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(TV-Tip) Die Kunst der Improvisation

liebe aussensaiter,

eben flattert mir eine mail ins Postfach....heute Nacht kommt mal was Interessantes im Fernsehen. :-)

00.00-01.00 B 3 Bis zum Äussersten
Die Kunst der Improvisation
Heute: Nicht nach Schema F
Mit Buddy Guy, Jerry Garcia

Es ist zwar im Bayerischem Fernsehen... ;-))) Ich kopier hier einfach mal den Ankündigungstext rein und spar mir längeres Geschwafel, könnte ja mal was für uns sein. :-)

0.00 Uhr Bis zum Äußersten
Die Kunst der Improvisation
4. Nicht nach Schema F
Musikalische Serie von Jeremy Marre
In Kalifornien improvisiert Jerry Garcia von der legendären Rockband "The Greatful Dead" über ein Volkslied. "Erfindung", sagt er, "ist ein unverzichtbares Element schöpferischen Musizierens." Die Programme berühmter Rockbands variieren bei jedem Auftritt, jede einzelne Nummer wird anders aufgeführt, man "komponiert sozusagen beim Spielen", sagt Garcia. Er hätte sich beispielsweise nie dazu bringen können, etwas Note für Note einzustudieren, vielleicht sei das seine tief verwurzelte antiautoritäre Haltung. Allerdings sei das absolut nicht im Sinne des Musikgeschäfts, das sich das Ewiggleiche, Verlässliche, vorhersehbar Verkäufliche wünscht.
Von der improvisierten Musik, selbst wenn sie von der Straßenmusik herkommt, gehen aber auch immer neue Impulse auf andere Genres über. In Chicago, einem Zentrum der schwarzen Musik, hat sich daraus so etwas wie die interaktive Computermusik entwickelt. Mit Bildern und Tönen, Licht und Dunkel stimulieren sich Computer und Computerkünstler gegenseitig. Zum System erhoben und bis ins Kleinste weiterentwickelt hat solche Versuche die Ircam/Paris, die heute zum Beispiel Hightech-Versionen aller bekannten afrikanischen Instrumente liefern kann.
Ein Blick zurück auf die Traditionen und Riten im alten Afrika. Initiationen, Geisterbeschwörungen, tausend Jahre alte Zeremonien symbolisieren am Ende der Serie noch einmal, woher die Improvisation kommt, was sie bedeutet und wie sie - damals wie heute - bis zum Äußersten ging.
(Produktionsjahr: 1998/99)

Gruß Jochen
NP: Apocalyptica - Inquisition Symphony - Nothing Else Matters

Auf-neh-men, auf-neh-men... (k/T)

: liebe aussensaiter,

: eben flattert mir eine mail ins Postfach....heute Nacht kommt mal was Interessantes im Fernsehen. :-)

: 00.00-01.00 B 3 Bis zum Äussersten
: Die Kunst der Improvisation
: Heute: Nicht nach Schema F
: Mit Buddy Guy, Jerry Garcia

: Es ist zwar im Bayerischem Fernsehen... ;-))) Ich kopier hier einfach mal den Ankündigungstext rein und spar mir längeres Geschwafel, könnte ja mal was für uns sein. :-)

: 0.00 Uhr Bis zum Äußersten
: Die Kunst der Improvisation
: 4. Nicht nach Schema F
: Musikalische Serie von Jeremy Marre
: In Kalifornien improvisiert Jerry Garcia von der legendären Rockband "The Greatful Dead" über ein Volkslied. "Erfindung", sagt er, "ist ein unverzichtbares Element schöpferischen Musizierens." Die Programme berühmter Rockbands variieren bei jedem Auftritt, jede einzelne Nummer wird anders aufgeführt, man "komponiert sozusagen beim Spielen", sagt Garcia. Er hätte sich beispielsweise nie dazu bringen können, etwas Note für Note einzustudieren, vielleicht sei das seine tief verwurzelte antiautoritäre Haltung. Allerdings sei das absolut nicht im Sinne des Musikgeschäfts, das sich das Ewiggleiche, Verlässliche, vorhersehbar Verkäufliche wünscht.
: Von der improvisierten Musik, selbst wenn sie von der Straßenmusik herkommt, gehen aber auch immer neue Impulse auf andere Genres über. In Chicago, einem Zentrum der schwarzen Musik, hat sich daraus so etwas wie die interaktive Computermusik entwickelt. Mit Bildern und Tönen, Licht und Dunkel stimulieren sich Computer und Computerkünstler gegenseitig. Zum System erhoben und bis ins Kleinste weiterentwickelt hat solche Versuche die Ircam/Paris, die heute zum Beispiel Hightech-Versionen aller bekannten afrikanischen Instrumente liefern kann.
: Ein Blick zurück auf die Traditionen und Riten im alten Afrika. Initiationen, Geisterbeschwörungen, tausend Jahre alte Zeremonien symbolisieren am Ende der Serie noch einmal, woher die Improvisation kommt, was sie bedeutet und wie sie - damals wie heute - bis zum Äußersten ging.
: (Produktionsjahr: 1998/99)

: Gruß Jochen
: NP: Apocalyptica - Inquisition Symphony - Nothing Else Matters


Re: (TV-Tip) Die Kunst der Improvisation

Hi Jochen und alle aussensaiter!

Über ein paar Punkte in diesem Text komme ich ins Nachdenken:

" Die Programme berühmter Rockbands variieren bei jedem Auftritt, jede einzelne Nummer wird anders aufgeführt, man "komponiert sozusagen beim Spielen"

...dafür habe ich was übrig. Leider war die Grundeinstellung bei meinen bisherigen Bands fast immer umgekehrt. Die Stücke wurden immer gleich gespielt und wenn der Ablauf oder sonstwas mal durcheinander kam wurde das eher als Panne gesehen und nicht als Chance, mal was neues aus dem alten Kram zu machen.


"....Allerdings sei das absolut nicht im Sinne des Musikgeschäfts, das sich das Ewiggleiche, Verlässliche, vorhersehbar Verkäufliche wünscht

...Ist das wirklich so? Wenn aber immer nur das Ewiggleiche reproduziert worden wäre, gäbe es wohl keine Rockmusik, keine Beatles, keinen Jimmy Hendrix, nicht Greatful Dead etc.......

Das Ewiggleiche und Verlässliche ist wohl nur für eine beschränkte Zeit profitabel, danach braucht es wohl frisches Futter.

....ob ich es heute schaffe meinen Video-Recorder zu programmieren?


CCDED
Bernd


: Gruß Jochen
: NP: Apocalyptica - Inquisition Symphony - Nothing Else Matters


Re: (TV-Tip) Die Kunst der Improvisation

Hi Jochen und alle aussensaiter!

Über ein paar Punkte in diesem Text komme ich ins Nachdenken:

" Die Programme berühmter Rockbands variieren bei jedem Auftritt, jede einzelne Nummer wird anders aufgeführt, man "komponiert sozusagen beim Spielen"

...dafür habe ich was übrig. Leider war die Grundeinstellung bei meinen bisherigen Bands fast immer umgekehrt. Die Stücke wurden immer gleich gespielt und wenn der Ablauf oder sonstwas mal durcheinander kam wurde das eher als Panne gesehen und nicht als Chance, mal was neues aus dem alten Kram zu machen.


"....Allerdings sei das absolut nicht im Sinne des Musikgeschäfts, das sich das Ewiggleiche, Verlässliche, vorhersehbar Verkäufliche wünscht

...Ist das wirklich so? Wenn aber immer nur das Ewiggleiche reproduziert worden wäre, gäbe es wohl keine Rockmusik, keine Beatles, keinen Jimmy Hendrix, nicht Greatful Dead etc.......

Das Ewiggleiche und Verlässliche ist wohl nur für eine beschränkte Zeit profitabel, danach braucht es wohl frisches Futter.

....ob ich es heute schaffe meinen Video-Recorder zu programmieren?


CCDED
Bernd


Re: (TV-Tip) Die Kunst der Improvisation

Was das permanent komonieren angeht, so gab es immer ausnahmen. Grosse Jazzkapellen haetten Dir da aber was gehupt, wenn Du angefangen haettest, Deine eigene Sosse zu kochen. Aber, klar, Rockmusik hatte mal eine Zeit, in der permanente Entwicklung angesagt war. Oder sagen wir, beliebter war. Ich finde, der Hoehepunkt des Live-Komponierens ist erst in der 90ern des letzten Jahrhunderts zustande gekommen, als Phish auf die Buehne kamen. Selten habe ich so vielen Geburten in so kurzer zeit beigewohnt, und mich dabei noch soo wohl gefuehlt. Und langsam daemmert mir, dass ich mal doch haette zum letzten Dead-Konzert in D. haette gehen sollen, nur um mal zu erleben, wie die das so gemacht ahben...

Was ich aber eigentlich sagen wollte: Diese TV-Texte sind doch ohnehin bescheuert ;-))

gut Ton!
ullli