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(Technik) Rivera Knucklehead

Hallo zusammen,

bei mir steht seit etlicher Zeit ein verwaiste 1x12"-TT-Box herum. Der würde ich irgendwann gerne ein neues Dach verpassen.

Angeboten bekommen habe ich gerade ein Rivera Knucklehead 55- Topteil zu fairem Kurs.

Leider ist der Anbieter ein gutes Stück entfernt, sodaß eben mal hinfahren und testen schwierig/aufwendig ist.

Hat jmd. aus der Runde so ein Teil schon mal besessen oder gespielt oder beim Bandkollegen ...etc. pp. ?

Mich würden ein paar Aussagen zur allgem. Rivera-Qualität, zu den Soundmöglichkeiten und Bedienungsfreundlichkeit aus euren berufenen Mündern interessieren.

(Knackpunkt ist für mich der Overdrive-Channel: was ich nicht brauche, ist ein ultrakomprimierter, dreckig-bratziger Leadsound - den leider allzuviele Mehrkanalamps aus der 80-/90-er Jahre Ära sereinmäßig an Bord haben)

Freue mich auf Euer Feedback!

Gruß,

teleman


Re: (Technik) Rivera Knucklehead

Hi,

Schmeiß mal die SuFU an, im Forum findest Du einiges zu Rivera. Gemeinsamer Nenner: Qualität, Klang, Vielseitigkeit über jeden Zweifel erhaben, für die Bedienung brauchst Du aber'n Pilotenschein ... (wie issset Pitter, nix für Disch? ;-))

ne schöne Jrooß, Mathias


Re: (Technik) Rivera Knucklehead

Servus,

ich kenn den Knucklehead leider nicht aber ich muss sagen daß ich mit keinem von P. Riviera designtem Amp wirklich glücklich geworden bin, irgendwie haben mir die allem immer zuviel Krätze in der Zerre. Abwohl Du dich über die Art Deines Musikstils ausschweigst würd ich Dir gern eine andere Alternative ans Herz legen: Ibanez TSA15H Für mich momentan mein Ampkauf des Jahres, insbesondere wenn man auf Vintage Sounds steht.

cu

Stefan


Re: (Technik) Rivera Knucklehead

Hallo,

habe in den 90ern viele Jahre einen M100 gespielt. ähnliches technisches Konzept. Habe ihn verkauft, weil ich auf Einkanaler umgestiegen bin. Schwer, gebaut für die Ewigkeit, hatte außer Endstufenröhrenwechsel nie etwas an dem Amp. Die Knuckleheads kamen nach der M-Serie und sind fast identisch bis auf die Boost-Möglichkeit für den Rockkanal 1, die habe ich beim M vermisst. Zahlreiche Möglichkeiten der Klangbeeinflussung, die auszuprobieren sich lohnt.

Die 100 watt waren überflüssig, 55/60 reichen auf jd Fall. In einer 1x12 musst Du für einen rivera einen speaker haben, der das überlebt.

Im Kanal 1 geht es direkt, rau und kantig zu. man erschrickt etwas, wenn man den amp allein anspielt. es gibt leute, die entschärfen ihn mit einer 5751 anstell 12ax in v1. Man kann fast cleane rhthmussounds einstellen, sehr gute trockene Brown-Sounds a la gemoddetem Marshall und hat beim K mit dem Boost-Switch auch einen praktikablen Rhythm/Solo Sound, denn man kann sich auch Zerre satt einstellen. Die ist aber nie süß und schwer, kein boogie-tone, immer eher aggressiv. wenn diese marshall vergleiche sein müssen, dann klingt dass eher nach jcm 800 als nach plexi.

Der clean-kanal 2 klingt grundsätzlich fenderig mit etwas (wenig) mehr härte, ob das an den el34 liegt, weiß ich nicht. notch nimmt die mitten raus richtung blackface. wenn man diesen push-pull drin lässt, gehen über master/volume auch tweed-sounds. und mit dem fußschaltbaren ninja-boost (selten dämliche bezeichnung) kluingt es, als schalte man einen treble booster dazu, kann gut srv mit mimen. beim M war dieser lautstärkesprung viel zu heftig, habe mir das beim tad mal entschärfen lassen und weiß nicht, ob das beim K nochmal überarbeitet wurde. man hat also insgesamt zwei kanäle und zwei zusätzliche boostmöglichkeiten,  also bis zu vier sounds.

klasse in der M-praxis war, dass der parallele einschleifweg auf der rückseite regelbar war. den hat der K auch, man kann in und out regeln. da konnte ich beim M eine zweite gesamtlautstärke einstellen und per fußschalter abrufen. ob es für die K-serie auch fs gibt, die kanalumstellung, boost für beide kanäle und effektweg schalten, weiß ich nicht.

apropos schalten - in der bucht findet man manchmal die switcher von brandstätter und rebholz, mit denen kann man die riveras über deren fs-buchsen midifizieren.

grundsätzlich sind das professionelle live-arbeitstiere mit wirklich guten sounds, die immer sehr direkt klingen, keine schmeichler, nichts für zu hause.

grußm


Re: (Technik) Rivera Knucklehead

Ich hatte mal den K100R als Topteil mit einer 2x12 Engl Box (Vintage 30). Ultrakomprimiert ist der Leadsound keinesfalls. Aber schön harmonisch singend (s. neuere Lukather-Sounds). Clean ebenfalls sehr schön. Ich fand es gut, dass der Amp sehr viele Einstellmöglichkeiten hatte. So findet man 'seinen' Sound.


Re: (Technik) Rivera Knucklehead

: Servus,
: ich kenn den Knucklehead leider nicht aber ich muss sagen daß ich mit keinem von P. Riviera designtem Amp wirklich glücklich geworden bin, irgendwie haben mir die allem immer zuviel Krätze in der Zerre. Abwohl Du dich über die Art Deines Musikstils ausschweigst würd ich Dir gern eine andere Alternative ans Herz legen: Ibanez TSA15H Für mich momentan mein Ampkauf des Jahres, insbesondere wenn man auf Vintage Sounds steht.
: cu
: Stefan

Hallo zusammen,

danke für die Einschätzungen/Rückmeldungen.

-Stefan; den Ibanez-amp würde ich mir durchaus mal anhören; allerdings brauche ich für meine Sachen v.a auch einen durchschlagskräftigen Cleansound und da wird´s mit 15 W erfahrungsgemäß etwas eng.

- Ansonsten habe ich u.a. einen Fender Concert eben aus der Rivera-design-Ära (frühe 80-er)in Benutzung und bei dem stellt mich - die große Ausnahme bei 2-CH-Fenders - gerade auch der OD-Channel mit schönen, nicht ultraverzerrten, harmonischen und durchsetzungsfähigen Leadsounds doch ziemlich zufrieden.

Gerade wg. dieser Erfahrung interessiere ich mich mal näher für den angebotenen Knucklehead.

Bei meinen Soundvorstellungen bin ich eher an fendrigen oder voxigen Klängen interessiert; meine bisherigen drei Marshall-Gehversuche führten nicht zu anhaltender Begeisterung - wiewohl ich natürlich genug Spieler mit göttlichen Sounds aus Marshalls gehört habe.... Aber ich kriege diesen Dingern nicht die Kreissägenanteile ausgetrieben.

Also, wenn man mir sonst noch ein Topteil der 30-50 W-Klasse empfehlen könnte,mit dem ich meinen Mix aus (Classic-)Rock, Blues, Soul und gelegentlich etwas Country/Rock gut abdecken kann. (Manowar und Konsorten, sowie alles Neumodische mit 7 saiten und/oder knietief hängender Gitarre muß er n i c h t können..). Guter Hall + funktionierender Einschleifweg für Delay wäre noch wichtig.

Grüsse,

teleman


Re: (Technik) Rivera Knucklehead

Lieber Teleman,


: Also, wenn man mir sonst noch ein Topteil der 30-50 W-Klasse empfehlen könnte,mit dem ich meinen Mix aus (Classic-)Rock, Blues, Soul und gelegentlich etwas Country/Rock gut abdecken kann. (Manowar und Konsorten, sowie alles Neumodische mit 7 saiten und/oder knietief hängender Gitarre muß er n i c h t können..). Guter Hall + funktionierender Einschleifweg für Delay wäre noch wichtig.


Ich sag jetzt was doofes, aber das hier ist ja auch ein Gitarrenforum:


Ich selbst spiele diesen Verstärker (ich meine den mit der Farbe, unter dem Reu). Den gibt es inzwischen auch in etwas kleiner. Er kratzt nicht marshallig, er hat eine Classic-Rock-Referenz, ich spiele ein bisschen Funk und ein bisschen Soul darüber, Country weiß ich nicht, aber würde wahrscheinlich auch gehen, und er hat einen - man möge es mir nachsehen, dass ich das so ausdrücke - wundervollen Hall. Einschleifen kann man auch.


Ich kann mich mit dieser Firma, mit der Farbe und mit dem Sound gut identifizieren. Und ich habe den Amp damals gekauft, nachdem ich ihn ausgerechnet gegen einen Rivera getestet habe. Das ist für mich bis heute eine stimmige Entscheidung.


Viele Grüße,


Michael (J.)


Re: (Technik) Rivera Knucklehead

: Servus,
: ich kenn den Knucklehead leider nicht aber ich muss sagen daß ich mit keinem von P. Riviera designtem Amp wirklich glücklich geworden bin, irgendwie haben mir die allem immer zuviel Krätze in der Zerre. Abwohl Du dich über die Art Deines Musikstils ausschweigst würd ich Dir gern eine andere Alternative ans Herz legen: Ibanez TSA15H Für mich momentan mein Ampkauf des Jahres, insbesondere wenn man auf Vintage Sounds steht.
: cu
: Stefan

Hi Thomas, ich muss mich Stefan anschliessen. Habe auch einige Zeit einen Rivera gespielt und der versuchte ständig einem das Hirn wegzusägen. Ich glaube nicht dass Du mit dem Knucklehead glücklich wirst.

Schau mal nach nem Bogner Alchemist Head, den hab ich auch, damit bekommst Du Boogie/ Dumble Sahne und wenn es sein muss auch rotzig britisches Brett.  Schade dass Du keinen 2x12er Combo suchst, da hätte ich den Alchemisten mal zu Test für Dich. Und Du könntest dann endlich mal Deine Decke mitnehmen!

LG
Rolli


Re: (Technik) Rivera Knucklehead

Sorry, das muss ja hier hin....

Hi Thomas, ich muss mich Stefan anschliessen. Habe auch einige Zeit einen Rivera gespielt und der versuchte ständig einem das Hirn wegzusägen. Ich glaube nicht dass Du mit dem Knucklehead glücklich wirst.

Schau mal nach nem Bogner Alchemist Head, den hab ich auch, damit bekommst Du Boogie/ Dumble Sahne und wenn es sein muss auch rotzig britisches Brett.  Schade dass Du keinen 2x12er Combo suchst, da hätte ich den Alchemisten mal zu Test für Dich. Und Du könntest dann endlich mal Deine Decke mitnehmen!

LG
Rolli


Re: (Technik) Rivera Knucklehead

Hallo,

ein früherer Bandkollege hatte sich einmal auf meine Empfehlung hin einen K55-112 gekauft und kurz darauf alle anderen Amps verkauft und einen K45-112 daneben gestellt vor lauter Begeisterung. Soviel also dazu.

Ich hatte ihm den Rivera empfohlen, da er nach einem zweikanaligen Amp suchte, der aber nicht klassisch clean/drive hat, sondern zwei Zerrfarben liefert.

Und bei sowas ist Rivera sehr gut - er hat eben zwei Kanäle, die beide entweder clean oder verzerrt eingestellt werden, nur eben dass einer (Kanal 2) eher Fenderig klingt, während der andere (muss dann wohl Kanal 1 sein) eher so in die Marshall-Richtung geht mit etwas Boogie dabei, zerrt also schon fast sahnig bei höherem Gain ... wobei beides nicht exakt getroffen wird, aber als erster Ansatz zur Beschreibung muss das eben mal her, diese Vergleiche.

Dreckig und bratzig sind die Zerrsounds aber schon - ultrakomprimiert aber sicher nicht. Sehr durchsetzungsstark hätte ich mal gesagt. Der Kanal 1 hat mehr Gain als der Kanal 2, aber das ist wohl der klanglichen Ausrichtung nach logisch. Der Kanal 1 ist außerdem das Rauhbein, der Kanal 2 kann auch sehr kultiviert, wenn man will.

Es gibt zwar einiges zu schalten - je Kanal einen Boost und dann noch so Push-Pull-Potifunktionen für Notch und ich glaube Bright und Fat (ist aber schon zu lange her, als dass ich das jetzt noch genau wüsste). Das klingt kompliziert, ich fand aber, man findet sehr schnell einen Sound und das ganze reagiert bei weitem nicht so sensitiv wie manche Boogies.

Gemessen an der Leistung waren die Amps auch nicht sonderlich schwer.

Richtig gut klingen die Amps in einer Rockband. Ob Country auch richtig gut klingen kann, weiß ich nicht - alleine, ohne Band, klingen die Amps nicht so gut.

Abgesehen vom Sound, der ja immer Geschmackssache ist, sind diese Amps tipptopp - Verarbeitung usw., da gibt es gar nix zu meckern, echtes Profiequipment, Boogieniveau.

LG,

Wolfgang


Re: (Technik) Rivera Knucklehead

: Also, wenn man mir sonst noch ein Topteil der 30-50 W-Klasse empfehlen könnte,mit dem ich meinen Mix aus (Classic-)Rock, Blues, Soul und gelegentlich etwas Country/Rock gut abdecken kann. (Manowar und Konsorten, sowie alles Neumodische mit 7 saiten und/oder knietief hängender Gitarre muß er n i c h t können..). Guter Hall + funktionierender Einschleifweg für Delay wäre noch wichtig.

Hallo,

naja, gibt's ja viel zu viel eigentlich, der Markt ist ja schier unübersichtlich. Ich mochte zwar die Riveras meines Bandkollegen ganz gut leiden, aber ich mehr Fan der etwas klassischeren Amps. Und wer Marshall nicht mag (kann ich ja wieder gar nicht verstehen - ich liebe meinen Vintage Modern Combo), der mag dann wahrscheinlich Fender (Fender mag ich auch sehr), und da gibt es ja diesen SuperSonic, der klingt wirklich gut und hat alles, was man so braucht (FX-Weg z.B.).

Es gibt ansonsten noch einige Amps, die "nicht schlecht" sind, aber etwas wirklich beeindruckends ist mir nicht weiter im Gehirn haften geblieben. Aber ich schwebe mit meinem Vintage Modern von Marshall ja sowieso auf Wolke 7 ...

Ach ja, die neuen Vöxe, so liest man, sollen endlich wieder das halten, was der Name verspricht. Vox fand ich immer geil, hatte mal einen Reissue aus der Serie, die bei Marshall gebaut wurde, hab den aber (viel zu billig) verkauft und die Gebrauchtpreise sind meist nicht einzusehen und die weiteren Reissues nach Marshall-Fertigung waren nicht das, was mich hätte befriedigen können - die neueste Version kenne ich persönlich noch nicht. Aber hinsichtlich stilistischer Flexibilität ist so ein guter AC30 wirklich ganz weit vorne, finde ich.

LG,

Wolfgang


Re: (Technik) Rivera Knucklehead

hi nachdem du die fragestellung so aufweitest relativiere ich mein urteil zum K. in der nachträglich genannten ampklasse hat es viele schöne und zt günstigere töchter. ich kenne rollis bogner und von anderen kollegen den statesman mit 6l6 und den orange mit el 34 - alles gute amps. der statesman head wird momentan zum kampfpreis verschleudert. nimm dir doch mal einige samstage zeit und klapper händler ab und lass dann dein ohr entscheiden und nicht unsere empfehlungen, die ja alle gut gemeint aber eben subjektiv sind. lgm


Re: (Technik) Rivera Knucklehead

: Hi,
: Schmeiß mal die SuFU an, im Forum findest Du einiges zu Rivera. Gemeinsamer Nenner: Qualität, Klang, Vielseitigkeit über jeden Zweifel erhaben, für die Bedienung brauchst Du aber'n Pilotenschein ... (wie issset Pitter, nix für Disch? ;-))
: ne schöne Jrooß, Mathias

Nööö, Mathes, lassma.

Mir reicht ein Sound, wenn er gut (für mich)ist.

Mir ist mein Atze 30 schon über 30 Jahre gut genug, nur ist der in den letzten zweieinhalb Jahren vom Ferditone auf Platz 2 verdrängt worden, weil erstens leichter, zweitens klingt der schon gut bei Lautstärken, die mir nicht gleich den A**** aus der Hose hauen.

Aber ich spiel jetzt wieder in "Stereo" mit dem Hals PU clean über den Vox und mit dem Steg PU über den Fender. Da kann ich dann schön mit dem Toggle zwischen Rhytmus- und Solosound wechseln, muß nur aufpassen, das der nicht mal in der Mittelstellung stehen bleibt, dann wird es laut...

ne schöne Jrooß

Pitter


Re: (Technik) Rivera Knucklehead

Hi Pitter!

Na das ist mal eine Idee!

Meine Strat hat drei Tonabnehmer und ich habe drei Amps (Ac30, Marshall, Fender, und bald noch einen Boogie).

Wenn ich mir das Schlagbrett jetzt noch modifizieren lasse, dann kann ich sogar noch mehr als Stereo, als Solosound dann alle drei Pickups mit allen drei Amps gleichzeitig! Das sollte dann auch das optimale Setup für die nächste Aussensaitersession sein, mit Boostfunktion für den vierten Boogie Amp :-)

Gruß Martin


Re: (Technik) Rivera Knucklehead

Hallo Martin,
: Na das ist mal eine Idee!

Die ist aber nicht neu, das hab ich vor 30 Jahren schon gemacht, nur damals mit dem Atze und nem Twin...da durfte Blues und Southern Rock noch laut gespielt werden;-)
: Meine Strat hat drei Tonabnehmer und ich habe drei Amps (Ac30, Marshall, Fender, und bald noch einen Boogie).
: Wenn ich mir das Schlagbrett jetzt noch modifizieren lasse, dann kann ich sogar noch mehr als Stereo, als Solosound dann alle drei Pickups mit allen drei Amps gleichzeitig!

Modifiziert hab ich nix, meine olle ES hat das serienmässig eingebaut. Ich hab nur eine Stereoklinke mit 2 Kabeln verlötet und fertich war die Laube. Das alte Kabel habe ich noch, also mußte ich nichts tun.

Bei der Strat müsstest du dann entweder 2 Monobuchsen oder eine Stereobuchse zusätzlich reinpfriemeln, um zu dem gewünschten Ergebnis zu kommen. Mit Vox, Marshall Und Fender könnte das recht nett werden, aber denk dran,wenn du alle V-Knöppe auf Rechsanschlag drehst, der alte W.B. hat es schon gesagt: Musik als störend wird empfunden,derweil sie mit Geräusch....

Hau rein.

ne schöne Jrooß

Pitter


Re: (Technik) Rivera Knucklehead

Moinsen Tele

Ich spiele seit 30 Jahren einen Fender 75 der von Rivera (damals MA bei F) designt wurde.  Alles was bereits erzählt wurde kann ich bestätigen.

Stabil und durchsetzungfähig, nie was gemacht, und ein bisschen frickelig was die Einstellungen betrifft. Also nichts um mal während des Gigs mal eben kurz zu schrauben. Aber sonst ein Workinghorse und Player.

Würde ich jederzeit wieder kaufen.

Gruss Manuel


Re: (Technik) Rivera Knucklehead

Na das ist mal eine Idee! : Meine Strat hat drei Tonabnehmer und ich habe drei Amps (Ac30, Marshall, Fender, und bald noch einen Boogie). : Wenn ich mir das Schlagbrett jetzt noch modifizieren lasse, dann kann ich sogar noch mehr als Stereo, als Solosound dann alle drei Pickups mit allen drei Amps gleichzeitig! Das sollte dann auch das optimale Setup für die nächste Aussensaitersession sein, mit Boostfunktion für den vierten Boogie Amp :-)

Oder aber, man kauft anstatt Spielzeug einfach mal was richtiges, gell?

SCNR,-)))

BTW, wie Pitter ja schon schrieb, Stereo ist nicht neu, das gab es bei Gibson teilweise bei ES Modellen serienmässig. Es gab auch nette custom orders, z.B. eine Super 400 von 1953 mit 7 Saiten, 3 Pickups (nur der Hals PU hatte 7 Pole!) und Volume und Tone Controls separat in einem Kasten auf einem Stativ, den man an die Gitarre anschließen konnte. Von dem Kasten aus gingen dann 3 Signale (pro Pickup eben) raus, entweder in 3 Amps, oder aber in einen wundersamerweise ebenfalls von Gibson hergestellten Amp, der 3 Kanäle hatte, als wenn er just für diesen Zweck und diese Gitarre gebaut worden. Der allerdings in Serie,-)))

Mach's gut!  


Re: (Technik) Rivera Knucklehead

: Moinsen Tele
: Ich spiele seit 30 Jahren einen Fender 75 der von Rivera (damals MA bei F) designt wurde.  Alles was bereits erzählt wurde kann ich bestätigen.
: Stabil und durchsetzungfähig, nie was gemacht, und ein bisschen frickelig was die Einstellungen betrifft. Also nichts um mal während des Gigs mal eben kurz zu schrauben. Aber sonst ein Workinghorse und Player.
: Würde ich jederzeit wieder kaufen.
: Gruss Manuel

Hallo Manuel,

ja diese (bleischwere..) Fender 75-Kiste kenne ich auch noch - ich hatte quasi das Pendant dazu von MusicMan: 150W-Röhren-Combo mit 15"-EV-speaker; man war noch ein viertel Jahrhundert jünger, bestens bei Kräften und bezügl. der Watts der Meinung, daß viel viel helfe.......

Meinen Fender (Rivera-)Concert gebe ich auch nicht mehr her - obwohl er gerade ähnliche Sperenzchen (Knistern&Krachen) macht, wie der Amp von Cleemens. Muß da auch mal die vorgeschlagenen Therapieschritte unternehmen.

Den Knucklehead habe ich  jetzt nach euren Rückmeldungen doch gestrichen;die Beschreibungen des OD-Kanals weisen doch in eine Richtung, die ich eher nicht mag.

Ich würde jetzt  mal weiter gucken, ob mal ein gebr. Hayseed 30 des Weges kommt;evtl. wäre auch so ein AC-30 -Klon von Ceriatone (Amp-Kit) eine nachhaltigere Überlegung wert. Spielt jmd. von Aussensaiters einen Ceriatone bzw. hat auch mit der Kaufabwicklung und dem Bau Erfahrungen gesammelt?

Danke für die Rückmeldungen bis dahin - hat mich möglicherweise von einer Fehlinvestition bewahrt.....

Gruß,

teleman