Tach Ihr lieben
Da ist mir eben beim Durchlesen der Beiträge zum fusionierten Japaner resp. der Geschichte mit ProgRock etc was aufgefallen.
Ich hatte ja früher (ausser im Militär und das ist zum Glück lange her) nie einen Walkman oder MP3-player, I-Pod was auch immer im Besitz.
Jetzt ist das aber so, dass die neuen Handy OHNE diese Funktionalität offenbar aufpreispflichtig sind.
D.h. mein aktuelles "ich kann-alles-sogar-telefonieren-ausser-Kuchen-backen" Handy hat 4 GB Speicher, einen normalen Kopfhörer Anschluss und einen halbwegs funktionierenden Player plus Synchronisation via USB an Bord. Das Übliche halt.
Jetzt klingen 4 GB nach unglaublich viel, aber soviel ist das nun auch wieder nicht. Mann kann nicht einfach mal "alles" drauf tun. Mit der Zeit ergibt sich da ein gewisse Selektion.
Neben meinem CD Player hingegen bfindet sich eine Box als "kurzfristiges" Zwischenlager. Eine CD wird aus dem Schrank genommen wo sie alphabetisch geordnet eingereiht ist, gehört und dann kommt sie in diese Box wo ca 20 CDs platz finden. Wenn die Box voll werden diese CDs wieder eingereiht oder auch nicht weill es sich um Sachen handelt die spätestens am nächsten Tag wieder rausgekramt werden. Arbeitsspeicher und Festplatte quasi.
Wenn ich jetzt aber diese beiden natürlich gewachsenen Selektionen miteinander vergleiche sind die doch frappierend unterschiedlich.
Hätte ich jetzt noch ein Auto mit funkionierendem CD-Player (Auto=ja, Player=ist kaputt und das seit Jahren) würde sich vermutlich eine dritte eigenständige Auswahl auftun.
Merkwürdig; wo ich zuhause mit Freude J. Cash höre, ist der gute Mann auf dem Handy nach kurzer zeit gegen .... Dream Theater ausgewechselt worden. DT weil der Muelrich immer davon erzähtl und ich aus neugierde mal was illegales aufs Handy geschoben hab wo es einen Stammplatz gefunden hat.
Auf meinem Handy befindet sich ein wilder Mix aus Tal Wilkenfield, frühen Genesis und der neuesten Metalica.
Zuhause finde ich, neben "Fräulein Wunder" von meiner Tochter :-(( , mehr Jazz, bluesiges und Americana.
Oder anders gesagt. "Death Magnetic" im heimischen Gefilde finde ich Folter aber in der Strassenbahn richtig klasse. Bei Johnny Cash hab ich dafür mal schlafend die Haltestelle verpasst.
Warum das ist hab ich noch nicht schlüssig rausgefunden. Muss aber definitiv was mit den Kopfhörern zu tun haben.
In dem Sinne, es lebe die vielfallt, liebe Grüsse Manuel
PS draussen schneits.........
Übersicht
- (Philosophie) Kopfhörermusik - gestartet von Manuel 29. Oktober 2008 um 13:11h
- Re: (Philosophie) Kopfhörermusik
- von
ullli
am 29. Oktober 2008 um 19:58
- Re: (Philosophie) Kopfhörermusik
- von
woody
am 1. November 2008 um 14:31
- Re: (Philosophie) Kopfhörermusik/PS
- von
woody
am 1. November 2008 um 14:33
- Re: (Philosophie) Kopfhörermusik/PS
- von
woody
am 1. November 2008 um 14:33
- Re: (Philosophie) Kopfhörermusik
- von
Manuel
am 30. Oktober 2008 um 10:59
- Re: (Philosophie) Kopfhörermusik
- von
woody
am 1. November 2008 um 14:31
- Re: (Philosophie) Kopfhörermusik
- von
Jonas
am 29. Oktober 2008 um 15:24
- Re: (Philosophie) Kopfhörermusik
- von
Tom(2)
am 29. Oktober 2008 um 15:54
- Re: (Philosophie) Kopfhörermusik
- von
Tom(2)
am 29. Oktober 2008 um 15:54
- Re: (Philosophie) Kopfhörermusik
- von
ferdi
am 29. Oktober 2008 um 14:02
- Re: (Philosophie) Kopfhörermusik
- von
Ugorr
am 29. Oktober 2008 um 13:46
- Re: (Philosophie) Kopfhörermusik
- von
jab
am 29. Oktober 2008 um 14:00
- Re: (Philosophie) Kopfhörermusik
- von
jab
am 29. Oktober 2008 um 14:00
- Re: (Philosophie) Kopfhörermusik
- von
Klaus
am 29. Oktober 2008 um 13:37
- Re: (Philosophie) Kopfhörermusik
- von
ullli
am 29. Oktober 2008 um 19:58
Hallo Manuel,
hat es nicht weniger mit Kopfhörern, sondern eher etwas mit dem Kontext zu tun, in dem man sich befindet, wenn man Musik hört? "Fields of gold" in der Version von Eva Cassidy höre ich auf meinem iPod eher selten, da ich den iPod nur unterwegs benutze: beim Autofahren, Joggen oder in der Bahn. Da ist es entweder zu laut, um derart ruhige, dynamische (?) Musik zu hören, oder ich brauche was Hektisches und Lautes als Antrieb (Joggen).
Zu Hause ist das was anderes, egal ob ich Kopfhörer oder Boxen nutze.
Gruß,
Klaus
hat es nicht weniger mit Kopfhörern, sondern eher etwas mit dem Kontext zu tun, in dem man sich befindet, wenn man Musik hört? "Fields of gold" in der Version von Eva Cassidy höre ich auf meinem iPod eher selten, da ich den iPod nur unterwegs benutze: beim Autofahren, Joggen oder in der Bahn. Da ist es entweder zu laut, um derart ruhige, dynamische (?) Musik zu hören, oder ich brauche was Hektisches und Lautes als Antrieb (Joggen).
Zu Hause ist das was anderes, egal ob ich Kopfhörer oder Boxen nutze.
Gruß,
Klaus
Moin.
Bei mir ist das genauso. Über die gute Anlage zu Hause läuft idR Jazz und da auch gerne "altes" Zeug, die Herren, die damls in den SunStudios aufgenommen haben und Sachen wie Tommy Emmanuel, Christina Lux oder Kieran Murby. Auf dem MP3-Player kommen die "neuen" Platten(momentan FooFighters, Metallica und ACDC) und ein paar Klassiker aus meiner Jugend(Nirvana, PearlJam,U2,...) und songlastiger "Jazz" ala EST. Und mindestens eine richtig schnelle, heftige Rockscheibe um mich von nervenden Kiddies im Bus abzuschirmen.
Und vor Bandproben, Schreibsessions o.ä. "norde ich mich ein", meist mit Punkrock oder MotionPictureSoundtracks.
Also auch von mir ein Hoch auf die Vielfalt.
gruß
Ugorr
PS: Momentan bin ich im Urlaub und viel mit meiner Nichte(4) zusammen, da laufen momentan gerne Rolf Zuckowsky, PippiLangstrumpf-Lieder oder Die "AU Schwarte!"-CDs.
Bei mir ist das genauso. Über die gute Anlage zu Hause läuft idR Jazz und da auch gerne "altes" Zeug, die Herren, die damls in den SunStudios aufgenommen haben und Sachen wie Tommy Emmanuel, Christina Lux oder Kieran Murby. Auf dem MP3-Player kommen die "neuen" Platten(momentan FooFighters, Metallica und ACDC) und ein paar Klassiker aus meiner Jugend(Nirvana, PearlJam,U2,...) und songlastiger "Jazz" ala EST. Und mindestens eine richtig schnelle, heftige Rockscheibe um mich von nervenden Kiddies im Bus abzuschirmen.
Und vor Bandproben, Schreibsessions o.ä. "norde ich mich ein", meist mit Punkrock oder MotionPictureSoundtracks.
Also auch von mir ein Hoch auf die Vielfalt.
gruß
Ugorr
PS: Momentan bin ich im Urlaub und viel mit meiner Nichte(4) zusammen, da laufen momentan gerne Rolf Zuckowsky, PippiLangstrumpf-Lieder oder Die "AU Schwarte!"-CDs.
Tach!
Für Kinder (und alle anderen auch...) sehr zu empfehlen ist die Platte "Die schönsten Kinderlieder" von Klaus Trabitsch. So tolle Versionen von Kinderliedern hab ich noch nicht gehört!
Sa-gen-haft, wenn ihr mich fragt. Und mit erstklassigen Musikern eingespielt. Unbedingt anhören/kaufen/verschenken!
http://www.klaus-trabitsch.at/
Beste Grüße!
Jab
Für Kinder (und alle anderen auch...) sehr zu empfehlen ist die Platte "Die schönsten Kinderlieder" von Klaus Trabitsch. So tolle Versionen von Kinderliedern hab ich noch nicht gehört!
Sa-gen-haft, wenn ihr mich fragt. Und mit erstklassigen Musikern eingespielt. Unbedingt anhören/kaufen/verschenken!
http://www.klaus-trabitsch.at/
Beste Grüße!
Jab
Hi.
Ich mache es so:
Ich habe absolut alles, was ich jemals auf CD hatte oder habe oder mir mal ausgeliehen wurde, auf dem Rechner. Das ist mein virtuelles Archiv, das ich aber nur als virtuelle Sicherheitskopie und Brennquelle nutze.
Drei fette CD-Ständer, direkt neben dem Player und nach Interpreten sortiert, dienen sozusagen als non-virtuelles Archiv.
Ein etwa 20cm hoher Stapel liegt als "Gebrauchsauswahl" direkt beim Player, und ich höre zu Hause fast nie etwas, was NICHT diesem Stapel entstammt. Der hat eine gewisse Fluktuation, idR dauert es so 6 Monate, bis eine CD diesen Stapel wieder verlässt und ins Archiv wandert. Zur Zeit ist das viel Galactic und Früh-70er-Dub-Reggae.
In der Wohnung gibt es noch so 1-2 Ecken, in denen ich Auswahlen von ein bis drei CDs herumliegen lasse, um sie irgendwann woanders hinzulegen.
Im Auto ist eine kleine Auswahl von etwa 15 CDs, die ähnlichen Regeln gehoprcht wie die neben dem Player in der Wohnung.
Ihr seht, ich höre dauernd und viel und mit verschiedenen Auswahlen, aber niemals per Kopfhörer, auch nicht vom Handy :-) Müsste ich jetzt joggen, ok, muss ich aber nicht, denn dabei müsste ich ja Kopfhörer benutzen. Ohne Shice, ich war noch nie ein Freund von Kopfhörern oder Ohrstöpseln. Dennoch sehe ich bei meiner Auswahl der Auto-CDs vielleicht eine Parallele zu manuels Kopfhörermusikauswahl: mit der Musik im Auto steuere ich bewusster meine mentalen, energetischen und emotionalen Zustände :-) Motörheads "Ace of Spades" zum wachwerden, zum Entspannen Keith Jarrets "changeless", bei 180 auf der Autobahn gerne Lance Lopez.
Gruß, ferdi
Ich mache es so:
Ich habe absolut alles, was ich jemals auf CD hatte oder habe oder mir mal ausgeliehen wurde, auf dem Rechner. Das ist mein virtuelles Archiv, das ich aber nur als virtuelle Sicherheitskopie und Brennquelle nutze.
Drei fette CD-Ständer, direkt neben dem Player und nach Interpreten sortiert, dienen sozusagen als non-virtuelles Archiv.
Ein etwa 20cm hoher Stapel liegt als "Gebrauchsauswahl" direkt beim Player, und ich höre zu Hause fast nie etwas, was NICHT diesem Stapel entstammt. Der hat eine gewisse Fluktuation, idR dauert es so 6 Monate, bis eine CD diesen Stapel wieder verlässt und ins Archiv wandert. Zur Zeit ist das viel Galactic und Früh-70er-Dub-Reggae.
In der Wohnung gibt es noch so 1-2 Ecken, in denen ich Auswahlen von ein bis drei CDs herumliegen lasse, um sie irgendwann woanders hinzulegen.
Im Auto ist eine kleine Auswahl von etwa 15 CDs, die ähnlichen Regeln gehoprcht wie die neben dem Player in der Wohnung.
Ihr seht, ich höre dauernd und viel und mit verschiedenen Auswahlen, aber niemals per Kopfhörer, auch nicht vom Handy :-) Müsste ich jetzt joggen, ok, muss ich aber nicht, denn dabei müsste ich ja Kopfhörer benutzen. Ohne Shice, ich war noch nie ein Freund von Kopfhörern oder Ohrstöpseln. Dennoch sehe ich bei meiner Auswahl der Auto-CDs vielleicht eine Parallele zu manuels Kopfhörermusikauswahl: mit der Musik im Auto steuere ich bewusster meine mentalen, energetischen und emotionalen Zustände :-) Motörheads "Ace of Spades" zum wachwerden, zum Entspannen Keith Jarrets "changeless", bei 180 auf der Autobahn gerne Lance Lopez.
Gruß, ferdi
Grüßgott!
Früher habe ich gerne alte Platten aufgelegt und mich mit Kopfhörer auf den Boden gelegt, das war echt klasse. Besser war's aber ohne Kopfhörer, laut aufreißen und mitbrüllen, solange bis der Ton passt. So habe ich singen gelernt und die meisten Klassiker,-))) Ich habe mir damals The Wall bis zum Erbrechen angehört und habe dann einen Kopfhörer aufgesetzt, die Klampfe umgehangen, den Notenständer als Mikroständer mißbraucht und mit"gespielt" und ich fühlte mich total cool, so sahen die in den Studios auch immer aus, Kopfhörer, Klampfe und Mikro, geil!
Naja, ich hatte dnan auch mal einen Discman, der hat aber nicht lange gehalten udn der Sound ging mir auf den Keks. Dann hatte ich einen der ersten MP3 Player die es gab und der war cool, weil nix mehr gesprungen ist, aber die mp3's damals im Netz waren so unterirdisch schlecht, war furchtbar anzuhören, brrr!!
Seit 4 Jahren lebe ich jetzt in meiner Wohnung und habe hier kaum Platten oder CD's gehört, mir fehlte die Lust dazu. Jetzt habe ich vor ein paar Monaten alle meine Platten verkauft (ich bereue es ein wenig). Die Cd's die ich noch habe stauben hier ein oder werden verschenkt (das macht auch Spaß). Ich höre mittlerweile nur noch ganz ganz wenig Musik, das meiste auf youtube, oder ich lade auch mal eine mp3 herunter, aber dass sind immer so easy listening Sachen bzw. ruhige einfache und eingängige Musik.
Seit ein paar Wochen habe ich hier wieder Kopfhörer und das macht ziemlich Spaß. Das ich kaum noch Musik höre stört mich auch nicht wirklich, denn die Sachen die ich früher gehört habe und die ich gut finde habe ich alle noch im Kopf, wirklich alle, und ich kann sie mir imemr wieder wachrufen, dafür muß ich sie nicht hören. Aber das schöne Gefühl eine Platte aus der Hülle zu ziehen, mit der Bürste zu entstauben, auf den Teller zu legen, die Nadel auflegen, und immer denselben lauten Knacks bei der einen Stelle von "Nobody Home" zu hören, das fehlt mir schon, aber nur wegen der Erinnerung.
Im Alter wird man halt sentimental,-)))
Schöner Nebeneffekt des weniger hörens: man macht selber mehr Musik und schreibt auch eher was eigenes und mehr, als früher. Mir gefällt's.
Macht's gut!
Früher habe ich gerne alte Platten aufgelegt und mich mit Kopfhörer auf den Boden gelegt, das war echt klasse. Besser war's aber ohne Kopfhörer, laut aufreißen und mitbrüllen, solange bis der Ton passt. So habe ich singen gelernt und die meisten Klassiker,-))) Ich habe mir damals The Wall bis zum Erbrechen angehört und habe dann einen Kopfhörer aufgesetzt, die Klampfe umgehangen, den Notenständer als Mikroständer mißbraucht und mit"gespielt" und ich fühlte mich total cool, so sahen die in den Studios auch immer aus, Kopfhörer, Klampfe und Mikro, geil!
Naja, ich hatte dnan auch mal einen Discman, der hat aber nicht lange gehalten udn der Sound ging mir auf den Keks. Dann hatte ich einen der ersten MP3 Player die es gab und der war cool, weil nix mehr gesprungen ist, aber die mp3's damals im Netz waren so unterirdisch schlecht, war furchtbar anzuhören, brrr!!
Seit 4 Jahren lebe ich jetzt in meiner Wohnung und habe hier kaum Platten oder CD's gehört, mir fehlte die Lust dazu. Jetzt habe ich vor ein paar Monaten alle meine Platten verkauft (ich bereue es ein wenig). Die Cd's die ich noch habe stauben hier ein oder werden verschenkt (das macht auch Spaß). Ich höre mittlerweile nur noch ganz ganz wenig Musik, das meiste auf youtube, oder ich lade auch mal eine mp3 herunter, aber dass sind immer so easy listening Sachen bzw. ruhige einfache und eingängige Musik.
Seit ein paar Wochen habe ich hier wieder Kopfhörer und das macht ziemlich Spaß. Das ich kaum noch Musik höre stört mich auch nicht wirklich, denn die Sachen die ich früher gehört habe und die ich gut finde habe ich alle noch im Kopf, wirklich alle, und ich kann sie mir imemr wieder wachrufen, dafür muß ich sie nicht hören. Aber das schöne Gefühl eine Platte aus der Hülle zu ziehen, mit der Bürste zu entstauben, auf den Teller zu legen, die Nadel auflegen, und immer denselben lauten Knacks bei der einen Stelle von "Nobody Home" zu hören, das fehlt mir schon, aber nur wegen der Erinnerung.
Im Alter wird man halt sentimental,-)))
Schöner Nebeneffekt des weniger hörens: man macht selber mehr Musik und schreibt auch eher was eigenes und mehr, als früher. Mir gefällt's.
Macht's gut!
:Besser war's aber ohne Kopfhörer, laut aufreißen und mitbrüllen, solange bis der Ton passt.
Das habe ich gestern mit der "Highway to Hell" und "If you want blood..." gemacht. Vinyl. Knacksen. Und ich mittendrin.
:-))
gruss
Tom
Das habe ich gestern mit der "Highway to Hell" und "If you want blood..." gemacht. Vinyl. Knacksen. Und ich mittendrin.
:-))
gruss
Tom
Tach Dir auch, aus der Ferne!
Klar ist das eine Frage des Kontextes, aber auch des Masterings, oder?
Jazz, bluesiges, Americana sind sicherlich alle eher mit grossem dynamischen Spieraum gemastert, oder der Musik wegen schon mehr auf die Zwischenraeume zwischen den Noten ausgelegt, waehrend Metallica ja nun mal wieder den Rekord aufgestellt haben in Sachen stumpfsinniger Kompression - der gemessene Mittlere Pegel auf deren letzter Scheibe ist ja irgendwas nahe der -3dB *kopfschuettel*
Und Tal haste evtl. aus dem Internet, also auch schon in einem nicht audiophilen Format?
Dynamische Musik macht unterwegs keinen Spass - undynamsiche macht zu hause keinen Sapss - finde ich jedenfalls. Daheim will ich mich auf die Musik konzentrieren, und dafuer belohnt werden, unterwegs kann/darf ich mich nicht auf die Musik konzentrieren, will aber trotzdem stimuliert werden. (Manche Songs koennen beides. "Sledgehammer" zum Beispiel. Das kann man doch nur wirklich hoeren wenn man zu Hause ist, das kriegt doch kein kleiner Kopfhoerer in der Tram vernuenftig rueber. Aaaber... weil man den Titel so gut kennt, plus ein wenig der Gabriel-Magie, reichen die Fetzen aus den Kopfhoerern, um den Rest im Hirn dazuzudenken - und dann ist es eben weiterhin saugut!)
Was ich auch jahrelang gemacht habe, ist die laute Kopfhoerer Musik - das ist gut fuer die Hormone, und schlecht fuer die Ohren, klar - besonders, wenn die schon romantisch beschriebenen Knackser auftauchen :0)
Mittlerweile habe ich nur noch ein paar Titel, bei denen ich einfach lauter drehen muss. Darueber schreibe ich aber vielleicht ein anderes mal.
gut Tknackson!
ullli
Klar ist das eine Frage des Kontextes, aber auch des Masterings, oder?
Jazz, bluesiges, Americana sind sicherlich alle eher mit grossem dynamischen Spieraum gemastert, oder der Musik wegen schon mehr auf die Zwischenraeume zwischen den Noten ausgelegt, waehrend Metallica ja nun mal wieder den Rekord aufgestellt haben in Sachen stumpfsinniger Kompression - der gemessene Mittlere Pegel auf deren letzter Scheibe ist ja irgendwas nahe der -3dB *kopfschuettel*
Und Tal haste evtl. aus dem Internet, also auch schon in einem nicht audiophilen Format?
Dynamische Musik macht unterwegs keinen Spass - undynamsiche macht zu hause keinen Sapss - finde ich jedenfalls. Daheim will ich mich auf die Musik konzentrieren, und dafuer belohnt werden, unterwegs kann/darf ich mich nicht auf die Musik konzentrieren, will aber trotzdem stimuliert werden. (Manche Songs koennen beides. "Sledgehammer" zum Beispiel. Das kann man doch nur wirklich hoeren wenn man zu Hause ist, das kriegt doch kein kleiner Kopfhoerer in der Tram vernuenftig rueber. Aaaber... weil man den Titel so gut kennt, plus ein wenig der Gabriel-Magie, reichen die Fetzen aus den Kopfhoerern, um den Rest im Hirn dazuzudenken - und dann ist es eben weiterhin saugut!)
Was ich auch jahrelang gemacht habe, ist die laute Kopfhoerer Musik - das ist gut fuer die Hormone, und schlecht fuer die Ohren, klar - besonders, wenn die schon romantisch beschriebenen Knackser auftauchen :0)
Mittlerweile habe ich nur noch ein paar Titel, bei denen ich einfach lauter drehen muss. Darueber schreibe ich aber vielleicht ein anderes mal.
gut Tknackson!
ullli
Klar ist das eine Frage des Kontextes, aber auch des Masterings, oder?
Tach Ullli
Ja indeed, sehr interessanter Ansatz. In meinem Falle nicht nur, da ich hin und wieder auch tatsächlich CD kaufe und diese dann mit möglichste minimal Verlust zu MP3 konvertiere was aber immer noch eine Kompression dartstellt, ohne Frage.
Desweiteren habe ich mir ein paar sündhaftteure Kopföhrer im miniformat geleistet weil....
- mit meinem ADK Studio Kopfhörer in der Strassenbahn zu sitzen... neee... aus dem Alter sind wir raus.
- die Kopfhörer die bei diesen Geräten standardgemäss mitgeliefert werden der reine Hohn sind. Am schlimmsten iPod/iPhone!!! Das da die gesamte Apple community nicht laut aufschreit stimmt mich bedenklich und nimmt schon fast sektenhafte Züge an - kleiner Nebenschauplatz :-))
Aber nun grundsätzlich und zum Thema; diese bis DB0 Kompression gemasterten CDs sind in der Tat übel und knallen wie Sau aber nach 30 Sekunden sind Gehörgänge (zumindest meine) dicht. In einem der letzten Rollingstones gabs einen Artikel zu dem Thema plus Interview mit T-Bone Burnet der da offensichtlich zusammen mit ein paar Leuten einen neuen Standard für Recording und damit zusammenhängend Kommpression entwickelt hat. Offenbar gabs sowas mal für Analog/Vinyl aber beim Wechsel zu Digital/CD blieb ein neuer Standard auf der Strecke.
Die von ihm produzierte letzte Mellencamp CD hatte eine zweite Version als DVD im neuen Format beigelegt.
Ich bin damit zu einem Kumpel gegangen der eine sündhaft teure Anlage besitzt - allein für den AD-Wandler hat der mehr ausgegeben als andere Leute für Ihre Autos.
Der A/B Vergleich war wirklich beeindruckend. Sehr interessant aber sehr speicherintensiv - wie schon gesagt DVD - und der dazugehörige Player sollte natürlich auch ein bisschen besser sein als dieses 30 Euro Aldi Teil das ich zum Filme schauen benutze.
Trotzdem, ich habe über das ganze nochmal nachgedacht und mich gefragt ob Musikhören bei mir zuhause nicht doch langsam zum reinen Hintergrundsgeräusch verkommen ist?!
Werd ich jetzt sentimental wenn ich noch einmal so intensiv Musik hören will wie damals meine ersten Platten auf dem geerbten Plattenspieler von meinem Vater???!!!! Diese Dinger kann ich heute noch Ton für Ton auswendig inkl. wann und wie laut der Kratzer kommt.
Muss nachdenken..... :-/
Gruss Manuel
PS danke natürlich auch für all die anderen Beiträge :-))
Tach Ullli
Ja indeed, sehr interessanter Ansatz. In meinem Falle nicht nur, da ich hin und wieder auch tatsächlich CD kaufe und diese dann mit möglichste minimal Verlust zu MP3 konvertiere was aber immer noch eine Kompression dartstellt, ohne Frage.
Desweiteren habe ich mir ein paar sündhaftteure Kopföhrer im miniformat geleistet weil....
- mit meinem ADK Studio Kopfhörer in der Strassenbahn zu sitzen... neee... aus dem Alter sind wir raus.
- die Kopfhörer die bei diesen Geräten standardgemäss mitgeliefert werden der reine Hohn sind. Am schlimmsten iPod/iPhone!!! Das da die gesamte Apple community nicht laut aufschreit stimmt mich bedenklich und nimmt schon fast sektenhafte Züge an - kleiner Nebenschauplatz :-))
Aber nun grundsätzlich und zum Thema; diese bis DB0 Kompression gemasterten CDs sind in der Tat übel und knallen wie Sau aber nach 30 Sekunden sind Gehörgänge (zumindest meine) dicht. In einem der letzten Rollingstones gabs einen Artikel zu dem Thema plus Interview mit T-Bone Burnet der da offensichtlich zusammen mit ein paar Leuten einen neuen Standard für Recording und damit zusammenhängend Kommpression entwickelt hat. Offenbar gabs sowas mal für Analog/Vinyl aber beim Wechsel zu Digital/CD blieb ein neuer Standard auf der Strecke.
Die von ihm produzierte letzte Mellencamp CD hatte eine zweite Version als DVD im neuen Format beigelegt.
Ich bin damit zu einem Kumpel gegangen der eine sündhaft teure Anlage besitzt - allein für den AD-Wandler hat der mehr ausgegeben als andere Leute für Ihre Autos.
Der A/B Vergleich war wirklich beeindruckend. Sehr interessant aber sehr speicherintensiv - wie schon gesagt DVD - und der dazugehörige Player sollte natürlich auch ein bisschen besser sein als dieses 30 Euro Aldi Teil das ich zum Filme schauen benutze.
Trotzdem, ich habe über das ganze nochmal nachgedacht und mich gefragt ob Musikhören bei mir zuhause nicht doch langsam zum reinen Hintergrundsgeräusch verkommen ist?!
Werd ich jetzt sentimental wenn ich noch einmal so intensiv Musik hören will wie damals meine ersten Platten auf dem geerbten Plattenspieler von meinem Vater???!!!! Diese Dinger kann ich heute noch Ton für Ton auswendig inkl. wann und wie laut der Kratzer kommt.
Muss nachdenken..... :-/
Gruss Manuel
PS danke natürlich auch für all die anderen Beiträge :-))
Hallo zusammen,
dieser Thread hat mich nochmal zum Nachdenken gebracht über mein Musikkaufverhalten der letzten Zeit.
Irgendwie hat es sich so eingeschlichen, daß ich mich öfter in Flohmarkthallen und Secondhandläden herumtreibe und dort gebrauchte Schallplatten kaufe als CDs.
: Klar ist das eine Frage des Kontextes, aber auch des Masterings, oder?
Das ist z.B. einer der Gründe.
Mein Aha!-Erlebnis hatte ich mit Santana.
Ich hab vor Jahren mal einen Santana-Sampler geschenkt bekommen, zwei CDs, weil "Du spielst doch Gitarre."
Seit dem fand ich Santana Kacke.
Dann ist mirh irgendwann der "Abrxas" in Vinyl über den Weg gelaufen, guter Zustand, zwei Euro fuffzich.
Naja.
Das Cover ist klasse.
Kost nich viel.
Nimmse mal mit, und gibs Ihr ne Chance.
Aufgelegt, und ich konnte verstehen, was man an Santana geil finden kann.
Beseelt gespielt, dynamisch, und nicht so langweilig und glatt wie auf dem Sampler.
Das gleiche gilt für ZZ-Top.
Die CDs sind so laut, daß ich mir den Mist nicht anhören kann.
Also bin ich noch dabei, mir die Platten zusammenzujagen.
Und, mal ehrlich, die Andrew-Sisters, z.B., kann man die wirklich von CD hören...?
Ich bin auch mal über einen Haufen Schellack-Platten gestolpert, die seit den 50èrn ungespielt, also NOS auf einem Dachboden lagen.
Da hab ich mir ein paar schöne Jazzplatten ausgesucht.
Und das ist schon ein Erlebnis der besonderen Art, Jazzaufnahmen so vorliegen zu haben, wie sie ursprünglich aussahen und klangen und sich anfühlten.
Viele Grüße,
Woody
dieser Thread hat mich nochmal zum Nachdenken gebracht über mein Musikkaufverhalten der letzten Zeit.
Irgendwie hat es sich so eingeschlichen, daß ich mich öfter in Flohmarkthallen und Secondhandläden herumtreibe und dort gebrauchte Schallplatten kaufe als CDs.
: Klar ist das eine Frage des Kontextes, aber auch des Masterings, oder?
Das ist z.B. einer der Gründe.
Mein Aha!-Erlebnis hatte ich mit Santana.
Ich hab vor Jahren mal einen Santana-Sampler geschenkt bekommen, zwei CDs, weil "Du spielst doch Gitarre."
Seit dem fand ich Santana Kacke.
Dann ist mirh irgendwann der "Abrxas" in Vinyl über den Weg gelaufen, guter Zustand, zwei Euro fuffzich.
Naja.
Das Cover ist klasse.
Kost nich viel.
Nimmse mal mit, und gibs Ihr ne Chance.
Aufgelegt, und ich konnte verstehen, was man an Santana geil finden kann.
Beseelt gespielt, dynamisch, und nicht so langweilig und glatt wie auf dem Sampler.
Das gleiche gilt für ZZ-Top.
Die CDs sind so laut, daß ich mir den Mist nicht anhören kann.
Also bin ich noch dabei, mir die Platten zusammenzujagen.
Und, mal ehrlich, die Andrew-Sisters, z.B., kann man die wirklich von CD hören...?
Ich bin auch mal über einen Haufen Schellack-Platten gestolpert, die seit den 50èrn ungespielt, also NOS auf einem Dachboden lagen.
Da hab ich mir ein paar schöne Jazzplatten ausgesucht.
Und das ist schon ein Erlebnis der besonderen Art, Jazzaufnahmen so vorliegen zu haben, wie sie ursprünglich aussahen und klangen und sich anfühlten.
Viele Grüße,
Woody
Verzeiht die Rechtschreibfehler, die Tastatur hier ist ein bißchen ulkig und hakelt...