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(Rezept) Kürbissuppe, halloween

Gerade heute hab ich (wieder) Kürbissuppe gekocht, die uns einige Zeit begleiten wird.
Also:
  1. Kürbis aushöhlen.
    Das macht zwar mehr Arbeit, dafür kann man aber
    a) die Suppe darein füllen, was schöner ausschaut als nur in einem langweiligen Topf und
    b) anschließend ein Gesicht reinschneiden und eine Kerze reinstellen ...
  2. Zwiebel andünsten.
  3. Kürbisfleisch dazugeben und mit Apfelsaft aufgießen.
    Dabei ist wichtig, daß es sich um "richtigen" Apfelsaft und nicht dieses Konzentratzeugs handelt (das ist bestimmt zu süß).
  4. Fertigkochen und mit dem Rührstab passieren.
  5. Da sich ein paar grüne Farbtupfer nicht schlecht machen, geb ich gegen Ende gern etwas Zucchini dazu.
  6. Würzen mit Salz, Pfeffer, evtl. Koriander (natürlich auch aus der Mühle).
  7. Nochmal mit dem Rührstab und Sahne aufschlagen.
  8. In den Kürbis umfüllen.
  9. "Papa, ich mag aber keine Kürbissuppe!"
  10. Kürbissuppe einfrieren, Gesicht in Kürbis schneiden, als "Hallo, Wien!"-Kunstwerk vors Fenster stellen



Re: (Rezept) Kürbissuppe, halloween

Hmm, mich bewegen da noch eine Frage...
: Also:
  1. Kürbis aushöhlen.
    Nimmst du dann nur diesen Fluffigen Füllstoff miit den Kernen drin?
    ansonsten bleibt Dir doch von dem Kürbis nur so eine ganz dünne Haut?

    :
  2. Da sich ein paar grüne Farbtupfer nicht schlecht machen, geb ich gegen Ende gern etwas Zucchini dazu.

    u.U. könnte man da auch mit feingewürfelter roter Paprika *denk...

    :
  3. "Papa, ich mag aber keine Kürbissuppe!"

    *g
    guten Hunger,
    Woody

Re: (Rezept) Kürbissuppe, halloween

Guten Morgen,
    Kürbis aushöhlen.
      Nimmst du dann nur diesen Fluffigen Füllstoff miit den Kernen drin?
      ansonsten bleibt Dir doch von dem Kürbis nur so eine ganz dünne Haut?
ich verwende alles*), ohne die Kerne natürlich. Die allerdings könnte man waschen, also von dem glitschigen Fruchtfleisch trennen und trocknen. Die Kerne, die in den Schalen sind, schmecken gut - vorausgesetzt, man verfügt über ein gewisses Maß an Beharrlichkeit und Geduld.
Die Dicke der Schale, die man stehen läßt hängt ab von vom Fleiß und Geiz des Aushöhlers. Zuviel kann man nicht abtragen. Die Kürbisschale - vorausgesetzt, sie ist nirgens verletzt oder angefault - ist so hart, daß es schon gewaltiger Ausdauer bedürfte, da zuviel herauszukratzen.

Also:
Je dünner die Schale wird, desto mehr Suppe habe ich zum Einfrieren :-)
Und:
Je dünner die Schale, desto schöner leuchtet dann der Halloween-Kürbis.

redi

*) Bei sehr reifen (und großen) Früchten kann es sein, daß das die Kerne umhüllende Fleisch strohig geworden ist. Das kommt dann auf den Kompost.

Re: (Rezept) Kürbissuppe, halloween

Hallo zusammen
Na endlich mal wieder was zu essen hier :-))
Zur Kürbissuppe hätte ich noch ein paar Variation zu bieten:
1) kein Apfelsaft, dafür einen schönen Schuss Cognac und mit Wasser verdünnen
2) Mit Sahne kann man die Suppe noch sehr entscheidend verfeinern
3) Am Schluss noch mit dem Spritzsack ein paar schöne Schlagsahnetupfer drauf macht das Ganze noch extra "Candle- Light- Dinner"- kompatibel :-))
Gruss: Christoph

Re: (Rezept) Kürbissuppe, halloween

Hmm,
    1) kein Apfelsaft, dafür einen schönen Schuss Cognac und mit Wasser verdünnen
also für einen _kleinen_ Kürbis (so 4 bis 5 Kilo) brauche ich mindestens 1 (einen) Liter Apfelsaft. An wieviel Cognac hattest Du denn so in etwa gedacht ...?
    2) Mit Sahne kann man die Suppe noch sehr entscheidend verfeinern
vgl. Punkt 7
    3) [...] Spritzsack
Na, na, na ;-)

redi

Re: (Rezept) Kürbissuppe, halloween

Hallo redi :-))
An wieviel Cognac hattest Du denn so in etwa gedacht ...?
*ggg* Einen Schuss (Flasche über die Pfanne halten, Hals nach unten, Hals nach oben, fertig :-)) Ein halber Deziliter vielleicht. Danach Wasser zugeben bis die Suppe eine schön suppige Konsistenz hat, ein Liter dürfte da wahrscheinlich ziemlich gut hinkommen.
Das mit dem Apfelsaft werde ich sicher mal probieren, nimmt mich ungeheuer wunder, ob der geschmack dann nicht etwas Apfel- lastig wird, Kürbisse sind ja im Geschmack nicht allzu intensiv.

vgl.Punkt 7
ups, übersehen, pardon, bin halt noch etwas übernächtigt vom Wochenende ;-)

Na, na, na ;-)
"Spritzsack" ist meines Wissens das hierzulande (CH) gebräuchliche Wort für eine Tüte mit einem Blechansatz an der Spitze, wo man Schlagsahne (oder sonstige pastöse Materialien) durch- extrudieren kann, um damit Torten, Kuchen und Kürbissuppen zu verzieren *ggg* keine Zweideutigkeiten :-))

Gruss und "mampf" Christoph

Re: (Rezept) Kürbissuppe, halloween

: *ggg* Einen Schuss (Flasche über die Pfanne halten, Hals nach unten, Hals nach oben, fertig :-))

Zuvor der Test: Kopf nach hinten beugen, Flasche gen Rachen neigen, sich nicht verschlucken...

Abschliessend die Prozedur zur Sicherheit wiederholen.

Gruss
Micha

Halloween-immun, positiv auf Kürbisgerichte und dies andere Zeugs reagierend...

Re: (Rezept) Kürbissuppe, halloween

Hallo Micha
Naja, ich dachte, dass die Universal- Einleitung zu JEDEM Rezept "Man giesse ein Glas *hier den später zu verwendenden Koch- Schnaps / Wein einsetzen* in den Koch" sowieso schon allen bekannt sein dürfte *gg*. Muss ja schon sein um das Zeuch zu kosten, damit man später nicht was Schlechtes ins Essen reinhilft :-))

Gruss: Christoph

Re: (Rezept) Kürbissuppe, halloween

Servus Christoph,
    Na, na, na ;-)
    "Spritzsack" ist meines Wissens das hierzulande (CH) gebräuchliche Wort für eine Tüte mit einem Blechansatz an der Spitze, wo man Schlagsahne (oder sonstige pastöse Materialien) durch- extrudieren
bei _uns_ heißt das Spritzbeutel (auch nicht unbedingt unverfänglich) und das ähnliche Teil, nur kleiner und ohne Wechseltüllen, Spritztüte.
    extrudieren
in diesem Zusammenhang kommt _mir_ auch schon wieder komisch vor.
    Apfelsaft
Exterem wichtigst: _k_e_i_n_ Apfelsaft aus der Tüte etc. - es muß echter, richtiger Apfelsaft sein, frisch gepreßt gewissermaßen ...

redi

Re: (Rezept) Kürbissuppe, halloween

Hallo Redi

Das ist halt das Schweizerdeutsch mal wieder *gg*. Hier fackelt man nicht lange, Beutel = Tüte = Tasche = Sack :-))) Wobei Sack das meistverwendete der vier sein dürfte. Tüte wird eher für Joint, Beutel eher für Teebeutel und Tasche eher für Handtasche und solches verwendet, alles andere (oder fast alles) sind Säcke *ggg*.

in diesem Zusammenhang kommt _mir_ auch schon wieder komisch vor.
LOL, das ist auch kein Küchenlatein, sondern schlicht aus der Kunstoffindustrie entlehnt *gg* Bin ja auch mehr das Technikerhirni.

Gruss: Christoph

PS:
Meine Freundin (ehemalige Kochlehrerin) belehrte mich soeben, dass es sogar Kürbissuppenrezepte mit Orangensaft gibt. Man lernt nie aus :-))