Hallo !!
Wie funktioniert bei euch das Komponieren / Schreiben neuer Songs in eurer Band oder Projekten ?
Schreibt nur einer in der Band die kompletten Songs und zeigt den anderen was sie zu spielen haben ?
Oder gibt es vielleicht zwei Leute die sich gegenseitig mit Ideen versorgen und anstecken ??
Oder ist die ganze Band mit Ideen vertreten ??
Bei uns gibt es 2 - 3 Songwriter, die aber immer mit fertigen Ideen ankommen ... da fehlt ein wenig der Austausch. Das versuche ich aber zu ändern ?
Und - wann kommt bei euch der Text vorher oder nachher ??
Wie bereitet ihr einen Song vor wenn ihr ihn den anderen Bandmitglieder vorstellt ?
Ich nehme den Computer als Bandersatz und programmiere meine Vorstellung von Schlagzeug und Bass und spiele die Gitarre dann darüber , so daß ich ein brauchbares Demo habe ...
Gruß
Markus
Übersicht
- (Band) Komponieren ??? - gestartet von Markus 3. Juli 2002 um 10:19h
- Re: (Band) Komponieren ???
- von
Herr Holle
am 3. Juli 2002 um 21:40
- Re: (Band) Komponieren ???
- von
Doc
am 3. Juli 2002 um 11:02
- Re: (Band) Komponieren ???
- von
Markus
am 3. Juli 2002 um 11:14
- Re: (Band) Komponieren ???
- von
Doc
am 3. Juli 2002 um 12:13
- Re: (Band) Komponieren ???
- von
Markus
am 3. Juli 2002 um 12:34
- Re: (Band) Komponieren ???
- von
Rainer
am 4. Juli 2002 um 08:47
- Re: (Band) Komponieren ???
- von
Rainer
am 4. Juli 2002 um 08:47
- Re: (Band) Komponieren ???
- von
Markus
am 3. Juli 2002 um 12:34
- Re: (Band) Komponieren ???
- von
Doc
am 3. Juli 2002 um 12:13
- Re: (Band) Komponieren ???
- von
Markus
am 3. Juli 2002 um 11:14
- Re: (Band) Komponieren ???
- von
Markus
am 3. Juli 2002 um 11:14
- Re: (Band) Komponieren ???
- von
Markus
am 3. Juli 2002 um 11:14
- Re: (Band) Komponieren ???
- von
Herr Holle
am 3. Juli 2002 um 21:40
Hallo Markus!
: Wie funktioniert bei euch das Komponieren / Schreiben neuer Songs in eurer Band oder Projekten ?
: Schreibt nur einer in der Band die kompletten Songs und zeigt den anderen was sie zu spielen haben ?
Kommt darauf an...
Ich habe zwei Projekte. In der Rockband (nur eigene Stücke) bringt eigentlich jeder (außer mir *g*) mal einen Text oder einen Song an, der dann entsprechend arrangiert wird. Meist hat der Urheber eine ganz bestimmte Richtung im Kopf, manchmal wird das Ergebnis aber auch vollkommen anders als geplant (aber nicht unbedingt schlechter). Jeder der Musiker bringt seine eigene Spielweise mit ein, dadurch ist man automatisch beteiligt am "Gesamtkunstwerk", auch wenn ein anderer den Song geschrieben hat. Natürlich hat man auch Vorschläge für die anderen ("versuch' mal die Linie..."), aber Vorschrift würde ich das nicht nennen.
In der Folkband (z.T. eigene Songs und Instrumentals) ist das ein wenig anders, da sind in der Regel der Gitarrist und ich für die eigenen Sachen verantwortlich (jeder für seine eigenen). Ich z.B. habe beim Schreiben der Stücke meist ein ganz bestimmtes Arangement im Kopf, das normalerweise auch nur sehr wenig abgeändert wird (das aber nicht, weil ich es zwingend vorschreibe, sondern weil es dem Rest der Truppe gefällt - vielleicht trauen sie sich aber auch nur nicht ;-) ). Natürlich bin selbst ich Egozentriker für Vorschläge offen.
Der Text kommt vorher oder nachher, je nachdem was früher fertig ist. Da gibt es keine allgemeine Regel.
Vorbereitet wird der Song relativ wenig. Text und Akkorde für den Rest der Band kopiert, kurze Hinweise, wie man es sich vorstellt und dann angespielt (wobei anspielen nur mit Bass immer so eine Sache ist *g*). Der Rest ergibt sich dann von selbst.
Was stört Dich denn an Eurer Art des Songwritings? Das verstehe ich jetzt nicht so ganz. Stört es Dich, dass einige immer fertige Ideen haben (fehlender Austausch) und auf der anderen Seite programmierst Du alles selbst? Erklär mal.
Viele Grüße
Doc
: Wie funktioniert bei euch das Komponieren / Schreiben neuer Songs in eurer Band oder Projekten ?
: Schreibt nur einer in der Band die kompletten Songs und zeigt den anderen was sie zu spielen haben ?
Kommt darauf an...
Ich habe zwei Projekte. In der Rockband (nur eigene Stücke) bringt eigentlich jeder (außer mir *g*) mal einen Text oder einen Song an, der dann entsprechend arrangiert wird. Meist hat der Urheber eine ganz bestimmte Richtung im Kopf, manchmal wird das Ergebnis aber auch vollkommen anders als geplant (aber nicht unbedingt schlechter). Jeder der Musiker bringt seine eigene Spielweise mit ein, dadurch ist man automatisch beteiligt am "Gesamtkunstwerk", auch wenn ein anderer den Song geschrieben hat. Natürlich hat man auch Vorschläge für die anderen ("versuch' mal die Linie..."), aber Vorschrift würde ich das nicht nennen.
In der Folkband (z.T. eigene Songs und Instrumentals) ist das ein wenig anders, da sind in der Regel der Gitarrist und ich für die eigenen Sachen verantwortlich (jeder für seine eigenen). Ich z.B. habe beim Schreiben der Stücke meist ein ganz bestimmtes Arangement im Kopf, das normalerweise auch nur sehr wenig abgeändert wird (das aber nicht, weil ich es zwingend vorschreibe, sondern weil es dem Rest der Truppe gefällt - vielleicht trauen sie sich aber auch nur nicht ;-) ). Natürlich bin selbst ich Egozentriker für Vorschläge offen.
Der Text kommt vorher oder nachher, je nachdem was früher fertig ist. Da gibt es keine allgemeine Regel.
Vorbereitet wird der Song relativ wenig. Text und Akkorde für den Rest der Band kopiert, kurze Hinweise, wie man es sich vorstellt und dann angespielt (wobei anspielen nur mit Bass immer so eine Sache ist *g*). Der Rest ergibt sich dann von selbst.
Was stört Dich denn an Eurer Art des Songwritings? Das verstehe ich jetzt nicht so ganz. Stört es Dich, dass einige immer fertige Ideen haben (fehlender Austausch) und auf der anderen Seite programmierst Du alles selbst? Erklär mal.
Viele Grüße
Doc
Hallo Doc !
: Was stört Dich denn an Eurer Art des Songwritings? Das verstehe ich jetzt nicht so ganz. Stört es Dich, dass einige immer fertige Ideen haben (fehlender Austausch) und auf der anderen Seite programmierst Du alles selbst? Erklär mal.
Mich stört, daß oft sehr wenig Feedback von den anderen kommt, bzw. das komponieren im Proberaum mit mehreren Leuten meistens schlecht funktionieren, da den anderen die nicht beteiligt sind wie z.B. oft dem Drummer dann langweilig wird.
Meine Ideen wurden beinahe immer zu 100 % übernommen und nur selten wächst etwas neues daraus. Dadurch wird es für mich manchmal ein bißchen fad ... oder besser gesagt ich habe das Gefühl,dass es die anderen nicht wirklich interessiert!
Ansonsten nochmal zur Info : Ich spiele Metal !
Die Songideen arbeite ich meistens , wenn der Song es denn bei mir geschafft hat auch selbst anzukommen, komplett aus, d.h. ich gebe in einem Sequencer die Noten per Maus ein, da ich darin viel Übung habe, geht das eigentlich recht schnell.
So hat jeder der die Aufnahme hört schon eine gewisse Vorstellung wie das Endprodukt klingen könnte.
Ich würde aber gerne das ganze soweit ändern, daß ich mich mit unseren anderen Songwriter (Git/Voc und Keyb/Voc) treffe und die Ideen zu Hause gemeinsam vorbereite, denn dort können Details viel besser ausgearbeitet werden, als dieses im Proberaum je möglich wäre...
So weiß auch jeder nachher was wirklich zu spielen ist, denn Differenzen zwischen zwei eigentlich gleichen Gitarrenparts stören mich, denn da bin ich eigentlich Perfektionist !!
Ich hoffe ich habe mich nicht zu konfus ausgedrückt !!
Gruß
Markus
: Was stört Dich denn an Eurer Art des Songwritings? Das verstehe ich jetzt nicht so ganz. Stört es Dich, dass einige immer fertige Ideen haben (fehlender Austausch) und auf der anderen Seite programmierst Du alles selbst? Erklär mal.
Mich stört, daß oft sehr wenig Feedback von den anderen kommt, bzw. das komponieren im Proberaum mit mehreren Leuten meistens schlecht funktionieren, da den anderen die nicht beteiligt sind wie z.B. oft dem Drummer dann langweilig wird.
Meine Ideen wurden beinahe immer zu 100 % übernommen und nur selten wächst etwas neues daraus. Dadurch wird es für mich manchmal ein bißchen fad ... oder besser gesagt ich habe das Gefühl,dass es die anderen nicht wirklich interessiert!
Ansonsten nochmal zur Info : Ich spiele Metal !
Die Songideen arbeite ich meistens , wenn der Song es denn bei mir geschafft hat auch selbst anzukommen, komplett aus, d.h. ich gebe in einem Sequencer die Noten per Maus ein, da ich darin viel Übung habe, geht das eigentlich recht schnell.
So hat jeder der die Aufnahme hört schon eine gewisse Vorstellung wie das Endprodukt klingen könnte.
Ich würde aber gerne das ganze soweit ändern, daß ich mich mit unseren anderen Songwriter (Git/Voc und Keyb/Voc) treffe und die Ideen zu Hause gemeinsam vorbereite, denn dort können Details viel besser ausgearbeitet werden, als dieses im Proberaum je möglich wäre...
So weiß auch jeder nachher was wirklich zu spielen ist, denn Differenzen zwischen zwei eigentlich gleichen Gitarrenparts stören mich, denn da bin ich eigentlich Perfektionist !!
Ich hoffe ich habe mich nicht zu konfus ausgedrückt !!
Gruß
Markus
Hallo Doc !
: Was stört Dich denn an Eurer Art des Songwritings? Das verstehe ich jetzt nicht so ganz. Stört es Dich, dass einige immer fertige Ideen haben (fehlender Austausch) und auf der anderen Seite programmierst Du alles selbst? Erklär mal.
Mich stört, daß oft sehr wenig Feedback von den anderen kommt, bzw. das komponieren im Proberaum mit mehreren Leuten meistens schlecht funktionieren, da den anderen die nicht beteiligt sind wie z.B. oft dem Drummer dann langweilig wird.
Meine Ideen wurden beinahe immer zu 100 % übernommen und nur selten wächst etwas neues daraus. Dadurch wird es für mich manchmal ein bißchen fad ... oder besser gesagt ich habe das Gefühl,dass es die anderen nicht wirklich interessiert!
Ansonsten nochmal zur Info : Ich spiele Metal !
Die Songideen arbeite ich meistens , wenn der Song es denn bei mir geschafft hat auch selbst anzukommen, komplett aus, d.h. ich gebe in einem Sequencer die Noten per Maus ein, da ich darin viel Übung habe, geht das eigentlich recht schnell.
So hat jeder der die Aufnahme hört schon eine gewisse Vorstellung wie das Endprodukt klingen könnte.
Ich würde aber gerne das ganze soweit ändern, daß ich mich mit unseren anderen Songwriter (Git/Voc und Keyb/Voc) treffe und die Ideen zu Hause gemeinsam vorbereite, denn dort können Details viel besser ausgearbeitet werden, als dieses im Proberaum je möglich wäre...
So weiß auch jeder nachher was wirklich zu spielen ist, denn Differenzen zwischen zwei eigentlich gleichen Gitarrenparts stören mich, denn da bin ich eigentlich Perfektionist !!
Ich hoffe ich habe mich nicht zu konfus ausgedrückt !!
Gruß
Markus
: Was stört Dich denn an Eurer Art des Songwritings? Das verstehe ich jetzt nicht so ganz. Stört es Dich, dass einige immer fertige Ideen haben (fehlender Austausch) und auf der anderen Seite programmierst Du alles selbst? Erklär mal.
Mich stört, daß oft sehr wenig Feedback von den anderen kommt, bzw. das komponieren im Proberaum mit mehreren Leuten meistens schlecht funktionieren, da den anderen die nicht beteiligt sind wie z.B. oft dem Drummer dann langweilig wird.
Meine Ideen wurden beinahe immer zu 100 % übernommen und nur selten wächst etwas neues daraus. Dadurch wird es für mich manchmal ein bißchen fad ... oder besser gesagt ich habe das Gefühl,dass es die anderen nicht wirklich interessiert!
Ansonsten nochmal zur Info : Ich spiele Metal !
Die Songideen arbeite ich meistens , wenn der Song es denn bei mir geschafft hat auch selbst anzukommen, komplett aus, d.h. ich gebe in einem Sequencer die Noten per Maus ein, da ich darin viel Übung habe, geht das eigentlich recht schnell.
So hat jeder der die Aufnahme hört schon eine gewisse Vorstellung wie das Endprodukt klingen könnte.
Ich würde aber gerne das ganze soweit ändern, daß ich mich mit unseren anderen Songwriter (Git/Voc und Keyb/Voc) treffe und die Ideen zu Hause gemeinsam vorbereite, denn dort können Details viel besser ausgearbeitet werden, als dieses im Proberaum je möglich wäre...
So weiß auch jeder nachher was wirklich zu spielen ist, denn Differenzen zwischen zwei eigentlich gleichen Gitarrenparts stören mich, denn da bin ich eigentlich Perfektionist !!
Ich hoffe ich habe mich nicht zu konfus ausgedrückt !!
Gruß
Markus
Hallo Doc !
: Was stört Dich denn an Eurer Art des Songwritings? Das verstehe ich jetzt nicht so ganz. Stört es Dich, dass einige immer fertige Ideen haben (fehlender Austausch) und auf der anderen Seite programmierst Du alles selbst? Erklär mal.
Mich stört, daß oft sehr wenig Feedback von den anderen kommt, bzw. das komponieren im Proberaum mit mehreren Leuten meistens schlecht funktionieren, da den anderen die nicht beteiligt sind wie z.B. oft dem Drummer dann langweilig wird.
Meine Ideen wurden beinahe immer zu 100 % übernommen und nur selten wächst etwas neues daraus. Dadurch wird es für mich manchmal ein bißchen fad ... oder besser gesagt ich habe das Gefühl,dass es die anderen nicht wirklich interessiert!
Ansonsten nochmal zur Info : Ich spiele Metal !
Die Songideen arbeite ich meistens , wenn der Song es denn bei mir geschafft hat auch selbst anzukommen, komplett aus, d.h. ich gebe in einem Sequencer die Noten per Maus ein, da ich darin viel Übung habe, geht das eigentlich recht schnell.
So hat jeder der die Aufnahme hört schon eine gewisse Vorstellung wie das Endprodukt klingen könnte.
Ich würde aber gerne das ganze soweit ändern, daß ich mich mit unseren anderen Songwriter (Git/Voc und Keyb/Voc) treffe und die Ideen zu Hause gemeinsam vorbereite, denn dort können Details viel besser ausgearbeitet werden, als dieses im Proberaum je möglich wäre...
So weiß auch jeder nachher was wirklich zu spielen ist, denn Differenzen zwischen zwei eigentlich gleichen Gitarrenparts stören mich, denn da bin ich eigentlich Perfektionist !!
Ich hoffe ich habe mich nicht zu konfus ausgedrückt !!
Gruß
Markus
: Was stört Dich denn an Eurer Art des Songwritings? Das verstehe ich jetzt nicht so ganz. Stört es Dich, dass einige immer fertige Ideen haben (fehlender Austausch) und auf der anderen Seite programmierst Du alles selbst? Erklär mal.
Mich stört, daß oft sehr wenig Feedback von den anderen kommt, bzw. das komponieren im Proberaum mit mehreren Leuten meistens schlecht funktionieren, da den anderen die nicht beteiligt sind wie z.B. oft dem Drummer dann langweilig wird.
Meine Ideen wurden beinahe immer zu 100 % übernommen und nur selten wächst etwas neues daraus. Dadurch wird es für mich manchmal ein bißchen fad ... oder besser gesagt ich habe das Gefühl,dass es die anderen nicht wirklich interessiert!
Ansonsten nochmal zur Info : Ich spiele Metal !
Die Songideen arbeite ich meistens , wenn der Song es denn bei mir geschafft hat auch selbst anzukommen, komplett aus, d.h. ich gebe in einem Sequencer die Noten per Maus ein, da ich darin viel Übung habe, geht das eigentlich recht schnell.
So hat jeder der die Aufnahme hört schon eine gewisse Vorstellung wie das Endprodukt klingen könnte.
Ich würde aber gerne das ganze soweit ändern, daß ich mich mit unseren anderen Songwriter (Git/Voc und Keyb/Voc) treffe und die Ideen zu Hause gemeinsam vorbereite, denn dort können Details viel besser ausgearbeitet werden, als dieses im Proberaum je möglich wäre...
So weiß auch jeder nachher was wirklich zu spielen ist, denn Differenzen zwischen zwei eigentlich gleichen Gitarrenparts stören mich, denn da bin ich eigentlich Perfektionist !!
Ich hoffe ich habe mich nicht zu konfus ausgedrückt !!
Gruß
Markus
Hi Markus!
Wie, bei Metal nennt man das auch komponieren? Nein, Felix, nicht hauen!!! *ggg*
: Mich stört, daß oft sehr wenig Feedback von den anderen kommt... da den anderen die nicht beteiligt sind wie z.B. oft dem Drummer dann langweilig wird.
: Meine Ideen wurden beinahe immer zu 100 % übernommen und nur selten wächst etwas neues daraus. ... ich habe das Gefühl,dass es die anderen nicht wirklich interessiert!
: Die Songideen arbeite ich meistens ... komplett aus...
Vielleicht ist genau das der Knackpunkt! Ist nur 'ne Vermutung, aber vielleicht tötet es ja die Kreativität bei Deinen Kollegen von vorneherein ab, oder sie sehen keine Möglichkeit, eigene Gedanken umzusetzen, da alles vorhergeplant ist. Vielleicht kaufst Du ihnen auch den Schneid ab, wer weiß. Versuch's doch einfach mal auf die rudimentäre Tour, nur Tonart (Akkordfolge), Takt und Text und dann einfach drauflos-jammen. Schaden tut's nichts. Und gemeinsames jammen ist imho ohnehin die beste Vorübung für Songwriting und Arrangement.
: Ich würde aber gerne das ganze soweit ändern, daß ich mich mit unseren anderen Songwriter (Git/Voc und Keyb/Voc) treffe und die Ideen zu Hause gemeinsam vorbereite, denn dort können Details viel besser ausgearbeitet werden, als dieses im Proberaum je möglich wäre...
: So weiß auch jeder nachher was wirklich zu spielen ist, denn Differenzen zwischen zwei eigentlich gleichen Gitarrenparts stören mich, denn da bin ich eigentlich Perfektionist !!
Wieder so ein Punkt. Der Drummer ist überhaupt nicht dabei (und jetzt komm mir nicht mit Drummer ungleich Musiker, unserer z.B. schreibt die besten Texte, die ich je gelesen habe), und wenn Du Gitarrist bist, dann fehlt auch der Bassist in Deiner Planung (so Ihr denn einen habt). Warum nicht mit allen? Du zäumst das Pferd von hinten auf. Perfektionismus ist gut (habe ich auch zur Genüge), Details auch (wenn auch nicht in der Entstehungsphase eines Songs), aber wenn es Dir wirklich darauf ankommt, die Band (die gesamte Band) am Songwriting zu beteiligen solltest Du Dein Vorgehen überdenken. Denn Deinem Posting nach zu urteilen gibst Du die Songs erst komplett ausgearbeitet weiter, was umallesinderwelt sollen die anderen denn dann noch machen?
Dein Vorgehen erinnert stark an einen "Bandleader" in puncto Songwriting. Du schreibst die Songs, arrangierst sie und der Rest der Band "covert" dann quasi Deine Vorgabe. Versteh' mich nicht falsch, ist ja an sich nichts schlechtes, nur solltest Du Deine Prioritäten setzen. Entweder die Songs werden gemäß Deiner Vorstellung umgesetzt, oder es sind alle an Entstehung und Arrangement beteiligt, jeder auf seine Weise, mit seinen Vorlieben und Hintergründen. Wenn Du das wirklich willst (das kannst nur Du selbst wissen), dann mußt Du a) andere Meinungen, Vorstellungen und Umsetzungen des Materials akzeptieren und b) Deinen Kollegen auch Freiraum zur eigenen Entfaltung lassen.
Tja, das ist letztendlich Deine Entscheidung, ein universelles richtig oder falsch gibt es dabei nicht. Mal ganz davon abgesehen, dass das obige nur mein persönliche und somit extrem subjektive Meinung ist. Aber vielleicht gibt es ja einen Denkanstoß.
Viele Grüße
Doc
Wie, bei Metal nennt man das auch komponieren? Nein, Felix, nicht hauen!!! *ggg*
: Mich stört, daß oft sehr wenig Feedback von den anderen kommt... da den anderen die nicht beteiligt sind wie z.B. oft dem Drummer dann langweilig wird.
: Meine Ideen wurden beinahe immer zu 100 % übernommen und nur selten wächst etwas neues daraus. ... ich habe das Gefühl,dass es die anderen nicht wirklich interessiert!
: Die Songideen arbeite ich meistens ... komplett aus...
Vielleicht ist genau das der Knackpunkt! Ist nur 'ne Vermutung, aber vielleicht tötet es ja die Kreativität bei Deinen Kollegen von vorneherein ab, oder sie sehen keine Möglichkeit, eigene Gedanken umzusetzen, da alles vorhergeplant ist. Vielleicht kaufst Du ihnen auch den Schneid ab, wer weiß. Versuch's doch einfach mal auf die rudimentäre Tour, nur Tonart (Akkordfolge), Takt und Text und dann einfach drauflos-jammen. Schaden tut's nichts. Und gemeinsames jammen ist imho ohnehin die beste Vorübung für Songwriting und Arrangement.
: Ich würde aber gerne das ganze soweit ändern, daß ich mich mit unseren anderen Songwriter (Git/Voc und Keyb/Voc) treffe und die Ideen zu Hause gemeinsam vorbereite, denn dort können Details viel besser ausgearbeitet werden, als dieses im Proberaum je möglich wäre...
: So weiß auch jeder nachher was wirklich zu spielen ist, denn Differenzen zwischen zwei eigentlich gleichen Gitarrenparts stören mich, denn da bin ich eigentlich Perfektionist !!
Wieder so ein Punkt. Der Drummer ist überhaupt nicht dabei (und jetzt komm mir nicht mit Drummer ungleich Musiker, unserer z.B. schreibt die besten Texte, die ich je gelesen habe), und wenn Du Gitarrist bist, dann fehlt auch der Bassist in Deiner Planung (so Ihr denn einen habt). Warum nicht mit allen? Du zäumst das Pferd von hinten auf. Perfektionismus ist gut (habe ich auch zur Genüge), Details auch (wenn auch nicht in der Entstehungsphase eines Songs), aber wenn es Dir wirklich darauf ankommt, die Band (die gesamte Band) am Songwriting zu beteiligen solltest Du Dein Vorgehen überdenken. Denn Deinem Posting nach zu urteilen gibst Du die Songs erst komplett ausgearbeitet weiter, was umallesinderwelt sollen die anderen denn dann noch machen?
Dein Vorgehen erinnert stark an einen "Bandleader" in puncto Songwriting. Du schreibst die Songs, arrangierst sie und der Rest der Band "covert" dann quasi Deine Vorgabe. Versteh' mich nicht falsch, ist ja an sich nichts schlechtes, nur solltest Du Deine Prioritäten setzen. Entweder die Songs werden gemäß Deiner Vorstellung umgesetzt, oder es sind alle an Entstehung und Arrangement beteiligt, jeder auf seine Weise, mit seinen Vorlieben und Hintergründen. Wenn Du das wirklich willst (das kannst nur Du selbst wissen), dann mußt Du a) andere Meinungen, Vorstellungen und Umsetzungen des Materials akzeptieren und b) Deinen Kollegen auch Freiraum zur eigenen Entfaltung lassen.
Tja, das ist letztendlich Deine Entscheidung, ein universelles richtig oder falsch gibt es dabei nicht. Mal ganz davon abgesehen, dass das obige nur mein persönliche und somit extrem subjektive Meinung ist. Aber vielleicht gibt es ja einen Denkanstoß.
Viele Grüße
Doc
Hallo nochmal !
Also zu deiner Aussage "Wie, bei Metal nennt man das auch komponieren? " nehme ich nicht Stellung ... dauert mir zu lange ...
Ansonsten zu den Mitmusikern
Gitarre - ich
Gitarre / Vox - vor meiner Zeit Hauptsongwriter und sehr motiviert
Drummer - will mit dem Songwriting nichts zu tun haben ... wartet ab und trägt nachher seinen Teil bei
Bassist - Familienvater ( 3 Kinder ) keine Zeit zum üben außerhalb unserer Proben - hauptsächlich zum Ausgleich dabei
- ist eigentlich auch Punkfan und kann normal nix mit Metal anfangen , ansonsten ähnlich wie der Drummer
Keyboard / Vox - sehr kreativ und sehr begabt (lt. mir) aber wenig motiviert bei "ernsthafter Musik" / Wäre besser bei JBO aufgehoben
Bsp: Song für Bikerauftritt geschrieben " Biker sind scheiße / Biker sind schwul", wurde nie live gespielt, aber oft im Proberaum
So ungefähr kurz umrissen, daher weiß ich nicht was die beste Taktik (blödes Wort) wäre ...
deswegen wollte ich mir hier ein paar Anregungen holen ...
Gruß
Markus
: Hi Markus!
:
: Wie, bei Metal nennt man das auch komponieren? Nein, Felix, nicht hauen!!! *ggg*
:
:
: : Mich stört, daß oft sehr wenig Feedback von den anderen kommt... da den anderen die nicht beteiligt sind wie z.B. oft dem Drummer dann langweilig wird.
: : Meine Ideen wurden beinahe immer zu 100 % übernommen und nur selten wächst etwas neues daraus. ... ich habe das Gefühl,dass es die anderen nicht wirklich interessiert!
: : Die Songideen arbeite ich meistens ... komplett aus...
:
: Vielleicht ist genau das der Knackpunkt! Ist nur 'ne Vermutung, aber vielleicht tötet es ja die Kreativität bei Deinen Kollegen von vorneherein ab, oder sie sehen keine Möglichkeit, eigene Gedanken umzusetzen, da alles vorhergeplant ist. Vielleicht kaufst Du ihnen auch den Schneid ab, wer weiß. Versuch's doch einfach mal auf die rudimentäre Tour, nur Tonart (Akkordfolge), Takt und Text und dann einfach drauflos-jammen. Schaden tut's nichts. Und gemeinsames jammen ist imho ohnehin die beste Vorübung für Songwriting und Arrangement.
:
: : Ich würde aber gerne das ganze soweit ändern, daß ich mich mit unseren anderen Songwriter (Git/Voc und Keyb/Voc) treffe und die Ideen zu Hause gemeinsam vorbereite, denn dort können Details viel besser ausgearbeitet werden, als dieses im Proberaum je möglich wäre...
: : So weiß auch jeder nachher was wirklich zu spielen ist, denn Differenzen zwischen zwei eigentlich gleichen Gitarrenparts stören mich, denn da bin ich eigentlich Perfektionist !!
:
: Wieder so ein Punkt. Der Drummer ist überhaupt nicht dabei (und jetzt komm mir nicht mit Drummer ungleich Musiker, unserer z.B. schreibt die besten Texte, die ich je gelesen habe), und wenn Du Gitarrist bist, dann fehlt auch der Bassist in Deiner Planung (so Ihr denn einen habt). Warum nicht mit allen? Du zäumst das Pferd von hinten auf. Perfektionismus ist gut (habe ich auch zur Genüge), Details auch (wenn auch nicht in der Entstehungsphase eines Songs), aber wenn es Dir wirklich darauf ankommt, die Band (die gesamte Band) am Songwriting zu beteiligen solltest Du Dein Vorgehen überdenken. Denn Deinem Posting nach zu urteilen gibst Du die Songs erst komplett ausgearbeitet weiter, was umallesinderwelt sollen die anderen denn dann noch machen?
:
: Dein Vorgehen erinnert stark an einen "Bandleader" in puncto Songwriting. Du schreibst die Songs, arrangierst sie und der Rest der Band "covert" dann quasi Deine Vorgabe. Versteh' mich nicht falsch, ist ja an sich nichts schlechtes, nur solltest Du Deine Prioritäten setzen. Entweder die Songs werden gemäß Deiner Vorstellung umgesetzt, oder es sind alle an Entstehung und Arrangement beteiligt, jeder auf seine Weise, mit seinen Vorlieben und Hintergründen. Wenn Du das wirklich willst (das kannst nur Du selbst wissen), dann mußt Du a) andere Meinungen, Vorstellungen und Umsetzungen des Materials akzeptieren und b) Deinen Kollegen auch Freiraum zur eigenen Entfaltung lassen.
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: Tja, das ist letztendlich Deine Entscheidung, ein universelles richtig oder falsch gibt es dabei nicht. Mal ganz davon abgesehen, dass das obige nur mein persönliche und somit extrem subjektive Meinung ist. Aber vielleicht gibt es ja einen Denkanstoß.
:
: Viele Grüße
: Doc
Also zu deiner Aussage "Wie, bei Metal nennt man das auch komponieren? " nehme ich nicht Stellung ... dauert mir zu lange ...
Ansonsten zu den Mitmusikern
Gitarre - ich
Gitarre / Vox - vor meiner Zeit Hauptsongwriter und sehr motiviert
Drummer - will mit dem Songwriting nichts zu tun haben ... wartet ab und trägt nachher seinen Teil bei
Bassist - Familienvater ( 3 Kinder ) keine Zeit zum üben außerhalb unserer Proben - hauptsächlich zum Ausgleich dabei
- ist eigentlich auch Punkfan und kann normal nix mit Metal anfangen , ansonsten ähnlich wie der Drummer
Keyboard / Vox - sehr kreativ und sehr begabt (lt. mir) aber wenig motiviert bei "ernsthafter Musik" / Wäre besser bei JBO aufgehoben
Bsp: Song für Bikerauftritt geschrieben " Biker sind scheiße / Biker sind schwul", wurde nie live gespielt, aber oft im Proberaum
So ungefähr kurz umrissen, daher weiß ich nicht was die beste Taktik (blödes Wort) wäre ...
deswegen wollte ich mir hier ein paar Anregungen holen ...
Gruß
Markus
: Hi Markus!
:
: Wie, bei Metal nennt man das auch komponieren? Nein, Felix, nicht hauen!!! *ggg*
:
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: : Mich stört, daß oft sehr wenig Feedback von den anderen kommt... da den anderen die nicht beteiligt sind wie z.B. oft dem Drummer dann langweilig wird.
: : Meine Ideen wurden beinahe immer zu 100 % übernommen und nur selten wächst etwas neues daraus. ... ich habe das Gefühl,dass es die anderen nicht wirklich interessiert!
: : Die Songideen arbeite ich meistens ... komplett aus...
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: Vielleicht ist genau das der Knackpunkt! Ist nur 'ne Vermutung, aber vielleicht tötet es ja die Kreativität bei Deinen Kollegen von vorneherein ab, oder sie sehen keine Möglichkeit, eigene Gedanken umzusetzen, da alles vorhergeplant ist. Vielleicht kaufst Du ihnen auch den Schneid ab, wer weiß. Versuch's doch einfach mal auf die rudimentäre Tour, nur Tonart (Akkordfolge), Takt und Text und dann einfach drauflos-jammen. Schaden tut's nichts. Und gemeinsames jammen ist imho ohnehin die beste Vorübung für Songwriting und Arrangement.
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: : Ich würde aber gerne das ganze soweit ändern, daß ich mich mit unseren anderen Songwriter (Git/Voc und Keyb/Voc) treffe und die Ideen zu Hause gemeinsam vorbereite, denn dort können Details viel besser ausgearbeitet werden, als dieses im Proberaum je möglich wäre...
: : So weiß auch jeder nachher was wirklich zu spielen ist, denn Differenzen zwischen zwei eigentlich gleichen Gitarrenparts stören mich, denn da bin ich eigentlich Perfektionist !!
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: Wieder so ein Punkt. Der Drummer ist überhaupt nicht dabei (und jetzt komm mir nicht mit Drummer ungleich Musiker, unserer z.B. schreibt die besten Texte, die ich je gelesen habe), und wenn Du Gitarrist bist, dann fehlt auch der Bassist in Deiner Planung (so Ihr denn einen habt). Warum nicht mit allen? Du zäumst das Pferd von hinten auf. Perfektionismus ist gut (habe ich auch zur Genüge), Details auch (wenn auch nicht in der Entstehungsphase eines Songs), aber wenn es Dir wirklich darauf ankommt, die Band (die gesamte Band) am Songwriting zu beteiligen solltest Du Dein Vorgehen überdenken. Denn Deinem Posting nach zu urteilen gibst Du die Songs erst komplett ausgearbeitet weiter, was umallesinderwelt sollen die anderen denn dann noch machen?
:
: Dein Vorgehen erinnert stark an einen "Bandleader" in puncto Songwriting. Du schreibst die Songs, arrangierst sie und der Rest der Band "covert" dann quasi Deine Vorgabe. Versteh' mich nicht falsch, ist ja an sich nichts schlechtes, nur solltest Du Deine Prioritäten setzen. Entweder die Songs werden gemäß Deiner Vorstellung umgesetzt, oder es sind alle an Entstehung und Arrangement beteiligt, jeder auf seine Weise, mit seinen Vorlieben und Hintergründen. Wenn Du das wirklich willst (das kannst nur Du selbst wissen), dann mußt Du a) andere Meinungen, Vorstellungen und Umsetzungen des Materials akzeptieren und b) Deinen Kollegen auch Freiraum zur eigenen Entfaltung lassen.
:
: Tja, das ist letztendlich Deine Entscheidung, ein universelles richtig oder falsch gibt es dabei nicht. Mal ganz davon abgesehen, dass das obige nur mein persönliche und somit extrem subjektive Meinung ist. Aber vielleicht gibt es ja einen Denkanstoß.
:
: Viele Grüße
: Doc
Tachchen,
Ein Patentrezept kann ich Dir leider nicht anbieten, nur ein kleines Brainstorming aus meinem eigenen Nähkästchen:
Meine Band existiert seit ca. 1 Jahr; vorher hatten wir alle keine oder nur wenig Band-Erfahrung. Covern wollten wir nicht, und da Songwriting für uns alle Neuland war, war zunächst wildes Jammen und Experimentieren angesagt, bis sich dann einige Ideen herauskristallisierten. Meist begann es mit einem Gitarrenriff; jeder hat dann seine eigenen Ideen darum "herumgebaut", mehr durch probieren als durch eine Fundierte theoretische Basis (OK, es gab schon Informationen darüber, welche Akkorde gerade gespielt werden...). Das war zwar ziemlich planlos, aber letzten Endes sind dabei doch ein paar recht gute Songs entstanden, die wir auch heute noch spielen - wenn auch im Laufe der Zeit immer wieder Änderungen an den Songs vorgenommen wurden. (Inzwischen hat sich das etwas geändert - die "Kopfarbeit" hat mehr Einfluss gewonnen. Ich glaube, man nennt das "Erfahrung" oder so.)
An diesem Entstehungsprozess waren alle Bandmitglieder beteiligt. Da wir alle recht unterschiedliche musikalische Vorlieben und Einflüsse haben, ist dabei eine Mischung aus Funk, Rock, Jazz, Punk, Klassik u.a. entstanden. Dies bedeutet für jeden von uns, Kompromisse einzugehen, am Ende aber doch einen Song zu bekommen, der uns trotzdem allen gefällt. Dies wäre nicht möglich, wenn nur ein oder zwei von uns die Songs komplett schreiben würden und die anderen spielen nach. Es mag zwar Musiker geben, die sich mit dieser passiven Rolle zufrieden geben, aber ich halte es doch für wichtig, das jeder, der seine eigenen Ideen einbringen will, dazu Gelegenheit bekommt. Andernfalls kann es passieren, dass "die Chemie nicht stimmt". Auch die "Qualität" der Musik kann unter dieser Einseitigkeit leiden.
Doch auch gleichberechtigte Bandmitglieder können durchaus unterschiedliche Rollen im Bandgefüge einnehmen. In meiner Band kommen z.B. die Basisideen hauptsächlich von unserem Gitarristen und gelegentlich von mir. Aus diesen Ideen entsteht ein Song, die übrigen Bandmitglieder bringen ihre eigenen Ideen ein; am "Feinschliff" sind alle gleichermaßen beteiligt.
Diese Rollenverteilung fällt in jeder Band unterschiedlich aus. Maßgeblich ist - sofern nicht offene oder verdeckte Machtstrukturen im Spiel sind - in erster Linie die Persönlichkeit der einzelnen Mitglieder (Merkmale wie z.B. Kreativität, Durchsetzungsvermögen, Kompromissbereitschaft, Geltungsbedürfnis etc.). Auch das Verhältnis der einzelnen Personen untereinander hat Einfluss auf den Prozess.
So hat sich stillschweigend eine Art Konzept in der Band gebildet, dass sich nur schwer durchbrechen lässt - was wir aber auch gar nicht wollen. Auch wenn diese Vorgehensweise sehr langwierig und gelegentlich etwas chaotisch ist - es ist einfach spannend, z.B. mit einem Funk-Riff im 3/4-Takt zu beginnen und am Ende kommt eine Art Geisterschloss-Blues heraus :-)
Einmal habe ich versucht, anders an einen Song heran zu gehen - es hat nicht funktioniert. Ich kam ich mit einer Songidee an, hatte ungefähr im Kopf, was die anderen dazu spielen könnten, habe die Idee ganz unverbindlich in den Raum gestellt, die anderen haben sie begeistert aufgenommen, ihre eigenen Ideen hinzugefügt - und am Ende kam ein klasse Song heraus, der fast nichts mehr mit meiner ursprünglichen Idee gemeinsam hat. Ich bin deswegen nicht enttäuscht - ich bin einfach nicht der Typ, der seine Ideen auf biegen und brechen durchsetzen muss. Solange wir Spaß an unserer Musik haben - was soll's?
[von wegen kurzes Brainstorming - ist ja doch schon wieder ein pädagogischer Grundsatzartikel geworden *gg*]
Zurück zu Deiner Situation:
Ich schließe mich da Doc's Meinung an. Es sieht so aus, als hätte sich die passive Rolle deiner Bandkollegen fest etabliert. Also steck ein wenig zurück, locke deine Kollegen aus der Reserve, und versucht, gemeinsam zu experimentieren. Die Voraussetzungen scheinen ja günstig zu sein: Du hast Ideen und bist auch in der Lage, sie den anderen mitzuteilen (der Sequencer ist da wirklich ein gutes Hilfsmittel). Einige deiner Kollegen sind ja nach Deiner Meinung ebenfalls sehr kreativ. Versuche also, sie aktiv einzubeziehen. Warte aber nicht, bis sie von selbst ankommen, sondern äußere Deinen Wunsch nach mehr Beteiligung direkt. Zwinge aber niemanden dazu - nicht jeder hat den Wunsch, sich aktiv einzubringen (siehe meine Bemerkung über die Persönlichkeit, oben). Wer passiv bleiben will, soll sich bloß hinterher nicht beschweren.
Noch etwas ist mir aufgefallen: die Beschreibung deiner Bandkollegen wirkt teilweise recht negativ. Ich will daraus keine voreiligen Schlüsse ziehen. Aber falls es ernsthafte Differenzen gibt - beschränken sich diese auf musikalische Aspekte oder wird es schon persönlich? Eventuell wäre auch da ein Ansatzpunkt, um das Beziehungsgefüge innerhalb der Band zu verbessern, was sich auch positiv auf das Zusammenspiel auswirken kann.
So, genug doziert,
Holle
Ein Patentrezept kann ich Dir leider nicht anbieten, nur ein kleines Brainstorming aus meinem eigenen Nähkästchen:
Meine Band existiert seit ca. 1 Jahr; vorher hatten wir alle keine oder nur wenig Band-Erfahrung. Covern wollten wir nicht, und da Songwriting für uns alle Neuland war, war zunächst wildes Jammen und Experimentieren angesagt, bis sich dann einige Ideen herauskristallisierten. Meist begann es mit einem Gitarrenriff; jeder hat dann seine eigenen Ideen darum "herumgebaut", mehr durch probieren als durch eine Fundierte theoretische Basis (OK, es gab schon Informationen darüber, welche Akkorde gerade gespielt werden...). Das war zwar ziemlich planlos, aber letzten Endes sind dabei doch ein paar recht gute Songs entstanden, die wir auch heute noch spielen - wenn auch im Laufe der Zeit immer wieder Änderungen an den Songs vorgenommen wurden. (Inzwischen hat sich das etwas geändert - die "Kopfarbeit" hat mehr Einfluss gewonnen. Ich glaube, man nennt das "Erfahrung" oder so.)
An diesem Entstehungsprozess waren alle Bandmitglieder beteiligt. Da wir alle recht unterschiedliche musikalische Vorlieben und Einflüsse haben, ist dabei eine Mischung aus Funk, Rock, Jazz, Punk, Klassik u.a. entstanden. Dies bedeutet für jeden von uns, Kompromisse einzugehen, am Ende aber doch einen Song zu bekommen, der uns trotzdem allen gefällt. Dies wäre nicht möglich, wenn nur ein oder zwei von uns die Songs komplett schreiben würden und die anderen spielen nach. Es mag zwar Musiker geben, die sich mit dieser passiven Rolle zufrieden geben, aber ich halte es doch für wichtig, das jeder, der seine eigenen Ideen einbringen will, dazu Gelegenheit bekommt. Andernfalls kann es passieren, dass "die Chemie nicht stimmt". Auch die "Qualität" der Musik kann unter dieser Einseitigkeit leiden.
Doch auch gleichberechtigte Bandmitglieder können durchaus unterschiedliche Rollen im Bandgefüge einnehmen. In meiner Band kommen z.B. die Basisideen hauptsächlich von unserem Gitarristen und gelegentlich von mir. Aus diesen Ideen entsteht ein Song, die übrigen Bandmitglieder bringen ihre eigenen Ideen ein; am "Feinschliff" sind alle gleichermaßen beteiligt.
Diese Rollenverteilung fällt in jeder Band unterschiedlich aus. Maßgeblich ist - sofern nicht offene oder verdeckte Machtstrukturen im Spiel sind - in erster Linie die Persönlichkeit der einzelnen Mitglieder (Merkmale wie z.B. Kreativität, Durchsetzungsvermögen, Kompromissbereitschaft, Geltungsbedürfnis etc.). Auch das Verhältnis der einzelnen Personen untereinander hat Einfluss auf den Prozess.
So hat sich stillschweigend eine Art Konzept in der Band gebildet, dass sich nur schwer durchbrechen lässt - was wir aber auch gar nicht wollen. Auch wenn diese Vorgehensweise sehr langwierig und gelegentlich etwas chaotisch ist - es ist einfach spannend, z.B. mit einem Funk-Riff im 3/4-Takt zu beginnen und am Ende kommt eine Art Geisterschloss-Blues heraus :-)
Einmal habe ich versucht, anders an einen Song heran zu gehen - es hat nicht funktioniert. Ich kam ich mit einer Songidee an, hatte ungefähr im Kopf, was die anderen dazu spielen könnten, habe die Idee ganz unverbindlich in den Raum gestellt, die anderen haben sie begeistert aufgenommen, ihre eigenen Ideen hinzugefügt - und am Ende kam ein klasse Song heraus, der fast nichts mehr mit meiner ursprünglichen Idee gemeinsam hat. Ich bin deswegen nicht enttäuscht - ich bin einfach nicht der Typ, der seine Ideen auf biegen und brechen durchsetzen muss. Solange wir Spaß an unserer Musik haben - was soll's?
[von wegen kurzes Brainstorming - ist ja doch schon wieder ein pädagogischer Grundsatzartikel geworden *gg*]
Zurück zu Deiner Situation:
Ich schließe mich da Doc's Meinung an. Es sieht so aus, als hätte sich die passive Rolle deiner Bandkollegen fest etabliert. Also steck ein wenig zurück, locke deine Kollegen aus der Reserve, und versucht, gemeinsam zu experimentieren. Die Voraussetzungen scheinen ja günstig zu sein: Du hast Ideen und bist auch in der Lage, sie den anderen mitzuteilen (der Sequencer ist da wirklich ein gutes Hilfsmittel). Einige deiner Kollegen sind ja nach Deiner Meinung ebenfalls sehr kreativ. Versuche also, sie aktiv einzubeziehen. Warte aber nicht, bis sie von selbst ankommen, sondern äußere Deinen Wunsch nach mehr Beteiligung direkt. Zwinge aber niemanden dazu - nicht jeder hat den Wunsch, sich aktiv einzubringen (siehe meine Bemerkung über die Persönlichkeit, oben). Wer passiv bleiben will, soll sich bloß hinterher nicht beschweren.
Noch etwas ist mir aufgefallen: die Beschreibung deiner Bandkollegen wirkt teilweise recht negativ. Ich will daraus keine voreiligen Schlüsse ziehen. Aber falls es ernsthafte Differenzen gibt - beschränken sich diese auf musikalische Aspekte oder wird es schon persönlich? Eventuell wäre auch da ein Ansatzpunkt, um das Beziehungsgefüge innerhalb der Band zu verbessern, was sich auch positiv auf das Zusammenspiel auswirken kann.
So, genug doziert,
Holle
Bassist - Familienvater ( 3 Kinder ) keine Zeit zum üben außerhalb unserer Proben - hauptsächlich zum Ausgleich dabei
Öh, wenn ich mich da mal einschalten darf: das Argument halte ich für Banane. Ich bin auch Familienvater, alt und geschlagen, meistens müde, und sogar (seit einiger Zeit) ohne Band. Trotzdem habe ich mindestens dreimal die Woche das Instrument in der Hand und musste letzte Woche mal wieder meine Festpladde auf CD sichern, wegen Dutzender angefangener Songs in n-Track. Wenn jemand mit einer Einstellung Musik betreibt wie Badminton oder Kneipengang, wird da auch nix draus.
ist eigentlich auch Punkfan und kann normal nix mit Metal anfangen , ansonsten ähnlich wie der Drummer
Könnte es sein, dass Eure Voraussetzungen da doch eher suboptimal sind? Ein Freizeit-Bassist und ein Drummer, der gelangweilt an der Wand lehnt und wartet, bis er sich ein bisschen am Kit abreagieren kann? Für mich waren solche Zustände der Grund, die letzte Band hin zu schmeißen (als Bassist allerdings).
Ich habe den Eindruck, lasse mich aber gern belehren, dass das Problem nicht das Songwriting ist. Ich sehe es auch nicht so, dass es für mich ein Problem wäre, wenn jemand mit einem fertigen Song kommt und steuere meinen Anteil dazu, obwohl ich sehr ungern nach spiele (Police, Steve Morse, Kansas und Gentle Giant ausgenommen :-)).
Mir erscheint es eher so, als wenn in Deiner Band ein Motivationsproblem existiert. Also nur so mein Eindruck.
Rainer
Öh, wenn ich mich da mal einschalten darf: das Argument halte ich für Banane. Ich bin auch Familienvater, alt und geschlagen, meistens müde, und sogar (seit einiger Zeit) ohne Band. Trotzdem habe ich mindestens dreimal die Woche das Instrument in der Hand und musste letzte Woche mal wieder meine Festpladde auf CD sichern, wegen Dutzender angefangener Songs in n-Track. Wenn jemand mit einer Einstellung Musik betreibt wie Badminton oder Kneipengang, wird da auch nix draus.
ist eigentlich auch Punkfan und kann normal nix mit Metal anfangen , ansonsten ähnlich wie der Drummer
Könnte es sein, dass Eure Voraussetzungen da doch eher suboptimal sind? Ein Freizeit-Bassist und ein Drummer, der gelangweilt an der Wand lehnt und wartet, bis er sich ein bisschen am Kit abreagieren kann? Für mich waren solche Zustände der Grund, die letzte Band hin zu schmeißen (als Bassist allerdings).
Ich habe den Eindruck, lasse mich aber gern belehren, dass das Problem nicht das Songwriting ist. Ich sehe es auch nicht so, dass es für mich ein Problem wäre, wenn jemand mit einem fertigen Song kommt und steuere meinen Anteil dazu, obwohl ich sehr ungern nach spiele (Police, Steve Morse, Kansas und Gentle Giant ausgenommen :-)).
Mir erscheint es eher so, als wenn in Deiner Band ein Motivationsproblem existiert. Also nur so mein Eindruck.
Rainer