Liebe Kinder, Liebe Eltern,
Heute habe ich (zu Weihnachten) M.K. neuen Silberling schwesterlicherseits übereignet bekommen.
Anfangs war ich ja ein bißchen skeptisch, Knopfler-Alben (Waren Dire Straits was anderes als Knopfler-Alben?) neigen ja ein bißchen zur Austauschbarkeit, und da befürchtete ich 70 Minuten Synthiegewaber und Stratgegniddel.
Aber dann habe ich mir die Scheibe auf Anhieb von vorne bis hinten durchgehört.
Es ist ein bißchen schwierig, billige Klischees zu vermeiden, wenn man über Arechitektur tanzt, aber diese Platte wird sich bei mir garantiert noch häufig drehen. Die Songs sind eher konventionell, aber in einer schönen Zusammenstellung, z.T. mit Dixie-Anleihen, selbst mit einem Bossa.
Unaufdringlich und sensibel ist The Ragpickers Dream eine Scheibe, die man zum einen konzentriert hören kann, mit wunderbaren Soli und geschmackvoller Slidearbeit, es ist aber auch eine CD, die man locker mal zu einem trockenen Rotwein (Whisky, [insert booze here],...) oder einem guten Buch nebenbei mitlaufen lassen kann.
Schön, das.
Allerdings - Woody braucht jetzt dringend eine Resonatorgitarre.
Ich habe ohnehin irgendwie gemerkt, das Gitarren mit dicken Korpi, die auch ordentlich schwingen mehr meinen Sache sind, aber jetzt hat mich die nächste G.A.S.-Welle echt im Griff.
Hat irgendjemand Tips, was ich mal anspielen sollte?
Preise sind dabei erstmal egal, ich will mir erst einmal anhören, wie die Dinger klingen können, außerdem verliere ich an schlechten Instrumenten sowieso viel zu schnell den Spaß...
Besten Dank schonmal für eure Tips,
Gruß,
Woody
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- (CD-Tip/G.A.S.-Anfall) Knopf Makler und seines Lumpensammlers Traum /Resonatorgitarren - gestartet von woody 28. Dezember 2002 um 16:35h
- Re: (CD-Tip/G.A.S.-Anfall) Knopf Makler und seines Lumpensammlers Traum /Resonatorgitarren
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the stooge
am 28. Dezember 2002 um 17:50
- Re: (CD-Tip/G.A.S.-Anfall) Knopf Makler und seines Lumpensammlers Traum /Resonatorgitarren
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Matthias
am 28. Dezember 2002 um 16:43
- Re: (CD-Tip/G.A.S.-Anfall) Knopf Makler und seines Lumpensammlers Traum /Resonatorgitarren
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woody
am 28. Dezember 2002 um 16:56
- Re: (CD-Tip/G.A.S.-Anfall) Knopf Makler und seines Lumpensammlers Traum /Resonatorgitarren
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Matthias
am 28. Dezember 2002 um 17:01
- Re: (CD-Tip/G.A.S.-Anfall) Knopf Makler und seines Lumpensammlers Traum /Resonatorgitarren
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woody
am 28. Dezember 2002 um 17:09
- Resonatorgitarren
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Matthias
am 29. Dezember 2002 um 13:38
- Re: (CD-Tip/G.A.S.-Anfall) Knopf Makler und seines Lumpensammlers Traum /Resonatorgitarren
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Jochen
am 28. Dezember 2002 um 17:51
- Resonatorgitarren
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Matthias
am 29. Dezember 2002 um 13:38
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woody
am 28. Dezember 2002 um 17:09
- Re: (CD-Tip/G.A.S.-Anfall) Knopf Makler und seines Lumpensammlers Traum /Resonatorgitarren
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Matthias
am 28. Dezember 2002 um 17:01
- Re: (CD-Tip/G.A.S.-Anfall) Knopf Makler und seines Lumpensammlers Traum /Resonatorgitarren
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woody
am 28. Dezember 2002 um 16:56
- Re: (CD-Tip/G.A.S.-Anfall) Knopf Makler und seines Lumpensammlers Traum /Resonatorgitarren
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the stooge
am 28. Dezember 2002 um 17:50
Hi Woody,
: Allerdings - Woody braucht jetzt dringend eine Resonatorgitarre.
: Hat irgendjemand Tips, was ich mal anspielen sollte?
: Preise sind dabei erstmal egal, ich will mir erst einmal anhören, wie die Dinger klingen können, außerdem verliere ich an schlechten Instrumenten sowieso viel zu schnell den Spaß...
Die Idee, ohne Ansehen von Preisen erstmal alles anzuspielen, ist absolut gut und richtig. Die Idee, nach Tips, sprich Herstellernamen zu fragen, meiner Ansicht nach grundfalsch.
Natürlich klingt eine teure Gitarre anders als eine billige. Ob besser oder schlechter, ist eine ganz andere Frage. (Für die Puristen unter uns lässt sich teuer durch hochpreisig und billig durch niedrigpreisig ersetzen.)
Also alles testen, was Du unter die Finger bekommst. Das ist bei Resonatorgitarren eh nicht so sehr viel. Irgendwann wird dann das Bottleneck-/Slide-G.A.S. kommen und die Sucht oder Suche nach DEM Röhrchen. Damit lässt sich dann nämlich noch viel aus den unterschiedlichen Gitarren rausholen.
Bedeutet das alles eigentlich, dass Du den E-Gitarrenteil Deiner Sammlung vertickst?`
Gruß
Matthias
: Allerdings - Woody braucht jetzt dringend eine Resonatorgitarre.
: Hat irgendjemand Tips, was ich mal anspielen sollte?
: Preise sind dabei erstmal egal, ich will mir erst einmal anhören, wie die Dinger klingen können, außerdem verliere ich an schlechten Instrumenten sowieso viel zu schnell den Spaß...
Die Idee, ohne Ansehen von Preisen erstmal alles anzuspielen, ist absolut gut und richtig. Die Idee, nach Tips, sprich Herstellernamen zu fragen, meiner Ansicht nach grundfalsch.
Natürlich klingt eine teure Gitarre anders als eine billige. Ob besser oder schlechter, ist eine ganz andere Frage. (Für die Puristen unter uns lässt sich teuer durch hochpreisig und billig durch niedrigpreisig ersetzen.)
Also alles testen, was Du unter die Finger bekommst. Das ist bei Resonatorgitarren eh nicht so sehr viel. Irgendwann wird dann das Bottleneck-/Slide-G.A.S. kommen und die Sucht oder Suche nach DEM Röhrchen. Damit lässt sich dann nämlich noch viel aus den unterschiedlichen Gitarren rausholen.
Bedeutet das alles eigentlich, dass Du den E-Gitarrenteil Deiner Sammlung vertickst?`
Gruß
Matthias
Hallo Matthias,
Sicher, da hast Du recht. die Frage ist nur, ob es so Referenzmodelle gibt. Zum Beispiel in Sachen Akustik würde ich mich erstmal bei Lowdens und Taylors und Lakewoods umschauen und dann weitersehen. Wenn man dann mit Verkaufspersonal mit Ahnung von der Materie gesprochen hat und ein Ohr für guten Mainstreamsound entwickelt hat, kann man sich nach wirklich interessanten Instrumenten umschauen.
:
: Bedeutet das alles eigentlich, dass Du den E-Gitarrenteil Deiner Sammlung vertickst?
Hmm, nö.
Warum?
Willst Du mir was abkaufen?
:-)
Gruß,
Woody
Sicher, da hast Du recht. die Frage ist nur, ob es so Referenzmodelle gibt. Zum Beispiel in Sachen Akustik würde ich mich erstmal bei Lowdens und Taylors und Lakewoods umschauen und dann weitersehen. Wenn man dann mit Verkaufspersonal mit Ahnung von der Materie gesprochen hat und ein Ohr für guten Mainstreamsound entwickelt hat, kann man sich nach wirklich interessanten Instrumenten umschauen.
:
: Bedeutet das alles eigentlich, dass Du den E-Gitarrenteil Deiner Sammlung vertickst?
Hmm, nö.
Warum?
Willst Du mir was abkaufen?
:-)
Gruß,
Woody
Hi Woody,
: Sicher, da hast Du recht. die Frage ist nur, ob es so Referenzmodelle gibt.
Das ist dann die Frage nach Original und Kopie und so. Darüber könnte man lange diskutieren. Jedenfalls sehe ich die Frage nach Referenzmodellen als falsche Richtung - dann müsste es ja sozusagen amtlich "beste Gitarren" geben. Und daran mag ich nicht glauben.
Wobei ich befürchte, dass jetzt eine Grundsatzdebatte beginnt...
Gruß
Matthias
: Sicher, da hast Du recht. die Frage ist nur, ob es so Referenzmodelle gibt.
Das ist dann die Frage nach Original und Kopie und so. Darüber könnte man lange diskutieren. Jedenfalls sehe ich die Frage nach Referenzmodellen als falsche Richtung - dann müsste es ja sozusagen amtlich "beste Gitarren" geben. Und daran mag ich nicht glauben.
Wobei ich befürchte, dass jetzt eine Grundsatzdebatte beginnt...
Gruß
Matthias
Hi Matthias,
naja, "Referenzmodelle" gehört in Anführungszeichen.
Es ging mir auch mehr um eine grobe Richtung.
Ich kenne mich da bisher einfach wenig aus und bin von daher froh über jeden Input, den ich bekomme.
Meine Kaufentscheidung treffe ich eh selber, da könntest Du mir noch so oft "National" ins Ohr flüstern, wenn die Klampfen mir nicht gefallen, lasse ich sie halt stehen :-)
Also, die Frage lautet nicht: "Was soll ich kaufen?", sondern, "Was denkt ihr, sollte man gehört und gespielt haben um eine fundierte Grundlage für eine sinnvolle Kaufentscheidung zu haben?"
;-)
Gruß,
Woody
naja, "Referenzmodelle" gehört in Anführungszeichen.
Es ging mir auch mehr um eine grobe Richtung.
Ich kenne mich da bisher einfach wenig aus und bin von daher froh über jeden Input, den ich bekomme.
Meine Kaufentscheidung treffe ich eh selber, da könntest Du mir noch so oft "National" ins Ohr flüstern, wenn die Klampfen mir nicht gefallen, lasse ich sie halt stehen :-)
Also, die Frage lautet nicht: "Was soll ich kaufen?", sondern, "Was denkt ihr, sollte man gehört und gespielt haben um eine fundierte Grundlage für eine sinnvolle Kaufentscheidung zu haben?"
;-)
Gruß,
Woody
: Allerdings - Woody braucht jetzt dringend eine Resonatorgitarre.
: Ich habe ohnehin irgendwie gemerkt, das Gitarren mit dicken Korpi, die auch ordentlich schwingen mehr meinen Sache sind, aber jetzt hat mich die nächste G.A.S.-Welle echt im Griff.
: Hat irgendjemand Tips, was ich mal anspielen sollte?
Hi woody,
'Referenz' in Sachen Preis sind die Modelle von Continental. Ob sie das in Sachen Klang auch sind, kann ich nicht sagen, da ich sie nicht angespielt habe. Zum Thema Referenz s.a. das Posting vom 'Double-T' Matthias.
Grundsätzlich ist bei Resonatorgitarren das Tri-cone Modell mit den drei kleinen Resonatoren und dem charakteristischen dreieckigen 'Deckel' vom dem Single-Cone Modell mit dem runden 'Deckel' zu unterscheiden, letzteres hat mehr Mitten und Bässe. Und dann die "Spider"- und von der "Biscuit"-Bridge, erstere hat mehr Attack und klingt perkussiver, banjomäßiger, erstere - mit diesem 'Eishockey-Puck' als bridge - hat mehr sustain und klingt 'buesiger', wenn der Ausdruck gestattet ist.
Die Resonaorklampfen mit Holzkorpus klingen in meinen Ohren im Vergleich zu denen mit Metallkorpus wie eingeschlafene Füße - auch dies natürlich ganz streng subjektiv und Geschmacksache.
Und schließlich - ich hatte zwei Jahre eine Messingkorpus von Dobro und habe sie dann doch vertickt - ist der Slide-Referenzklang für mich eine normale Dreadnought Steelstring, verstärkt mit Magnet-PU. Würde ich an deiner Stelle also auch mal ausprobieren.
Soviel aus dem Schatz meiner Erfahrungen und viel Spaß beim Durchtesten - eine reizvolle Aufgabe.
Schöne Grüße, Mathias
: Ich habe ohnehin irgendwie gemerkt, das Gitarren mit dicken Korpi, die auch ordentlich schwingen mehr meinen Sache sind, aber jetzt hat mich die nächste G.A.S.-Welle echt im Griff.
: Hat irgendjemand Tips, was ich mal anspielen sollte?
Hi woody,
'Referenz' in Sachen Preis sind die Modelle von Continental. Ob sie das in Sachen Klang auch sind, kann ich nicht sagen, da ich sie nicht angespielt habe. Zum Thema Referenz s.a. das Posting vom 'Double-T' Matthias.
Grundsätzlich ist bei Resonatorgitarren das Tri-cone Modell mit den drei kleinen Resonatoren und dem charakteristischen dreieckigen 'Deckel' vom dem Single-Cone Modell mit dem runden 'Deckel' zu unterscheiden, letzteres hat mehr Mitten und Bässe. Und dann die "Spider"- und von der "Biscuit"-Bridge, erstere hat mehr Attack und klingt perkussiver, banjomäßiger, erstere - mit diesem 'Eishockey-Puck' als bridge - hat mehr sustain und klingt 'buesiger', wenn der Ausdruck gestattet ist.
Die Resonaorklampfen mit Holzkorpus klingen in meinen Ohren im Vergleich zu denen mit Metallkorpus wie eingeschlafene Füße - auch dies natürlich ganz streng subjektiv und Geschmacksache.
Und schließlich - ich hatte zwei Jahre eine Messingkorpus von Dobro und habe sie dann doch vertickt - ist der Slide-Referenzklang für mich eine normale Dreadnought Steelstring, verstärkt mit Magnet-PU. Würde ich an deiner Stelle also auch mal ausprobieren.
Soviel aus dem Schatz meiner Erfahrungen und viel Spaß beim Durchtesten - eine reizvolle Aufgabe.
Schöne Grüße, Mathias
Hi Woody,
falls es ein Metallbodymodell werden sollte: als ich mir meine Johnson Tricone gekauft habe, hatte ich mir Zeit genommen und alles was sie da hatten erstmal auf die selbe Stimmung gebracht und alles abwechselnd gespielt, weggestellt, wieder verglichen usw.
Sogar die Johnsons klangen interessanterweise durchaus unterschiedlich, vielleicht waren es andere Saiten, oder die Saiten waren nicht alle gleich gut in Schuß. Ich denke, daß Continentals aufgrund des Halses besser klingen, Johnson spricht zwar von Hondurasmahagoni, aber es sieht nicht so richtig danach aus. :-)
Auf jeden Fall ein Antesten wert sind die Continentals, das ist dann preislich aber schon das Doppelte oder Dreifache und nach oben gibt es kein Limit. Die Nationals sind in der selben Preisklasse, Dobros eigentlich auch, vielleicht etwas günstiger. Dann gibt es natürlich noch einige andere Hersteller, die findet man aber hier so gut wie garnicht. Die beste Vergleichsmöglichkeit, wenn man denn mal nach London kommt bietet dann wohl das The London Resonator Centre, beim aktuellen Pfundkurs, aber mit Schrecken verbunden. :-))
Grundsätzlich klingen Tricones und Singlecones etwas unterschiedlich, man kann sagen, wenn man es irgendwie festmachen will, daß Tricones etwas weicher klingen und mehr Sustain haben und das Slidespiel daher etwas besser unterstützen, aber es gibt ebensoviele Slidespieler mit Singlecones. Singlecones sind etwas schärfer und rauher. Kann natürlich auch seinen Reiz haben, der eine zieht dieses Modell vor, der nächste ein anderes, am besten hat man beide. :-))
Die Johnsons sind prima verarbeitet und sind im Vertrieb bei AMI, die auch die Continentals vertreiben, bzw. herstellen, allerdings heißt es bei Continental "Made in Germany", wobei der Metallteil in Tschechien hergestellt wird und die Halsgruppe in Japan, dann wird das alles nach Deutschland gebracht und montiert. :-) Wobei aus Tschechien prima Resonatorgitarren kommen.
Die Johnsons wurden/werden in Tschechien und China hergestellt, löten kann man da auch. :-) Das Wichtigste sind imho die Resonatoren, da ist es besser, wenn sie gezogen und nicht gepreßt werden. Die Johnsonresonatoren kommen aus Ungarn und werden gezogen. Da kann man also nix gegen sagen.
Bei Continental und (fast) allen anderen Herstellern resultieren höhere Preise ausschließlich aus Schmuck, soll heißen, es gibt keinen Unterschied zwischen einer Style 1 und einer Style 4 bis auf die Gravur, die kann den Kaufpreis aber locker verdoppeln.
Viel Spaß und Gruß
Jochen
falls es ein Metallbodymodell werden sollte: als ich mir meine Johnson Tricone gekauft habe, hatte ich mir Zeit genommen und alles was sie da hatten erstmal auf die selbe Stimmung gebracht und alles abwechselnd gespielt, weggestellt, wieder verglichen usw.
Sogar die Johnsons klangen interessanterweise durchaus unterschiedlich, vielleicht waren es andere Saiten, oder die Saiten waren nicht alle gleich gut in Schuß. Ich denke, daß Continentals aufgrund des Halses besser klingen, Johnson spricht zwar von Hondurasmahagoni, aber es sieht nicht so richtig danach aus. :-)
Auf jeden Fall ein Antesten wert sind die Continentals, das ist dann preislich aber schon das Doppelte oder Dreifache und nach oben gibt es kein Limit. Die Nationals sind in der selben Preisklasse, Dobros eigentlich auch, vielleicht etwas günstiger. Dann gibt es natürlich noch einige andere Hersteller, die findet man aber hier so gut wie garnicht. Die beste Vergleichsmöglichkeit, wenn man denn mal nach London kommt bietet dann wohl das The London Resonator Centre, beim aktuellen Pfundkurs, aber mit Schrecken verbunden. :-))
Grundsätzlich klingen Tricones und Singlecones etwas unterschiedlich, man kann sagen, wenn man es irgendwie festmachen will, daß Tricones etwas weicher klingen und mehr Sustain haben und das Slidespiel daher etwas besser unterstützen, aber es gibt ebensoviele Slidespieler mit Singlecones. Singlecones sind etwas schärfer und rauher. Kann natürlich auch seinen Reiz haben, der eine zieht dieses Modell vor, der nächste ein anderes, am besten hat man beide. :-))
Die Johnsons sind prima verarbeitet und sind im Vertrieb bei AMI, die auch die Continentals vertreiben, bzw. herstellen, allerdings heißt es bei Continental "Made in Germany", wobei der Metallteil in Tschechien hergestellt wird und die Halsgruppe in Japan, dann wird das alles nach Deutschland gebracht und montiert. :-) Wobei aus Tschechien prima Resonatorgitarren kommen.
Die Johnsons wurden/werden in Tschechien und China hergestellt, löten kann man da auch. :-) Das Wichtigste sind imho die Resonatoren, da ist es besser, wenn sie gezogen und nicht gepreßt werden. Die Johnsonresonatoren kommen aus Ungarn und werden gezogen. Da kann man also nix gegen sagen.
Bei Continental und (fast) allen anderen Herstellern resultieren höhere Preise ausschließlich aus Schmuck, soll heißen, es gibt keinen Unterschied zwischen einer Style 1 und einer Style 4 bis auf die Gravur, die kann den Kaufpreis aber locker verdoppeln.
Viel Spaß und Gruß
Jochen
Hallo Woody,
:"Was denkt ihr, sollte man gehört und gespielt haben um eine fundierte Grundlage für eine sinnvolle Kaufentscheidung zu haben?"
Saugute Frage! ;-)
1. möglichst alle Johnson-Modelle, weil die zur Zeit wirklich preisgünstig sind
2. wie Jochen schon schrieb eine Singlecone und eine Tricone "gegeneinander"
3. Metall- und Holzbody "gegeneinander" - kaum jemand mag die Modelle mit Holzbody, ich finde die gar nicht so übel.
Wirklich interessant wird es aber, sämtliche Modelle im Vergleich zu spielen und dabei noch zwischen verschiedenen Slides zu wechseln. Bei Slides solltest Du meiner Ansicht nach einen aus Edelstahl, einen aus Messing und einen aus Glas zur Auswahl haben. Bitte immer schwere Ausführungen, der Ton dankt es. Und bei den Glasslides sage ich Dir gleich, dass entweder Selbermachen oder ToneToys angesagt ist. Vergiß Dunlops Glasslides.
Oder Jochen, Boogie und mich vor der nächsten Session daran erinnern, die komplette Kollektion an Röhrchen mitzubringen und dann in Ruhe durchzutesten...
Und ganz zum Schluß erhebe ich warnend meinen Zeigefinger und erinnere daran, dass die Verstärkung einer Resonatorgitarre eine schwierige Sache ist. Referenzreso ist für mich die von Manuel, die aber viel Do-It-Yourself erforderte.
Gruß
Matthias
:"Was denkt ihr, sollte man gehört und gespielt haben um eine fundierte Grundlage für eine sinnvolle Kaufentscheidung zu haben?"
Saugute Frage! ;-)
1. möglichst alle Johnson-Modelle, weil die zur Zeit wirklich preisgünstig sind
2. wie Jochen schon schrieb eine Singlecone und eine Tricone "gegeneinander"
3. Metall- und Holzbody "gegeneinander" - kaum jemand mag die Modelle mit Holzbody, ich finde die gar nicht so übel.
Wirklich interessant wird es aber, sämtliche Modelle im Vergleich zu spielen und dabei noch zwischen verschiedenen Slides zu wechseln. Bei Slides solltest Du meiner Ansicht nach einen aus Edelstahl, einen aus Messing und einen aus Glas zur Auswahl haben. Bitte immer schwere Ausführungen, der Ton dankt es. Und bei den Glasslides sage ich Dir gleich, dass entweder Selbermachen oder ToneToys angesagt ist. Vergiß Dunlops Glasslides.
Oder Jochen, Boogie und mich vor der nächsten Session daran erinnern, die komplette Kollektion an Röhrchen mitzubringen und dann in Ruhe durchzutesten...
Und ganz zum Schluß erhebe ich warnend meinen Zeigefinger und erinnere daran, dass die Verstärkung einer Resonatorgitarre eine schwierige Sache ist. Referenzreso ist für mich die von Manuel, die aber viel Do-It-Yourself erforderte.
Gruß
Matthias