Habe eben einen Teil von "Mallorca Party 2001" mitbekommen.
Ich dachte bisher immer nur Floristen könnten aus Scheiße deutsche Markenbutter amchen und die dann für den doppelten Preis verkaufen. Aber das das auch mit Musik geht!!!
Ich buche jetzt einen Flug nach Mallorca und setzt mich mit meiner Klampfe an den Strand und gebe eine
Rap-Version vom Kufsteinlied zum Besten und verdiene dann das dicke Geld.
Aua,Aua,Aua, hat das weh getan.
Gruß Waufel
Übersicht
- (Sonstiges) Irgendwas machen wir falsch - gestartet von Waufel 7. Juli 2001 um 23:18h
- Re: (Sonstiges) Irgendwas machen wir falsch
- von
Pepe
am 8. Juli 2001 um 00:40
- Re: (Sonstiges) Irgendwas machen wir falsch
- von
Tordde
am 7. Juli 2001 um 23:53
- Re: (Sonstiges) Irgendwas machen wir falsch
- von
Der Felix
am 9. Juli 2001 um 14:19
- Re: (Sonstiges) Irgendwas machen wir falsch
- von
Clem
am 8. Juli 2001 um 16:23
- Re: (Sonstiges) Irgendwas machen wir falsch
- von
Friedlieb
am 8. Juli 2001 um 20:42
- Re: (Sonstiges) Irgendwas machen wir falsch
- von
Harvey
am 8. Juli 2001 um 21:22
- Re: (Sonstiges) Irgendwas machen wir falsch
- von
Harvey
am 8. Juli 2001 um 21:22
- Re: (Sonstiges) Irgendwas machen wir falsch
- von
Friedlieb
am 8. Juli 2001 um 20:42
- Re: (Sonstiges) Irgendwas machen wir falsch
- von
Waufel
am 8. Juli 2001 um 00:00
- Re: (Sonstiges) Irgendwas machen wir falsch
- von
Der Felix
am 9. Juli 2001 um 14:19
- Re: (Sonstiges) Irgendwas machen wir falsch
- von
Pepe
am 8. Juli 2001 um 00:40
Hallo!!
Also da muss ich doch mal was zu sagen!!
Also erstens find ich Mallorca (oder zumindest die Ballerman 6 Fraktion und Konsorten) extrem peinlich. Wenn ich mich besaufen und dabei schlechte Musik hören will kann ich das auch daheim machen. Das Wetter hat ja in letzter Zeit auch gestimmt.
Zweitens finde ich, dass der Musikmarkt zur Zeit sowieso nur schlechte bis miserable Sachen bietet. In der Zeit, in der nur noch der Kommerz regiert und künstlerische Faktor mehr und mehr ausgeblendet wird, kann man ja nichts anderes erwarten. Wer die Sachen kauft is dann selber Schuld, obwohl es ja genug Leute gibt, die sich den Müll liebend gerne anhören (man denke da nur mal an die No Angels)
Gottlob gibt es noch anständige Bands und Musiker, die zwar keinen kommerziellen Erfolg haben (oder zumindest nicht so viel.......Ausnahmen bestätigen die Regel) aber dafür ihre künstlerische Integrität nicht verloren haben und ganz einfach noch ehrliche Musik machen.
Bis zum nächsten mal, wenn es wieder heisst: Wir modellieren mit Kartoffelsalat!!
BYE
Tordde
Also da muss ich doch mal was zu sagen!!
Also erstens find ich Mallorca (oder zumindest die Ballerman 6 Fraktion und Konsorten) extrem peinlich. Wenn ich mich besaufen und dabei schlechte Musik hören will kann ich das auch daheim machen. Das Wetter hat ja in letzter Zeit auch gestimmt.
Zweitens finde ich, dass der Musikmarkt zur Zeit sowieso nur schlechte bis miserable Sachen bietet. In der Zeit, in der nur noch der Kommerz regiert und künstlerische Faktor mehr und mehr ausgeblendet wird, kann man ja nichts anderes erwarten. Wer die Sachen kauft is dann selber Schuld, obwohl es ja genug Leute gibt, die sich den Müll liebend gerne anhören (man denke da nur mal an die No Angels)
Gottlob gibt es noch anständige Bands und Musiker, die zwar keinen kommerziellen Erfolg haben (oder zumindest nicht so viel.......Ausnahmen bestätigen die Regel) aber dafür ihre künstlerische Integrität nicht verloren haben und ganz einfach noch ehrliche Musik machen.
Bis zum nächsten mal, wenn es wieder heisst: Wir modellieren mit Kartoffelsalat!!
BYE
Tordde
Nur Geld machste keins mit guter Musik!!*g*
War eigentlich auch ironisch gemeint, Mööönsch.
Waufel
War eigentlich auch ironisch gemeint, Mööönsch.
Waufel
Tach Waufel!
Jep, ist bitter. Anscheinend hat man überhaupt keine Chance, mit handgemachter (und vielleicht noch guter, Gott bewahre) Musik einigermaßen erfolgreich zu sein. Außer, man kennt einen Musikredakteur einer einflußreichen Radiostation. Selbst das hilft wohl nicht. Also, auf an die Daily Jobs und Musik für um Spaß zu haben.
Desillusioniert, Pepe
NP: Weezer, Green Album (Wird in D auch nicht gespielt, obwohl in USA recht erfolgreich - *schulterzuck*)
Jep, ist bitter. Anscheinend hat man überhaupt keine Chance, mit handgemachter (und vielleicht noch guter, Gott bewahre) Musik einigermaßen erfolgreich zu sein. Außer, man kennt einen Musikredakteur einer einflußreichen Radiostation. Selbst das hilft wohl nicht. Also, auf an die Daily Jobs und Musik für um Spaß zu haben.
Desillusioniert, Pepe
NP: Weezer, Green Album (Wird in D auch nicht gespielt, obwohl in USA recht erfolgreich - *schulterzuck*)
: Gottlob gibt es noch anständige Bands und Musiker, die zwar keinen kommerziellen Erfolg haben (oder zumindest nicht so viel.......Ausnahmen bestätigen die Regel) aber dafür ihre künstlerische Integrität nicht verloren haben und ganz einfach noch ehrliche Musik machen.
... ja, ja und ich ärgere mich ja auch immer über meinen Bäcker um die Ecke, dass er mich für seine Brötchen bezahlen lässt.
... keinen Idealismus mehr die Leute!
Grüße, Clem
... ja, ja und ich ärgere mich ja auch immer über meinen Bäcker um die Ecke, dass er mich für seine Brötchen bezahlen lässt.
... keinen Idealismus mehr die Leute!
Grüße, Clem
Hi Clem,
: ... keinen Idealismus mehr die Leute!
hatten wir das Thema nicht schonmal? Egal - ich bleib dabei: Du und ich haben mehr künstlerische Freiheit als Britney Spears. Ist doch auch schon was, oder?
Keep rockin'
Friedlieb
: ... keinen Idealismus mehr die Leute!
hatten wir das Thema nicht schonmal? Egal - ich bleib dabei: Du und ich haben mehr künstlerische Freiheit als Britney Spears. Ist doch auch schon was, oder?
Keep rockin'
Friedlieb
Ich finde gar nicht, daß ich was falsch mache.
Die Zeiten, mit einer Band zusammen und eigener Musik eine Existenz aufbauen zu wollen, all diese Versuche und Erfahrungen liegen für mich schon weit zurück ... könnte ich ein Buch drüber schreiben, andere aus dem Forum hier garantiert auch, oder ?
Nö, ich muß nicht vom Musikmachen leben (nein, ich bin auch kein Millionär), spiele folglich ausschließlich mit Leuten zusammen, die mir als Person lieb und wert sind - und zwar Musik, die uns allen Spaß macht (egal ob eigenes oder Fremd-Material) - is dat nix ? Luxus ist das, finde ich.
Alles freiwillig, kein Zwang. Und weil es uns Spaß macht, gefällt es meist auch dem Publikum.
Von den Leuten, mit denen ich jemals zusammengespielt habe, sind einige wenige Berufsmusiker geworden - meist verdienen sie ihr Geld mit verschiedenen Tätigkeiten, als Mietmusiker auf Abruf, Tanzmucker, privater oder in Teilzeit angestellter Musiklehrer etc etc - und die wenigstens sind wirklich rundherum zufrieden mit ihrem Dasein, obwohl sie täglich mit Musik zu tun haben.
Das "Spielen Müssen" (wie grotesk!) wäre für mich schnell der Horror.
Ich sehe auch gar nicht die zwingende Alternative, entweder "ehrliche Musik" und keinen Erfolg jedweder Art zu haben oder Scheiße zu verkaufen und im Geld zu schwimmen - die verschiedensten Musikarten haben Erfolg oder keinen, das hängt von so vielen Faktoren ab ...
Und neidisch bin ich auch nicht, nicht im mindesten.
Es gab ja mal diesen Song "Rock´n Roll, I gave you all the best years of my life" - von 1973, glaube ich - den habe ich vor 15 Jahren noch gehaßt, als hätte ich mein Leben, was die Träume vom Musikerdasein angeht, vertan - all der Zeit und Energie wegen, die sich nie in einer geruhsamen Existenz ausgezahlt haben - das ist schon lange nicht mehr so, ohne Resignation übrigens.
Harvey
Die Zeiten, mit einer Band zusammen und eigener Musik eine Existenz aufbauen zu wollen, all diese Versuche und Erfahrungen liegen für mich schon weit zurück ... könnte ich ein Buch drüber schreiben, andere aus dem Forum hier garantiert auch, oder ?
Nö, ich muß nicht vom Musikmachen leben (nein, ich bin auch kein Millionär), spiele folglich ausschließlich mit Leuten zusammen, die mir als Person lieb und wert sind - und zwar Musik, die uns allen Spaß macht (egal ob eigenes oder Fremd-Material) - is dat nix ? Luxus ist das, finde ich.
Alles freiwillig, kein Zwang. Und weil es uns Spaß macht, gefällt es meist auch dem Publikum.
Von den Leuten, mit denen ich jemals zusammengespielt habe, sind einige wenige Berufsmusiker geworden - meist verdienen sie ihr Geld mit verschiedenen Tätigkeiten, als Mietmusiker auf Abruf, Tanzmucker, privater oder in Teilzeit angestellter Musiklehrer etc etc - und die wenigstens sind wirklich rundherum zufrieden mit ihrem Dasein, obwohl sie täglich mit Musik zu tun haben.
Das "Spielen Müssen" (wie grotesk!) wäre für mich schnell der Horror.
Ich sehe auch gar nicht die zwingende Alternative, entweder "ehrliche Musik" und keinen Erfolg jedweder Art zu haben oder Scheiße zu verkaufen und im Geld zu schwimmen - die verschiedensten Musikarten haben Erfolg oder keinen, das hängt von so vielen Faktoren ab ...
Und neidisch bin ich auch nicht, nicht im mindesten.
Es gab ja mal diesen Song "Rock´n Roll, I gave you all the best years of my life" - von 1973, glaube ich - den habe ich vor 15 Jahren noch gehaßt, als hätte ich mein Leben, was die Träume vom Musikerdasein angeht, vertan - all der Zeit und Energie wegen, die sich nie in einer geruhsamen Existenz ausgezahlt haben - das ist schon lange nicht mehr so, ohne Resignation übrigens.
Harvey
Hi!
: Zweitens finde ich, dass der Musikmarkt zur Zeit sowieso nur schlechte bis miserable Sachen bietet. In der Zeit, in der nur noch der Kommerz regiert und künstlerische Faktor mehr und mehr ausgeblendet wird, kann man ja nichts anderes erwarten. Wer die Sachen kauft is dann selber Schuld, obwohl es ja genug Leute gibt, die sich den Müll liebend gerne anhören (man denke da nur mal an die No Angels)
Und Kommerz ist schlecht, oder was? Wenn ich in's Studio gehe um eine CD aufzunehmen ist das Kommerz, denn ich will sie ja schließlich verkaufen (klar, es gibt Leute, die sich sowas dann zur selbstbeweihräucherung über's Bett hängen aber die sind noch nicht in der Überzahl...). Das ist dann Kommerz.
Seit ELVIS, also etwa seit 50 Jahren, werden sämtliche Register des Marketings gezogen, es geht um's Image, um Präsentation anch aussen hin etc. Es ging schon immer ums' Geld. Warum läuft im Radio die und die Musik? Weil die Leute, die Margarine kaufen diese Musik hören wollen. Und nicht zB Metal. So isses.
Mittlerweile hängt da natürlich noch viel mehr dran, aber das Grundprinzip ist doch gleichgeblieben. OK, der musikalische Gehalt ist hier und da weniger geworden, aber die Prinzipien der Beatles zB sind meist immer noch eigehalten. Es muss eingängig sein etc. blabla.
Und so weiter. Das ändert sich auch wieder.
Metal zB ist (imho) momenatn auf einem dünnen, absteigenden Ast. Anderswo wird vom Boom gesprochen. Genau damit hängt's zusammen. Denn wo ein Boom ist wird gehypt. Und wo gehypt wird verscuht, musikalsiche Inkometenz zu übertünchen.
Gruß
Felix
: Zweitens finde ich, dass der Musikmarkt zur Zeit sowieso nur schlechte bis miserable Sachen bietet. In der Zeit, in der nur noch der Kommerz regiert und künstlerische Faktor mehr und mehr ausgeblendet wird, kann man ja nichts anderes erwarten. Wer die Sachen kauft is dann selber Schuld, obwohl es ja genug Leute gibt, die sich den Müll liebend gerne anhören (man denke da nur mal an die No Angels)
Und Kommerz ist schlecht, oder was? Wenn ich in's Studio gehe um eine CD aufzunehmen ist das Kommerz, denn ich will sie ja schließlich verkaufen (klar, es gibt Leute, die sich sowas dann zur selbstbeweihräucherung über's Bett hängen aber die sind noch nicht in der Überzahl...). Das ist dann Kommerz.
Seit ELVIS, also etwa seit 50 Jahren, werden sämtliche Register des Marketings gezogen, es geht um's Image, um Präsentation anch aussen hin etc. Es ging schon immer ums' Geld. Warum läuft im Radio die und die Musik? Weil die Leute, die Margarine kaufen diese Musik hören wollen. Und nicht zB Metal. So isses.
Mittlerweile hängt da natürlich noch viel mehr dran, aber das Grundprinzip ist doch gleichgeblieben. OK, der musikalische Gehalt ist hier und da weniger geworden, aber die Prinzipien der Beatles zB sind meist immer noch eigehalten. Es muss eingängig sein etc. blabla.
Und so weiter. Das ändert sich auch wieder.
Metal zB ist (imho) momenatn auf einem dünnen, absteigenden Ast. Anderswo wird vom Boom gesprochen. Genau damit hängt's zusammen. Denn wo ein Boom ist wird gehypt. Und wo gehypt wird verscuht, musikalsiche Inkometenz zu übertünchen.
Gruß
Felix