Re: (Philosophie) Kopfhörermusik


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Beitrag von ullli vom Oktober 29. 2008 um 19:58:24:

Als Antwort zu: (Philosophie) Kopfhörermusik geschrieben von manuel am Oktober 29. 2008 um 13:11:37:

Tach Dir auch, aus der Ferne!

Klar ist das eine Frage des Kontextes, aber auch des Masterings, oder?

Jazz, bluesiges, Americana sind sicherlich alle eher mit grossem dynamischen Spieraum gemastert, oder der Musik wegen schon mehr auf die Zwischenraeume zwischen den Noten ausgelegt, waehrend Metallica ja nun mal wieder den Rekord aufgestellt haben in Sachen stumpfsinniger Kompression - der gemessene Mittlere Pegel auf deren letzter Scheibe ist ja irgendwas nahe der -3dB *kopfschuettel*
Und Tal haste evtl. aus dem Internet, also auch schon in einem nicht audiophilen Format?

Dynamische Musik macht unterwegs keinen Spass - undynamsiche macht zu hause keinen Sapss - finde ich jedenfalls. Daheim will ich mich auf die Musik konzentrieren, und dafuer belohnt werden, unterwegs kann/darf ich mich nicht auf die Musik konzentrieren, will aber trotzdem stimuliert werden. (Manche Songs koennen beides. "Sledgehammer" zum Beispiel. Das kann man doch nur wirklich hoeren wenn man zu Hause ist, das kriegt doch kein kleiner Kopfhoerer in der Tram vernuenftig rueber. Aaaber... weil man den Titel so gut kennt, plus ein wenig der Gabriel-Magie™, reichen die Fetzen aus den Kopfhoerern, um den Rest im Hirn dazuzudenken - und dann ist es eben weiterhin saugut!)

Was ich auch jahrelang gemacht habe, ist die laute Kopfhoerer Musik - das ist gut fuer die Hormone, und schlecht fuer die Ohren, klar - besonders, wenn die schon romantisch beschriebenen Knackser auftauchen :0)

Mittlerweile habe ich nur noch ein paar Titel, bei denen ich einfach lauter drehen muss. Darueber schreibe ich aber vielleicht ein anderes mal.

gut Tknackson!
ullli


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