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(Technik) In-Ear-Monitoring Frequenzanpassung

Hallo Leutz,

ich mal wieder. Eine lange Zeit konnte ich ja noch ohne Hörgeräte und mit normalem Monitoring (Boxen) singen, dass ist jetzt vorbei, endgültig. Ich brauche also definitiv meine Hörgeräte auf der Bühne. Nun hab ich aber das Problem, dass ich schwitze wie die Sau, die Geräte laufen mir voll und fallen aus, dann iss Essig mit weiter singen. Ich treff keinen Ton mehr. Also hab ich mir In-Ear zugelegt. Scheiße, geht nicht, weil ich nicht genug Mitten und Höhen reinbekomme, bzw. die Bässe nicht genügend abdrehen kann.

Kann mir jemand weiter helfen? Kann ich einen externen EQ davor schalten und wenn ja, was für einen? Oder gibt es andere Möglichkeiten das Signal für mich besser abzumischen?

Wer schön wenn jemand einen Tip hätte.

Gruß Wolfgang


Re: (Technik) In-Ear-Monitoring Frequenzanpassung

: Hallo Leutz,
: ich mal wieder. Eine lange Zeit konnte ich ja noch ohne Hörgeräte und mit normalem Monitoring (Boxen) singen, dass ist jetzt vorbei, endgültig. Ich brauche also definitiv meine Hörgeräte auf der Bühne. Nun hab ich aber das Problem, dass ich schwitze wie die Sau, die Geräte laufen mir voll und fallen aus, dann iss Essig mit weiter singen. Ich treff keinen Ton mehr. Also hab ich mir In-Ear zugelegt. Scheiße, geht nicht, weil ich nicht genug Mitten und Höhen reinbekomme, bzw. die Bässe nicht genügend abdrehen kann.
: Kann mir jemand weiter helfen? Kann ich einen externen EQ davor schalten und wenn ja, was für einen? Oder gibt es andere Möglichkeiten das Signal für mich besser abzumischen?
: Wer schön wenn jemand einen Tip hätte.
: Gruß Wolfgang

Erzähl doch noch ein paar Infos zum In-Ear, Fabrikat, Setting usw.

Ich mochte das Zeugs überhaupt nicht aber wenn's nützt.

Gruss Manuel


Re: (Technik) In-Ear-Monitoring Frequenzanpassung

Hi Manuel,

es ist dieses hier:

http://www.thomann.de/de/the_tbone_iem_100800_mhz.htm

Rein von der Handhabung in Ordnung. Nur habe ich natürlich in dem Gerät nur die Möglichkeit mit einem Regler die Tonhöhen zu verändern, was nicht ausreicht. Irgendwie müßte bereits das ankommende Signal auf meine Bedürfnisse eingestellt sein.

Gruß Wolfgang


Re: (Technik) In-Ear-Monitoring Frequenzanpassung

Hallo Wolfgang,

ich hab zwar keine praktische Erfahrung bzgl. inEar Monitoring - aber mit einem normalen Equalizer, so etwas in der Art sollten sich die von dir gewünschten Frequenzen schon etwas anheben bzw. die Bässe absenken lassen.
Vielleicht kannst Du das Teil günstig fischen ... und für einen zweiten Monitorweg wäre dann auch noch reserve ;-)

Gruß
Stoffel


Re: (Technik) In-Ear-Monitoring Frequenzanpassung

: Hi Manuel,
: es ist dieses hier:
: http://www.thomann.de/de/the_tbone_iem_100800_mhz.htm
: Rein von der Handhabung in Ordnung. Nur habe ich natürlich in dem Gerät nur die Möglichkeit mit einem Regler die Tonhöhen zu verändern, was nicht ausreicht. Irgendwie müßte bereits das ankommende Signal auf meine Bedürfnisse eingestellt sein.
: Gruß Wolfgang

Tach Wolfi

Das meiste wurde inzwischen ja schon gesagt und ich gehe da mit den Jungs einig. Wenn sich am Gerät nichts regeln lässt muss halt irgendwo was Regelbares zusätzlich in die Signalkette.

Ich kann Dir nicht mal sagen was das System meiner alten Band für ein Fabrikat war. Allerdings war es ein mehrfaches teurer als dieses Teil hier. Nur schon bei Diesen Knopf-Kopfhörern tun sich qualitativ Welten auf. Da kostet der Kopfhörer alleine aber schnell mal das was bei Dir die ganze Anlage kostet. Oder auch noch mehr.

Mach doch mal den Test mit richtig guten Markenkopfhörern und daneben als Negativbeispiel diese Dinger die Apple seinen Ipods und -phones beilegt. Gruselig, Du wirst staunen.

Vielleicht doch noch mal beim Akustiker Deines Vertrauens vorbei schauen und ein paar Sachen ausprobieren?

Gruss Manuel

PS: Session?


Re: (Technik) In-Ear-Monitoring Frequenzanpassung

Hi alle,

erst mal danke für die Tips. Ich muss halt probieren ob eine Anhebung um 12 dB, wie es bei den meisten EQ üblich ist, ausreicht. Neue Ohrhörer hol ich mir sowieso, weil ich angepasste haben will.

Session wird bei mir nix, weil ich sowohl Freitag als auch Samstag je einen Privatgig habe und ab Sonntag für drei Wochen Kombiurlaub in Ägypten mache (Gigs und Urlaub).

Lieben Gruß Wolfgang


Re: (Technik) In-Ear-Monitoring Frequenzanpassung


: Hi alle,
Hi auch!
Weia, hier hab' ich ja schon seit Ewigkeiten nicht mehr mitgespielt!
Waufel, was Manuel schrob hat wie immer Hand und Ohr - von mir nur noch eine kleine Einschiebung (und selbst die ist wohl mehr Fingeruebung fuer mich, denn Du bist ja ein erfahrener Hase!):
EQs kommen ja in zwei Geschmacksrichtungen, "passiv" und "aktiv". Mit passiven kann man nichts falsch machen. Man kann halt (fuer Deinen speziellen Fall, zum Beispiel) die Baesse ordentlich absenken.
Bei aktiven hingegen kann man auch dazu legen. Dabei kann man aber auch den Ausgangspegel ueber den Aussteuerugsbereich hinaus fahren. Dann zerrt es evtl. Weiter hinten in der Signalkette. Es gibt zwar so Teile die automatisch den Pegelmin Schach halten, aber bei den meisten muss man dann eben doch noch den Ausgangspegel runterdrehen. Was dann gff. so aussehen kann, dass man die Mitten und Hoehen ordentlich anhebt, und dann den Pegel senkt - hat man am Ende auch nur die Baesse absenkt. Wie der alte Albert so gerne mis-zitiert wird: alles ist relativ!
Da habe ich also mal wieder meine geliebte Passiv-Technik gepriesen :-) Das mit dem Verzerren hat aber auch noch Relevanz. Die UHF Sendestrecke, der Verstaerker am Guertel und die Knoeppe im Ohr haben ja alle eine Lastgrenze, und wenn Du die uebertrittst, dann gibt es evtl. Zerre. Die besteht ja aus reichlich Energie in den Hochfrequenzen, mit scharfen Konturen. Ohren haben sowas nicht gerne (auch wenn Du subjektiv noch kein Zerren hoerst, mag das schon praesent sein) und leiden dann - wer eh schon Verlust am Gehoer hat, mag so etwas vielleicht gerne vermeiden.
Zu guter letzt:
Hier auf der Insel muss ja alles im kommerziellen Bereich einen Limiter haben. Je nach Wirkungsgrad der Knoeppe kann das dazu fuehren dass all die liebevolle Arbeit doch nichts bringt, weil der Pegel im Ohr letztloch zu schwach ist. Und billige Limiter... zerren auch gerne mal.
Also, den Akustiker zu fragen ist sicherlich nicht schlecht, der kann evtl. besser passende Knoeppe empfehlen.
Viel Glueck!
ullli