Hi,
nachdem ich wie vor einigen Tagen gepostet vor habe, nach jahrelangem Nur-elektrisch in's Fingerpicking-Geschäft einzusteigen, hab' ich mir gestern einen Ruck gegeben und mich zum Gitarrenhändler des geringsten Mißtrauens aufgemacht.
Was soll ich sagen, war dann letztendlich Liebe auf den ersten Blick, allerdings erst bei der dritten Gitarre, einer Baton Rouge NOM-18-V (Fichtendecke, Boden, Zargen und Hals aus Mahagoni, Palisander-Griffbrett).
Klingt (zumindest für meine Ohren) besser als alles, was ich jemals auf dieser Seite des (halbwegs) Leistbaren gehört habe.
Weil ein edles Instrument aber noch keinen Fingerpicker macht, hab ich noch eine Frage:
Das Baby ist zur Zeit mit .012er-Saiten bespannt (Elixir) und daher für mich als verwöhnten Elektriker relativ aufwendig zu greifen (bin .010er auf einer ziemlich flach eingestellten Panthera Custom gewöhnt). Der Abstand Bund/tiefe E-Saite beträgt am 12. Bund 2,5mm.
Zahlt sich der Wechsel auf .011er (oder sogar .010er) aus? Sprich: Verbessert sich die Spielbarkeit dadurch deutlich genug, um den Verlust an Ton auszugleichen (bleibt bei .010ern überhaupt noch Ton übrig)? Ein Herumbasteln an Steg/Brücke möchte ich eigentlich vermeiden, da ich nach 2 Tagen ernsthaftem Spielens noch nicht allzu viel über meine akustischen Vorlieben sagen kann.
Vielen Dank für die Hilfe
.mitro
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- (Gitarre) Saitenlage und -stärke für Fingerpicking - gestartet von .mitro 18. Januar 2007 um 18:47h
- Re: (Gitarre) Saitenlage und -stärke für Fingerpicking
- von
Oli
am 20. Januar 2007 um 10:48
- Re: (Gitarre) Saitenlage und -stärke für Fingerpicking
- von
Rolli
am 18. Januar 2007 um 19:45
- Re: (Gitarre) Saitenlage und -stärke für Fingerpicking
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.mitro
am 19. Januar 2007 um 00:15
- Re: (Gitarre) Saitenlage und -stärke für Fingerpicking
- von
Ully
am 19. Januar 2007 um 01:12
- Re: (Gitarre) Saitenlage und -stärke für Fingerpicking
- von
Rolli
am 19. Januar 2007 um 15:58
- Re: (Gitarre) Saitenlage und -stärke für Fingerpicking
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stevens
am 19. Januar 2007 um 09:35
- Re: (Gitarre) Saitenlage und -stärke für Fingerpicking
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.mitro
am 19. Januar 2007 um 12:39
- Re: (Gitarre) Saitenlage und -stärke für Fingerpicking
- von
Michl
am 19. Januar 2007 um 13:17
- Re: (Gitarre) Saitenlage und -stärke für Fingerpicking
- von
Michl
am 19. Januar 2007 um 13:17
- Re: (Gitarre) Saitenlage und -stärke für Fingerpicking
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.mitro
am 19. Januar 2007 um 12:39
- Re: (Gitarre) Saitenlage und -stärke für Fingerpicking
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Rolli
am 19. Januar 2007 um 15:58
- Re: (Gitarre) Saitenlage und -stärke für Fingerpicking
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Rolli
am 19. Januar 2007 um 00:55
- Re: (Gitarre) Saitenlage und -stärke für Fingerpicking
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.mitro
am 19. Januar 2007 um 01:11
- Re: (Gitarre) Saitenlage und -stärke für Fingerpicking
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.mitro
am 19. Januar 2007 um 01:11
- Re: (Gitarre) Saitenlage und -stärke für Fingerpicking
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Ully
am 19. Januar 2007 um 01:12
- Re: (Gitarre) Saitenlage und -stärke für Fingerpicking
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.mitro
am 19. Januar 2007 um 00:15
- Re: (Gitarre) Saitenlage und -stärke für Fingerpicking
- von
Oli
am 20. Januar 2007 um 10:48
Hi mitro,
na prima. Willkommen bei den Akustix-Brothern.
:
: Zahlt sich der Wechsel auf .011er (oder sogar .010er) aus? Sprich: Verbessert sich die Spielbarkeit dadurch deutlich genug, um den Verlust an Ton auszugleichen (bleibt bei .010ern überhaupt noch Ton übrig)?
Also ich verwende .011er auf den Akustix und es macht das Leben sehr angenehm. Es kommt halt auf Deine Spielweise an. Ich halt mich ja momentan mit viel Fingerstyle (ala TE) auf und da kam mir die bessere Saitenlage und die weicheren Saiten schon zugute-
:Ein Herumbasteln an Steg/Brücke möchte ich eigentlich vermeiden, da ich nach 2 Tagen ernsthaftem Spielens noch nicht allzu viel über meine akustischen Vorlieben sagen kann.
Ich zieh wenn nötig ein wenig den Stahlstab an. Am Steg oder an der Brücke habe ich noch nie rumgefummelt!
Viel Erfolg!
Rolli
na prima. Willkommen bei den Akustix-Brothern.
:
: Zahlt sich der Wechsel auf .011er (oder sogar .010er) aus? Sprich: Verbessert sich die Spielbarkeit dadurch deutlich genug, um den Verlust an Ton auszugleichen (bleibt bei .010ern überhaupt noch Ton übrig)?
Also ich verwende .011er auf den Akustix und es macht das Leben sehr angenehm. Es kommt halt auf Deine Spielweise an. Ich halt mich ja momentan mit viel Fingerstyle (ala TE) auf und da kam mir die bessere Saitenlage und die weicheren Saiten schon zugute-
:Ein Herumbasteln an Steg/Brücke möchte ich eigentlich vermeiden, da ich nach 2 Tagen ernsthaftem Spielens noch nicht allzu viel über meine akustischen Vorlieben sagen kann.
Ich zieh wenn nötig ein wenig den Stahlstab an. Am Steg oder an der Brücke habe ich noch nie rumgefummelt!
Viel Erfolg!
Rolli
Danke für die Antwort.
Wenn das so ist, werd ich morgen mal einen Satz .011er aufziehen und schauen, wie's dann aussieht.
Blöde Frage: Ich hab den Zugang zu meinem Stahlstab im Schallloch. In welche Richtung muss ich den drehen, damit sich der Hals zu den Saiten hin wölbt (für niedrigere Saitenlage) - wenn ich mein Kinn quasi auf den Steg stütze (konnte mir das noch nie merken)?
Liebe Grüße
.mitro
Wenn das so ist, werd ich morgen mal einen Satz .011er aufziehen und schauen, wie's dann aussieht.
Blöde Frage: Ich hab den Zugang zu meinem Stahlstab im Schallloch. In welche Richtung muss ich den drehen, damit sich der Hals zu den Saiten hin wölbt (für niedrigere Saitenlage) - wenn ich mein Kinn quasi auf den Steg stütze (konnte mir das noch nie merken)?
Liebe Grüße
.mitro
: Blöde Frage: Ich hab den Zugang zu meinem Stahlstab im Schallloch. In welche Richtung muss ich den drehen, damit sich der Hals zu den Saiten hin wölbt (für niedrigere Saitenlage) - wenn ich mein Kinn quasi auf den Steg stütze (konnte mir das noch nie merken)?
Bei einer Martin habe ich, wenn ich sie ganz normal beim Spielen halte, vom Körper weggedreht. Also Richtung Fußboden :-)
Grüße
Rolli
PS Sei vorsichig!
Alles klar, danke.
Wird sich ohnehin verzögern, da ich gerade bemerkt hab, dass ich keinen passenden Schlüssel hab (einer zu klein, der nächste zu groß). Also demnach vor'm Saitenwechsel noch ein Kurzbesuch beim Baumarkt ...
Liebe Grüße
.mitro
P.S.: Ich bin immer vorsichtig ;-)
Wird sich ohnehin verzögern, da ich gerade bemerkt hab, dass ich keinen passenden Schlüssel hab (einer zu klein, der nächste zu groß). Also demnach vor'm Saitenwechsel noch ein Kurzbesuch beim Baumarkt ...
Liebe Grüße
.mitro
P.S.: Ich bin immer vorsichtig ;-)
Hallo .mitro,
die 11-er spielen sich tatsächlich leichter, aber, so habe ich es empfunden, sind die klanglichen Einbußen schon beträchtlich.
Kann vielleicht ein richtig guter Spieler kompensieren (ich nicht).
Die Spannung des Stahlstabes wird i.allg. dann verändert, wenn die Saiten schnarren, d.h. etwa in der Saitenmitte auf die Bünde schlagen.
Eine bessere Bespielbarkeit läßt sich dadurch nicht erreichen.
Die Krümmung des Halses wird verändert. Das hat auf den Hals-Saiten-Abstand z.B. in den ersten 5 Bünden einen eher vernachlässigbaren Effekt.
Aber probier es einfach.
Bei meinen Klampfen drehe ich die Schraube des trussrod nach rechts, um den Hals flacher zu ziehen, also die Saiten in Richtung Hals zu bewegen.
Empfohlen wird, nur eine 1/4 Drehung vorzunehmen, und dann 15 Minuten zu warten, bevor man weiter dreht. So'n Hals braucht seine Zeit, um sich an die neue Spannungen zu gewöhnen.
Aber die IMHO beste Lösung: Geh mit Deiner Gitarre in einen guten Gitarrenladen, zeige Deine Klampfe und frage, ob da bzgl. Bespielbarkeit was zu verbessern ist. Und wenn dem so ist, dann kosten Korrekturen an Steg/Sattel nicht die Welt.
Zumindest ging es mir so im Munich Repair Shop. Hat sich gelohnt.
Noch bessere Infos zu diesem Thema als meine hier - sollte es die geben - ;-) kriegst Du im Forum von www.fingerpicker.de . Ist für Akustiker fast so gut wie dieses hier für Elektriker.
Gruß, Ulrich
die 11-er spielen sich tatsächlich leichter, aber, so habe ich es empfunden, sind die klanglichen Einbußen schon beträchtlich.
Kann vielleicht ein richtig guter Spieler kompensieren (ich nicht).
Die Spannung des Stahlstabes wird i.allg. dann verändert, wenn die Saiten schnarren, d.h. etwa in der Saitenmitte auf die Bünde schlagen.
Eine bessere Bespielbarkeit läßt sich dadurch nicht erreichen.
Die Krümmung des Halses wird verändert. Das hat auf den Hals-Saiten-Abstand z.B. in den ersten 5 Bünden einen eher vernachlässigbaren Effekt.
Aber probier es einfach.
Bei meinen Klampfen drehe ich die Schraube des trussrod nach rechts, um den Hals flacher zu ziehen, also die Saiten in Richtung Hals zu bewegen.
Empfohlen wird, nur eine 1/4 Drehung vorzunehmen, und dann 15 Minuten zu warten, bevor man weiter dreht. So'n Hals braucht seine Zeit, um sich an die neue Spannungen zu gewöhnen.
Aber die IMHO beste Lösung: Geh mit Deiner Gitarre in einen guten Gitarrenladen, zeige Deine Klampfe und frage, ob da bzgl. Bespielbarkeit was zu verbessern ist. Und wenn dem so ist, dann kosten Korrekturen an Steg/Sattel nicht die Welt.
Zumindest ging es mir so im Munich Repair Shop. Hat sich gelohnt.
Noch bessere Infos zu diesem Thema als meine hier - sollte es die geben - ;-) kriegst Du im Forum von www.fingerpicker.de . Ist für Akustiker fast so gut wie dieses hier für Elektriker.
Gruß, Ulrich
: Noch bessere Infos zu diesem Thema als meine hier - sollte es die geben - ;-) kriegst Du im Forum von www.fingerpicker.de . Ist für Akustiker fast so gut wie dieses hier für Elektriker.
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: Gruß, Ulrich
Moin Ulrich,
das "fast" bezieht sich aber eigentlich nur noch auf die manchmal etwas hoch schlagenden Emotionen - ich denke manchmal, da ist zu viel Holz im Spiel ;-).
Ausserdem fehlt der AJ - das wird noch. Session läuft ja auch langsam an.
@ .mitro
0.11 kannst du schon nehmen, aber ist auch abhängig von Deiner Spielweise und Deinen Klangvorstellungen. 0.12er klingen schon fetter und lauter. Und wenn sich Deine Finger gewöhnt haben wirst Du sowieso wieder auf 0.12er wechseln. 0.10er würde ich ganz weglassen
Alternative: Zähne zusammenbeißen und den 1. Satz runternudeln (ca. 6 Wochen - je nach Spieldauer/Tag). Danach hast du dich an die 0.12er gewöhnt. Bei den Seiten gibt es aber deutliche Unterschiede, sodaß Du auch mit versch. Herstellern probieren kannst. Ich spiele zur Zeit Jimmy Hendrix Seiten. Die sind nicht schlecht und gibt´s günstig hier: www(dot)deerbridge-guitars(dot)de
zum Seitenabstand: 2,5 mm am 12 Bund sind schon OK. Wenn Du harte Seiten, die nicht so weit ausschwingen, oder Du nicht so´n festen Anschlag hast, kannst du auch auf 2 mm runtergehen (wenn die Halskrümmung Ok ist, würde ich eher die Stegeinlage etwas abnehmnen). Dann schnarren die Seiten aber bei festerem Anschlag sehr schnell!
Ich wechsle täglich von Akustik (breiter Hals), Akustik (schmaler Hals), beide 0.12er und Stromgitarre mit 0.10er. Keine Probleme - man gewöhnt sich an alles.
Grüße
Steve
:
: Gruß, Ulrich
Moin Ulrich,
das "fast" bezieht sich aber eigentlich nur noch auf die manchmal etwas hoch schlagenden Emotionen - ich denke manchmal, da ist zu viel Holz im Spiel ;-).
Ausserdem fehlt der AJ - das wird noch. Session läuft ja auch langsam an.
@ .mitro
0.11 kannst du schon nehmen, aber ist auch abhängig von Deiner Spielweise und Deinen Klangvorstellungen. 0.12er klingen schon fetter und lauter. Und wenn sich Deine Finger gewöhnt haben wirst Du sowieso wieder auf 0.12er wechseln. 0.10er würde ich ganz weglassen
Alternative: Zähne zusammenbeißen und den 1. Satz runternudeln (ca. 6 Wochen - je nach Spieldauer/Tag). Danach hast du dich an die 0.12er gewöhnt. Bei den Seiten gibt es aber deutliche Unterschiede, sodaß Du auch mit versch. Herstellern probieren kannst. Ich spiele zur Zeit Jimmy Hendrix Seiten. Die sind nicht schlecht und gibt´s günstig hier: www(dot)deerbridge-guitars(dot)de
zum Seitenabstand: 2,5 mm am 12 Bund sind schon OK. Wenn Du harte Seiten, die nicht so weit ausschwingen, oder Du nicht so´n festen Anschlag hast, kannst du auch auf 2 mm runtergehen (wenn die Halskrümmung Ok ist, würde ich eher die Stegeinlage etwas abnehmnen). Dann schnarren die Seiten aber bei festerem Anschlag sehr schnell!
Ich wechsle täglich von Akustik (breiter Hals), Akustik (schmaler Hals), beide 0.12er und Stromgitarre mit 0.10er. Keine Probleme - man gewöhnt sich an alles.
Grüße
Steve
Hi, Steve.
Mir ist schon klar, dass ich mich auch an die 12er gewöhnen werde.
Wie gesagt waren Stein des Anstoßes, mich akustisch zu vertiefen, die unlängst hier verlinkten Tommy Emmanuel Videos. Von seiner Spielpraxis mal ganz abgesehen kann ich mir einfach nicht vorstellen, dass man mit meiner momentanen Saitenlage und -stärke jemals so spielen kann.
Ich kann denke ich von mir behaupten, auf der E-Gitarre teschnisch ganz fit zu sein (könnte natürlich die TE-Sachen nicht mal dort spielen), empfinde aber beispielsweise einen über ein paar Takte gezupften F-Barré (am 1. Bund) als reine Folter. Und die Leichtigkeit, mit der er in den Videos die kryptischsten Akkorde greift, hat mich dann neugierig gemacht :-)
Ich kann mir aber schon vorstellen, dass es beim Wechsel auf 0.11er ziemliche Verluste gibt. Der Umstieg von .010ern auf .009er auf der Elektrischen hat damals nur 2 Tage gehalten (Ton viel dünner und fegühlte Spielbarkeit wie mit Gummiringerln) - und da gibt's ja Gerüchte, dass zum Beispiel Brian May .008er spielt ...
Wie auch immer, vielleicht beiß ich erst mal eine Zeit lang rein und steige dann erst testweise um. In jedem Fall danke für die vielen Tips.
Liebe Grüße
.mitro
Mir ist schon klar, dass ich mich auch an die 12er gewöhnen werde.
Wie gesagt waren Stein des Anstoßes, mich akustisch zu vertiefen, die unlängst hier verlinkten Tommy Emmanuel Videos. Von seiner Spielpraxis mal ganz abgesehen kann ich mir einfach nicht vorstellen, dass man mit meiner momentanen Saitenlage und -stärke jemals so spielen kann.
Ich kann denke ich von mir behaupten, auf der E-Gitarre teschnisch ganz fit zu sein (könnte natürlich die TE-Sachen nicht mal dort spielen), empfinde aber beispielsweise einen über ein paar Takte gezupften F-Barré (am 1. Bund) als reine Folter. Und die Leichtigkeit, mit der er in den Videos die kryptischsten Akkorde greift, hat mich dann neugierig gemacht :-)
Ich kann mir aber schon vorstellen, dass es beim Wechsel auf 0.11er ziemliche Verluste gibt. Der Umstieg von .010ern auf .009er auf der Elektrischen hat damals nur 2 Tage gehalten (Ton viel dünner und fegühlte Spielbarkeit wie mit Gummiringerln) - und da gibt's ja Gerüchte, dass zum Beispiel Brian May .008er spielt ...
Wie auch immer, vielleicht beiß ich erst mal eine Zeit lang rein und steige dann erst testweise um. In jedem Fall danke für die vielen Tips.
Liebe Grüße
.mitro
Hallo .mitro,
ich habe eine Dreadnought (Ibanez AW-20) als Anfänger gekauft und ahnungslos 10er aufgezogen.
Die waren ungefähr 10 Minuten drauf, genauso wie die 11er. Alles zu dünn, zu flach.
Das Ganze passierte auf einer Session. Ein Aussensaiter, der mein Leiden beobachtete, schenkte mir ein Päckchen 13er.
Plötzlich klang die Gitarre richtig rund und voll. Nur mit Greifen war Schluss.
Jetzt habe ich 12er Lenzner drauf. Die sind zur tiefen E-Saite hin etwas schlanker. Anfangs war auch das mühsam zu greifen, aber die Gitarre klang so ausgewogen,
daß ich das in Kauf genommen habe. Heute gehts gut.
Allerdings ist die Ibanez eher eine robuste Strumming-Gitarre. Deine BR wird auf dünnere Saiten vielleicht ganz anders reagieren.
Ach so: Billy Gibbons, nicht gerade für dünnen Ton bekannt, spielt ebenfalls 8er. Tscha
Grüße, Michael
NP Townes van Zandt, Legends
ich habe eine Dreadnought (Ibanez AW-20) als Anfänger gekauft und ahnungslos 10er aufgezogen.
Die waren ungefähr 10 Minuten drauf, genauso wie die 11er. Alles zu dünn, zu flach.
Das Ganze passierte auf einer Session. Ein Aussensaiter, der mein Leiden beobachtete, schenkte mir ein Päckchen 13er.
Plötzlich klang die Gitarre richtig rund und voll. Nur mit Greifen war Schluss.
Jetzt habe ich 12er Lenzner drauf. Die sind zur tiefen E-Saite hin etwas schlanker. Anfangs war auch das mühsam zu greifen, aber die Gitarre klang so ausgewogen,
daß ich das in Kauf genommen habe. Heute gehts gut.
Allerdings ist die Ibanez eher eine robuste Strumming-Gitarre. Deine BR wird auf dünnere Saiten vielleicht ganz anders reagieren.
Ach so: Billy Gibbons, nicht gerade für dünnen Ton bekannt, spielt ebenfalls 8er. Tscha
Grüße, Michael
NP Townes van Zandt, Legends
Hi Ulrich,
: Die Spannung des Stahlstabes wird i.allg. dann verändert, wenn die Saiten schnarren, d.h. etwa in der Saitenmitte auf die Bünde schlagen.
: Eine bessere Bespielbarkeit läßt sich dadurch nicht erreichen.
: Die Krümmung des Halses wird verändert. Das hat auf den Hals-Saiten-Abstand z.B. in den ersten 5 Bünden einen eher vernachlässigbaren Effekt.
also ich habe bei 90% meiner Gitaren leichte Korrekturen am Halsstab vorgenommen und damit erreicht, dass sie bequemer bespielbar waren. Aber Du hast recht, man merkt es vorallem in den höheren Lagen (>7 Bund). Aber da halte ich mich sowohl auf der E als auch A-Gitarre sehr oft auf :-)
: Aber probier es einfach.
Ja aber schön vorsichtig!
: Noch bessere Infos zu diesem Thema als meine hier - sollte es die geben - ;-) kriegst Du im Forum von www.fingerpicker.de . Ist für Akustiker fast so gut wie dieses hier für Elektriker.
Ich mag Fingerpicker auch sehr gerne, aber hier sind ja alle Sorten vereint :-)
Grüße
Rolli
: Die Spannung des Stahlstabes wird i.allg. dann verändert, wenn die Saiten schnarren, d.h. etwa in der Saitenmitte auf die Bünde schlagen.
: Eine bessere Bespielbarkeit läßt sich dadurch nicht erreichen.
: Die Krümmung des Halses wird verändert. Das hat auf den Hals-Saiten-Abstand z.B. in den ersten 5 Bünden einen eher vernachlässigbaren Effekt.
also ich habe bei 90% meiner Gitaren leichte Korrekturen am Halsstab vorgenommen und damit erreicht, dass sie bequemer bespielbar waren. Aber Du hast recht, man merkt es vorallem in den höheren Lagen (>7 Bund). Aber da halte ich mich sowohl auf der E als auch A-Gitarre sehr oft auf :-)
: Aber probier es einfach.
Ja aber schön vorsichtig!
: Noch bessere Infos zu diesem Thema als meine hier - sollte es die geben - ;-) kriegst Du im Forum von www.fingerpicker.de . Ist für Akustiker fast so gut wie dieses hier für Elektriker.
Ich mag Fingerpicker auch sehr gerne, aber hier sind ja alle Sorten vereint :-)
Grüße
Rolli
Hallo,
meine Empfehlung: Wähle eine Saitenstärke, mit der du gut spielen kannst. Was bringt einem ein bisschen mehr Klangfülle, wenn man den nächsten Akkord im Song nicht greifen kann?
Man gewöhnt sich _nicht_ mit der Zeit an jede Saitenstärke; es gibt ganz einfach Grenzen. Selbst TE spielt zwar 12er; allerdings mit einer Saitenlage, die die Gitarren unplugged ziemlich unbrauchbar macht.
Alternativ kannst du natürlich runterstimmen. Ein Halbton entspricht nicht ganz einer Saitenstärke, denke ich.
Gruß, Oli
meine Empfehlung: Wähle eine Saitenstärke, mit der du gut spielen kannst. Was bringt einem ein bisschen mehr Klangfülle, wenn man den nächsten Akkord im Song nicht greifen kann?
Man gewöhnt sich _nicht_ mit der Zeit an jede Saitenstärke; es gibt ganz einfach Grenzen. Selbst TE spielt zwar 12er; allerdings mit einer Saitenlage, die die Gitarren unplugged ziemlich unbrauchbar macht.
Alternativ kannst du natürlich runterstimmen. Ein Halbton entspricht nicht ganz einer Saitenstärke, denke ich.
Gruß, Oli