Hallo,
ich hab' folgendes Problem:
Eine Tascam 688 Midistudio soll syncron zu meinem PC laufen (Cubase).
Irgendwie krieg ich das aber nicht hin. Die MIDI-Verbindung ist i.O. (Kanalwechsel kommen im PC an und gehen auch wieder raus) aber syncroniesieren per MIDI-Clock will einfach nicht...
Benutzt vielleicht jemand ein ähnliches SetUp und kann mir helfen?
Grüße
Andy
Übersicht
- PC mit Tascam 688 syncronisieren - gestartet von Andy 11. Mai 2001 um 20:49h
- Re: PC mit Tascam 688 syncronisieren
- von
Rainer Hain
am 12. Mai 2001 um 13:19
- Re: PC mit Tascam 688 syncronisieren
- von
Andy
am 15. Mai 2001 um 17:10
- Re: PC mit Tascam 688 syncronisieren
- von
Rainer Hain
am 16. Mai 2001 um 20:18
- Re: PC mit Tascam 688 syncronisieren
- von
Rainer Hain
am 16. Mai 2001 um 20:18
- Re: PC mit Tascam 688 syncronisieren
- von
Andy
am 15. Mai 2001 um 17:10
- Ferndiagnose
- von
ullli
am 12. Mai 2001 um 00:29
- Re: PC mit Tascam 688 syncronisieren
- von
Rainer Hain
am 12. Mai 2001 um 13:19
: Irgendwie krieg ich das aber nicht hin. Die MIDI-Verbindung ist i.O. (Kanalwechsel kommen im PC an und gehen auch wieder raus) aber syncroniesieren per MIDI-Clock will einfach nicht...
Hm - so ganz eindeutig ist die Lage ja noch nciht beschrieben grins.
Grundlagen: Ist Dir bewusst, dass es zum Synchronisieren zweier Geraete einen "Master" und einen "Slave" geben muss? Also, einer gibt den Takt vor, einer gehorcht. Bei den meisten Geraeten kann man das individuell einstellen, bei manchen ist es nicht so flexibel...
Sinnvoll ist es ja wohl allemal, wenn das Tascam der Master ist, ich denke mal, sonst wird das arme Ding nervoes, wenn der PC verscuht, irgendwo einzusteigen ;-)
Dann gibt es selbst unter MIDI noch zwei Protokolle, MIDI-Clock und MTC (MIDI-Timecode), letzteres ist eindeutig vorzuziehen. Tja, dann eben ein MIDI Kabel vom MasterOut zum SlaveIn, und am Master auf Start druecken, das sollte eigentlich laufen.
Viel Glueck & gut Ton!
ullli
Eine Tascam 688 Midistudio soll syncron zu meinem PC laufen (Cubase).
Ich habe das lange mit einer 644 gemacht. Das war nicht ganz unkompliziert. ;-))
Zunächst: Die Tascam ist immer Master, Chase-Lock-Slave-Betrieb kann sie nur mit einem Zusatzgerät.
Ich kann das Verfahren aus dem Kopf nicht mehr ganz genau reproduzieren(ist 8 Jahre her), aber hier mal das, was ich noch weiß:
Du musst zunächst die Sync-Spur Deiner Tascam mit dem Synchronisationssignal bespielen (Striping). Dazu musst Du in Cubase das endgültige Tempo eingestellt haben und Du musst es auf dem MIDI-Ausgang abspielen, der mit dem MIDI-In der Tascam verbunden ist. Die 688 selbst musst Du in einen speziellen Modus setzen (Sync/MIDI per Schiebeschalter und zusätzlich Load/Save auf "Save"). Dann drückst Du Aufnahme an der Tascam und danach Start in Cubase und nimmst das Sync-Signal auf die Tascam so lange auf, wie Dein Song werden soll.
Danach musst Du an der 688 Load/Save auf "Load" stellen und in Cubase unter Optionen/Synchronisation für SMPTE-Sync und Tempo die jeweilige MIDI-Option wählen und als Eingang den Port, an dem die Tascam hängt.
ABER:
Was hat Du davon? Jede billige Soundkarte klingt deutlich besser, Du hast nur sieben kümmerliche Spuren - mit jeder Platte macht Cubase ein mehrfaches davon und Du wirst eine Menge Stress haben. Wenn Du die Maschine nicht konsequent wartest und reinigst, kann's Dir passieren, dass die Sync-Spur leicht angelöscht wird und Du hast unglaublichen Ärger mit der Synchronisation. Ich habe oft Songs komplett neu machen müssen, weil die Sync-Spur hin war.
Benutze doch einfach die Tascam als Mischpult (das ist nämlich wirklich gut) und nehme in Cubase auf. Das ist die wesentlich bessere Variante.
Ich habe das lange mit einer 644 gemacht. Das war nicht ganz unkompliziert. ;-))
Zunächst: Die Tascam ist immer Master, Chase-Lock-Slave-Betrieb kann sie nur mit einem Zusatzgerät.
Ich kann das Verfahren aus dem Kopf nicht mehr ganz genau reproduzieren(ist 8 Jahre her), aber hier mal das, was ich noch weiß:
Du musst zunächst die Sync-Spur Deiner Tascam mit dem Synchronisationssignal bespielen (Striping). Dazu musst Du in Cubase das endgültige Tempo eingestellt haben und Du musst es auf dem MIDI-Ausgang abspielen, der mit dem MIDI-In der Tascam verbunden ist. Die 688 selbst musst Du in einen speziellen Modus setzen (Sync/MIDI per Schiebeschalter und zusätzlich Load/Save auf "Save"). Dann drückst Du Aufnahme an der Tascam und danach Start in Cubase und nimmst das Sync-Signal auf die Tascam so lange auf, wie Dein Song werden soll.
Danach musst Du an der 688 Load/Save auf "Load" stellen und in Cubase unter Optionen/Synchronisation für SMPTE-Sync und Tempo die jeweilige MIDI-Option wählen und als Eingang den Port, an dem die Tascam hängt.
ABER:
Was hat Du davon? Jede billige Soundkarte klingt deutlich besser, Du hast nur sieben kümmerliche Spuren - mit jeder Platte macht Cubase ein mehrfaches davon und Du wirst eine Menge Stress haben. Wenn Du die Maschine nicht konsequent wartest und reinigst, kann's Dir passieren, dass die Sync-Spur leicht angelöscht wird und Du hast unglaublichen Ärger mit der Synchronisation. Ich habe oft Songs komplett neu machen müssen, weil die Sync-Spur hin war.
Benutze doch einfach die Tascam als Mischpult (das ist nämlich wirklich gut) und nehme in Cubase auf. Das ist die wesentlich bessere Variante.
: Eine Tascam 688 Midistudio soll syncron zu meinem PC laufen (Cubase).
: ABER:
: Was hat Du davon? Jede billige Soundkarte klingt deutlich besser, Du hast nur sieben kümmerliche Spuren - mit jeder Platte macht Cubase ein mehrfaches davon und Du wirst eine Menge Stress haben. Wenn Du die Maschine nicht konsequent wartest und reinigst, kann's Dir passieren, dass die Sync-Spur leicht angelöscht wird und Du hast unglaublichen Ärger mit der Synchronisation. Ich habe oft Songs komplett neu machen müssen, weil die Sync-Spur hin war.
:
Ich benutze die Tascam, weil sie portabler als ein PC ist, 8 Ein- und Ausgänge hat, und weil ich das ganze am PC prima nachbearbeiten kann. Nach "Entrauschen" klingt das ganze meiner Meinung nach besser, als digital aufgenommen (aber das ist ja Geschmackssache...)
Danke und Grüße
Andy
:
Benutze doch einfach die Tascam als Mischpult (das ist nämlich wirklich gut) und nehme in Cubase auf. Das ist die wesentlich bessere Variante.
: ABER:
: Was hat Du davon? Jede billige Soundkarte klingt deutlich besser, Du hast nur sieben kümmerliche Spuren - mit jeder Platte macht Cubase ein mehrfaches davon und Du wirst eine Menge Stress haben. Wenn Du die Maschine nicht konsequent wartest und reinigst, kann's Dir passieren, dass die Sync-Spur leicht angelöscht wird und Du hast unglaublichen Ärger mit der Synchronisation. Ich habe oft Songs komplett neu machen müssen, weil die Sync-Spur hin war.
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Ich benutze die Tascam, weil sie portabler als ein PC ist, 8 Ein- und Ausgänge hat, und weil ich das ganze am PC prima nachbearbeiten kann. Nach "Entrauschen" klingt das ganze meiner Meinung nach besser, als digital aufgenommen (aber das ist ja Geschmackssache...)
Danke und Grüße
Andy
:
Benutze doch einfach die Tascam als Mischpult (das ist nämlich wirklich gut) und nehme in Cubase auf. Das ist die wesentlich bessere Variante.
Ich benutze die Tascam, weil sie portabler als ein PC ist, 8 Ein- und Ausgänge hat, und weil ich das ganze am PC prima nachbearbeiten kann.
Falls Du vorhast, das synchron zum Band mit dem PC zu machen, dann vergiss' das lieber ganz schnell. Dafür ist das eingebaute MTC-Sync viel zu ungenau.
Nach "Entrauschen" klingt das ganze meiner Meinung nach besser, als digital aufgenommen (aber das ist ja Geschmackssache...)
Naja, besser als eine Soundblaster vielleicht, aber auch nur, wenn diese älter als 4 Jahre ist ;-))
Der Frequenzgang von dem Tascam-Recorder ist nicht besonders berauschend, jedenfalls nach heutigen Maßstäben. Wenn Du eine solche Aufnahme anschließend auch noch entrauschst, verlierst Du so ziemlich alles über 9-10 kHz.
Für Gitarrenaufnahmen mag das noch reichen, spätestens bei Drums (Blech) wirds sehr kritisch.
Falls Du vorhast, das synchron zum Band mit dem PC zu machen, dann vergiss' das lieber ganz schnell. Dafür ist das eingebaute MTC-Sync viel zu ungenau.
Nach "Entrauschen" klingt das ganze meiner Meinung nach besser, als digital aufgenommen (aber das ist ja Geschmackssache...)
Naja, besser als eine Soundblaster vielleicht, aber auch nur, wenn diese älter als 4 Jahre ist ;-))
Der Frequenzgang von dem Tascam-Recorder ist nicht besonders berauschend, jedenfalls nach heutigen Maßstäben. Wenn Du eine solche Aufnahme anschließend auch noch entrauschst, verlierst Du so ziemlich alles über 9-10 kHz.
Für Gitarrenaufnahmen mag das noch reichen, spätestens bei Drums (Blech) wirds sehr kritisch.