Moin auch,
habe da ein kleines Problem:
Bei meinem Fender Sidekick Bassman(60W-Combo/15")sind Master-und Volumen Potis durch. Das übliche Problem, wo kriegt man Ersatz her, bei Fender laut Aussage Musikladen dauert das 2 Monate und kostet soviel wie´n Ebenholzsarg, die von Conrad-Elektronik passen nicht rein und haben auch recht unkonkrete Spezifikationsangaben (10K, sonst nix), es besteht aber laut Aufdruck ein Unterschied zwischen Master/Volume und Klangreglern. Irgendjemand ´ne Idee, wo man sowas herbekommt? Bei Fender Deutschland arbeiten offensichtlich keine Menschen, die einem diese Frage beantworten können.
Danke im voraus,
Axel
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- (Amps) Ersatz für Fender-Amp Potis - gestartet von WASP 20. April 2002 um 13:43h
- Bitte alte Verstärker nicht verbasteln...
- von
Ingo Z.
am 20. April 2002 um 17:54
- Re: Bitte alte Verstärker nicht verbasteln...
- von
the stooge
am 20. April 2002 um 18:13
- Re: Bitte alte Verstärker nicht verbasteln...
- von
the stooge
am 20. April 2002 um 18:13
- Re: (Amps) Ersatz für Fender-Amp Potis
- von
Der Felix
am 20. April 2002 um 14:44
- Re: (Amps) Ersatz für Fender-Amp Potis
- von
the stooge
am 20. April 2002 um 17:39
- Re: (Amps) Ersatz für Fender-Amp Potis
- von
Der Felix
am 20. April 2002 um 17:56
- Re: (Amps) Ersatz für Fender-Amp Potis
- von
WASP
am 20. April 2002 um 20:55
- Re: (Amps) Ersatz für Fender-Amp Potis
- von
WASP
am 20. April 2002 um 20:55
- Re: (Amps) Ersatz für Fender-Amp Potis
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Der Felix
am 20. April 2002 um 17:56
- Re: (Amps) Ersatz für Fender-Amp Potis
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the stooge
am 20. April 2002 um 17:39
- Bitte alte Verstärker nicht verbasteln...
- von
Ingo Z.
am 20. April 2002 um 17:54
: die von Conrad-Elektronik passen nicht rein und haben auch recht unkonkrete Spezifikationsangaben (10K, sonst nix), es besteht aber laut Aufdruck ein Unterschied zwischen Master/Volume und Klangreglern.
Was nicht passt wird passend gemacht. Und mit Gewalt geht sowieso alles. Die Teile von Conrad sind gar nicht mal so verkehrt, da sie komplett geschlossen sind und vor Schmiere nur so triefen. Ausserdem sind sie nicht die größten, passen sollten sie eigentlich, ich kann mir kaum vorstellen, daß Fender besonders kleine Potis benutzt(e).
Bei Conrad steht nicht nur der Widerstandswert, sondern auch, ob linear oder logarüttmisch. Viel mehr gibt es über ein Poti für diesen Anwendungsbereich auch nich zu wissen, höchstens noch die Leistungsverträglichkeit.
Wie der Aufdruck bei Dir aussieht weiß ich natürlich nicht, der Unterschied wird sich aber wohl auf o.g. lin/log beschränken. Volume ist in 99,99% aller Fälle log. Ton wäre demnach lin.
Es gab hier mal einen längeren Thread dazu, ob nun, bei fehlendem lin/log Aufdruck, 'A' oder 'B' für lin oder log steht. Meinen Büchern und meines Wissens nach steht 'A' für "lin", 'B' entsprechend für "log". Irgendjemand behauptete jedoch partout das Gegenteil, belegt durch eigene Messungen. Wie weit die Norm da also (früher?) fortgeschritten ist/war kann demnach wohl niemand sagen.
Rock'n'Roll!
Felix
Was nicht passt wird passend gemacht. Und mit Gewalt geht sowieso alles. Die Teile von Conrad sind gar nicht mal so verkehrt, da sie komplett geschlossen sind und vor Schmiere nur so triefen. Ausserdem sind sie nicht die größten, passen sollten sie eigentlich, ich kann mir kaum vorstellen, daß Fender besonders kleine Potis benutzt(e).
Bei Conrad steht nicht nur der Widerstandswert, sondern auch, ob linear oder logarüttmisch. Viel mehr gibt es über ein Poti für diesen Anwendungsbereich auch nich zu wissen, höchstens noch die Leistungsverträglichkeit.
Wie der Aufdruck bei Dir aussieht weiß ich natürlich nicht, der Unterschied wird sich aber wohl auf o.g. lin/log beschränken. Volume ist in 99,99% aller Fälle log. Ton wäre demnach lin.
Es gab hier mal einen längeren Thread dazu, ob nun, bei fehlendem lin/log Aufdruck, 'A' oder 'B' für lin oder log steht. Meinen Büchern und meines Wissens nach steht 'A' für "lin", 'B' entsprechend für "log". Irgendjemand behauptete jedoch partout das Gegenteil, belegt durch eigene Messungen. Wie weit die Norm da also (früher?) fortgeschritten ist/war kann demnach wohl niemand sagen.
Rock'n'Roll!
Felix
: Was nicht passt wird passend gemacht. Und mit Gewalt geht sowieso alles. Die Teile von Conrad sind gar nicht mal so verkehrt, da sie komplett geschlossen sind und vor Schmiere nur so triefen.
So ist es, außerdem sind sie sehr viel billiger als die Original-Ami-Teile. Einziges Problem ist, dass sie eine glatte Achse haben und die Fenderknöppe nur auf eine Riefelachse gehen. Aber beim Rockinger gibt's passende mit Schraube.
: Ausserdem sind sie nicht die größten, passen sollten sie eigentlich, ich kann mir kaum vorstellen, daß Fender besonders kleine Potis benutzt(e).
Könnte sein, dass man doch das Borloch mit einer Rundfeile gefühlvoll etwas erweitern müsste.
: Bei Conrad steht nicht nur der Widerstandswert, sondern auch, ob linear oder logarüttmisch. Viel mehr gibt es über ein Poti für diesen Anwendungsbereich auch nich zu wissen, höchstens noch die Leistungsverträglichkeit.
: Wie der Aufdruck bei Dir aussieht weiß ich natürlich nicht, der Unterschied wird sich aber wohl auf o.g. lin/log beschränken. Volume ist in 99,99% aller Fälle log. Ton wäre demnach lin.
: Es gab hier mal einen längeren Thread dazu, ob nun, bei fehlendem lin/log Aufdruck, 'A' oder 'B' für lin oder log steht. Meinen Büchern und meines Wissens nach steht 'A' für "lin", 'B' entsprechend für "log". Irgendjemand behauptete jedoch partout das Gegenteil, belegt durch eigene Messungen. Wie weit die Norm da also (früher?) fortgeschritten ist/war kann demnach wohl niemand sagen.
Kann man mit Ohmmeter, dass (ceterum censeo) in jeden Gitarristen/Bassistenhaushalt gehört leich nachmessen zwischen von oben gesehen mittlerem und rechtem Kontakt: beim lin. geht der Widerstandswert kontinuierlich zurück, beim log. auf dem ersten Drittel des Regelwegs sehr stark, dann weniger.
:
: Rock'n'Roll!
: Felix
Ebenfalls, stooge
So ist es, außerdem sind sie sehr viel billiger als die Original-Ami-Teile. Einziges Problem ist, dass sie eine glatte Achse haben und die Fenderknöppe nur auf eine Riefelachse gehen. Aber beim Rockinger gibt's passende mit Schraube.
: Ausserdem sind sie nicht die größten, passen sollten sie eigentlich, ich kann mir kaum vorstellen, daß Fender besonders kleine Potis benutzt(e).
Könnte sein, dass man doch das Borloch mit einer Rundfeile gefühlvoll etwas erweitern müsste.
: Bei Conrad steht nicht nur der Widerstandswert, sondern auch, ob linear oder logarüttmisch. Viel mehr gibt es über ein Poti für diesen Anwendungsbereich auch nich zu wissen, höchstens noch die Leistungsverträglichkeit.
: Wie der Aufdruck bei Dir aussieht weiß ich natürlich nicht, der Unterschied wird sich aber wohl auf o.g. lin/log beschränken. Volume ist in 99,99% aller Fälle log. Ton wäre demnach lin.
: Es gab hier mal einen längeren Thread dazu, ob nun, bei fehlendem lin/log Aufdruck, 'A' oder 'B' für lin oder log steht. Meinen Büchern und meines Wissens nach steht 'A' für "lin", 'B' entsprechend für "log". Irgendjemand behauptete jedoch partout das Gegenteil, belegt durch eigene Messungen. Wie weit die Norm da also (früher?) fortgeschritten ist/war kann demnach wohl niemand sagen.
Kann man mit Ohmmeter, dass (ceterum censeo) in jeden Gitarristen/Bassistenhaushalt gehört leich nachmessen zwischen von oben gesehen mittlerem und rechtem Kontakt: beim lin. geht der Widerstandswert kontinuierlich zurück, beim log. auf dem ersten Drittel des Regelwegs sehr stark, dann weniger.
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: Rock'n'Roll!
: Felix
Ebenfalls, stooge
... das schmälert sehr den Wert, außerdem muß man mit Plaste-Achsen bei heute gängigen Potis aufpassen, die brechen im harten Musikeralltag schnell ab.
Hallo erstmal !
Meine Empfehlung lautet: Die alten Potis behutsam ausbauen und noch viel behutsamer zerlegen, oft ist nicht die wichtige Kohleschicht abgeschliffen (wie so häufig bei Gitarren-Vol-Potis), sondern die Kontaktierung zum SChleifer ist oxidiert. Das kann man mit einem Glashaarpinsel oder sehr (!) feinem Schleifpapier beseitigen.
Sind die Potis nicht sinnvoll zerlegbar, bitte bitte bei wertvollen, alten Verstärkern (der Bassman gehört dazu !)keinen Billichschrott reinbauen und SCHOB GAR NICHT das originale Gehäuse mit Bohrer oder Feile traktieren.
Es gibt Anbieter, die zwar meist deutlich mehr Geld verlangen, das würde ich aber ausgeben.
Allerdings würde ich sagen, daß für ein ordentliches Ersatzpoti 15...20 DM/Stück die Schmerzgrenze markieren.
Schau mal z.B. bei RUBY nach.
Hallo erstmal !
Meine Empfehlung lautet: Die alten Potis behutsam ausbauen und noch viel behutsamer zerlegen, oft ist nicht die wichtige Kohleschicht abgeschliffen (wie so häufig bei Gitarren-Vol-Potis), sondern die Kontaktierung zum SChleifer ist oxidiert. Das kann man mit einem Glashaarpinsel oder sehr (!) feinem Schleifpapier beseitigen.
Sind die Potis nicht sinnvoll zerlegbar, bitte bitte bei wertvollen, alten Verstärkern (der Bassman gehört dazu !)keinen Billichschrott reinbauen und SCHOB GAR NICHT das originale Gehäuse mit Bohrer oder Feile traktieren.
Es gibt Anbieter, die zwar meist deutlich mehr Geld verlangen, das würde ich aber ausgeben.
Allerdings würde ich sagen, daß für ein ordentliches Ersatzpoti 15...20 DM/Stück die Schmerzgrenze markieren.
Schau mal z.B. bei RUBY nach.
Einziges Problem ist, dass sie eine glatte Achse haben und die Fenderknöppe nur auf eine Riefelachse gehen.
Nö. :-) Die Teile von Conrad (zumindest die, die ich meine und die die einzigen sind, die ich da im Katalog gefunden habe) haben eine geriffelte Achse. Vielleicht meinen wir unterschiedliche. Ich meine die mit dem eher "eckigen Hauptteil". Ein Foto kann ich auf der grandiosen Conrad-Seite leider nicht finden.
Rock'n'Roll!
Felix
Nö. :-) Die Teile von Conrad (zumindest die, die ich meine und die die einzigen sind, die ich da im Katalog gefunden habe) haben eine geriffelte Achse. Vielleicht meinen wir unterschiedliche. Ich meine die mit dem eher "eckigen Hauptteil". Ein Foto kann ich auf der grandiosen Conrad-Seite leider nicht finden.
Rock'n'Roll!
Felix
: Meine Empfehlung lautet: Die alten Potis behutsam ausbauen und noch viel behutsamer zerlegen, oft ist nicht die wichtige Kohleschicht abgeschliffen (wie so häufig bei Gitarren-Vol-Potis), sondern die Kontaktierung zum SChleifer ist oxidiert. Das kann man mit einem Glashaarpinsel oder sehr (!) feinem Schleifpapier beseitigen.
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: Sind die Potis nicht sinnvoll zerlegbar, bitte bitte bei wertvollen, alten Verstärkern (der Bassman gehört dazu !)keinen Billichschrott reinbauen und SCHOB GAR NICHT das originale Gehäuse mit Bohrer oder Feile traktieren.
Halli,
Hier ist aber die Sidekick Serie von Fender gemeint; die ist zwar auch schon wieder eingestellt, aber dennoch nix vintitsch. Sondern sie hat die alten Modelle auf Transistorbasis 'wiederaufgelegt'. Bei einem Original 15'er Bassman hätte ich mir die Empfehlung sicher verkniffen.
Schönes Wochendende noch (inzwischen ist's in Berlin wieder am pissen @~*&%$§"!!!), stooge
Schönen Dank Euch allen,
das mit lin/log war mir bis dato nicht klar. Auch war mir die Notwendigkeit eines Ohmmeters nicht so gegenwärtig.
Bei Rockinger habe ich zumindest im Online Shop nix Passendes gefunden, weder Potis mit 10kOhm noch überhaupt Ampteile außer Röhren.
Ich werde mich dann wohl doch mal zu Kollege Conrad aufmachen und hernach mit Feile oder Bohrer mein Soundmöbel bearbeiten, da die Dinger schätzungsweise 3mm dicker sind als die von Fender. Im Zweifel mache ich mir die Rillen halt selber rein.
Vielleicht kaufe ich mir dann auch gleich noch den Minispion-Finder-Bausatz für ? 25,54, der mich auf der ansonsten fotolosen Website so angelacht hat.
Macht´s gut,
Axel
das mit lin/log war mir bis dato nicht klar. Auch war mir die Notwendigkeit eines Ohmmeters nicht so gegenwärtig.
Bei Rockinger habe ich zumindest im Online Shop nix Passendes gefunden, weder Potis mit 10kOhm noch überhaupt Ampteile außer Röhren.
Ich werde mich dann wohl doch mal zu Kollege Conrad aufmachen und hernach mit Feile oder Bohrer mein Soundmöbel bearbeiten, da die Dinger schätzungsweise 3mm dicker sind als die von Fender. Im Zweifel mache ich mir die Rillen halt selber rein.
Vielleicht kaufe ich mir dann auch gleich noch den Minispion-Finder-Bausatz für ? 25,54, der mich auf der ansonsten fotolosen Website so angelacht hat.
Macht´s gut,
Axel