richtig hören, was ich mache, will ich nun doch schon...

: aus welche ecke kommst du her ?

Da ich einfach mal vermute, daß Du das jetzt geographisch meinst:

Tampon City (OB-erhausen)

cu,

Olkmar