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da warens nur noch zwei...

hi,

hab gerade auf http://www.solo-online.de/ gelesen, das die zeitschrifft SOLO an SOUNDCHEK verkauft wurde.

wie es heißt wird SOLO in SOUNDCHEK 'integriert'. zu deutsch: das wars!

ich finde das deshalb sehr schade, da SOLO als eine der wenigen zeitschriften kritische VERGLEICHSTESTS gebracht hat und nicht den werbetext der presseabteilungen von großkonzernen abgedruckt hat. ihr wisst wen ich meine....

also freuen wir uns in zukunft auf noch mehr redaktionelle höhenflüge aus dem bekannten textbausteinkasten ( na kippen die obertöne schon???)unserer geliebten g&b + soundchek schreiber.

es kann sich kaum ein magazin leisten so an den interessen der leserschaft vorbeizuschreiben wie diese beiden...

also zünden wir ein kerzlein an und leiden...

grüße
georg

Re: da warens nur noch zwei...

: ich finde das deshalb sehr schade, da SOLO als eine der wenigen zeitschriften kritische VERGLEICHSTESTS gebracht hat und nicht den werbetext der presseabteilungen von großkonzernen abgedruckt hat. ihr wisst wen ich meine....

Ich finde (fand) diese Art von Vergleichstest auch viel informativer als die endlosen Lobhudeleien, wo man Kritik nur noch kryptisch "zwischen den Zeilen" mühsam herauslesen kann.
Nur gut, dass es auch im Internet mittlerweile Erfahrungsberichte von "Endverbrauchern" gibt.
Zumindest eine Alternative zu den "klassischen Testberichten" der etablierten Journals.

: also zünden wir ein kerzlein an und leiden...

RiP

Harald

Re: da warens nur noch zwei...

Nun gebe ich Dir ja prinzipiell recht. Aber denke ich an die letzten Jahre mit vielen Stunden Bahn-Fahrten (wg. Flugangst) und Abgrasen aller deutschen Bahnhofs-Kioske nach Mucker-Zeitungen zurück: fast bin ich geneigt zu sagen, wir könnten auf das Gross dieser Zeitschriften verzichten (Hauenschild's letzten Würgschopp habe ich eh' nicht verstanden). Das Schlimmste war der Bass-Professor, dagegen ist Reader's Digest ein hochintellektuelles Blatt.

Was nun die Tests angeht: verlassen kann man sich im Grunde auf keinen Test, selbst Dirk Groll's Aussagen würde ich höchstens als Guide Line nehmen. Und zur Verteilung von Erfahrungen mit Gear im Internet: in den USA gibt es dazu riesige Sites mit hunderten von Postings. In Deutschland (Europa?) haben Felix und ich Ähnliches versucht, die Ergebnisse sind aber eher ärmlich.

Weitere Punkte. Ich hatte ein Jahr lang den Bass Player abonniert, aber nicht verlängert. In den USA ein verbreitetes Medium, kann ich aber nicht nachvollziehen warum (Workshop #196: How to tune a 4string bass). Bass Frontier: aua. Und Solo hatte mich auch nicht vom Hocker gehauen, war's doch die Hauspostille von MP.

Es werden wenige übrig bleiben, und da haben wir Leser/Käufer auch unseren Anteil dran.

Re: da warens nur noch zwei...

: hi,
Ho !

: also freuen wir uns in zukunft auf noch mehr redaktionelle höhenflüge aus dem bekannten textbausteinkasten ( na kippen die obertöne schon???)unserer geliebten g&b + soundchek schreiber.

Aus dem Grund habe ich vor vielen Jahren (8-9) die g&b ad acta gelegt. Jeder Test war letztlich positiv, nicht ein Verriss. Alles war irgendwie immer brauchbar. Bei subjektiven Dingen wie Musikinstrumenten ist das irgendwo auch so, aber wenn man schon testet sollte man die Skala von sauschlecht bis 1A schon ausnutzen und nicht alles schoenreden.
Da kommt dann das Dilemma zum Vorschein, das jede kleinere Fachzeitschrift hat: Man darf es sich mit den Anzeigenkunden nicht verderben.
Den Kaufpreis solcher Blaetter investiere ich mittlerweile lieber in neue Saiten, CDs oder oder... ueber die Jahre laeppert sich das.

Just my 0.02 Euro, O//i

Re: da warens nur noch zwei...

Und zur Verteilung von Erfahrungen mit Gear im Internet: in den USA gibt es dazu riesige Sites mit hunderten von Postings. In Deutschland (Europa?) haben Felix und ich Ähnliches versucht, die Ergebnisse sind aber eher ärmlich.

Und woran liegt das Deiner Meinung nach?

Vor einem halben Jahr hatte ich Besuch von einem Dutzend G.A.S.-Männern gleichzeitig - fast all mein Equipment verkauft und alles "von Grund auf" neu zusammengestellt. Da ich mich vorher ca. 15 Jahre um nichts gekümmert hatte, was auf dem Markt so läuft, habe ich mich im Schnellverfahren orientiert, was es so zu kaufen gibt, und die Tests bei http://www.harmony-central.com waren da meine Haupt-Informationsquelle (welche anderen Mega-Sites kennst Du denn da?). Hab´ ich nächtelang drin rumgewühlt.

Die Kritiken sind natürlich in ihrer Qualität sehr unterschiedlich, es gibt kompetentere und weniger erfahrenere Anwender, scharfe und taube Ohren, verschiedenste Geschmäcker, vieles ist auch sehr subjektiv (manchmal zum Glück), das gibt aber dann insgesamt schon immer ein rundes Bild eines Produktes. Vor allem handelt es sich oft um Langzeit-Tests, Vergleiche, Erfahrungen mit Support usw, was es in den Zeitschriften eben nicht gibt.

Vor allem hat mich amüsiert, wie unverblümt da die Leute ihren Frust auf Hersteller ablassen (und zwar nicht anonym), wenn die sich nicht angmessen verhalten haben - da habe ich Beiträge gelesen, für die es hier Beleidigungsklagen hageln könnte. Und solche Beschwerden scheinen manchmal tatsächlich was zu bewirken (hab´ich hier im letzten Sommer mal erzählt, was Mike "A-Bit-Full-Of Himself" Fulltone-Fuller angeht, will ich nicht wieder aufwärmen).

Jedenfalls - als ich dann meine ultimative Anlage zusammen hatte, juckte es mich in den Fingern, auch ein paar Testberichte zu schreiben, und zwar in Inglisch, bei der Harmony-Central, weil möglicherweise mehr Leute auf diesem Planeten was davon haben, als wenn ich in Deutsch schreibe.

Bei JustChords dümpelt ja auch so eine Datenbank vor sich hin - mich schreckt es etwas ab, dort zu schreiben, weil eben kaum was drin steht, und wenn ich mir die riesige Datenmenge bei HC ansehe, dann ist klar, wie lange es dauern würde, so etwas aufzubauen.

Aber grundsätzlich finde ich solche User-Testberichte am informativsten überhaupt. Ich habe mich bei Käufen noch nie auf Zeitschriften verlassen, sie höchstens als Anregung benutzt. Die sind mir ansonsten alle viel zu harmlos.

Und die zweite wesentliche Info-Quelle war ein äußerst kompetenter Gitarrenladen-Besitzer in meiner Nähe (Ein-Mann-Betrieb) - der muß natürlich auch das verkaufen, was er im Laden hat, aber ich bin mit ihm bisher sehr gut gefahren (wir haben auch einen ähnlichen "Geschmack", was Instrumente und Equipment angeht). Ich bezahle ihm auch lieber ein paar Mark mehr, als mich in Dumping-Großraumläden mit inkompetentem Personal rumzuärgern (da gibt´s auch solche & solche, ich weiß).


Re: da warens nur noch zwei...

: Und zur Verteilung von Erfahrungen mit Gear im Internet: in den USA gibt es dazu riesige Sites mit hunderten von Postings. In Deutschland (Europa?) haben Felix und ich Ähnliches versucht, die Ergebnisse sind aber eher ärmlich.

: Und woran liegt das Deiner Meinung nach?

Meiner Meinung nach: Zum einen gibt es in USA natürlich mehr Musiker als bei uns und zum anderen sind dort wohl auch mehr Musiker bereits im Internet aktiv als hierzulande. Nach meinen Erfahrungen gibt es dort Foren, in denen eine vergleichsweise sehr hohe Kommunikationsdichte herrscht. Das steigert auch die Qualität dieser Foren, email-listen, etc.
Naja, vermutlich ist das bei uns in 5 Jahren auch besser.

: Jedenfalls - als ich dann meine ultimative Anlage zusammen hatte, juckte es mich in den Fingern, auch ein paar Testberichte zu schreiben, und zwar in Inglisch, bei der Harmony-Central, weil möglicherweise mehr Leute auf diesem Planeten was davon haben, als wenn ich in Deutsch schreibe.

Ich bin der Meinung, wer sich im Internet bewegt, sollte auch Englisch zumindest so weit verstehen, dass er beispielsweise als Musiker den Sinn und die Kernaussagen derartiger englischsprachige Testberichte verstehen sollte.

Bei dem derzeit begrenzten Feld an Internet-aktiven Musikern ist der Aufbau solcher Datenbanken hierzulande wohl zum Scheitern verurteilt.

Gruss
Harald

A guy walks into a pet store wanting a parrot. The store clerk shows him two beautiful ones out on the floor.
"This one's $5,000 and the other is $10,000." the clerk said. "Wow! What does the $5,000 one do?"
"This parrot can sing every aria Mozart ever wrote." "And the other?" said the customer.
"This one can sing Wagner's entire Ring cycle. There's another one in the back room for $30,000."
"Holy moly! What does that one do?" "Nothing that I can tell, but the other two parrots call him 'Maestro'."

Re: da warens nur noch zwei...

: Und woran liegt das Deiner Meinung nach?

Da kann ich nicht unbedingt einen Finger in eine Wunde legen und sagen: das und das ist es. Eher würde ich da meine gesamte Internet-Historie nehmen und als Resultat bilden: im Thema Kommunikation und Meinungsoffenheit tun sich die Mittel-Europäer sehr schwer. Man schaue sich auch einmal die Newsgroups unter de.* an. Entweder beschimpfen sich einige wenige Leute, oder es dümpelt auch dort vor sich hin.

Weiterer Faktor: 415 Mio. Amis dort + Briten + Skandinavier + Iren, 60 Mio Deutsche hier, die des Englischen eher weniger mächtig sind. Lass mich das mal an weiteren Zahlen festmachen. Just Chords gibt es seit ca. drei Jahren, wie viele Zuschriften dazu (Rückfragen etc.) sind in dieser Zeit gekommen? Vielleicht ein Dutzend und ein paar mehr, von Matthias' und Ullli's Beschimpfungen mal abgesehen :-))

Die Mittel-Europäer scheinen das Internet wie einen Kabel-Kanal im Fernsehn zu betrachten. Konsumieren, bis der Arzt kommt, aber bloss nicht selbst was machen (böser Zusatz: was auch ausser Fernsehen gucken und dann in's Bett gehen).

: (welche anderen Mega-Sites kennst Du denn da?).

Für Bass: http://www-eksl.cs.umass.edu/~schmill/bass-rev.html

Re: da warens nur noch zwei...

Den "Gipfel" von Vergleichstests gab es es mal vor etlichen Jahren im Fachblatt. In einer Ausgabe wurden 4 kompakte Basscombos unter die Lupe genommen und es gab da zu eine CD zum Soundvergleich. Deswegen hab ich mir die Ausgabe gekauft - aber auf der CD war zwischen den einzelnen Produkten kein Unterscheid zu hören (das Fachblatt hat die Sache mit den CDs auch schnell wieder fallen lassen). Zu hören war nicht der Sound der einzelnen Combos, sondern der Bass-Sound des Testers (Stachelhaus).

Die Sache mit den Vergleichstest ist mit Sicherheit lobenswert, aber das hat auch seine Grenzen. Was nützt eine Rangliste nach dem Motto "Amp 1 ist der beste, dann kommt Amp 2, dann lange nichts und dann........etc.). Kann sein, daß der Testverlierer am Ende des Feldes für meinen Bedarf am besten geeignet ist.

Solche Tests, ob Vergleichstests oder konventionell, muß man als Anhaltspunkt betrachten. Wenn man differenziert verfaßte Tests gelesen hat, weiß man eher worauf man achten will, wenn man sich die Sachen selbst ansieht und sich sein eigenes Urteil bildet.

Am wichtigsten ist sowieso, wie tauglich sich die Sachen im Langzeitbetrieb erweisen. Da kann kein Testbericht Auskunft geben - da ist man auf Erfahrungsaustausch angewiesen. Dafür ist das Internet bestens geeignet.

Gruß
Bernd



Re: da warens nur noch zwei...

Aloha -

: Die Sache mit den Vergleichstest ist mit Sicherheit lobenswert, aber das hat auch seine Grenzen. Was nützt eine Rangliste nach dem Motto "Amp 1 ist der beste, dann kommt Amp 2, dann lange nichts und dann........etc.). Kann sein, daß der Testverlierer am Ende des Feldes für meinen Bedarf am besten geeignet ist.

durchaus wahr und beim Lesen der Vergleichstests im SOLO kam auch dieser Punkt immer wieder zum tragen. Da hieß es dann oft "Obwohl Prod. X als Testletzer aus dem Rennen geht, ist es im Bereich Blah-Blah den anderen Testkandidaten weit überlegen" (o.ä.). Natürlich stellt das keine Objektivität per se her (die auch garnicht erreicht werden kann _und_ imho auch nicht Ziel eines Tests sein darf. Jetzt fragt mich aber bitte nicht wie man das den Kids verklickert). Die Grundidee eines Vergleichstest ist mir auf jedenfall sympathischer als der Test eines Einzelprodukts. Zumindest regt der Vergleichstest die Kids an, das auch im realen Leben auszuprobieren und ebenso in den Läden "zu vergleichen" und eben nicht "die einzig wahre" Groll-Gibson zu erstehen ohne je in Versuchung zu kommen die Alternativen in der Hand gehabt zu haben.

: Am wichtigsten ist sowieso, wie tauglich sich die Sachen im Langzeitbetrieb erweisen. Da kann kein Testbericht Auskunft geben..

Genau das ist der Grund warum mich das Ableben des SOLOs wirklich traurig stimmt. Die Idee mit den Langzeittests wurde nämlich just vor 2 Ausgaben vom SOLO in die Tat umgesetzt. Da ich selbst ein paar Mal für's SOLO geschrieben hab', weiß ich das gerade diese Idee, neben den Vergleichstests, den SOLO-Jungs und Mädels besonders am Herzen lag. Im Prinzip stammt die Idee aus der Zeitschrift MOTORRAD (in der SOLO Redaktion sitzen einige Motorrad Fans), deren Langzeittests ja durchaus lesenswert sind (zumindest waren sie das vor einigen Jahren... hab' die Zeitschrift lang nicht mehr gelesen). Gerade Langzeittests könnten im Equipmentbereich eine deutliche Bereicherung sein. Zum Thema "Langzeittest" gab' es erst kürzlich vom SOLO eine Rundmail an alle Schreiberlinge, mit der Frage: "Welches Equipment wäre für die SOLO Leser unter dem Aspekt des Langzeittests interessant?". Für die Industrie ist ein Langzeittest eben nicht interessant (kurbelt er doch nicht die Verkäufe von Neuheiten an). Insofern fand ich die Idee vom SOLO besonders bemerkenswert.

Ok, man kann sicher lange drüber debattieren ob SOLO nun ob seiner direkten Verwandtschaft zu Musik Produktiv überhaupt je mehr als ein redaktionell gut betreuter MP Katalog war. Ich, aus der Sicht eines sporadischen SOLO Schreibers, kann dazu nur soviel beisteuern: Mir wurde nie eine Rücksichtnahme auf MP ans Herz/in die Griffel gelegt. Von denen, die ich aus der Redaktion kennengelernt habe, hat jeder seinen Job ernstgenommen und sich nicht als MP "Handlanger" verstanden.

Ich find's schade, das das SOLO eingeht, besonders da Soundcheck für mich zu den Blättern gehört die ich nie ernst nehmen konnte. Weder redaktionel noch vom Layout. Beides machte für mich bisher einen provinziellen Eindruck. Zwar hatte das SOLO Layout auch nicht die Klasse des G&B Layouts (das mir persönlich sehr gut gefällt), aber redaktionell erschienen mir beide Magazine zumindest ebenbürtig.

slide on ...
bO²gie

Re: da warens nur noch zwei...

Hallo allerseits!

Auch ich fand die Idee, Vergleichstests anzustellen, recht gut. Hand aufs Herz: Je ein Musikgeschäft betreten und lediglich nur EINE(N) Gitarre/Bass ausprobiert?!

Ich jedenfalls habe da schon die kuriosesten Dinge miteinander verglichen. Natürlich immer in Hinblick auf meinen persönlichen Anwendungszweck. Will man beispielsweise einen vielseitigen Amp, dann kommt man heute wohl nicht an Line7, Yamama, Johnston (Namen geändert)... und wie sie alle heissen, vorbei! Warum also nicht mal alle gegeneinander antreten lassen und Vor- und Nachteile aufzählen.

Ich habe sowieso vor langer Zeit aufgegeben, in Tests etwas anderes zu sehen als eine Produktvorstellung, bzw. -Beschreibung.

Und was die Gitarren Marke "Zahnarztmodell" angeht - wo soll ich die Dinger denn zu Gesicht bekommen, wenn nicht in besagten Niedrigglanz-Magazinen?! Und wären sie dort lediglich abgedruckt, um sie mal der Öffentlichkeit vorzustellen, bevor sie von schweißfeuchten Sammlerhänden in einer atombombensicheren Vitrine verstaut werden, ohne auch nur im Entferntesten auf den Klang einzugehen ... na würden wir da nicht empörte Leserbriefe losschicken und "na und - wie klingt sie denn nun?!" fragen?!

Wenn's nach mir geht ... darf ruhig grösstenteils alles beim Alten bleiben!

Grüße, Clem

PS: Boogie! Ein paar äußerst archaische amerikanische Stoff-Basketballschuhe sind auf dem Weg zu Dir! Quasi New Stock Vintage - hoffe sie klingen, ähh passen dennoch!

und leiden?

Hallo zusammen!

Ja, ich habe die letzten beiden Ausgaben von Soundcheck gekauft. In der aktuellsten klebt ein Plektrum, da konnte ich nicht widerstehen (ist nur ein doofes Zelluloid in blau und viel zu dünn) und in der vorherigen war ein Test über ein Gerät, das ich besitze.

Beide Male habe ich mich geärgert. Noch schlimmer, ich habe jedesmal mit mir geschimpf, diese Zeitung überhaupt gekauft zu haben.

Wegen Soundcheck soll ich leiden? Nö, ich leide auch nicht wegen Frau im Spiegel, Vorwärts, Blutjunge Schenkel, Lübecker Nachrichten oder sonstwas. Ich lese das einfach nicht.

Schade ums SOLO ist es trotzdem. Nach AKUSTIKGITARRE deutlich das beste Musikermagazin in Germanistan.

knock on wood

Matthias

Re: da warens nur noch zwei...

Hi Rainer,

: Just Chords gibt es seit ca. drei Jahren,

an dieser Stelle plagt mich dann doch so sehr das schlechte Gewissen, daß ich Dir mal ganz schnell ein bißchen Feedback geben muß: Ich finde Deine Seiten total gelungen, komme oft vorbei und habe trotzdem noch nicht geschafft, alles zu lesen. Ausbleibender Jubel hat in diesem Falle nichts mit Unzufiedenheit, sondern mit Faulheit zu tun. ;-)

Keep rockin'
Friedlieb

Re: da warens nur noch zwei...

Hi Boogie!


Für die Industrie ist ein Langzeittest eben nicht interessant (kurbelt er doch nicht die Verkäufe von Neuheiten an).

Das ist das Problem, daß ich mit den Musiker-Zeitschriften habe. In aller Regel wird über das geschrieben, was neu auf den Markt kommt. Wieviel so ein Ding wirklich taugt, zeigt sich vielleicht Monate später, wenn bestimme "Neuheiten" überproportional häufig in den Gebrauchtanzeigen auftauchen, weil es vielleicht doch nicht das gelbe vom Ei ist.


Ok, man kann sicher lange drüber debattieren ob SOLO nun ob seiner direkten Verwandtschaft zu Musik Produktiv überhaupt je mehr als ein redaktionell gut betreuter MP Katalog war.

So wirkte es jetzt nicht. Bei den nicht spezialisierten Equipment-Zeitschriften ist das Verschwinden das Solo auch meiner Meinung nach keine erfreuliche Sache. "Soundcheck" hab ich noch nie gelesen.

Gruß
Bernd

Re: und leiden?

: Ja, ich habe die letzten beiden Ausgaben von Soundcheck gekauft.

Ich hab mir neulich auch mal ein Exemplar gekauft, da war ein Interview mit Dazerdoreal drin, deutsche Combo mit Chapman Stick. Das kommt ja selten genug vor, daß man mal ein Interview mit einem Sticker liest...
Ansonsten war ich von dem Blatt auch nicht übermäßig begeistert.

Johannes

NP: Dazerdoreal, Harddisk to Hell