Hi folks,
ich habe mir vor kurzem einen Stingray-Nachbau gekauft, war aber leider keine Beschreibung dabei. Nu hätt ich mal ein paar Fragen - vielleicht kennt den ja jemand (oder der Nachbau ist wirklich 1:1).
Das Teil besitzt 3 Potis, der vordere - Richtung Hals - regelt (ganz offensichtlich ;-) die Lautstärke, der Mittlere die Klangfarbe, und der hintere? Oder ist der Mittlere sowas wie ein Balance-Regler und der hintere für die Klangfarbe?
Ein paar Töne schnarren. Man hört's zwar nicht in verstärktem Zustand, aber es nervt beim leise-üben. In welche Richtung dreht man die Einstellschraube am unteren Halsende um den Saitenabstand am Hals zu vergrössern?
Danke & Gruss
Hartmuth
Übersicht
- (Bass) Fragen zum OLP Musicman - gestartet von Hartmuth 30. Januar 2002 um 08:20h
- Danke!
- von
Hartmuth
am 30. Januar 2002 um 13:59
- Re: (Bass) Fragen zum OLP Musicman
- von
Ralf
am 30. Januar 2002 um 12:24
- Re: (Bass) Fragen zum OLP Musicman
- von
Achim
am 30. Januar 2002 um 11:45
- Re: (Bass) Fragen zum OLP Musicman
- von
Rainer
am 30. Januar 2002 um 13:31
- Re: (Bass) Fragen zum OLP Musicman
- von
Achim
am 30. Januar 2002 um 15:07
- Re: (Bass) Fragen zum OLP Musicman
- von
Rainer
am 31. Januar 2002 um 08:53
- Re: (Bass) Fragen zum OLP Musicman
- von
Achim
am 31. Januar 2002 um 16:07
- Re: (Bass) Fragen zum OLP Musicman
- von
Rainer
am 1. Februar 2002 um 08:37
- Re: (Bass) Fragen zum OLP Musicman
- von
Achim
am 1. Februar 2002 um 17:19
- Re: (Bass) Fragen zum OLP Musicman
- von
Achim
am 1. Februar 2002 um 17:19
- Re: (Bass) Fragen zum OLP Musicman
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Rainer
am 1. Februar 2002 um 08:37
- Re: (Bass) Fragen zum OLP Musicman
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Achim
am 31. Januar 2002 um 16:07
- Re: (Bass) Fragen zum OLP Musicman
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Rainer
am 31. Januar 2002 um 08:53
- Re: (Bass) Fragen zum OLP Musicman
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Achim
am 30. Januar 2002 um 15:07
- Re: (Bass) Fragen zum OLP Musicman
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Rainer
am 30. Januar 2002 um 13:31
- Re: (Bass) Fragen zum OLP Musicman
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Rainer
am 30. Januar 2002 um 10:33
- Danke!
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Hartmuth
am 30. Januar 2002 um 13:59
: Nu hätt ich mal ein paar Fragen - vielleicht kennt den ja jemand (oder der Nachbau ist wirklich 1:1).
:
Hi Hartmuth,
nö, den kennt keiner hier, was ich aus diversen Anfragen schließen kann. Damit bist Du in der Pflicht: Review, please!
1:1 ist er aber nicht, weil der hat keinen aktiven Preamp wie der 'richtige'. Der Stingray hat Vol / Treble / Bass, alle als Boost ausgelegt, also keine Mittelstellung.
: Ein paar Töne schnarren. Man hört's zwar nicht in verstärktem Zustand, aber es nervt beim leise-üben. In welche Richtung dreht man die Einstellschraube am unteren Halsende um den Saitenabstand am Hals zu vergrössern?
:
Den Saitenabstand am Hals verändert man mit der Brücke *schlau*. Wenn Du die Halskrümmung einstellen willst, dreh die Schraube 1 - 2 1/4-Umdrehungen und gucke was passiert, dabei geht nichts kaputt. Ansonsten merke ich mir das immer so: Der Hals will sich durch die Saiten nach innen rollen, die Stahlstange will das verhindern, also 'zuschrauben', um den Hals gerade zu ziehen, 'aufschrauben', um eine Krümmung in den Hals zu bekommen. Ansonsten siehe Rainer's Links.
Laß mal hören, wie der verarbeitet ist.
Gruß
Achim
:
Hi Hartmuth,
nö, den kennt keiner hier, was ich aus diversen Anfragen schließen kann. Damit bist Du in der Pflicht: Review, please!
1:1 ist er aber nicht, weil der hat keinen aktiven Preamp wie der 'richtige'. Der Stingray hat Vol / Treble / Bass, alle als Boost ausgelegt, also keine Mittelstellung.
: Ein paar Töne schnarren. Man hört's zwar nicht in verstärktem Zustand, aber es nervt beim leise-üben. In welche Richtung dreht man die Einstellschraube am unteren Halsende um den Saitenabstand am Hals zu vergrössern?
:
Den Saitenabstand am Hals verändert man mit der Brücke *schlau*. Wenn Du die Halskrümmung einstellen willst, dreh die Schraube 1 - 2 1/4-Umdrehungen und gucke was passiert, dabei geht nichts kaputt. Ansonsten merke ich mir das immer so: Der Hals will sich durch die Saiten nach innen rollen, die Stahlstange will das verhindern, also 'zuschrauben', um den Hals gerade zu ziehen, 'aufschrauben', um eine Krümmung in den Hals zu bekommen. Ansonsten siehe Rainer's Links.
Laß mal hören, wie der verarbeitet ist.
Gruß
Achim
: Das Teil besitzt 3 Potis, der vordere - Richtung Hals - regelt (ganz offensichtlich ;-) die Lautstärke, der Mittlere die Klangfarbe, und der hintere? Oder ist der Mittlere sowas wie ein Balance-Regler und der hintere für die Klangfarbe?
:
Hi Hartmuth,
dann hast Du wohl den 5-saiter?
Der OLP 4-saiter hat nur zwei Regler (Volume und Klangblende).
Wahrscheinlich haben die beim 5-saiter
zwei separate passive Tonblenden für Höhen und Tiefen
drangebaut. Also kannst Du zumindest letztere getrost
vergessen ;-)
Gruss, Ralf
:
Hi Hartmuth,
dann hast Du wohl den 5-saiter?
Der OLP 4-saiter hat nur zwei Regler (Volume und Klangblende).
Wahrscheinlich haben die beim 5-saiter
zwei separate passive Tonblenden für Höhen und Tiefen
drangebaut. Also kannst Du zumindest letztere getrost
vergessen ;-)
Gruss, Ralf
Den Saitenabstand am Hals verändert man mit der Brücke *schlau*.
Eigentlich weniger ... der Saitenabstand am Hals wird durch den Sattel festgelegt. Die Bridge macht da nur wenig aus. Und sie muss dazu drei-dimensional sein.
Wenn Du die Halskrümmung einstellen willst, dreh die Schraube 1 - 2 1/4-Umdrehungen und gucke was passiert, dabei geht nichts kaputt.
Um Gottes Willi! Die Trussrod-Schraube mehr als 2 Umdrehungen drehen? Bitte nicht! Höchstens 15 .. 20° bei geringfügigem Saitenschnarren.
Eigentlich weniger ... der Saitenabstand am Hals wird durch den Sattel festgelegt. Die Bridge macht da nur wenig aus. Und sie muss dazu drei-dimensional sein.
Wenn Du die Halskrümmung einstellen willst, dreh die Schraube 1 - 2 1/4-Umdrehungen und gucke was passiert, dabei geht nichts kaputt.
Um Gottes Willi! Die Trussrod-Schraube mehr als 2 Umdrehungen drehen? Bitte nicht! Höchstens 15 .. 20° bei geringfügigem Saitenschnarren.
Es ist der 4-saiter, also demnach keine 1:1 Kopie. Das mit dem Review hab ich versucht, aber meine Suche kam immer mit vielzuvielen Ergebnissen zurück. Vielleicht auch mein Fehler. Nächstes Mal...
Die FAQs hatte ich schon mal durchgeschaut zum Theorie pauken, aber bei der praktischen Anwendung ging es mir wirklich nur um die Richtung, in die ich die Schraube drehen muss.
Die Verarbeitung macht insgesamt einen stabilen Eindruck. Er ist gut bespielbar, bundrein, es wackelt nix, der Hals ist gerade, man hat das Gefühl der hält ne Weile. Die Lackierung (silbermetallic) ist ordentlich/ keine Fehler drin, die Mechaniken sind leichtgängig. Nach der ersten Stimmung in seiner neuen Umgebung musste ich bisher nicht nachstimmen. Der Sound gefällt mir SEHR gut, aber das war ja auch beim Kauf das zweitwichtigste Kriterium (nach dem Preis: deutlich unter 500 uro sollte ein Passiver kosten).
Der einzige Wermutstropfen ist das mit dem Schnarren der A-Saite im 5. und der D-Saite im 3. Bund. Ich bin mir auch noch nicht ganz darüber einig, ob ich lieber den Halswinkel verstellen, oder die Bünde ein bisschen nachfeilen soll. Das mit dem Feilen hat so was endgültiges... und wie gesagt - aus dem Lautsprecher kommt kein Schnarren, also kann man's vielleicht auch ignorieren.
Ach ja, ein paar von den oberen Bünden stehen ein klitzekleinesbisschen nach aussen über - bei weitem nicht verletzungsgefährlich, aber für Palmolive-Hände wie meine doch schon spürbar. Und der hintere Poti hat für meinen Geschmack zu wenig zu melden...
Insgesamt jedoch, ohne zu zögern: fünf Sternchen fürs Geld!
Grüsse
Hartmuth
Die FAQs hatte ich schon mal durchgeschaut zum Theorie pauken, aber bei der praktischen Anwendung ging es mir wirklich nur um die Richtung, in die ich die Schraube drehen muss.
Die Verarbeitung macht insgesamt einen stabilen Eindruck. Er ist gut bespielbar, bundrein, es wackelt nix, der Hals ist gerade, man hat das Gefühl der hält ne Weile. Die Lackierung (silbermetallic) ist ordentlich/ keine Fehler drin, die Mechaniken sind leichtgängig. Nach der ersten Stimmung in seiner neuen Umgebung musste ich bisher nicht nachstimmen. Der Sound gefällt mir SEHR gut, aber das war ja auch beim Kauf das zweitwichtigste Kriterium (nach dem Preis: deutlich unter 500 uro sollte ein Passiver kosten).
Der einzige Wermutstropfen ist das mit dem Schnarren der A-Saite im 5. und der D-Saite im 3. Bund. Ich bin mir auch noch nicht ganz darüber einig, ob ich lieber den Halswinkel verstellen, oder die Bünde ein bisschen nachfeilen soll. Das mit dem Feilen hat so was endgültiges... und wie gesagt - aus dem Lautsprecher kommt kein Schnarren, also kann man's vielleicht auch ignorieren.
Ach ja, ein paar von den oberen Bünden stehen ein klitzekleinesbisschen nach aussen über - bei weitem nicht verletzungsgefährlich, aber für Palmolive-Hände wie meine doch schon spürbar. Und der hintere Poti hat für meinen Geschmack zu wenig zu melden...
Insgesamt jedoch, ohne zu zögern: fünf Sternchen fürs Geld!
Grüsse
Hartmuth
: Den Saitenabstand am Hals verändert man mit der Brücke *schlau*.
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: Eigentlich weniger ... der Saitenabstand am Hals wird durch den Sattel festgelegt. Die Bridge macht da nur wenig aus. Und sie muss dazu drei-dimensional sein.
Den Saitenabstand am Hals (oder nennen wir es mal die Saitenlage) verändert man an der Brücke, weil der Sattel sollte von Hause aus die richtige Höhe haben. Vertrau' mir, ich fummel hier gerade an einem Kramer mit Alu-Hals rum, und der hat nicht mal einen Halseinstellstab. Die 'dritte Dimension' an der Brücke ist ja eigentlich für den Abstand zwischen den einzelnen Saiten gedacht, und diese Dimension hat die SR-Brücke eigentlich nicht.
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: Wenn Du die Halskrümmung einstellen willst, dreh die Schraube 1 - 2 1/4-Umdrehungen und gucke was passiert, dabei geht nichts kaputt.
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: Um Gottes Willi! Die Trussrod-Schraube mehr als 2 Umdrehungen drehen? Bitte nicht! Höchstens 15 .. 20° bei geringfügigem Saitenschnarren.
O. K., das war blöd beschrieben. es sollte heißen: eine 1/4 Umdrehung, vielleicht auch eine zweite 1/4-Umdrehung, also maximal eine 1/2 Umdrehung. Das haben meine MM's bisher schadlos verkraftet.
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: Eigentlich weniger ... der Saitenabstand am Hals wird durch den Sattel festgelegt. Die Bridge macht da nur wenig aus. Und sie muss dazu drei-dimensional sein.
Den Saitenabstand am Hals (oder nennen wir es mal die Saitenlage) verändert man an der Brücke, weil der Sattel sollte von Hause aus die richtige Höhe haben. Vertrau' mir, ich fummel hier gerade an einem Kramer mit Alu-Hals rum, und der hat nicht mal einen Halseinstellstab. Die 'dritte Dimension' an der Brücke ist ja eigentlich für den Abstand zwischen den einzelnen Saiten gedacht, und diese Dimension hat die SR-Brücke eigentlich nicht.
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: Wenn Du die Halskrümmung einstellen willst, dreh die Schraube 1 - 2 1/4-Umdrehungen und gucke was passiert, dabei geht nichts kaputt.
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: Um Gottes Willi! Die Trussrod-Schraube mehr als 2 Umdrehungen drehen? Bitte nicht! Höchstens 15 .. 20° bei geringfügigem Saitenschnarren.
O. K., das war blöd beschrieben. es sollte heißen: eine 1/4 Umdrehung, vielleicht auch eine zweite 1/4-Umdrehung, also maximal eine 1/2 Umdrehung. Das haben meine MM's bisher schadlos verkraftet.
Ich möchte dieses nun doch etwas stressen, weil ich es schon oft hier und in anderen Foren beobachtet habe.
Den Saitenabstand am Hals (oder nennen wir es mal die Saitenlage) ...
Die Saitenlage bezeichnet (das Instrument auf einem Tisch liegend betrachet) den Abstand der Saiten in der Vertikalen vom Griffbrett, in der Regel auf den 7. und 12. Bund bezogen. Der Saitenabstand ist der Abstand der Saiten in der Horizontalen.
verändert man an der Brücke, weil der Sattel sollte von Hause aus die richtige Höhe haben.
Ich habe noch kein Instrument in der Hand gehabt, dessen Sattel von Fabrik aus richtig eingestellt war, sondern sie waren immer zu hoch. Dies wiederum bewirkt aber kein Saitenschnarren, sondern eine schlechte Bespielbarkeit.
Vertrau' mir, ...
Dazu bin ich zu alt und habe schon zu viele Pferde kotzen sehen :-))
ich fummel ...
Aha ...
hier gerade an einem Kramer mit Alu-Hals rum, und der hat nicht mal einen Halseinstellstab.
Alu-Hals? Du willst tatsächlich die Eigenschaften eines Alu-Halses auf einen guten alten Ahorn-Hals übertragen? Und dass der keinen Trussrod braucht, verleitet Dich dazu, einen konventionellen Hals genauso zu betrachten? Und wieso eigentlich? Hat sie nun oder nicht?
Die 'dritte Dimension' an der Brücke ist ja eigentlich für den Abstand zwischen den einzelnen Saiten gedacht, und diese Dimension hat die SR-Brücke eigentlich nicht.
Eben. Die erste Dimension ist die Intonation, die zweite die Saitenlage und die dritte der Saitenabstand. Die ersten zwei sind unverzichtbar, die dritte ist Verwirrung des Kunden. Und hat mit Bundschnarren überhaupt nix zu tun.
O. K., das war blöd beschrieben.
Genau das war der Punkt, der mich betroffen gemacht hat. Es mag ja sein, dass Du tendentiell richtig lagst, aber Deine Beschreibung in den Händen eines Anfängers kann gefährlich werden.
es sollte heißen: eine 1/4 Umdrehung, vielleicht auch eine zweite 1/4-Umdrehung, also maximal eine 1/2 Umdrehung. Das haben meine MM's bisher schadlos verkraftet.
Meinen VW Golf III habe ich zum satten Durchziehen gerne bis auf 6500 U/sek gezogen, da wurde der erst richtig flott. Würdest Du das einem Fahranfänger mit einem beliebigen Auto auch empfhelen?
So, und eine halbe Umdrehung der Trussrod-Schraube bei einem Jazz Bass, oder auch einem Thunderbird oder Dean oder Washburn XB ist schon eine Ewigkeit. Die Kompensation zwischen Winterwetter und Sommerhitze bei einem Standard-Fender ist mit max. einer Achtel Umdrehung erledigt. Weisst Du, was der Initiator des Threads für eine Einstellung spielt? Njet. Beispiel: meine Bässe bekommen eine sehr niedrige Saitenlage, dafür investiere ich viel Zeit in Bündeabrichten, Sattel per Hand selbst fertigen, Bridge-Einstellungen optimieren, dauert manchmal Tage. Ein anderer spielt eine Saitenlage mit 1cm Saitenlage im 7. Bund. Daher sind universalisierte Aussagen wie Deine gefährlich für Anfänger. Sei vorsichtig, wenn Anfänger Fragen stellen. Wenn Begriffe verwechselt, oder individuelle Gewohnheiten verallgemeinert werden, kann Schaden angerichtet werden. Das ist die gleiche Ecke wie Aussagen der Art 'der Amp XYZ ist der geilste der Welt'.
Und bei dem Satz 'Vertrau mir' gehen schon eh' alle Warnlampen an ... :-)
Stay tuned,
Rainer
Den Saitenabstand am Hals (oder nennen wir es mal die Saitenlage) ...
Die Saitenlage bezeichnet (das Instrument auf einem Tisch liegend betrachet) den Abstand der Saiten in der Vertikalen vom Griffbrett, in der Regel auf den 7. und 12. Bund bezogen. Der Saitenabstand ist der Abstand der Saiten in der Horizontalen.
verändert man an der Brücke, weil der Sattel sollte von Hause aus die richtige Höhe haben.
Ich habe noch kein Instrument in der Hand gehabt, dessen Sattel von Fabrik aus richtig eingestellt war, sondern sie waren immer zu hoch. Dies wiederum bewirkt aber kein Saitenschnarren, sondern eine schlechte Bespielbarkeit.
Vertrau' mir, ...
Dazu bin ich zu alt und habe schon zu viele Pferde kotzen sehen :-))
ich fummel ...
Aha ...
hier gerade an einem Kramer mit Alu-Hals rum, und der hat nicht mal einen Halseinstellstab.
Alu-Hals? Du willst tatsächlich die Eigenschaften eines Alu-Halses auf einen guten alten Ahorn-Hals übertragen? Und dass der keinen Trussrod braucht, verleitet Dich dazu, einen konventionellen Hals genauso zu betrachten? Und wieso eigentlich? Hat sie nun oder nicht?
Die 'dritte Dimension' an der Brücke ist ja eigentlich für den Abstand zwischen den einzelnen Saiten gedacht, und diese Dimension hat die SR-Brücke eigentlich nicht.
Eben. Die erste Dimension ist die Intonation, die zweite die Saitenlage und die dritte der Saitenabstand. Die ersten zwei sind unverzichtbar, die dritte ist Verwirrung des Kunden. Und hat mit Bundschnarren überhaupt nix zu tun.
O. K., das war blöd beschrieben.
Genau das war der Punkt, der mich betroffen gemacht hat. Es mag ja sein, dass Du tendentiell richtig lagst, aber Deine Beschreibung in den Händen eines Anfängers kann gefährlich werden.
es sollte heißen: eine 1/4 Umdrehung, vielleicht auch eine zweite 1/4-Umdrehung, also maximal eine 1/2 Umdrehung. Das haben meine MM's bisher schadlos verkraftet.
Meinen VW Golf III habe ich zum satten Durchziehen gerne bis auf 6500 U/sek gezogen, da wurde der erst richtig flott. Würdest Du das einem Fahranfänger mit einem beliebigen Auto auch empfhelen?
So, und eine halbe Umdrehung der Trussrod-Schraube bei einem Jazz Bass, oder auch einem Thunderbird oder Dean oder Washburn XB ist schon eine Ewigkeit. Die Kompensation zwischen Winterwetter und Sommerhitze bei einem Standard-Fender ist mit max. einer Achtel Umdrehung erledigt. Weisst Du, was der Initiator des Threads für eine Einstellung spielt? Njet. Beispiel: meine Bässe bekommen eine sehr niedrige Saitenlage, dafür investiere ich viel Zeit in Bündeabrichten, Sattel per Hand selbst fertigen, Bridge-Einstellungen optimieren, dauert manchmal Tage. Ein anderer spielt eine Saitenlage mit 1cm Saitenlage im 7. Bund. Daher sind universalisierte Aussagen wie Deine gefährlich für Anfänger. Sei vorsichtig, wenn Anfänger Fragen stellen. Wenn Begriffe verwechselt, oder individuelle Gewohnheiten verallgemeinert werden, kann Schaden angerichtet werden. Das ist die gleiche Ecke wie Aussagen der Art 'der Amp XYZ ist der geilste der Welt'.
Und bei dem Satz 'Vertrau mir' gehen schon eh' alle Warnlampen an ... :-)
Stay tuned,
Rainer
: Die Saitenlage bezeichnet (das Instrument auf einem Tisch liegend betrachet) den Abstand der Saiten in der Vertikalen vom Griffbrett, in der Regel auf den 7. und 12. Bund bezogen. Der Saitenabstand ist der Abstand der Saiten in der Horizontalen.
Soweit kann ich Dir folgen. Die Frage lautete aber: "In welche Richtung dreht man die Einstellschraube am unteren Halsende um den Saitenabstand am Hals zu vergrössern?" Ergo meinte er wohl die Saitenlage. Von daher mein Hinweis, er könne die Saitenlage (mit seinen Worten: Saitenabstand am Hals) mit der Brücke einstellen. Ansonsten der Hinweis, wie die Halskrümmung einzustellen geht. Ob das Scheppern nun an der Halskrümmung, an zu flach eingestellter Saitenhöhe, an schlecht abgerichteten Bünden, zu großen Sattelkerben oder einem verzogenen Hals liegt, weiß ich genauso wenig wie Du. Da aber der Fragesteller ein paar Threads weiter unten bekundete, daß er eigentlich kein Anfänger, sondern Wiedereinsteiger ist, denke ich mal, eine gewisse Vorstellung dessen, was er will, wird er wohl haben.
:
: verändert man an der Brücke, weil der Sattel sollte von Hause aus die richtige Höhe haben.
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: Ich habe noch kein Instrument in der Hand gehabt, dessen Sattel von Fabrik aus richtig eingestellt war, ...
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Das tut mir leid für Dich. Offensichtlich hat die weltweite Bassproduktion da Nachholbedarf.
: Vertrau' mir, ...
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: Dazu bin ich zu alt und habe schon zu viele Pferde kotzen sehen :-))
Ich auch, zuletzt im 'Schuh des Manitou'
: hier gerade an einem Kramer mit Alu-Hals rum, und der hat nicht mal einen Halseinstellstab.
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: Alu-Hals? Du willst tatsächlich die Eigenschaften eines Alu-Halses auf einen guten alten Ahorn-Hals übertragen? Und dass der keinen Trussrod braucht, verleitet Dich dazu, einen konventionellen Hals genauso zu betrachten? Und wieso eigentlich? Hat sie nun oder nicht?
:
Beim Aluhals muß die Halskrümmung passen, oder er ist Schrott, soll heißen: er ist nicht ohne richten, Bünde abschleifen o. ä. zu verwenden. Die Justierung der Saitenlage kann nur mit der Brücke erfolgen. Ebenso sollte ein Ahorn- (oder was auch immer) Hals zunächst mal die passende Halskrümmung haben. Nur das man hier den Trussrod zum Einstellen braucht und gelegentlich nachregulieren muß.
: Die 'dritte Dimension' an der Brücke ist ja eigentlich für den Abstand zwischen den einzelnen Saiten gedacht, und diese Dimension hat die SR-Brücke eigentlich nicht.
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: Eben. Die erste Dimension ist die Intonation, die zweite die Saitenlage und die dritte der Saitenabstand. Die ersten zwei sind unverzichtbar, die dritte ist Verwirrung des Kunden. Und hat mit Bundschnarren überhaupt nix zu tun.
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Verwirrung des Kunden? Naja, ich denke mal, die dient bei Fender der Kaschierung von Verarbeitungsmängeln und bei anderen Brücken - insbsondere Austauschbrücken - der universellen Verwendbarkeit. Mal abgesehen davon: Wenn Dir alle Sättel zu hoch sind, wieso darf dann nicht jemand andere Vorstellung vom Saitenabstand haben und sich den nach eigenem Geschmack einstellen? Und das der Fragesteller mit Saitenabstand etwas anderes meint und der Abstand der Saiten nichts mit Bundschnarren zu tun hat, hatten wir ja schon erörtert.
: O. K., das war blöd beschrieben.
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: Genau das war der Punkt, der mich betroffen gemacht hat. Es mag ja sein, dass Du tendentiell richtig lagst, aber Deine Beschreibung in den Händen eines Anfängers kann gefährlich werden.
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Muß ich das mit dem 'blöd beschrieben' jetzt 10 mal aufschreiben und mir anschließend an die Autoscheibe hängen?
: es sollte heißen: eine 1/4 Umdrehung, vielleicht auch eine zweite 1/4-Umdrehung, also maximal eine 1/2 Umdrehung. Das haben meine MM's bisher schadlos verkraftet.
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: Meinen VW Golf III habe ich zum satten Durchziehen gerne bis auf 6500 U/sek gezogen, da wurde der erst richtig flott. Würdest Du das einem Fahranfänger mit einem beliebigen Auto auch empfhelen?
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Ich würde Dir zunächst mal nicht glauben, daß Dein Golf 6500 U/sek schafft :)
: So, und eine halbe Umdrehung der Trussrod-Schraube bei einem Jazz Bass, oder auch einem Thunderbird oder Dean oder Washburn XB ist schon eine Ewigkeit.
Bei meinem '76 Tbird mußte ich den Hals niemals einstellen. Bei meinem '92 war eine halbe Umdrehung erforderlich, nachdem ihn der Vorbesitzer 8 Jahre lang wohl nicht mal abgewischt hatte. BTW die am blödesten einstellbare Brücke. Mein 'frisch aus dem Koffer' '00 Jazz brauchte eine halbe Umdrehung. Der Washburn XS-4 hing 2 Monate im Ü-Raum und brauchte danach auch etwa eine 1/2 Umdrehung. Dabei ist zu erwähnen, daß ich mir am Anfang auch nie merken konnte, wie herum ich drehen muß, so daß ich auch schon mal eine halbe Umdrehung runter und dann eine ganze rauf mußte. Trotzdem habe ich es noch nie geschafft, einen Trussrod kaputtzukriegen. Liegt vielleicht auch daran, daß ich Emils Regel #1 beherzige.
Dean hatte ich nie.
Die Kompensation zwischen Winterwetter und Sommerhitze bei einem Standard-Fender ist mit max. einer Achtel Umdrehung erledigt.
Bei einem OLP auch? Bei meinen Musicmans jedenfalls nicht. Und ich dachte, man soll nicht verallgemeinern...
: Stay tuned,
:
Das erinnert mich daran, daß ich beim Kramer noch die Intonation einstellen muß :(
Gruß
Achim
Soweit kann ich Dir folgen. Die Frage lautete aber: "In welche Richtung dreht man die Einstellschraube am unteren Halsende um den Saitenabstand am Hals zu vergrössern?" Ergo meinte er wohl die Saitenlage. Von daher mein Hinweis, er könne die Saitenlage (mit seinen Worten: Saitenabstand am Hals) mit der Brücke einstellen. Ansonsten der Hinweis, wie die Halskrümmung einzustellen geht. Ob das Scheppern nun an der Halskrümmung, an zu flach eingestellter Saitenhöhe, an schlecht abgerichteten Bünden, zu großen Sattelkerben oder einem verzogenen Hals liegt, weiß ich genauso wenig wie Du. Da aber der Fragesteller ein paar Threads weiter unten bekundete, daß er eigentlich kein Anfänger, sondern Wiedereinsteiger ist, denke ich mal, eine gewisse Vorstellung dessen, was er will, wird er wohl haben.
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: verändert man an der Brücke, weil der Sattel sollte von Hause aus die richtige Höhe haben.
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: Ich habe noch kein Instrument in der Hand gehabt, dessen Sattel von Fabrik aus richtig eingestellt war, ...
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Das tut mir leid für Dich. Offensichtlich hat die weltweite Bassproduktion da Nachholbedarf.
: Vertrau' mir, ...
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: Dazu bin ich zu alt und habe schon zu viele Pferde kotzen sehen :-))
Ich auch, zuletzt im 'Schuh des Manitou'
: hier gerade an einem Kramer mit Alu-Hals rum, und der hat nicht mal einen Halseinstellstab.
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: Alu-Hals? Du willst tatsächlich die Eigenschaften eines Alu-Halses auf einen guten alten Ahorn-Hals übertragen? Und dass der keinen Trussrod braucht, verleitet Dich dazu, einen konventionellen Hals genauso zu betrachten? Und wieso eigentlich? Hat sie nun oder nicht?
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Beim Aluhals muß die Halskrümmung passen, oder er ist Schrott, soll heißen: er ist nicht ohne richten, Bünde abschleifen o. ä. zu verwenden. Die Justierung der Saitenlage kann nur mit der Brücke erfolgen. Ebenso sollte ein Ahorn- (oder was auch immer) Hals zunächst mal die passende Halskrümmung haben. Nur das man hier den Trussrod zum Einstellen braucht und gelegentlich nachregulieren muß.
: Die 'dritte Dimension' an der Brücke ist ja eigentlich für den Abstand zwischen den einzelnen Saiten gedacht, und diese Dimension hat die SR-Brücke eigentlich nicht.
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: Eben. Die erste Dimension ist die Intonation, die zweite die Saitenlage und die dritte der Saitenabstand. Die ersten zwei sind unverzichtbar, die dritte ist Verwirrung des Kunden. Und hat mit Bundschnarren überhaupt nix zu tun.
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Verwirrung des Kunden? Naja, ich denke mal, die dient bei Fender der Kaschierung von Verarbeitungsmängeln und bei anderen Brücken - insbsondere Austauschbrücken - der universellen Verwendbarkeit. Mal abgesehen davon: Wenn Dir alle Sättel zu hoch sind, wieso darf dann nicht jemand andere Vorstellung vom Saitenabstand haben und sich den nach eigenem Geschmack einstellen? Und das der Fragesteller mit Saitenabstand etwas anderes meint und der Abstand der Saiten nichts mit Bundschnarren zu tun hat, hatten wir ja schon erörtert.
: O. K., das war blöd beschrieben.
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: Genau das war der Punkt, der mich betroffen gemacht hat. Es mag ja sein, dass Du tendentiell richtig lagst, aber Deine Beschreibung in den Händen eines Anfängers kann gefährlich werden.
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Muß ich das mit dem 'blöd beschrieben' jetzt 10 mal aufschreiben und mir anschließend an die Autoscheibe hängen?
: es sollte heißen: eine 1/4 Umdrehung, vielleicht auch eine zweite 1/4-Umdrehung, also maximal eine 1/2 Umdrehung. Das haben meine MM's bisher schadlos verkraftet.
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: Meinen VW Golf III habe ich zum satten Durchziehen gerne bis auf 6500 U/sek gezogen, da wurde der erst richtig flott. Würdest Du das einem Fahranfänger mit einem beliebigen Auto auch empfhelen?
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Ich würde Dir zunächst mal nicht glauben, daß Dein Golf 6500 U/sek schafft :)
: So, und eine halbe Umdrehung der Trussrod-Schraube bei einem Jazz Bass, oder auch einem Thunderbird oder Dean oder Washburn XB ist schon eine Ewigkeit.
Bei meinem '76 Tbird mußte ich den Hals niemals einstellen. Bei meinem '92 war eine halbe Umdrehung erforderlich, nachdem ihn der Vorbesitzer 8 Jahre lang wohl nicht mal abgewischt hatte. BTW die am blödesten einstellbare Brücke. Mein 'frisch aus dem Koffer' '00 Jazz brauchte eine halbe Umdrehung. Der Washburn XS-4 hing 2 Monate im Ü-Raum und brauchte danach auch etwa eine 1/2 Umdrehung. Dabei ist zu erwähnen, daß ich mir am Anfang auch nie merken konnte, wie herum ich drehen muß, so daß ich auch schon mal eine halbe Umdrehung runter und dann eine ganze rauf mußte. Trotzdem habe ich es noch nie geschafft, einen Trussrod kaputtzukriegen. Liegt vielleicht auch daran, daß ich Emils Regel #1 beherzige.
Dean hatte ich nie.
Die Kompensation zwischen Winterwetter und Sommerhitze bei einem Standard-Fender ist mit max. einer Achtel Umdrehung erledigt.
Bei einem OLP auch? Bei meinen Musicmans jedenfalls nicht. Und ich dachte, man soll nicht verallgemeinern...
: Stay tuned,
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Das erinnert mich daran, daß ich beim Kramer noch die Intonation einstellen muß :(
Gruß
Achim
: Soweit kann ich Dir folgen. Die Frage lautete aber: "In welche Richtung dreht man die Einstellschraube am unteren Halsende um den Saitenabstand am Hals zu vergrössern?" Ergo meinte er wohl die Saitenlage.
So kann man sich täuschen. Zum Beispiel auch bei den Precisions diverser Baujahre liegt die Trussrod-Schraube am unteren Halsende, nicht in der Kopfplatte. So wie auch bei anderen Herstellern.
So kann man sich täuschen. Zum Beispiel auch bei den Precisions diverser Baujahre liegt die Trussrod-Schraube am unteren Halsende, nicht in der Kopfplatte. So wie auch bei anderen Herstellern.
: : Soweit kann ich Dir folgen. Die Frage lautete aber: "In welche Richtung dreht man die Einstellschraube am unteren Halsende um den Saitenabstand am Hals zu vergrössern?" Ergo meinte er wohl die Saitenlage.
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: So kann man sich täuschen. Zum Beispiel auch bei den Precisions diverser Baujahre liegt die Trussrod-Schraube am unteren Halsende, nicht in der Kopfplatte. So wie auch bei anderen Herstellern.
Äh, ich fürchte, ich kann Dir nicht so ganz folgen ?!?
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: So kann man sich täuschen. Zum Beispiel auch bei den Precisions diverser Baujahre liegt die Trussrod-Schraube am unteren Halsende, nicht in der Kopfplatte. So wie auch bei anderen Herstellern.
Äh, ich fürchte, ich kann Dir nicht so ganz folgen ?!?