Re: (JET) Tabakgenuss und Secondhand-Tisch
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Beitrag von Marcello vom Dezember 20. 2007 um 15:45:38:
Als Antwort zu: Re: (JET) Tabakgenuss und Secondhand-Tisch geschrieben von Pepe am Dezember 20. 2007 um 15:26:21:
: : Wäre das alles so mit oder ohne Nichtrauchergesetz aus so gekommen? Wer weiß das schon! Vermutlich ist es auch egal, wenn am Ende alle zufrieden sind. : : Aber die Gesetze wollen nicht Raucher zu Nichtrauchern machen, sondern verhindern, dass Raucher in der Gegenwart von Nichtrauchern rauchen, platt gesagt. Das heisst, dass sich Einkünfte und Ausgaben des Staates erst einmal nicht ändern, sondern nur dann, wenn ein Raucher aufhört zu rauchen, weil er in der Kneipe sonst immer vor die Tür gehen müsste. Und das kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen.
Warten wir´s ab! Matthias beschrieb ja die Anfänge dieses Phänomens! : : : Jedenfalls weiß ich, dass dieses Gesetzt einen neuen Kostenfaktor in die Runde wirft und Geld kostet, dass an anderer Stelle gerade bitter fehlt. : : Und genau das bezweifle ich, ohne das Gegenteil beweisen zu können. Kosten können höchstens dadurch entstehen, dass die Einhaltung des Gesetzes überwacht wird, wobei ich ebenfalls bezweifle, dass dies einen dermassen erheblichen Zusatzaufwand darstellt, dass die Einstellung neuen Verwaltungspersonals erforderlich würde. Auf Verwaltungsseite entstehen also höchstwahrscheinlich keine Kosten.
Und wer setzt das Verbot sonst durch? Die bloße Androhung von Strafe hilft ja in den seltensten Fällen. Im übrigen sollte man sich nicht nur die unmittelbaren Kosten , sondern auch die mittelbaren berücksichtigen. Jedenfalls ist es in einer Volkswirtschaft selten, dass man an einer Stelle etwas beeinflussen kann, ohne dass an anderer Stelle nicht auch Auswirkungen hat. Vielleicht sind die Auswirkungen auf ganzer Linie mal positiv! Wer weiß!
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