Aussensaiter Forum

Diskussionen mit neuen Beiträgen

Hier darf jeder frei heraus seine Meinung sagen, solange niemand beleidigt wird. Auf Postings von Vollidioten sinnvollerweise gar nicht erst antworten.
Extrem unerwünscht sind reine Werbe-Beiträge. Danke.

(-) Header verbergen



Übersicht

(Mein Feind der Strom) Ärger, Du kannst mich nicht anschmiern, ich weiß daß Du schon hinter der nächsten Ecke stehst...

Naabend,

als wenn ich es nicht vorher schon gewußt hätte... ;-(

Kurze Vorgeschichte: im Dezember habe ich mir ja dieses Warwick Streßbrett gekauft - ich hatte dazu ja hier schonmal was zum Kabellöten gefragt, der ein oder andere kann sich vielleicht noch erinnern. Vor ein paar Tagen habe ich dann auch endlich die unbedingt nötigen Klettklebestreifen erhalten - wär mal was zum Versandhandel des Grauens.

Die Kabel waren soweit auf die richtige Länge konfektioniert ;-) und mit den Batterien in den Effekten klappte das auch alles erstmal soweit abzusehen schon mittelprächtig, soll heißen bei moderater Lautstärke alles im grünen Bereich.

Nachdem wir uns heute bei der Probe ein frohes neues Jahr wünschen konnten ;-)) wurde ich etwas hektischer, da kein Ton aus meinem Equipment kam. Es waren also reichlich Proben ausgefallen und darüber war ich nicht so recht begeistert und habe mich nicht so richtig um die Stromversorgung der Effekte aus dem Warwick-Netzteil gekümmert - wozu auch? Ich hatte wohl alle Effekte mal dran, aber nie alle zusammen und jetzt habe ich ein Problem:

2 der Effektgeräte, nämlich das Colorsound Tremolo und der Colorsound Tonebender schließen sich gegenseitig aus. :-((

Bei einem der beiden geht der Pluspol der Stromversorgung an die Gehäusemasse (Klinkenbuchse), beim anderen geht der Pluspol an die Platine und der Minuspol an die Klinkenbuchse. Beziehen beide ihren Saft aus dem Warwicknetzteil ist Ruhe im Karton. :-((

Was nun? Jemand ne Idee? Kann ich da einfach ehm mal schnell umlöten? Nee, oder?

Was noch dazukommt: das Warwicknetzteil ist ein pulsierender Wasserfall - an sich nicht mal das Problem - aber wenn der Reußenzehn Daniel D an ist, dann hört man es in Spielpausen schon sehr heftig - ohne den Reu ist der Sound aber nicht mehr so prickelnd, das Teil macht süchtig - wenn er mal an war, vermißt man ihn, wenn er aus ist. Hab es eben mehrmals probiert, der muß also auf dem Brett bleiben.

Wäre eine evtl. Alternative ein selbgebautes Netzteil, das nicht mehr so laut rauscht und bekomm ich das als Beamter überhaupt hin oder was kann man machen? Ich würd gerne nur noch einen Stecker ins Netz stecken und nicht ne komplette Steckdosenleiste mit kleinen Teilchen bestücken müssen. :-))

Kann man nicht auf der Session einen Workshop "Elektrotechnik für Beamte" machen? ;-)))

Gruß und jetzt schon mal vielen Dank

Jochen
jetzt muß dann doch mal ein Alt dran glauben

Re: (Mein Feind der Strom) Ärger, Du kannst mich nicht anschmiern, ich weiß daß Du schon hinter der nächsten Ecke stehst...

Naabend, auch !

: Bei einem der beiden geht der Pluspol der Stromversorgung an die Gehäusemasse (Klinkenbuchse), beim anderen geht der Pluspol an die Platine und der Minuspol an die Klinkenbuchse. Beziehen beide ihren Saft aus dem Warwicknetzteil ist Ruhe im Karton. :-((

Jou, schnell ausschalten, sonst: "Gleich-riecht-er"!!

: Was nun? Jemand ne Idee? Kann ich da einfach ehm mal schnell umlöten? Nee, oder?

Nää Nää Nää ! Das Schaltungsdesign ist feststehend, auch die Masseführung... Du brauchst für unterschiedliche Polungen unterschiedliche Netzteile, da ja die Massen zusammenhängen und einmal Plus, das andere mal Minus darstellen.

: Was noch dazukommt: das Warwicknetzteil ist ein pulsierender Wasserfall

Das Netzteile rauschen können, stimmt prinzipiell. Allerdings macht sich das nicht nicht bei Audio, sondern nur bei Schaltungen mit Hochfrequenz bemerkbar.

: - an sich nicht mal das Problem - aber wenn der Reußenzehn Daniel D an ist, dann hört man es in Spielpausen schon sehr heftig ...

Vermute: Das liegt wahrscheinlich daran, daß der Reu mit seinen Röhren das Rauschen vorliegender Effekte verstärkt. Röhrenverstärker sind extrem empfindlich am Eingang.

: Wäre eine evtl. Alternative ein selbgebautes Netzteil, das nicht mehr so laut rauscht und bekomm ich das als Beamter überhaupt hin oder was kann man machen? Ich würd gerne nur noch einen Stecker ins Netz stecken und nicht ne komplette Steckdosenleiste mit kleinen Teilchen bestücken müssen. :-))

Du brauchst mindestens soviele Netzteile, wie Polungen möglich sind ... (Zwei), wenn die Leistung reicht. Daß z.B. die Boss-Treter nur mit Plus an Masse (nachschauen) funktionieren, hängt damit
zusammen, daß die ihre schweineteuren 0815-Netzteile verticken wollen. An solche Probleme ("Viele Treter an ein Netzteil") haben die Trollos natürlich nicht gedacht. Normalerweise gehört Minus an Masse und Plus an den Innenstift...

Schlechte Netzteile brummen, wie gesagt, Rauschen kommt vom Effektgerät selbst und das kann man nur durch geschicktes Zusammenschalten minimieren.

: Kann man nicht auf der Session einen Workshop "Elektrotechnik für Beamte" machen? ;-)))

... hab ich auch schonmal daran gedacht. Vielleicht klappts ja mal.

Gruß Ingo

Re: (Mein Feind der Strom) Ärger, Du kannst mich nicht anschmiern, ich weiß daß Du schon hinter der nächsten Ecke stehst...

Jochen -

: 2 der Effektgeräte, nämlich das Colorsound Tremolo und der Colorsound Tonebender schließen sich gegenseitig aus.

ja, das kann schonmal passieren, wenn man Geräte unterschiedlicher Hersteller miteinander mischt. ;-)

: Was noch dazukommt: das Warwicknetzteil ist ein pulsierender Wasserfall

Das Netzteil liegt ja wohl nicht direkt im Signalweg - könnte höchstens indirekt sein, daß es zu sehr in die Knie geht, auf daß die angeschlossenen Geräte zu wenig Spannung bekommen und dadurch verstärkt rauschen.

: aber wenn der Reußenzehn Daniel D an ist, dann hört man es in Spielpausen schon sehr heftig

Mach ihn halt in Spielpausen aus.

: Wäre eine evtl. Alternative ein selbgebautes Netzteil,

Eventuell ja, aber da eins Deiner Geräte ne andersrume Polung hat, braucht es auf jeden Fall ein separates Netzteil - denn die Gehäusemassen der Geräte sind ja immer miteinander verbunden und das führt dann zu dem Kurzschluß, den Du bereits bemerkt hast.

: Ich würd gerne nur noch einen Stecker ins Netz stecken und nicht ne komplette Steckdosenleiste mit kleinen Teilchen bestücken müssen. :-))

Kauf Dir nen AX2. ;-)

: jetzt muß dann doch mal ein Alt dran glauben

Zum Wohle... im Zweifelsfall bin ich lauter.

Nicht weinen Jochen ...

das Netzteil für Beamte findest Du hier : http://www.switchmodepower.de/ und da gibts auch so Verbindungsstrippen dazu und Kupplungen die +/- verdrehen (soweit ich weiß).

Allerdings wundere ich mich, weil der DD-III (Lob Lob Lob für das Teil) doch 12V braucht...?? und die anderen Effekte sind typischerweise 9V ??

GRüZZi CB

Re: (Mein Feind der Strom) Ärger, Du kannst mich nicht anschmiern, ich weiß daß Du schon hinter der nächsten Ecke stehst...

Hi Ingo,

vielen Dank für die ausführliche Antwort. :-))

Wenn ich die "verschiedenrum" gepolten Effekte gleichzeitig am selben Netzteil betreibe geht am Board die häßliche fiese "Overload-Lampe" an. ;-) Da hab ich ja noch relativ wenig Angst, daß was an meinen Effekten passiert. :-))

Das Schaltungsdesign ist ja bei den alten Teilen noch relativ "überschaubar" - also wohl wenigstens für jemanden, der ein wenig davon versteht, für mich dan doch eher nicht. :-))

Ich hatte ja nun die Hoffnung, das man also das betreffende Gerät "einfach" ;-) so modifiziert, daß er "andersrum" läuft. Ich finde es ja schon strange, daß 2 Effekte desselben Herstellers, die zudem auch noch ungefähr aus der selben Zeit stammen, total verschieden aufgebaut sind. Beide Effekte sind übrigens nur für Batteriebetrieb ausgelegt, den Strom aus dem Netzteil beziehe ich aus Kabeln, die mit einer Batterieklemme versehen sind.

Klar, das Rauschen des Warwicknetzteiles wird dann schlußendlich einfach durch den Daniel D hochgeboostet und das erledigt er auf gewohnt souveräne Art und Weise. :-))

Werde aber dennoch mal alle Effekte ohne das Board zusammen testen - bin aber sicher, daß es dann nicht rauscht. :-) Hab das gesamte Geraffel ja vorher aus so benutzt, nur halt jedes Effekt mit seiner eigenen Batterie.

Gruß Jochen




Re: (Mein Feind der Strom) Ärger, Du kannst mich nicht anschmiern, ich weiß daß Du schon hinter der nächsten Ecke stehst...

Hi lauter, ;-))

ja, das mit den verschiedenen Herstellern ist echt ein Kreuz. ;-))

Das Warwicknetzteil sollte eigentlich nicht in die Knie gehen, so viel ist ja nicht dran. Es sollte eigentlich nur einen Tuner, ein Wah, den Tonebender, nen VoodooLab Overdrive, MXR Phaser, und das Tremolo mit Saft versorgen und es rauscht auch, wenn die Effekte aus sind. Da sollten sie ja nicht unbedingt viel Strom ziehen. :-)

Das Delay und der Daniel D haben ihre eigenen Netzteile, das wären dann also genau die Belegung für ne 3er-Buchse, größer wollte ich es eigentlich nicht werden lassen.

Gruß Jochen
ok, Du bist lauter :-))

Re: (Mein Feind der Strom) Ärger, Du kannst mich nicht anschmiern, ich weiß daß Du schon hinter der nächsten Ecke stehst...

Hallo Jochen
Eigentlich müsste das funktionieren, wenn Du Ein- und Ausgang des Treters mit der "verkehrten" Polung DC- mässig von den beiden Nachbargeräten trennst. Je nach Bauart der Treter reicht es, in den beiden betreffenden Signalleitungen einfach die Masse NICHT zu verbinden. Die "Massenverbindung" findet dann AC- mässig via Netzgerät statt.
Allerdings würde ich das nur machen, wenn bei den betroffenen Geräteanschlüssen (Ein- resp.Ausgänge) mindestens jeweils einer pro Verbindung per Kondensator DC- entkoppelt ist (mit 95%iger Wahrscheinlichkeit der Fall). Falls das nicht der Fall ist, müsste man Kondensatoren in die betroffenen Signalleitungen einfügen (seriell).
Ich hab das zwar noch nie probiert, eventuell brummt das Ganze fürchterlich, wenn die Speisespannungen nicht schön "entbrummt" sind. Aber einen Versuch könnte es ja wert sein. Vielleicht zuerst mal nur das "umgekehrte" und EIN anderes zusammen probieren.
Was meinen die anderen Elektroniker dazu?

Gruss: Christoph

PS:
wenn Du willst, kann ich Dir zwei massenlose Verbindungskabel mit Kondensatoren machen, das wäre dann die IMHO (in Bezug auf Zerstörung der Geräte!) Methode.

Re: Nicht weinen Jochen ...

Hi Claus,

ich wollte halt ohne extra Netzteile auskommen, da in dem Warwickboard schon eins eingebaut ist.

Ich hab es mir wohl einfach zu simpel vorgestellt: Board in die Wand, Gitarrankabel rein und los geht's. :-))

Es hätte so schön sein können, Plug and Play ist auch hier wieder mehr Fu** and Pray. ;-) Aber das kennen wir ja alle zur Genüge. :-)

Verbindungsstrippen mit umdrehbarer Polung sind für die Effekte mit Netzteilanschluß dabei, ich habe aber nur Effekte ohne Netzteilanschluß. Natürlich ginge es wieder auf die alte Weise mit den Batterien aber zum einen sind die Teile alle zu ner anderen Zeit leer und zum anderen gestaltet sich der Wechsel als sehr unbequem, wenn die Teile per Klettband auf dem Board befestigt sind und ich jedesmal die Bodenplatten entweder aufschrauben oder wie bei den Colorsounds aufhebelen muß. ;-((

Aber auch wenn ich für die Strippen, die direkt an den Batterieanschluß gehen, ne Umpolungsmöglichkeit hätte, wären die Effekte im günstigsten Fall wohl stumm, im nicht so günstigen Fall kaputt, das ist mir vielleicht mit meinem Touch-Wah passiert. :-(

Deshalb meine Frage, ob durch Umlöten/Vertauschen der beiden stromführenden Kabel im Effekt selber der Fehler ausgehebelt würde.

Der DD braucht übrigens unbedingt sein eigenes Netzteil, ein 12V-Anschluß ist ja sogar am Board, der DD braucht aber nicht Wechselstrom, sondern Gleichstrom. Aber das eine zusätzliche Netzteil könnte ich ja noch verkraften. :-)

Gruß Jochen

Re: (Mein Feind der Strom) Ärger, Du kannst mich nicht anschmiern, ich weiß daß Du schon hinter der nächsten Ecke stehst...

Hi Christoph,

"wenn Du willst, kann ich Dir zwei massenlose Verbindungskabel mit Kondensatoren machen, das wäre dann die IMHO (in Bezug auf Zerstörung der Geräte!) SICHERE Methode."

nur zum Verständnis: das wären dann die Kabel von und zu den anderen Effekten? Also keine Veränderung im Effekt selber? Falls ich das verstanden haben sollte, dann müßten dafür die beiden Colorsounds auch nicht hintereinander stehen, oder? Hauptsache ein "andersrum gepolter" Effekt ist davor, ja?

Wenn das klappen würde, wäre das echt spitze. :-))

Danke und Gruß

Jochen

Re: (Mein Feind der Strom) Ärger, Du kannst mich nicht anschmiern, ich weiß daß Du schon hinter der nächsten Ecke stehst...

Hallo Jochen
Die masselosen (Signal-) Verbindungen müssten immer zwischen zwei "verschieden gepolten" Geräten sein. Zwischen "gleich gepolten" Geräten wären dann wieder normale Verbindungskabel angesagt. Keine Veränderung im Effekt selber.
Zum Ausprobieren kannst Du ja mal in einem kurzen Verbindungskabel an einem Ende die Masse vom Stecker ablöten, und dann mit zwei "verschieden gepolten" Geräten probieren.
Hoffentlich gehts :-))
Gruss: Christoph

prinzipiell richtig...

Hallöchen,
theoretisch eine gute Idee mit den Trennkondensatoren.
Es droht aber trotzdem in der Praxis Ungemach, da sich über dem Kondensator Brummspannung aufbaut, wie richtig vermutet! Die Höhe hängt von den Koppelimpedanzen ab, jedoch dürfte es auf jeden Fall für eine NF-Signalleitung zuviel sein. Wenn nicht zuhause, dann spätestens auf der Mugge... Die Brummspannung addiert sich 1:1 zu dem Signal.

Die Trennkondensatorgeschichte taugt wirklich nur für Antenneneingänge, da dem HF-Tuner die 50-Hz-Komponente wurscht ist.

Eine galvanische Masseverbindung ist nur durch Trenntrafos zu umgehen, aber dieser Aufwand ist unnötig, da das Problem mit nur ZWEI getrennten Netzteilen gelöst ist.

Gruß Ingo *derdasauchschonpraktischausprobierthatte*

Gruß Ingo

Lösungsansätze

Hi Jochen!

Du glaubst ja gar nicht, wie froh ich bin, dass Du das Problem auch hast, dass die Reussenzehner gefälligst anderen Strom haben wollen als andere Gerätschaften.

Lösungen:

1. bO²gie - Lösung
Der Reu kommt nicht aufs Brett, sondern wird erst nach dem Brett, besser gesagt direkt vor dem Amp ins Spiel gebracht. Der Amp braucht eh Strom, da kömmt ein Dreierstecker hin, fertig.

2. Matthias - Lösung
Verlängerungskabel mit Dreiersteckdose aufs Brett, zwei Netzteile, verkabeln und gut. Nachteil: Platz wird knapp, Vorteil: Stromstecker ins Netz, Gitarrenkabel in den ersten Treter, "Ausgangskabel" in den letzten Treter, fertig.

3. Ultimative Lösung
Tja, hätte die wer?

Mahlzeit

Matthias

Re: Lösungsansätze

Hi!

: 3. Ultimative Lösung
: Tja, hätte die wer?


Ich haette bloss eine ulllimative Loesung anzubieten, denn was ultimativ ist, ist wieder eine Frage des Standpunktes - ich habe gerade auf eine Anfrage von Felix meine Sammlung an Schaltungstricks auf vordermann gebracht, und dabei wieder die absolute Entkopplung von Signalen zwischen Effekten entdeckt. der ulfaktor dabei: Klar, man muss jedes Effektgeraet aufschrauben und modifizieren - aber Du hast ja nach optimal gefragt, und danach kannst Du ab einer Netzgeraet alles betreiben, und hast nicht mal mehr Brummschleifen im Karton!

ulllimativ-zwo:

Es gibt Transformatoren mit mehreren Sekundaer-Wicklungen, damit waere ein Netzteil zu realisieren, welches wirklich unabhaengige Spannungen liefert...

gut Ton!
ullli
: Mahlzeit
:
: Matthias


Re: Lösungsansätze

Hallo ullli!

Öööhm, wie war das doch eben noch mit Gleichstrom- und Wechselstrom, 9 Volt und ganz viel für Reu? ;-)

Du könntest meinem Reu beibringen, von einem BOSS-Netzteil genug Strom zu bekommen? Wirklich?

Mahlzeit

Matthias

Re: Lösungsansätze

Hallo Matthias
Falls ich ullli richtig verstanden habe, spricht er u.A vom Selbstbau eines Netzteiles. Mit einem Trafo mit mehreren Sekundärwicklungen kann man ein Netzgerät mit mehreren galvanisch getrennten Ausgängen konstruieren - eigentlich relativ einfach, aber Arbeit :-))
Gruss: Christoph

Boogsie Lösung

basierend auf der BO²gie Lösung kann ich meine

BO²gsie Lösung noch vorstellen:

Beim Amp 3er Steckdose - Daniel D (MK III + Led) steht beim AMP und wird da mit eingesteckt (also auch signalmäßig als letztes Teil vor Amp).

Das Brett Netztteil stecke ich auch in die 3er Dose und habe ein Verlängerungs-Strom-Kabel zum Brett. Zum Brett laufen also 2 Kabel: Gitarrenkabel und Netzteil-Verlängerung. So brauche ich auch nur die eine Steckdose beim Amp und vorne am Bühnenrand herrscht außerdem eine hohe Aufgeräumtheit ...

GRüZZi CB

Re: Lösungsansätze

: Lösungen:
1. bO²gie - Lösung
Der Reu kommt nicht aufs Brett, sondern wird erst nach dem Brett, besser gesagt direkt vor dem Amp ins Spiel gebracht. Der Amp braucht eh Strom, da kömmt ein Dreierstecker hin, fertig.
2. Matthias - Lösung
Verlängerungskabel mit Dreiersteckdose aufs Brett, zwei Netzteile, verkabeln und gut. Nachteil: Platz wird knapp, Vorteil: Stromstecker ins Netz, Gitarrenkabel in den ersten Treter, "Ausgangskabel" in den letzten Treter, fertig.


Aloha -

die bO²gie-Lösung ist momentan die Matthias-Lösung:



Vom Stressbrett geht ein langes Kabel von der Dreiersteckdose und das Kabel zum Amp. Als Übergangslösung okay, aber ich träume auch von einem stabilen Netzteil das alle Gerätschaften im Brett versorgt. Nur watt tun bei so unterschiedlichen Geräten wie dem Daniel D. und dem LineSucks Delay? Dazu noch ein paar 9V Standard Gerätschaften?

Geht datt überhaupt? Und wenn, watt köst? Wer kann's bauen?

Felix und ihr anderen Lötkundigen, wie wäre es mit einem "Ich brat mir ein Netzteil"-Würgshop @ Duisburg?

slide on ...
bO²gie

Re: Lösungsansätze

: Felix und ihr anderen Lötkundigen, wie wäre es mit einem "Ich brat mir ein Netzteil"-Würgshop @ Duisburg?

Da bin ich jetzt baff: Gestern hatteich genau dazu was geschrieben, verwarf es jedoch wieder, weeil's mir etwas zu...übertrieben vorkam.
Da hier mehrere Leute ähnliche Probleme haben dachte ich, ist es sicher sinnvoll, sich beim Bau eines "AS-Netzteil" zusammenzutun und so zumindest ein wenig Zeit und Geld zu sparen. Die optimalste Lösung scheint momentan ein Netzteil mit mehreren Sekundärwicklungen zu sein, der Trafo sollte dabei am schwierigsten zu besorgen sein.
Von den Lötkundigen hier im Forum habe ich mitunter die wenigste Ahnung von tieferer E-Technik, aber so'n Netzteil ist tatsächlich kein schwierig Ding.
Weiß wer, wo man diese Trafos bekommen kann?

Rock'n'Roll!
Felix

Also, weil, tierisch Bock hätte ich da schon drauf...

Kommerz...

Liebe Gemeinde!

SO ein Netzteil sucht wahrscheinlich die halbe Muckergemeinde. Also, entwerfen, in Auftrag bauen lassen und bei www.tone-toys.com vertreiben lassen.

Wenn wir dann endlich noch RICHTIG Glas-Bottlenecks herstellen lassen, werden wir sicherlich richtig reich!

Und das meine ich nur halb ironisch...

Mahlzeit

Matthias