Aussensaiter Forum

Diskussionen mit neuen Beiträgen

Hier darf jeder frei heraus seine Meinung sagen, solange niemand beleidigt wird. Auf Postings von Vollidioten sinnvollerweise gar nicht erst antworten.
Extrem unerwünscht sind reine Werbe-Beiträge. Danke.

(-) Header verbergen



Übersicht

(Technik) Höhenverlust vermeiden - aber wie?

Hi Leute,

ich hab das altbekannte Problem, dass ich bei einem zulangen Kabelweg (von der Gitarre ins Wah-Wah auf der Bühne, von da ins Rack und von dort in den Amp)beim meinem Gitarrensignal Höhen verliere. Gibt es eine Möglichkeit, dies zu verhindern ausser den Kabelweg zu verkürzen? Sind irgendwelche Wunderkistchen bekannt?

Re: (Technik) Höhenverlust vermeiden - aber wie?

Hi alex,

Mehrere Möglichkeiten, alle mit Kosten und/oder Kompromissen verbunden:
1. nur hochwertiges, induktionsarmes Kabel verwenden (Bill Lawrence o.ä.) und Kabelwege kurz halten, eleminiert das Prolblem nicht ganz, aber reduziert es, und lohnt sich auch sonst.
2. Sender benutzen
3. Preamp mit Impedanzwandler vor die Effektkette schalten: z.B. aktive PUs, den Pre-1 von Nobels oder für'n paar markfuffzich selber basteln: Schaltpläne bei N. Lemme, Elektrogitarren oder W. Teder, Gitarrenverstärker in Transistortechnik (Elektor-Verlag);
4. graph. Equalizer benutzen;
4. Rack weglassen ;-))

Das Gelbe von's Ei ist's Alles nicht.

Gruß'n Blues, stooge

Re: (Technik) Höhenverlust vermeiden - aber wie?

: Hi alex,

: Mehrere Möglichkeiten, alle mit Kosten und/oder Kompromissen verbunden:
: 1. nur hochwertiges, induktionsarmes Kabel verwenden (Bill Lawrence o.ä.) und Kabelwege kurz halten, eleminiert das Prolblem nicht ganz, aber reduziert es, und lohnt sich auch sonst.
: 2. Sender benutzen
Jau, aber nen guten :-) ich habe so einen ganz billigen shure, der kostet etwas Klarheit im Klang :-(
Ist aber gerade auf kleinen ! Bühnen sehr praktisch wo man sich dann nicht so leicht mit den anderen verheddert :-)
Gruß
Winni

Re: (Technik) Höhenverlust vermeiden - aber wie?

Wie lang sind eigentlich die Kabel? Bei einer Gesamtlänge bis zu zehn Metern sollten eigentlich keine nennenswerten Dämpfungen auftreten, gutes Material vorausgesetzt.

Ansonsten würde ich zunächst mal klären, ob nicht das Wah selbst den Höhenverlust in ausgeschaltetem Zustand verursacht. Wenn es True Bypass hat, das Gitarrensignal in ausgeschaltetem Zustand also die Elektronik nicht durchläuft, kämen als Verursacher z.B. auch oxydierte Steck- und Lötverbindungen bzw. kalte Lötstellen in Frage (mit Ohm-Meter durchmessen) - falls es mit Preamp arbeitet, kann auch dieser der Übelmann sein.

Die Höhendämpfung zwischen Gitarre und Wah kannst Du - bei passiven Pickups - nur durch höchstwertiges Kabel einigermaßen vermeiden - oder durch Einbau eines selbstgebastelten oder gekauften Preamps in die Gitarre selbst (bei Strats ist auch Platz für eine Batterie), aber wenn Schaltung und Bauteile nicht erstklassig sind, versaut Dir das auch den Sound, nur auf eine andere Art (Zerren, Rauschen). Ist auch nicht unbedingt kostengünstig, wenn Du mehrere Gitarren hast ...

Was den Höhenverlust zwischen Wah und Rack angeht, gäbe es noch zwei billige Tricks:

1. Die meisten Bodeneffekte haben entweder True Bypass (das Signal geht bei ausgeschaltetem Effekt direkt von der Eingangs- auf die Ausgangsbuchse) oder arbeiten mit einem Buffer Amp (Impedanzwandler), also einem 1:1-Verstärker, der auch bei ausgeschaltetem Effekt aktiv bleibt - von da an ist das Signal niederohmig, die Kabellänge wirkt dahinter praktisch nicht mehr dämpfend. Du könntest also solch ein Gerät der zweiten Sorte (z.B. die gängigen Boss-Tretminen), falls Du noch einen in der Wühlkiste hast, hinter das Wah schalten, ohne ihn ansonsten als Effekt zu benutzen (vor das Wah geht auch, es klingt aber je nach Bauweise u.U. anders, wenn es mit einem nieder- oder hochohmigen Signal gefüttert wird). Einziges Manko: Je nach Güte des Impedanzwandlers wird das Gitarrensignal leicht verfälscht, und es rauscht wahrscheinlich ein bißchen mehr.

2. Ich weiß nicht, ob Du auf sehr großen Bühnen spielst und wie Dein Setup aussieht. Wenn Du ein Rack inclusive Poweramp mit separaten Boxen benutzt, die am hinteren Bühnenrand stehen, könntest Du dieses in der Nähe der Spielposition lassen (am vorderen Bühnenrand) und lange Boxenkabel verwenden (dicker Querschnitt, sonst gibt es dort Leistungsverluste), das verkürzt immerhin den Kabelweg vom Wah zum Rack.

Eine teure (ca. 260,-), aber erstklassige Lösung wäre z.B. ein aktive AB-Box wie die "Crossroads" von Roger Mayer - die verändert den Sound überhaupt nicht und hat zwei schaltbare Ausgänge (mit denen man normalerweise das Gitarrensignal auf zwei verschiedene Amps oder Signalwege legt), von denen der zweite auch einen integrierten Trenntrafo hat, so daß auch keine Brummschleifen auftreten. Wäre aber für Deine Zwecke eine Overkill-Lösung (es sei denn, Du benutzt den zweiten Ausgang für ein Boden-Stimmgerät o.ä.). Von Nobels gibt es auch so ein Teil, erheblich billiger (unter 100,- DM), rauscht aber mehr.

Und die noch teurere Lösung: Bei Dunlop gibt´s ein Rack-Wah ...



Re: (Technik) mein Setup

Zur besseren Analyse hier mal mein genaueres Set-up:

Gitarre - Wah - Rocktron Patchmate (da hängen dann div. Tretminen und ein Boss SE-70 dran)- Nonmaster Marshall Top - Powerbrake - Marshall 4x12" (bei kleineren Gigs ein Fender Blues Deluxe).

Wenn ich mir die Kabellängen überlege: Gitarre-Wah (ca. 6m), Wah - Rack (variiert von 6-9m), im Rack selbst (mind. 50cm, je nach dem, wieviele Effekte im Signalweg sind), Rack - Amp (1,5m), Amp - Powerbrake (0,5 m), Powerbrake - Box (0,5m) = da kommen schon 15m zusammen. Wenn ich mit dem Fender Combo spiele entfallen die letzten beiden Posten, dann sinds aber auch über 10m.

Die Bühnengröße ist so ne Sache. Mal spielen wir auf engsten Raum und mal auf größeren Bühnen (nicht gerade wie bei Rock am Ring, aber für längere Kabelwege reicht's).

Es sind auch nicht nur die Höhen, die fehlen. Die könnete ich bei beiden Amps etwas nachregeln. Die Lebendigkeit lässt im Vergleich zu Gitarre - Kabel - Amp merklich nach, und die kann man mit der Klangregelung nicht aufhohlen.

Ich glaube ich sollte mal mein Wah genauer unter die Lupe nehmen.

Vielen Dank an alle, für die Antworten.

Gruß alex

menno, ist doch ganz einfach!

Mahlzeit!

Nicht, dass einer denken würde, ich mache hier Werbung...

...aber das schreit nach dem Einsatz hochwertiger Kabel und eines Röhrenboosters hinter dem Wah. Mein Freund Max Röhrig, erreichbar unter www.reussenzehn.de könnte dem Signal mehr Frische einhauchen.

Der Hucke Tube Factor tut´s aber auch...

Matthias

Aha!

Da hast Du Recht, es sind nicht nur ganz spezifische Höhen, die fehlen, ein Presenceregler bringt da nichts. Der Dämpfungseffekt betrifft verschieden Frequenzbänder, insgesamt wirkt der Ton dann irgendwie "matt", nicht mehr so dynamisch und lebendig.

Du könntest den Übeltäter, falls es einen einzelnen überhaupt gibt, natürlich sukzessive ausfindig machen, indem Du mit Gitarre und Wah allein in den Verstärker gehst, oder nur mit ultralangem Kabel, aber ohne Wah, durch die Tretminen mit/ohne Patchmate, Patchmate alleine wäre auch mal interessant usw. usw. ...

Ab der Stelle, wo das Gitarrensignal niederohmig wird, könntest Du im Prinzip Klingeldraht verwenden, dahinter kann durch Ohmsche Widerstände eigentlich nicht mehr viel versaut werden. Die sicherste Methode ist also wohl die, erstens das lange Kabel zwischen Gitarre und erstem Effekt nötigenfalls durch ein erstklassiges zu ersetzen und sofort hinter das Wah einen Pre- oder Buffer-Amp zu schalten.

Den Reußenzehn, den Matthias erwähnt, kenne ich nicht - den H&K Tube Factor schon. Im ausgeschalteten Zustand hat er allerdings einen True Bypass, bringt dann also nichts für Dein Problem. Da er zwei Booststufen hat, müßtest Du die erste also permanent eingeschaltet lassen und so einstellen, daß er lautstärkemäßig 1:1 arbeitet und nicht zerrt (was auch problemlos möglich ist). Klingt sehr gut, ist auch nicht ganz billig (in letzter Zeit schwirren immer mal welche bei eBay rum) - aber man gönnt sich ja sonst nichts ...



Re: Aha!

Das mit Buffer stimmt, ich kann da BOSS Pedale empfehlen. Ich benutze zum Beispiel den Noise Suppressor als erstes in meiner Signalkette, damit kann ich beim besten Willen keine hörbaren klanglichen Unterschiede im Vergleich zu Gitarre->Amp festellen.

Basti

Re: (Technik) Höhenverlust vermeiden - aber wie?

Hi Alex,

auch ein Sender hat ein niederohmiges Ausgangssignal, da könntest Du dann noch prima posen ...

Aber im Ernst - wenn die Bühnen nicht Rock-am-Ring-Größe-haben würde ich Dir zu 'nem günstigen Non-Diversity-Sender raten.

Ich benutzte so einen seit Jahren, hab' das 1% Ausfall noch nie gehört und der Sound wird bei großen Bühnen (ohne lange Strippen) wirklich besser. Außerdem kommt dann das Kabelgewirre nicht mehr vor (lauf doch mal spaßeshalber um den Sänger herum, dann um den Bassisten und zurück...).

Vorher würde ich mal Deim Wah mit 'nem Patchkabel und davor 'ne lange Strippe probieren, dann mal "kurzes Kabel-Wah-kurzes Kabel-Amp".

Schreib' doch mal bitte über das Ergebnis!

Grüße,

Andy

Re: (Technik) mein Setup

Hallo Alex
: Ich glaube ich sollte mal mein Wah genauer unter die Lupe nehmen.
Das scheint mir der der vernünftigste Start zu sein. Ich besass einmal ein Dunlop Crybaby ohne True- Bypass (der Ein- Aus- Schalter hat dann nur drei Anschlüsse) das vermumpfte das Signal im ausgeschalteten Zustand deutlich. Ein einfacher Umbau (Schalter auswechseln, Verdrahtung ändern) half!
Gruss: Christoph

: Vielen Dank an alle, für die Antworten.

: Gruß alex


Re: Aha!

Hi Basti,

ich hab da noch ein Boss Compressor im Proberaum liegen. Wenn ich das richtig verstanden habe, hänge ich das Teil vor mein Wah und alles wird gut? Also zumindest spielt dann die Kabellänge keine Rolle mehr, ja? Muss ich mal probieren.

alex

Re: (Technik) Dem Dynamikdieb auf der Spur - Teil 1

So, die erste Testphase ist abgeschlossen und hier der Bericht:

Versuchsaufbau: Als Referenz diente mein Fender Blues Deluxe, meine Strat und ein 6m langes Zeck-Kabel (sehr robust und zuverlässig).

1. Durchgang: Gitarre mit einem 1,5m langen Kabel ans Dunlop Cry Baby angeschlossen, von da mit dem Zeck-Kabel in den Combo. Das Wah blieb ausgeschalten ;-), am Amp wurde nicht verstellt. Ergebnis: kein (von mir) hörbarer Unterschied zur Referenz ! (obwohl es sich um ein stinknormales Cry Baby von der Stange handelt. Ich nehme an, dass es kein True Bypass hat, oder?)

2. Durchgang: Gitarre mit kurzem Kabel in einen freien Loop des Rocktron Patchmate. Von dort wieder mit dem Zeck-Kabel in den Combo. Der Loop war nicht eingeschalten. Ergebnis: kein (von mir) hörbarer Unterschied zur Referenz !

3. Durchgang: wie 2. Durchgang jedoch habe ich den Loop Aus- und Eingang (eigentlich für die Effekte bestimmt) mit einem Patch-Kabel verbunden. Ergebnis: Ein leises Brummen war zu vernehmen, aber die Dynamik blieb!

4. Durchgang: wie 2. Durchgang, nur lief das Signal diesmal durch sämtliche Loops, die ich auch live benutze. Ergebnis: Kein Unterschied zur Referenz.

5. Durchgang: wie 4. Durchgang, nur hab ich das 1,5m Kabel durch ein 6m Kabel ersetzt. Ergebnis: Ein Dynamikverlust konnte von mir festgestellt werden!!!

Ergebnis: Es muss am langen Kabelweg liegen, denn das zweite Kabel mit Gitarre und Amp alleine gespielt klingt wie mit dem Zeck-Kabel (mein Referenzkabel).

Re: Aha!

Hi Alex,
den Boss Compressor (CS-3) hab ich ständig in der Signal-Kette. Wenn auch nur zum leichten Boosten oder zum sanften Verbiegen des Signals: dem kann er eine schöne drahtige Färbung verleihen - wenns mal nicht drahtig genug ist oder man unangenehme untere Mitten wegdrängen will. Ist ansonsten ziemlich Klangneutral.

Gruss
Michael

Re: (Technik) Dem Dynamikdieb auf der Spur - Teil 1

Hallo Alex
Na, der mit dem True- Bypass war dann wohl nichts! :-) Falls das Wah keinen solchen hätte, würde man das deutlich hören. Mindestens so deutlich wie der Unterschied zwischen einem 1,5m- und einem 6m- Kabel jedenfalls.
Kleine Zwischenfrage: hörst Du auch den Unterschied, wenn Du die Gitarre direkt mit dem 1,5m- resp. 6m- Kabel zum Amp verbindest?
Gruss: Christoph

Re: (Technik) Dem Dynamikdieb auf der Spur - Teil 1

Au Mann ...

Ein normales Cry-Baby hat (anders als die teure Version) KEINEN True Bypass, sondern einen Buffer-Amp - d.h. wenn es ausgeschaltet ist, bleibt dieser Amp in Betrieb, das Gitarrensignal wird 1:1 "verstärkt", damit ist das Ausgangssignal am Wah bereits niederohmig, und die Länge und Qualität der nachfolgenden Schaltungen dürfte kaum Auswirkungen auf den Sound haben, zumindest was die Dämpfung der Höhen und den Dynamikverlust angeht, scheint bei Dir ja auch so zu sein. Mehr oder weniger Brumm erzeugen alle Patcher, die ich kenne. Demnach wäre doch der Übeltäter VOR dem Wah zu suchen, oder?

Wenn ich Dich recht verstehe, klingt :

Gitarre + kurzes Kabel + Wah + langes Kabel #1 besser als

Gitarre + langes Kabel #2 + Wah + langes Kabel #1 - okay?

Wenn jetzt

Gitarre + langes Kabel #1 + Amp klingt wie
Gitarre + langes Kabel #2 + Amp und genauso wie
Gitarre + kurzes Kabel + Amp,

(das kurze müßte aber IMHO etwas mehr Höhen bringen,)

dann wäre noch zu testen, ob

Gitarre + kurzes Kabel + Wah + langes Kabel genau so gut klingt wie

Gitarre + langes Kabel + Wah + kurzes Kabel.

Tja, und wenn das letztere dann auch wurscht ist, es also in beiden Fällen gleich gut klingt, wäre wahrscheinlich tatsächlich die Gesamt-Kabellänge verantwortlich, s.o.

Das könnte man jetzt noch mal ganz zweifelsfrei rauskriegen, in dem Du testest, ob

Gitarre + langes Kabel #1 + True-Bypass-Box + Langes Kabel #2 + Amp

wirklich wesentlich dumpfer klingt als ein halb so langer Kabelweg (also Gitarre plus EIN langes Kabel allein).

Wenn ja, hieße das: Die Gesamt-Kabellänge ist schuld - entweder aktive Picks/Preamp besorgen (fällt ja wohl flach) - oder einen Versuch mit einem superteuren Monster-Kabel machen (zwischen Gitarre und Wah).

Der Witz ist nämlich, daß die Klangverfärbungen auch dadurch zustande kommen, daß die hohen Frequenzen zu anderen Zeiten am Amp-Eingang ankommen als die tiefen, dadurch ergeben sich Phasenverschiebungen und Auslöschungen, und bei den teuren Kabeln wird dieser Effekt angeblich minimiert.

Falls die zwei langen zusamengesteckten Kabel aber nicht wesentlich anders klingen als eins allein, müßte doch das Wah der Übeltäter sein, da es dann möglicherweise mit einem längeren Kabel am Eingang anders klänge als mit einem kurzen.

Alles klar? Mir nicht.

Vielleicht sollte man Eric Johnson anmailen ...



Re: (Technik) Höhenverlust vermeiden - aber wie?

Um welches Wah Wah handelt es sich denn?! Ich vermute ein Cry Baby oder ein Dunlop'sches Vox?!

Das ist echt ein Problem, das die beiden haben. Ich habe annodazumal in mein Vox einen True-Bypass eingebaut - das hat echt was geholfen.

Gerade zum Cry Baby und zum Vox V-847 (??) gibt es sehr detailierte Anleitungen zum Umbau im Netz zu finden - einfach mal hartnaeckig suchen!!!

Versteh mich nicht falsch - gerade seit meinen letzten Erfahrungen (wir berichteten ausfuehrlichst) moechte ich nicht mehr als True-Bypass-Papst betrachtet werden - mein Vox Wah hatte die Mod aber echt noetig.

Obwohl ich mittlerweile ein Roger Mayer Wah spiele, das einen recht neutralen und rauscharmen BP besitzt, habe ich die Mod beibehalten (schliesslich steckt meine Roger Mayer Wah im Vox-Gehaeuse).

Hoffe die Info hilft!

Gruesse, Clem

Re: (Technik) Dem Dynamikdieb auf der Spur - Teil 1

...jetzt wird's aber verwirrent.

: Wenn ich Dich recht verstehe, klingt :

: Gitarre + kurzes Kabel + Wah + langes Kabel #1 besser als

: Gitarre + langes Kabel #2 + Wah + langes Kabel #1 - okay?

Nein, nicht ganz.

Gitarre + kurzes Kabel + Patchmate + langes Kabel klingt besser als

Gitarre + langes Kabel + Patchmate + langes Kabel.

So war die Aussage meines Postings.

Die Varinate, die du beschrieben hast (mit Wah statt mit Patchmate) hab ich gerade versucht. Ich muss sagen, jetzt bin ich komplett verwirrt. In der Theorie spricht ja alles für das Cry Baby als Übeltäter. Leuchtet mir auch irgendwie ein. Aber meine Ohren sagen etwas ganz anderes. Ich hab kein Unterschied gehört zwischen mit oder ohne Wah! Ich höre nur einen Unterschied zwischen mit Patchmate und ohne (vereinfacht gesagt). Dabei sind alle Loops ausgeschaltet. Was mich wundert ist, dass ich einen Unterschied höre, ob ich ein 1,5m oder ein 6m Kabel zwischen Gitarre und Patchmate verwende. Tausche ich das Patchmate durch das Cry Baby aus höre ich den Unterschied (langes oder kurzes Kabel) nicht.

Ich glaube, ich sollte mal einen HNO-Arzt aufsuchen, bevor ich die ganze Aussensaiter-Gemeinde zu den Psychofritzen treibe.

Gut Gehör

alex