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(Session) Session - Nachlese

Hallo liebe Sessiongänger,

ich bin schon wieder daheeme. 4:35 h für 555 km ist doch nicht schlecht, oder ?  höhö

Wie immer war es wunderbar.  Wellness-Wochenende für Gitarrenbekloppte.

Quasi fühlt man sich wie Zu-Hause-Ankommen. Alles alte Bekannte. Fast. Marc kannte ich noch nicht. Hat mich gefreut. Bei einem der nächsten Male quatschen wir mal was internsiver. Den Jens kannte ich auch nicht, also dito !

Zur Location braucht man nix mehr zu sagen. Und was ich zu sagen hätte, weiß der Lothar eh (ich bin aber trotz der sparsamen Portionen satt geworden.....)

Musikalisch wie immer: die Drummer sind ne Bank, die Bassisten auch. Btw: einmal kam ich in den E-Raum als es (wie fast immer) schön groovte. Da war der Michl am Bass. Cool Mann !!!

Wenn ich den Michael (J) und den Martin spielen höre, merke ich immer, dass der Satz, dass mir Neid wesensfremd ist, total gelogen ist ;-)

Mann, Mann, Mann ich nehme bei Euch mal Unterricht.

Und tolles Geraffel steht da jedesmal rum. Da ist der Neid-Faktor aber klein. Ich finde, mein Koch hat mit der Box drunter nochmal gewonnen. Der Kindersarg an Stressbrett wird irgendwie verkleinert und wenn die Malindi beim Peter Coura zum Setup war, kann da für mich auch keine fremde Gitarre mithalten.

So, die Session-Sampler habe ich auch fast alle gehört, da schreibe ich aber mal gesondert ein Feedback zu, würde den Rahmen hier sprengen.

Last, but not least: Lothar: DANKE für die Mühe und die viele Arbeit.

Fühlt Euch alle nochmal gedrückt !

So, und nun habe ich auch Tag 59 ohne Zigaretten geschaftt Pah !

Liebe Grüße

Uli


Re: (Session) Session - Nachlese

Hallo zusammen

Gratulation zur offensichtlich geglückten Session :-) Wäre gerne auch dabei gewesen, hatte aber leider schon andere Termine!


So, und nun habe ich auch Tag 59 ohne Zigaretten geschaftt Pah !

Wenn Du das auch an einer AS-Session schaffst, bist Du sicherlich endgültig geheilt :-))))

Herzliche Grüsse

Christoph


Re: (Session) Session - Nachlese

Auch von mir (nach glücklicherweise fixerer Rückfahrt) am Sonntag nochmal besten Dank an Lothar für´s Organisieren und Kümmern - der zweifellos wichtigste Job für eine so klasse Veranstaltung! War ja zum ersten mal in der Eifel, die Location ist prädestiniert zum fröhlichen vor- sich- hin-Lärmen in menschenleerer Umgebung!

War mir eine Freude auch die bis dato n.n. persönlich bekannten AS mal zu Gesicht zu kriegen + ein paar Takte zu quatschen oder zu jammen.

Bei dem Erquickment, was da manche so aufgefahren hatten (...ich denke da insbes. an mannshohe Effektboards...) konnte man ja nur Stielaugen kriegen. Eher nix für so Technikbeschränkte wie mich.

Feine musikalische Sitautionen gab es ebenfalls zu bestaunen, das ist ja neben dem tete-a tete für mich schon so das Salz in der AS-Session-Suppe.

Der Anregung von jacuzzi, bei zukünftigen Sessions vielleicht mal eher songweise mal so definierte Grüppchen zu bilden, könnte ich auch was abgewinnen. Das Phänomen " wo sich zwei Gitarristen gerade einen abjammen, passen sicherlich noch drei weitere dazu" kenne ich von meinen monatl. veranstalteten Blues-Sessions bestens und habe das dort jetzt gerade erfolgreich etwas eingegrenzt.

Dazu müsste man aber sinnvollerweise - wie von Martin vorbildlich umgesetzt - ein paar Leadsheets mitbringen. Da kam (für mich...) dann doch gleich immer wesentlich mehr Musik rüber.... .  (bin jetzt selbst aber auch kein Vorzeigeexpl. an Muckerdisziplin, woll woll...)

Fazit: hat Spaß gemacht + ich komm sicher gern wiedr dazu!

Grüsse,

teleman

P.S. Falls wer von den Akustikgitarre-Interessierten an Beschaffungen denkt: ich könnte über einen Kollegen eine wunderbare, amerikanische Butik-Gitarre von Thompson (3000,-$-Kategorie) zum absoluten Schnäppchentarif von 800,-€ vermitteln. Wenn ich nicht schon 6 Akustikgitarren rumzustehen hätte, wäre sie schon meine...


Re: (Session) Session - Nachlese

Hallo Thomas,

hallo liebe Gemeinde!

Ich habe den Vorschlag von Michael J. natürlich auch schon gelesen, aber bewusst noch nichts dazu geschrieben, weil ich da erst ein wenig drüber nachdenken wollte.

Nachvollziehbar ist die Situation, ich selbst finde es auch manchmal schade, wenn zu viele Gitarristen den Brei verderben. Und ich habe mich auch dabei ertappt, wie ich mir manchmal gewünscht habe, dass Gitarristen, die bereits seit gefühlten Stunden wirklich jeden Song mitspielen, vielleicht doch mal eine Ruhepause einlegen.

Aber jetzt kommt das große "Aber":

Was ist schon gefühlte Zeit? Wenn man selbst spielt, vergeht die Zeit viel schneller, als wenn man wartet und gerade nicht zum Zug kommt. Wer weiß, vielleicht bin ich anderen ja auch manchmal auf die Nerven gegangen...

Jedenfalls finde ich, dass das Besondere an den Aussensaiter-Sessions ist, dass wirklich jeder zu jeder Zeit auf die Bühne kommen kann.

Wir können gerne an alle Teilnehmer appellieren, vielleicht manchmal etwas sensibler zu sein, und vielleicht nicht in jeden Song reinzubraten, wenn man die grundlegenden Akkorde noch nicht ganz durchschaut hat. Aber mehr als ein Appell sollte das nicht werden.

Außerdem hat nicht jeder von uns eine Band mit solch einer Rhythmusgruppe Zuhause am Start, und da sind unsere Sessions natürlich eine einmalige Gelegenheit, sich selbst in einer groovenden Band auszuprobieren. Es wäre sehr schade, wenn man gerade den noch mehr am Anfang stehenden Gitarristen diese Möglichkeit nähme.

Also, mein Votum ist, alles so zu lassen, wie es ist. Und wenn sich jeder ein bisschen an seine eigene Nase fasst und zwischendurch auch mal überlegt, ob sein Spiel gerade eine sinnvolle Zutat ist oder nicht, dann sollte unser gemeinsames Musizieren auch noch weitere 25 Sessions gut gehen!

Herzliche grüße,

Martin


Re: (Session) Session - Nachlese

Hallo Martin,

du schreibst viele Dinge, die ich genauso sehe.

Ich war diese Session auch das ein oder andere Mal in der Tür zum E-Raum und habe gezählt. Ok, waren schon vier Gitarren dabei, bin ich wieder gegangen.

Die Idee mit dem etwas ausgearbeiteren Musizieren finde ich gleichzeitig spannend. Wir müssen das ja nicht übertreiben. So wie wir uns inzwsichen die Zeit nehmen für den Workshop - und das waren knapp über 2 Stunden - so könnten wir doch ebenso sagen, ok Freitag freies Austoben. Samstags 2 Stunden den workshop und anschließend 2 Stunden Bandarrangement (davon können wir bestimmt ebenfalls ne Menge lernen) und danach wieder freies Austoben.

So hab ich jedenfalls die Idee verstanden und die finde ich gut.

Die andere Herangehensweise an weniger Alles-zu-braten kommt ja aus dem Jazz und das hat der Michael J. ja stellenweise auch "dirigiert". Es gibt die Rhythmusgruppe mit Drums, Bass und Keyboards (alternativ einer (!) Rhythmusgitarre und die Solisten dürfen der Reihe nach dran. Aber alle anderen dudeln dann nicht. Die hören dann zu.

UNd dann wieder freies Austoben .....;-)

nur n Löffel Senf, derzeit aus der Kölner Senfmühle

Uli


Re: (Session) Session - Nachlese

Hi Leutz,

ich war ja leider nicht dabei. Aber ich bin hier bei sehr vielen Sessions dabei, elektrisch wie akustisch und mir ist eines immer aufgefallen: Aufmerksamkeit!! Will heißen, man sollte aufmerksam mitspielen, beobachten was die anderen machen oder besser, machen wollen. Ich für meinen Teil nehme es als Sänger sogar meistens selbst in die Hand, die Aufgaben/Soli zu verteilen. Es schadet nicht wenn jemand die Leitung während des Spiels übernimmt, nur müssen die Anderen "aufmerksam" sein und nicht in ewige Soli mit genktem Haupt vertieft.

Gruß Waufel