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(Gitarre) Japan Import


Vielleicht nur mal so zur Info:

Letzten Monat habe ich bei „Ishibashi“ eine tolle, ältere Seymour Duncan DS Strat gesehen und ….wollte haben. Nun hatte diese aber ein Palisander Griffbrett. Seit Anfang des Jahres und der neuen CITES Vereinbarung kann der Import solcher Gitarren Schwierigkeiten machen.

Also eine Anfrage beim Händler in Japan. Die Antwort war das sein auf absehbare Zeit kein Rose Wood mehr nach Europa versenden eben wegen dieser Probleme. Ishibashi versucht aber wohl im Moment das Thema für sich zu klären. Ist klar, denen geht ja auch Kohle durch die Lappen. Um es genau zu wissen, hab ich an das Bundesamt für Naturschutz geschrieben und mal um die Auflagen gebeten was den Import angeht. Antwort:

„Seit dem 02.01.2017 unterliegen alle Palisander-Arten (Dalbergia spp.) den Bestimmungen des Washingtoner Artenschutzübereinkommens (CITES). Für die Einfuhr einer Gitarre mit Bestandteilen aus Palisander, werden deshalb artenschutzrechtliche Dokumente benötigt. Zunächst muss sich der Verkäufer in Japan ein CITES-Exportdokument der zuständigen CITES-Behörde Japans besorgen. Auf der Grundlage einer Kopie dieses Dokumentes, können Sie dann bei uns die notwendige Einfuhrgenehmigung beantragen. Das notwendige Antragsformular Nr. 221 finden Sie auf unserer Homepage www.cites.bfn.de .“

Ziemlich aufwendig das.

Ok, mittlerweile hat sich das Thema, fürs erste :-) , für mich erledigt weil ich beim TCGakki eine 87er St57-140 EXTRAD mit Maple Neck erstanden habe die heute bei mir angekommen ist.

Der Laden ist übrigens sehr zu empfehlen. Habe aber auch einen tollen Verkäufer erwischt mit dem ich mich Ende des Jahres in BKK treffen werde.

 

Gruß, Udo


Re: (Gitarre) Japan Import

Moin Udo,

Yeah, Palisander, das ist schon geil aktuell: da werden Pressemitteilungen herausgegeben von Umweltämtern, in denen ganz explizit auf Instrumente eingegangen wird, auf Möbel, Pfeffermühle und Co aber nicht (sogar der WDR hat das im Radio gebracht). Wenn du mal "Rio Palisander CITES" googelst, gibt es erstmal fast nur Treffer für Instrumente/Musikforen.

Dann kannst Du mal bei Amazon "Plaisander massiv" eingeben, et voila, Myriaden Treffer von Möbeln, ohne Angabe von CITES Dokumentation, oder Hinweis darauf. Und wenn Du dort kaufst, steht auf der Rechnung auch entsprechend nix drauf in aller Regel.

Oder googel mal "Rio Palisander", da gibt es Läden in DE, die handeln mit 70er Jahre Rio Palisander Möbeln, oftmals ohne Angabe von Dokumenten. Oder gehe mal in die ebay Kleinanzeigen und suche nach "Rio Palisander", da findest auch eine Menge Möbel von Privatleuten angeboten, die wahrscheinlich noch nie von CITES gehört haben.

Musimer sind hier erstaunlicherweise (und zum Glück!) hochsensibilisiert was das Thema angeht, aber die Branchen, die es wirklich betrifft, Möbel- und Bootsbau z.B., da ist das Thema oftmals noch nicht angekommen.

Zudem, Für den Import brauchst Du Exportdokumente von dem ausführenden Land, von der drotigen CITES Behörde. Und nur in der EU brauchst Du Importdokumente der hiesigen CITES Behörde. Warum? Trauen die sich gegenseitig nicht? Anscheinend will man Handelsströme nachvollziehen und das verstehe ich, wenn es um Produzenten und Handel geht und den Weg zwischen diesen Parteien, aber warum auch beim Privatkunden? Das verstehe ich nicht. CE, ROHS, das wird alles anders geregelt, bei CITES ist das ein bürokratischer Wahnsinn. Und was ist die Folge? Die Hersteller weichen auf andere Hölzer/Materialien aus, Palisander wird entwertet weil quasi unverkäuflich und dann macht man daraus Brennholz oder Paletten.

Zumal, es gibt für nch nicht mal 10 Palisanderarten einen chemischen Test (nach meinem Kenntnisstand) mit dem man zweifelsfrei die Art bestimmen könnte. Also, welche Palisanderart da genau gehandelt wird und woher genau die kommt/kam ist gar nicht nachvollziehbar in den meisten Fällen.

Das ist bei Rio Palisander ja auch schon geil: da gibt es "Sachverständige", die geben Dir irgendeinen Wisch, dass Dein Griffbrett z.B. koscher ist. Die sind auch anerkannt vom Umweltamt. Das stimmt auch. Aber es sind keine staatlich bestellten und vereidigte Sachverständige, d.h., wenn man sich den Spaß aller Instanzen gönnt ist der Wisch nichts wert, wenn einer der vereidigten Sachverständigen (sind glaube ich momentan 2 in DE) das Gegenteil behauptet. Da hilft dann nur der chemische Test am Ende.

Und freier Sachverständiger könnte z.B. auch ich werden in dem Bereich, ohne großen Aufwand, kostet halt ein bischen was. Nur soll ein Gutachten ja unparteiisch sein, ohne Eigeninteresse. Da frage ich mich schon, wie ein Händler von z.B. Gebrauchtinstrumenten Gutachten für Gerauchtinstrumente ausstellen kann, ich sehe da einen Konflikt.

 Das macht m.E. keinen Sinn. Zudem ist mir bis heute kein Fall bekannt, in dem in DE ein Möbellieferant/Hersteller mit den Umweltbehörden diesbezüglich Kontakt hatte, ist aber natürlich auch nicht meine Branche, aber in meiner Branche ist das mittlerweile täglich Brot, inkl. schon stattgefundener "Kontrollbesuchen" beim kleinen Musikalienhändler im Dorf.

Vor 2 Wochen war ich bei einem Händler asiatischer Möbel in Düsseldorf. Da kannst Du so viel massives Palisander kaufen, wie Du willst, ein komplett massiver Hocker für 99€ (!!!!!!!). Ich habe spaßeshalber eine Seifenschale gekauft aus Palisander -> kein Vermerk zu CITES, Vorerwerb etc. auf der Rechnung, kein Hinweis im Laden, auf der Homepage etc., die wissen wahrscheinlich auch nix davon. Und ich denke, im Möbelhandel wird wesentlich mehr verdient, als in der MI Branche. Aber wen hängt man? Wen stellt man an den Pranger? Genau, die kleinste Branche, die sich nicht wehren kann. Und dann ist das natürlich innerhalb der EU so geregelt, dass es Länder wie DE gibt, da musst Du recht viel an Buchführung vorweisen, Dokumentation etc. und andere Länder in der EU wollen das nicht. Und dnn ist die Buchführungspflicht in DE auch noch Ländersache bzw. Sache der Kommune, da will jeder etwas anderes. Klare Wettbewerbsbenachteiligung in meinen Augen.

Die MI Branche boomt ja nun auch nicht mehr so, wie noch vor 7 Jahren, der Konkurrenzkampf wird härter durch den größeren Wettbewerb oder Kurschschwankungen wie den Absturz des Dollar oder des Pfunds, da werden aktuell eher Leute entlassen, als neu eingestellt. Und genau in diesen Abwärtstrend kommt dann CITES II Neulistung, und dann wird der ganze Spaß als Exempel an der MI Branche statuiert.

Das ist wirklich für mich nicht nachvollziehbar. Zumal das ja auch den Privatmann betrifft. Verkaufst Du Palisander/Bubinga/Cocobolo/Madagaskar Ebenholz z.B. als Anteil in einem Instrument, müsstest Du nach Aussage einiger dt. Umweltämter beim Privatverkauf nachweisen, dass die Ware koscher ist, also aus Vorerwerb stammt, oder mit Einfuhrgenehmigungsnummer nach Januar 2017 in die EU kam. Das bringt der Umwelt   g a r  n i c h t s.

Sorry für den Rant, aber das ist echt mittlerweile ein Reizthema bei mir.

Alles Gute!


Re: (Gitarre) Japan Import

Hi Jonas,

"Sorry für den Rant, aber das ist echt mittlerweile ein Reizthema bei mir."

Absolut Deiner Meinung !

Ok, wenn sie denn der Meinung sind beim Rio Palisander nen Fass aufzumachen ... kann ich bis zu einem gewissen Grad verstehen aber "normales" Palisander ?!?!?!

So wie ich das aus der Mail vom Herrn Naturweltamt rausgelesen habe hätte der Händler in Japan mir erstmal die Dokumente zusenden müssen, ich dann einen Antrag beim Amt stellen müssen, das dann wieder nach Japan senden ... damit er mir die Strat schicken kann. In Thailand sagen wir: Ting Tong mak mak :-)

Laut Ishibashi ist es für die Händler dort auch sehr aufwendig, wenn nicht unmöglich, die geforderten Papiere zu besorgen wenn sie denn alles koscher regeln möchten.

Hehehe ...:-) Ich hatte mal eine Custom Shop Strat mit Rio Board, diese Lim. Edition, vier Farben je 10 Gitarren. War nett das Teil ! ABER, als ich sie vor drei Jahren in der Bucht verkaufen wollte hat der Arsch aber Kirmes gehabt. Nach 30 Minuten hatte ich die erste Mail von einem freundlichen Herren, ich glaube Ebay Polizei :-)) der mich darauf hingewiesen hat das sowas nun mal gar nicht geht weil, keine CITES Papiere. Na da hat /ender doch tatsächlich 40 Gitarren ohne Papiere eingeführt und sich damit richtig Ärger gemacht. Hab dann auch mit DD tel....aber das ist ne andere Storry.

Wie beschrieben habe ich heute die Japan Strat beim Zoll abgeholt. Der Karton wurde nicht in Frankfurt geöffnet und ich mußte das Teil auch nicht auspacken. Kann mir kaum vorstellen das die Zöllner beim durchleuchten erkennen können ob da nun Palisander drin, dran ist oder nur Ostfrisischer Sumpfspargel. Man hätte es vielleicht einfach mal versuchen sollen.

Gruß, Udo


Re: (Gitarre) Japan Import


 So wie ich das aus der Mail vom Herrn Naturweltamt rausgelesen habe hätte der Händler in Japan mir erstmal die Dokumente zusenden müssen, ich dann einen Antrag beim Amt stellen müssen, das dann wieder nach Japan senden ... damit er mir die Strat schicken kann.

Hallo Udo,

Du benötigst die CITES Exportdokumente, die Ishibashi in Japan bei der zuständigen Stelle besorgen muss. Das sollte kein Problem sein, wenn der Vorerwerb klar ist. Dann schickt er Dir die Papiere in Kopie, Du füllst Antrag 221 aus und schickst den zusammen mit der Kopie an das BfN und ein paar tage später hast Du die Importdokumente, dann kann Ishibashi losschicken. In Japan brauchen die nur die Exportdokumente für den Versand, du brauchst zusätzlich die Importdokumente für den Zoll. Natürlich kostet der Spaß mit Antrag 221 Geld....

Wie beschrieben habe ich heute die Japan Strat beim Zoll abgeholt. Der Karton wurde nicht in Frankfurt geöffnet und ich mußte das Teil auch nicht auspacken. Kann mir kaum vorstellen das die Zöllner beim durchleuchten erkennen können ob da nun Palisander drin, dran ist oder nur Ostfrisischer Sumpfspargel. Man hätte es vielleicht einfach mal versuchen sollen.

Den Zoll interessieren ja meist Tiere, lebend und tot, da sind die Strafen auch höher als bei Pflanzen. Mir hat noch niemand sagen können, was es kostet, wenn ich CITES II ohne Dokumente einführe, bzw., was die Strafen genau sind. CITES I gibt viel Ärger, zu Recht! Cites II wird eher im Bereich der Ordnungswidrigkeit geahndet , ob da auch die Beschlagnahme möglich ist, keine Ahnung, bislang habe ich nur etwas zu Tieren gefunden, nicht aber zu Pflanzen, was das angeht. Und bei Tieren ist das auch bei CITES II ein teurer Spaß, zu Recht!

In den meisten Fällen ließe sich aber m.Mn.n. nachträglich entweder Papiere besorgen, oder anhand Seriennummer o.ä. das Alter feststellen. Nur glaube auch ich nicht, das der Zoll vermehrt auf Palisander achten wird: hoher Aufwand, wenig Geld einzutreiben und im Zweifel ist es schwer vor Ort zu klären, ob es Palisander ist, Räuchereiche, Katalox, Brownwood, Walnut etc.pp., denke ich.

Wie ich bereits vorher schrieb, den handel und den Hersteller soll man dahingehend kontrollieren, das ist richtig und wichtig, aber der Privatmann sollte damit nichts zu tun haben müssen. Palisander wird u.a. in Indien (und da kommt das meiste Palisander her, was für Instrumente verbaut wird) in Plantagen nachhaltig angebaut, da ist die Lage entspannt. Aber weil die Palisanderarten so ähnlich aussehen untereinander, hat man alle auf die Liste gesetzt, um es dem Zoll einfacher zu machen. Indien hat dagegen Einspruch eingelegt, hilft aber nix, für den Handel braucht es eben jetzt Papiere, wenn die Ware exportiert werden soll.

Bei Ebenholz ist m.W. bislang nur die Population aus Madagaskar auf CITES II gelistet, seit 2011 afair. Nun frage ich mich, wie man Madagaskar Ebenholz von solchem aus Gabun oder Indien z.B. unterscheiden soll? Oder gleiches bei Mahagoni, ein paar Arten bereits auf Listung II, andre nicht. Die beiden Hölzer werden m.E. die nächsten sein, die komplett auf Anhang B gehen.

Alles Gute!


Re: (Gitarre) Japan Import

>> ...weil ich eine 87er St57-140 EXTRAD mit Maple Neck erstanden habe ...

Als bekennender Freund des japanischen Gitarrenbaus kenne ich natürlich die EXTRAD Teile ...  
Daher, Herzlichen Glückwunsch zu dieser Gitarre und viel Spaß !

Gruß
JVStoffel




Re: (Gitarre) Japan Import

Vielen Dank JVStoffel !

SIND DIE TEILE NICHT GEIL? :-)

Hast Du auch eine EXTRAD?

Ok, habe meine ja heute erst bekommen und gleich zur Probe... MEGA !!! Ich bin wirklich begeistert.

Sind ja ähnlich den JV-115 nur mit quergestreiftenundgevögelten Maple Neck. Ansonsten...Ami Vintage Pickups, CTS usw. Nitro kompl., Stahlblock. Die Verarbeitung ist richtig gut.Klang=Spitze.

Vor ein paar Jahren hatte ich mal ein 89er 54er oder 57er Japan Strat und ganz schnell wieder abgegeben. Der Hals passte mir überhaupt nicht: Eine sehr ausgeprägtes "V" und da kann ich nicht drauf. Hab dann nie mehr eine Japan angefasst bis ich letztes Jahr eine 94er ST62-70 TX gekauft habe. Habe ich weiter unten in einem Treat ja schon beschrieben. Großes AHA, die ist ja richtig gut :-)

Letzten Dezember in BKK habe ich einen Verkläufer von TCGakki kennengelernt. Büschen Party...Bier ... und schon waren wir Freunde :-)  Er hat mir dann angeboten sich zu melden wenn er was nettes rein bekommt und das hat er auch gemacht, mit eben der EXTRAD für einen wirklich guten Preis. ...und das geile ist, sie hat keinen V Neck :-) Ok, er hat sie so an mich weiter geschoben, ohne Reinigung einstellen usw. Ein paar Sachen muss ich selber machen, hat er gesagt. Ich wüßte jetzt aber nicht was :-)) Sie ist gut wie sie ist. Joooo, vielleicht probiere ich mal mein ABM Trem aber mehr nicht!

Viele Grüße, Udo


Re: (Gitarre) Japan Import

Hi Udo,

>> Hast Du auch eine EXTRAD?
ne, ich habe zwei olle JV Squier Strats und eine JV Fender Tele, - schöne Gitarren, aber nicht Oberliga.
Kürzlich hatte ich aber Gelegenheit ein paar 115er und 85er JV Strats in die Hand zu nehmen - da waren richtig tolle Gitarren dabei.

Und dann ist da natürlich noch "Rudi-san", mein Jazz Bass aus dem CustomEditionTeam... etwas für Genieser ;-) 

Machs gut
Stoffel 


Re: (Gitarre) Japan Import

Moin Jonas,

" Mir hat noch niemand sagen können, was es kostet, wenn ich CITES II ohne Dokumente einführe, bzw., was die Strafen genau sind."

Jep, vielleicht senden die die Ware einfach nur zurück ?! Auf deine Kosten?! Keine Ahnung.

Wenn Du selber einführst und du wirst erwischt, nehmen sie dir den Kram am Airport ab, wird vernichtet und du bekommst ne Strafe. Sehe diese Strategen immer wieder mal wenn ich aus Thailand zurückkomme. Elfenbein, Korallen usw.

"Du benötigst die CITES Exportdokumente, die Ishibashi in Japan bei der zuständigen Stelle besorgen muss. Das sollte kein Problem sein, wenn der Vorerwerb klar ist."

Eben das ist das Problem für den Händler wenn sie denn den Vorerwerb nicht faken wollen. Wer hat denn, bis letztes Jahr beim Verkauf,Kauf Papiere ausgefüllt?! Aber ich denke darauf wird es rauslaufen, die Händler schmieren sich irgendwas zusammen und gut is.  ...und wofür dann das ganze Theater ???

Ich habe gehört, CITES 3 ist in Planung: Plexiglas und Aluminium sollen nun auch gelistet werden.

Gruß, Udo


Re: (Gitarre) Japan Import

Moin Stoffel,

"olle JV Squier Strats"

Naja, olle is gut :-) Die liegen ja Preislich etwas unter den Fender JV´s  sind aber bestimmt nicht schlechter.

Ganz EHRLICH? Die Fender 85 und 115er JV´s sind mir schlicht zu teuer. Was da teilweise in der Bucht abgeht ...alter Schwede.Ok, die EXTRAD war auch nicht wirklich billig aber ich habe sie (ok, war echt ein sehr gutes Angebot) deutlich unter dem Preis einer 115 bekommen.

Eine Tele...ja eine JAPAN Tele...fehlt mir noch. Mal schauen was mir der Kollege in Tokyo demnächst so anbietet :-))

Grüße,

Udo


Re: (Gitarre) Japan Import

Moin Udo,


 Wenn Du selber einführst und du wirst erwischt, nehmen sie dir den Kram am Airport ab, wird vernichtet und du bekommst ne Strafe. Sehe diese Strategen immer wieder mal wenn ich aus Thailand zurückkomme. Elfenbein, Korallen usw.

Das sind aber CITES I gelistete Pflanzen/Tiere für die man eine Vermarktungsgenehmigung braucht. Bei CITES II brauchst Du das nicht (zudem kannst Du CITES II Holz bis 10 kg privat ein- und ausführen, weltweit, als Mitbringsel quasi), es ist nicht handelsbeschränkt, aber eine Dokumentationspflicht gibt es.


 Eben das ist das Problem für den Händler wenn sie denn den Vorerwerb nicht faken wollen. Wer hat denn, bis letztes Jahr beim Verkauf,Kauf Papiere ausgefüllt?! Aber ich denke darauf wird es rauslaufen, die Händler schmieren sich irgendwas zusammen und gut is.  ...und wofür dann das ganze Theater ???

Du kannst den Vorerwerb nachträglich nachweisen durch Rechnungen oder Seriennummern z.B., die sollte Ishibashi schon haben. Wenn die Gitarre nach dem 1.1.2017 erst an Ishibashi geliefert wurde müssten die den Nachweis beim vertrieb/Hersteller besorgen, das ist dann natürlich wieder Aufwand.

Alles Gute!