Re: Pickup-Vergleich - Seymour Duncan Antiquities vs. Zhangliqun Pure Handwounds


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Beitrag von jonas vom April 11. 2008 um 11:38:47:

Als Antwort zu: Re: Pickup-Vergleich - Seymour Duncan Antiquities vs. Zhangliqun Pure Handwounds geschrieben von erniecaster am April 11. 2008 um 10:20:36:

Hi Matthias!

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: Jochens 320er mit Kappen und Antis sah gut aus und klang amtlich. Jochen war völlig begeistert und glücklich mit dieser Gitarre. Ich sehe das ewige "Das muss noch besser gehen!" als Unfug und gefährlichen Irrweg an. Es gibt immer noch eine bessere Gitarre, einen besseren Amp, ein besseres Kabel, ein besseres Pedal und so weiter. Dieser Weg ist erstens nie zu Ende und kann zweitens dazu führen, gutes Equipment zu vergurken.
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Das ist z.B. etwas, bei dem ich nicht verstehe, warum Du Dich darüber - in meinen Augen- manchmal so sehr aufregst: es ist doch Jochens Sache, was er kauft und verkauft, wo udn warum einbaut. Und es soll Leute geben -mich eingeschlossen- die das toll finden, gerne mal was Neues benutzen, kaufen, verkaufen und umbauen, weil das eben Spaß macht. Ich kann verstehen, dass das nicht jedem einleuchtet, aber es ist so, es macht einfach Spaß sich mit seinem tollen Equipment zu beschäftigen. Und immer nachd er Suche nach dem Quentchen an Qualität (rein subjektiver natürlich) mehr zu sein ist m.E. kein Irrweg. In der Formel 1 macht man das seit über 50 Jahren, im MG Club, in dem ich Mitglied bin schrauben die leute fast lieber an den Autos, als sie zu fahren udn suchen ständig nach Verbesserungen und sie haben einen Riesenspaß dabei, warum Ihnen den also absprechen oder misgönnen? Das verstehe ich nicht.
Wenn Jochen so einen Beitrag macht, damit evtl. auch andere Freude daran haben, oder auch er die Freude daran hat anderen zu zeigen, dass es eben einen Unterschied gibt zwischen verschiedenen Pickups in derselben Gitarre zeugt das doch eher von der Liebe zum Instrument und das er sich eben gerne damit beschäftigt. Muß nicht jeder toll finden, richtig, muß man aber auch nicht dermaßen verurteilen, oder?


: Ich bezweifele auch, dass Leonardo beim Malen der Mona Lisa laufend über den Einfluss von "old wood" auf seine Palette nachgedacht hat. Das ist aber ein ganz anderes Thema.
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Ich glaube Leonardo wird sich aber laufend Gedanken darum gemacht haben, wo er noch welche Schattierung anbringen kann, welche Frabe wo besser wäre etc. und bin überzeugt, dass er mehr als einmal bei dem Bild wieder von vorne angefangen hat, um das beste Ergebnis schlußendlich erzielen zu können, eben die uns bekannte Mona Lisa. Könnte ich mir vorstellen. Auch, dass das bei vielen Künstlern so ist. Auch bei vielen berühmten Musikern, die wechseln ihr Equipment ja fast jede Woche. Erstaunlicherweise hat da soweit ich weiß noch keiner von gefährlichen Irrwegen oder Unfug gesprochen. Soweit ich weiß.


Mach's gut!


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