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Das erste Mal im Studio - letzte Folge - alles, was danach kam

Liebe Gemeinde!

Hier und heute der letzte Teil der Story.

Mit den Rohmischungen war ich nicht wirklich zufrieden. Beim ersten Hören war sofort die Gitarre viel zu leise und beim zweiten Hören der Sound auch nicht so das Gelbe vom Ei. Gitarrist meint, dass die Gitarre zu leise ist. Standardsituation sozusagen, Vorsicht ist angebracht. Eine kurze Rücksprache mit meiner Sängerin gab Entwarnung, sie sah es genau so.

Also mischten wir zu dritt mit dem Tonmenschen noch einmal, was ein Abenteuer für sich war. Die Diskussionen darüber, wieviel Hall denn nun auf den Gesang sollte (wenig) und wieviel auf die Gitarre (gar keiner), wie laut die Backgroundvocals und wieviel Schmutz auf der Gitarre bleiben sollte, waren hitzig aber immer sachlich und führten zu einem Ergebnis, mit dem alle leben können. Anschließend drückten wir das Ganze auf eine CD und waren erst einmal zufrieden. Beim Abhören auf verschiedenen Anlagen grinsten wir uns an und waren uns einig: Genau so klingt es beim Üben in der Küche auch.

Jetzt war es Zeit das "Baby" aus der Hand zu geben, nämlich zum Mastern. Wenn mich jemand fragt, was Mastern ist, dann kann ich das nicht technisch nur mit einem Vergleich erklären: Beim Abschmecken einer Tomatensuppe hat der Koch das Gefühl, dass sie gelungen ist. Etwas Salz, eine Prise Zucker und ein Hauch Sahne lassen die Suppe einfach professioneller, runder und besser schmecken, obwohl nichts wirklich verändert ist.

Der Job des Master of Masterings wurde aussensaitig an Oli Geibig vergeben, den man am einfachsten über www.tone-town.de erreicht. An dieser Stelle noch einmal ein großes DANKESCHÖN an Oli, der geduldig meine Fragen beantwortete. Und es waren viele Fragen... Oli masterte also unsere Aufnahmen und hinterher klang es wirklich "amtlich".

Ich war aber noch nicht ganz zufrieden. Um das Suppenbeispiel noch einmal zu bemühen, wollte ich mehr Sahne und eine Prise Brühe mehr. Oli war geduldig, masterte wieder und kredenzte Variante zwei der Suppe, pardon, der gemasterten Aufnahme. Mehr - naja, mehr gemastert halt - irgendwie "amtlicher" aber auch etwas weniger, öööhm, sagen wir "tomatig". Beides lecker, aber was schmeckt jetzt besser?

Die Diskussionen zwischen meiner Sängerin und mir waren elend lang. Lieber etwas kantiger oder etwas schmusiger? Dass ich in dieser Phase Oli mit diversen Telefonaten nicht zum Wahnsinn getrieben habe, wundert mich immer noch. Jedenfalls hatte ich gerade in dieser Phase das Gefühl, in guten Händen zu sein. Zum Ende entschlossen wir uns für die erste Fassung von Olis Mastering, was nur für ihn spricht. Gleichzeitig waren wir aber sehr froh, beide Fassungen mal gehört zu haben.

Ab morgen sind die Aufnahmen in den Händen meiner aussensaitigen Webmaster, die beiden werden jetzt mp-3s erstellen, die es dann endlich zu hören gibt.

Soviel also zu meinem ersten Mal. Am liebsten würde ich übrigens die CD mit Schwung auf den Müll werfen und alles noch einmal aufnehmen, gleichzeitig bin ich aber doch zufrieden. Studio mit allem Drum und Dran macht Spaß, ist aber auch Arbeit. Auf jeden Fall will ich noch mehr aufnehmen!

Mahlzeit

Matthias

Re: Das erste Mal im Studio - letzte Folge - alles, was danach kam

Lieber Matthias -

vielen Dank fuer Deinen Bericht, letzter Teil!
Deine Suppe werde ich mir gleich mal einloeffeln, und vielleicht darf ich sie sogar mal weiterverwenden?

Ich habe naemlich mittlerweile die feste Absicht, Cardiff nicht nur um meine Anwesenheit sondern auch um ein Masteringstudio zu bereichern. In diesem Sinne hoffe ich natuerlich auch, dass ihr Euch mit dem Aufnehmen der naechsten Scheibe noch mindestens ein Jahr Zeit lasst ¦¬]

Aber nun bin ich natuerlich sehr gespannt, und warte ungeduldig auf die Veroeffentlichung!

Ach ja, das zu viel gemasterte wuerde ich als Sodiumglutamat bezeichnen :0)

gut Ton!
ullli


: Liebe Gemeinde!
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: Hier und heute der letzte Teil der Story.
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: Mit den Rohmischungen war ich nicht wirklich zufrieden. Beim ersten Hören war sofort die Gitarre viel zu leise und beim zweiten Hören der Sound auch nicht so das Gelbe vom Ei. Gitarrist meint, dass die Gitarre zu leise ist. Standardsituation sozusagen, Vorsicht ist angebracht. Eine kurze Rücksprache mit meiner Sängerin gab Entwarnung, sie sah es genau so.
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: Also mischten wir zu dritt mit dem Tonmenschen noch einmal, was ein Abenteuer für sich war. Die Diskussionen darüber, wieviel Hall denn nun auf den Gesang sollte (wenig) und wieviel auf die Gitarre (gar keiner), wie laut die Backgroundvocals und wieviel Schmutz auf der Gitarre bleiben sollte, waren hitzig aber immer sachlich und führten zu einem Ergebnis, mit dem alle leben können. Anschließend drückten wir das Ganze auf eine CD und waren erst einmal zufrieden. Beim Abhören auf verschiedenen Anlagen grinsten wir uns an und waren uns einig: Genau so klingt es beim Üben in der Küche auch.
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: Jetzt war es Zeit das "Baby" aus der Hand zu geben, nämlich zum Mastern. Wenn mich jemand fragt, was Mastern ist, dann kann ich das nicht technisch nur mit einem Vergleich erklären: Beim Abschmecken einer Tomatensuppe hat der Koch das Gefühl, dass sie gelungen ist. Etwas Salz, eine Prise Zucker und ein Hauch Sahne lassen die Suppe einfach professioneller, runder und besser schmecken, obwohl nichts wirklich verändert ist.
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: Der Job des Master of Masterings wurde aussensaitig an Oli Geibig vergeben, den man am einfachsten über www.tone-town.de erreicht. An dieser Stelle noch einmal ein großes DANKESCHÖN an Oli, der geduldig meine Fragen beantwortete. Und es waren viele Fragen... Oli masterte also unsere Aufnahmen und hinterher klang es wirklich "amtlich".
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: Ich war aber noch nicht ganz zufrieden. Um das Suppenbeispiel noch einmal zu bemühen, wollte ich mehr Sahne und eine Prise Brühe mehr. Oli war geduldig, masterte wieder und kredenzte Variante zwei der Suppe, pardon, der gemasterten Aufnahme. Mehr - naja, mehr gemastert halt - irgendwie "amtlicher" aber auch etwas weniger, öööhm, sagen wir "tomatig". Beides lecker, aber was schmeckt jetzt besser?
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: Die Diskussionen zwischen meiner Sängerin und mir waren elend lang. Lieber etwas kantiger oder etwas schmusiger? Dass ich in dieser Phase Oli mit diversen Telefonaten nicht zum Wahnsinn getrieben habe, wundert mich immer noch. Jedenfalls hatte ich gerade in dieser Phase das Gefühl, in guten Händen zu sein. Zum Ende entschlossen wir uns für die erste Fassung von Olis Mastering, was nur für ihn spricht. Gleichzeitig waren wir aber sehr froh, beide Fassungen mal gehört zu haben.
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: Ab morgen sind die Aufnahmen in den Händen meiner aussensaitigen Webmaster, die beiden werden jetzt mp-3s erstellen, die es dann endlich zu hören gibt.
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: Soviel also zu meinem ersten Mal. Am liebsten würde ich übrigens die CD mit Schwung auf den Müll werfen und alles noch einmal aufnehmen, gleichzeitig bin ich aber doch zufrieden. Studio mit allem Drum und Dran macht Spaß, ist aber auch Arbeit. Auf jeden Fall will ich noch mehr aufnehmen!
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: Mahlzeit
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: Matthias


Re: Das erste Mal im Studio - letzte Folge - alles, was danach kam

Ich habe naemlich mittlerweile die feste Absicht, Cardiff nicht nur um meine Anwesenheit sondern auch um ein Masteringstudio zu bereichern. In diesem Sinne hoffe ich natuerlich auch, dass ihr Euch mit dem Aufnehmen der naechsten Scheibe noch mindestens ein Jahr Zeit lasst ¦¬]
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Moin Ullli,

ich schraube da grad an einem "Projekt", das da heisst: Two Room and a Chicken". Americana - SingerSongwriter - Mando - Git - Gesang mit viel Footstomp und einen Akbass.

Es sind derer drei hoffnungslos talentierte Nicht-mehr-ganz-Jungdynamiker. Aber mit grossem Potenzial.

wie wär es schön nach Cardiff zu schippern und sich in die Hände eines mir leider persönlich noch unbekannten - aber hochangesehenen Ton-O-Maten zu begeben.

@Matthias - mit den Hufen scharrend und sehr gespannt bin ich auf euer beider Elaborat.

In the deed.

madetjoot.

falke

Re: Das erste Mal im Studio - letzte Folge - alles, was danach kam

:Dass ich in dieser Phase Oli mit diversen Telefonaten nicht zum Wahnsinn getrieben habe, wundert mich immer noch. Jedenfalls hatte ich gerade in dieser Phase das Gefühl, in guten Händen zu sein. Zum Ende entschlossen wir uns für die erste Fassung von Olis Mastering, was nur für ihn spricht. Gleichzeitig waren wir aber sehr froh, beide Fassungen mal gehört zu haben.



Hi Matthias !

Danke fürs Lob. Freut mich dass es Dir auch nach dem Urlaub noch gefällt.

Genervt hast Du mich nun wirklich nicht. Mich kann man eigentlich gar nicht nerven. Ich finde es immer eher sehr angenehm wenn Musiker wirklich interesse daran haben was mit ihrer Musik passiert. Das ist gerade beim Mastern nicht immer so. Die meisten sagen sich :"Verstehe ich sowieso nicht was hier passiert. Haupsache klingt fett." Beim Mischen ist es noch überschaubarer. So ein Pult hat jeder schon mal gesehen. Aber Mastern. Uiuiui Teufelswerk ;-))

Schöne Grüsse, Olli

Re: Das erste Mal im Studio - letzte Folge - alles, was danach kam

: Ich habe naemlich mittlerweile die feste Absicht, Cardiff nicht nur um meine Anwesenheit sondern auch um ein Masteringstudio zu bereichern. In diesem Sinne hoffe ich natuerlich auch, dass ihr Euch mit dem Aufnehmen der naechsten Scheibe noch mindestens ein Jahr Zeit lasst ¦¬]
:


He, he, he ! Werden mir hier die zufiedenen Kunden abspenstig gemacht ? ;-))

Schönen Gruß, Olli

Re: Das erste Mal im Studio - letzte Folge - alles, was danach kam

: He, he, he ! Werden mir hier die zufiedenen Kunden abspenstig gemacht ? ;-))

Hehe - wenn mich nicht alles taeuscht, war ich daran beteiligt, dem Matthias a) das Mastering aufzuschwatzen, und b) dafuer zu sorgen, dass es "in der Familie bleibt"!

Aber ein jahr hast Du noch Galgenfrist *LOL*

Easy, Mann, wer weiss, was ich schon alles machen wollte. Und Du hast auch noch mehr Erfahrung. Und Cardiff ist nicht jedermanns Sache. Und ueberhaupt: Konkurrenz belebt das Forum!

gut Ton!
ullli

Re: Das erste Mal im Studio - letzte Folge - alles, was danach kam

Ich habe naemlich mittlerweile die feste Absicht, Cardiff nicht nur um meine Anwesenheit sondern auch um ein Masteringstudio zu bereichern.

Cardiff? Ullli, ich glaube, ich komme Dich dann im Herbst mal besuchen. Ich hatte meinen Weib eh' angekündigt, dass ich mich in den Herbstferien für ein paar Tage absetze. Und Cardiff wäre ja echt mal wieder einen Besuch wert.

Re: Das erste Mal im Studio - letzte Folge - alles, was danach kam


: Cardiff? Ullli, ich glaube, ich komme Dich dann im Herbst mal besuchen. Ich hatte meinen Weib eh' angekündigt, dass ich mich in den Herbstferien für ein paar Tage absetze. Und Cardiff wäre ja echt mal wieder einen Besuch wert.

jau, Cardiff ist angesagt - allerdings muss Dein Weib Dich noch etwas ertragen, die ersten zwei monate bin ich im Trainingscenter in Evesham (Worcestershire, das naechste Kaff heisst Stratford und hat ein haessliches Theater *gg*) und erst ab Novembär in Cardiff...

Jaja, in Leeds mochte mich keiner, nun wollen sie alle kommen...

gut Ton!
ullli

Re: Das erste Mal im Studio - letzte Folge - alles, was danach kam

Auf die Gefahr hin, dass das hier endgueltig zu meinem Thread verkommt (was Matthias herrlicher Serie gegenueber sehr unfair ist): Ihr muesst schon lesen, Jungs - NAECHSTES JAHR im Herbst freue ich mich sicherlich, sofern bis dahin die Farbe an den Waenden getrocknet und die Gerate warm sind, wenn jemand zum Probelaufen kommen will. Aber es kann auch gut noch laenger dauern, ich habe schliesslich bisher nicht mal ein Dach ueberm Kopf da unten.

Ueber Besuch freue ich mich sicher auch vorher schon, aber lasst mich doch bitte erstmal hinfahren, ja? *gg*

Wer das ganze beschleunigen will, darf gerne Ausschau nach gut erhaltenen TC M5000 Mainframes, Schierbecker SRCs und Digital-Patchbays halten ¦¬]

gut Ton!
ullli




Re: Das erste Mal im Studio - letzte Folge - alles, was danach kam

Liebe Gemeinde!

: Hehe - wenn mich nicht alles taeuscht, war ich daran beteiligt, dem Matthias a) das Mastering aufzuschwatzen, und b) dafuer zu sorgen, dass es "in der Familie bleibt"!

Stimmt, so war es.

:Konkurrenz belebt das Forum!

Gerade bei beratungsintensiven Dingen ist ja ein Vertrauensverhältnis unerlässlich, Binsenweisheit. Und ich habe in die meisten Aussensaiter schon mehr Vertrauen als in unbekannte Dritte.

Das nur mal am Rand.

Gruß

Matthias

Re: Das erste Mal im Studio - letzte Folge - alles, was danach kam

Hi ulllli,

: Auf die Gefahr hin, dass das hier endgueltig zu meinem Thread verkommt (was Matthias herrlicher Serie gegenueber sehr unfair ist)

Naja, sooo herrlich war das ja nun nicht. Vielleicht an dieser Stelle noch ein persönliches Statement dazu und zu den Aufnahmen:

Meine Sängerin hat eine tolle Stimme (finde ich) und ich versuche, das mit meinen bescheidenen spielerischen Mitteln zu unterstützen. Tuck und Patti werden wir nie, das ist schon mal klar. Wir spielen Amateur-Liga, unsere Songs sind einfach, die Arrangements nicht allzu komplex und die Aufnahmen alles in allem wahrscheinlich dilletantisch. Das ist jetzt kein Tiefstapeln oder fishing for compliments, sondern einfach (m)eine realistische Einschätzung. Mir liegt viel daran, das mal klar zu stellen, damit nicht die Enttäuschung nach den mp3s allzu groß wird.

Gruß

Matthias

Re: Das erste Mal im Studio - letzte Folge - alles, was danach kam

Lieber Matthias,

Naja, hast ja doch bis jetzt ein ziemliches Rad gedreht, Ich bin höchst gespannt und möchte auch natürlich kein dilletantistisches Gedudel hören, Ich erwarte perlende Gitarren, kitzlige Höhen, satte und differenzierte Bässe, eine glockenhelle Stimme und eine herzenstiefe Übereinstimmung zwischen Gitarre und Gesang.
Das erwarte ich,
Nicht mehr und nicht weniger.


;-)

falke


Re: Das erste Mal im Studio - letzte Folge - alles, was danach kam

: Hehe - wenn mich nicht alles taeuscht, war ich daran beteiligt, dem Matthias a) das Mastering aufzuschwatzen, und b) dafuer zu sorgen, dass es "in der Familie bleibt"!
:
: Aber ein jahr hast Du noch Galgenfrist *LOL*
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: Easy, Mann, wer weiss, was ich schon alles machen wollte. Und Du hast auch noch mehr Erfahrung. Und Cardiff ist nicht jedermanns Sache. Und ueberhaupt: Konkurrenz belebt das Forum!

Hi Ulli !

War ja auch nicht wirklich ernst gemeint mein Posting.
Sollte nicht als ernsthafte Beschwerde rüberkommen. Darum auch " ;-)) " .

Schönen Gruß, Olli

Re: Das erste Mal im Studio - letzte Folge - erste mp3′s

: Hier und heute der letzte Teil der Story.

Na, das wollen wir aber mal nicht gehört haben.

: Ab morgen sind die Aufnahmen in den Händen meiner aussensaitigen Webmaster, die beiden werden jetzt mp-3s erstellen, die es dann endlich zu hören gibt.

Ähhh, ist heute schon morgen? Ok, wir tun mal so als ob heute morgen wäre und das wir noch Juni statt Juli ... aber immerhin noch das Jahr 2002...

: Am liebsten würde ich übrigens die CD mit Schwung auf den Müll werfen und alles noch einmal aufnehmen, gleichzeitig bin ich aber doch zufrieden.

Und damit's nicht gar zu spannend wird: here we go! Drei ÄhmPähDreis zum mal reinblinzeln.

Im Groben hat Matthias meine Kritik schon am Telefon eingesammelt. Bevor ich meinen olyven Senf nochmal ausbreite, warte ich erstmal die ersten Stimmen aus den ersten Reihen ab ;o)

slide on ...
bO²gie

NP: Clayton Slide (passt gerade noch auf mein kleines Fingerchen ;o) Ich darf jetzt nur nicht mehr zunehmen oder dickere Saiten spielen. Danke Matthias, für das großartige Care Paket)




Re: Das erste Mal im Studio - letzte Folge - erste mp3′s

Im Groben hat Matthias meine Kritik schon am Telefon eingesammelt. Bevor ich meinen olyven Senf nochmal ausbreite, warte ich erstmal die ersten Stimmen aus den ersten Reihen ab ;o)

Also gut dann wollen wir mal :-))

Zwei Sachen sind mir spontan aufgefallen.

erstens; ich weiss ja nun über die einzelnen Beschriebe was Ihr für einen Aufwand betrieben habt, das Ding in den Kasten zu bekommen. Hört man aber irgendwie nicht. Oder anders gesagt, wenn ihr das mit einem kleinen Mehrspurfreddy zu Hause in der Küche aufgenommen hättet, wär das Ergebnis auch nicht so anders ausgefallen.

Das war aber bei den kleineren Demo-Studio-Geschichten an denen ich beteiligt war auch immer so. Gleichzeitig kenn' ich Leute die tatsächlich in der Küche aufgenommen haben und dass klingt dann wiederum amtlich. Hank Shizoe ist so einer. Aber warum? Keine Ahnung, Studio war für mich immer ein Buch mit sieben Siegeln.

zweitens; die Musik selbst find ich durch die Konstellation einmal Gesang einmal Gitarre nicht so packend. Das geht mir aber auch bei Tuck Andress mit seiner Patty so. Und das ist ja schon längst eine andere, für uns vermutlich eh unerreichbare Liga. Das nur so als Beispiel.

Aber dort wie hier fehlt mir dann schnell mal irgendwas an dem ich hängen bleiben würde. Das wird zu schnell ein bisschen langweilig. kommt hinzu dass die Dame eher hoch singt und sich die Frequenzen Gesang/Instrument für meinen Geschmack in die Quere kommen. Da fehlt was untenrum. Also bei Euch mein ich, bei Tuck und Patty is untenrum alles da :-)))

Ok, ist vielleicht alles nicht so motivierend, sorry. Es ist aber noch sehr früh am Morgen und ich schwöre ich hab alle drei songs mehrmals durchgehört :-)))))

Gruss, Manuel

Re: Das erste Mal im Studio - letzte Folge - erste mp3′s

Hi Sven,
hi Matthias,

: warte ich erstmal die ersten Stimmen aus den ersten Reihen ab ;o)

wie, wo, was? Bei ARD und ZDF reihern Sie in die ersten Sitze oder was?
Nun gut, obwohl dritte Reihe, sach ich mal was dazu, weil ich ja gleich weg bin und dann kann ich gar nix mehr sagen, und wie man weiß, wer nichts zu sagen hat, sagt es im Internet. ;-)

Mir gefällt diese Musik, die Auswahl zeigt ein breites Spektrum, drei völlig verschiedene Stücke. Die Stimme mag ich, sie klingt schön offen und hohe Stimmen sind ein Genuß, wenn die Intonationssicherheit gegeben ist, was hier der Fall ist.

Die Aufnahme ist sehr gut, fast schon HiFi-mäßig. ;-) Ob das jetzt ein Lob sein soll oder nicht, weiß ich nicht. Man hört sehr schön den Anschlag des Plektrum, das hat was Genaues. Das hab ich früher schon bei "The Killing of Georgie" von Rod Steward geliebt. Wenn man das Plektrum hört. Trotzdem fehlt was Ambiente, ein klitzekleines bißchen Raum. So der Tacken Raumhall, der einem beweist, daß diese Aufnahme auch irgendwo an einem realen Ort aufgenommen wurde. Trotzdem ist der Sound gut.

Was mir ebenso wie Manuel ein bißchen fehlt, ist der Bums untenrum. Es macht den Eindruck, als sei der Mix auf einer Anlage mit zu weit ausgefahrenem Subwoofer abgehört worden oder sowas in der Art. Kann natürlich auch so gemeint sein.

Unterm Strich: Matthias, ich beneide Dich (aber nicht im Sinne von Mißgunst) um diese tollen Aufnahmen, die Du da von Deiner Kunst hast.

Keep rockin'
Friedlieb

Re: Das erste Mal im Studio - letzte Folge - erste mp3′s

Moohoooin!

warte ich erstmal die ersten Stimmen aus den ersten Reihen ab ;o)

Von hier ganz hinten könnte ich auch was anbieten. Ich find' die Aufnahmen insgesamt echt knorke, sie klingen wie im Studio aufgenommen, abends mit gedimmtem Licht, drei Kerzen und nur dem Tonkutscher als Zuschauer, der dabei auch noch ein Feuerzeug hin- und herschwenkt. Das Untenrum fehlt mir im Sound auch ein Wenig, ansonsten hatte ich anfangs das Gefühl, die Gitarre sei zu leise, das gab sich aber nach mehrmaligem durchhören (jetzt ist sie nur noch einen klitzekleinen Tacken zu leise ;).
Wer slidet denn da so diskret bei "same old truth"? Du etwa, Matthias? Hattest Du nicht gesagt, Du würdest im Studio nie sliden? ;)

Muss allerdings dazusagen, daß ich mir das alles wohnortbedingt nur mit Verkehrslärm im Hintergrund anhören konnte. Heute abend hör' ich mir das mal auf einer anderen Anlage mit viel ganz lauter Stille im Hintergrund an, dann erwarte ich ähhm...wie sagt man -"gerockt zu werden"? ;)

Rock'n'Roll!
Felix