Liebe Gemeinde!
Neben dem Stimmungsbericht hier noch ein paar harte Fakten, alles nur aus meiner persönlichen Sicht eines einmaligen Studiobesuchs.
1. "normale" akustische Gitarren
Es ist hilfreich, zwei gut klingende Instrumente dabei zu haben. Wer nur eine "amtlich" klingende hat, sollte sich vielleicht eine zweite leihen. Wichtig ist dabei, dass man sich auf den Instrumenten wirklich wohl fühlt und sie einem nicht beim Spielen im Weg stehen.
Ein gutes Instrument sollte dann möglichst exakt in der Intonation sein, sprich Oktavreinheit und Stimmstabilität sind Pflicht. Außerdem bitte über alle (verwendeten) Töne schnarr- und schepperfrei.
Aufgenommen wird mit (mindestens) einem externen Mikro - eingebaute Piezos und Mikros sind hier nicht entscheidend. Während ich live damit gut klarkomme, war das im Studio keine Bereicherung.
Ein ordentlich ausgestattetes Studio sollte über Mikros verfügen, mit denen man akustische Gitarren anständig aufnehmen kann. Dabei bin ich der Ansicht, dass der Gitarrist die Gitarre spielt und der TonI den Rest macht. Hinterher entscheiden die Ohren des Gitarristen, ob es denn klingt oder nicht. Anders gesagt, halte ich es für Unfug, sich ein Studiomikro zu kaufen und mitzunehmen. Der TonI kommt mit "seinen" Mikros wahrscheinlich besser klar.
2. "spezielle" Gitarren
Sobald ein schräger, besonderer Sound aufgenommen werden soll, muß soviel verrücktes Zeug wie möglich mit. Keine Gitarre ist zu billig, keine Saite zu alt, kein Mikro zu schlecht bzw. schlecht genug, kein Bottleneck aus zu ausgefallenem Material und kein Gimmick zu abgedreht.
Ich bin der festen Überzeugung, dass die meisten Studios auf "normale" Sounds vorbereitet sind, die verrückten Sachen muß man selbst mitbringen.
3. Zubehör
Wer hätte es gedacht? Neben den Gitarren habe ich auch mit unterschiedlichen Plektren gespielt. Das sind nur noch Nuancen. Aber was an der Signalquelle schon paßt, muß man hinterher nicht korrigieren. Und hier reden wir wirklich über billiges Gear!
4. Klamotten
Wie bitte? Ja. Was ziehe ich im Studio an? Manche Stoffe rascheln bei Bewegungen und sind damit völlig untauglich. Vorsicht mit knarzenden Schuhen und überhaupt mit dem mitklopfenden Fuß. Ein Stück Schaumstoff unter dem Fuß wirkt Wunder, zur Not Schuhe ausziehen.
5. Taschentuch
Wenn man beherzt einen Akkord anschlägt und sofort die Saiten abstoppt, hört man ein Klingeln. Das sind die Saiten zwischen Sattel und Mechaniken. Um dieses - meist unharmonische - Klingeln zu unterdrücken, muß man die Saiten da dämpfen. Taschentuch unter die Saiten oder so.
6. Stimmung
Vor jedem (!) Take wird die Gitarre gestimmt! Am besten erst mit Stimmgerät, damit die Gesamtstimmung rekonstruierbar ist. Ansonsten ist es eine Sauarbeit, die Zweitgitarre auf die erste abzustimmen...
Und wenn die Vocals auf dem Band sind, gibt´s die nächste Fortsetzung. Nach dem Mischen noch eine und irgendwann landen dann mal mp-3s auf einer Homepage, damit es auch was auf die Öhren gibt!
Mahlzeit
Matthias
Übersicht
- Das erste Mal im Studio! Teil 3: Techno-Talk - gestartet von Matthias 25. Februar 2002 um 11:49h
- Re: Das erste Mal im Studio! Teil 3: Techno-Talk
- von
martin
am 25. Februar 2002 um 22:49
- Re: Das erste Mal im Studio! Teil 3: Techno-Talk
- von
ullli
am 25. Februar 2002 um 13:44
- Re: Das erste Mal im Studio! Teil 3: Techno-Talk
- von
Friedlieb
am 25. Februar 2002 um 16:12
- Re: Das erste Mal im Studio! Teil 3: Techno-Talk
- von
Matthias
am 25. Februar 2002 um 14:03
- Re: Das erste Mal im Studio! Teil 3: Techno-Talk
- von
Olli
am 25. Februar 2002 um 14:57
- menno! los!! k.T.
- von
Matthias
am 25. Februar 2002 um 15:04
- Eine Mail ist unterwegs !
- von
Olli
am 25. Februar 2002 um 15:35
- ja, wie...
- von
ullli
am 25. Februar 2002 um 15:13
- Eine Mail ist unterwegs !
- von
Olli
am 25. Februar 2002 um 15:35
- menno! los!! k.T.
- von
Matthias
am 25. Februar 2002 um 15:04
- Re: Das erste Mal im Studio! Teil 3: Techno-Talk
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Olli
am 25. Februar 2002 um 14:57
- Re: Das erste Mal im Studio! Teil 3: Techno-Talk
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Friedlieb
am 25. Februar 2002 um 16:12
- Re: Das erste Mal im Studio! Teil 3: Techno-Talk
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falke
am 25. Februar 2002 um 12:02
- Re: Das erste Mal im Studio! Teil 3: Techno-Talk
- von
Matthias
am 25. Februar 2002 um 12:12
- Re: Das erste Mal im Studio! Teil 3: Techno-Talk
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Manuel
am 26. Februar 2002 um 08:15
- Re: Das erste Mal im Studio! Teil 3: Techno-Talk
- von
Manuel
am 26. Februar 2002 um 08:18
- Re: Das erste Mal im Studio! Teil 3: Techno-Talk
- von
Manuel
am 26. Februar 2002 um 08:18
- Re: Das erste Mal im Studio! Teil 3: Techno-Talk
- von
Manuel
am 26. Februar 2002 um 08:15
- Re: Das erste Mal im Studio! Teil 3: Techno-Talk
- von
Matthias
am 25. Februar 2002 um 12:12
- Re: Das erste Mal im Studio! Teil 3: Techno-Talk
- von
martin
am 25. Februar 2002 um 22:49
Moin Matthias,
schön geschrieben und höchst interessant.
Vielleicht noch ein Nachtrag für die Abnahme/Aufnahme von Akustix:
ich hatte mal ein Studiowochenende mit meiner Akustik gebucht, bin ähnlich vorgegangen, wie Du beschrieben hast, hatte im Kern einen guten Ton auf dem Band - aber auch irgendwo ein wirklich sonderbares leises Quietschen, das wir (der Toni und ich) zum Geier nicht orten konnten.
Nach ewigem Testen haben wir festgestellt, dass es die Pins, die Steckerl aus Kunststoff an der Martin waren, die in Verbindung mit "leisem" Handschweiss für dieses kaum wahrnehmbare - aber auf dem Band aber supernervige Quietschen war.
Bei den Lakewoods sind die Steckerl aus Ebenholz und quietschen nicht.
Die Suche nach diesem "Ton" hat uns einen halben Tag gekostet.
Noch was: welche Saiten verwendest Du denn für die Aufnahmen? Ist es richtig, dass Du nur Gore Saiten verwendest?
Sehr gespannt, wie's klingt.
madetjoot.
falke
schön geschrieben und höchst interessant.
Vielleicht noch ein Nachtrag für die Abnahme/Aufnahme von Akustix:
ich hatte mal ein Studiowochenende mit meiner Akustik gebucht, bin ähnlich vorgegangen, wie Du beschrieben hast, hatte im Kern einen guten Ton auf dem Band - aber auch irgendwo ein wirklich sonderbares leises Quietschen, das wir (der Toni und ich) zum Geier nicht orten konnten.
Nach ewigem Testen haben wir festgestellt, dass es die Pins, die Steckerl aus Kunststoff an der Martin waren, die in Verbindung mit "leisem" Handschweiss für dieses kaum wahrnehmbare - aber auf dem Band aber supernervige Quietschen war.
Bei den Lakewoods sind die Steckerl aus Ebenholz und quietschen nicht.
Die Suche nach diesem "Ton" hat uns einen halben Tag gekostet.
Noch was: welche Saiten verwendest Du denn für die Aufnahmen? Ist es richtig, dass Du nur Gore Saiten verwendest?
Sehr gespannt, wie's klingt.
madetjoot.
falke
Hallo Falke!
: Noch was: welche Saiten verwendest Du denn für die Aufnahmen? Ist es richtig, dass Du nur Gore Saiten verwendest?
Ich benutze für meine Flattops nur Gore, einfach weil ich das häufige Saitenwechseln leid bin. Für die Aufnahmen habe ich keine anderen Saiten genommen, ich wollte soviele "vertraute" Faktoren wie möglich haben. Andere Saiten wären wieder ein Unsicherheitsfaktor gewesen.
Eine Archtop ist mit Thomastik Flatwounds ausgestattet, die andere mit Thomastik Plectrum.
Gruß
Matthias
: Noch was: welche Saiten verwendest Du denn für die Aufnahmen? Ist es richtig, dass Du nur Gore Saiten verwendest?
Ich benutze für meine Flattops nur Gore, einfach weil ich das häufige Saitenwechseln leid bin. Für die Aufnahmen habe ich keine anderen Saiten genommen, ich wollte soviele "vertraute" Faktoren wie möglich haben. Andere Saiten wären wieder ein Unsicherheitsfaktor gewesen.
Eine Archtop ist mit Thomastik Flatwounds ausgestattet, die andere mit Thomastik Plectrum.
Gruß
Matthias
: Liebe Gemeinde!
Diesmal ja wirklich schon eine Bibellesung geworden, grins...
Was als erstes auffaellt, ist die Wandlung vom Musiker zum Studio-Musiker - besonders mit Saetzen wie
: Ich bin der festen Überzeugung, dass die meisten Studios auf "normale" Sounds vorbereitet sind,
bringst Du mich zum grinsen, hast Du Dich doch vor Monaten noch als absoluten Studio-Newbie geoutet, LOL
Aber mal von vorne:
Zur Gitarrenwahl wie auch Klamottenwahl natuerlich vollste Zustimmung. Was man leider nicht aendern kann, sind extatische Atemgeraeusche, interessanterweise sind in meiner Erfahrung die klassischen Gitarristen die schlimmsten ¦¬]
: Aufgenommen wird mit (mindestens) einem externen Mikro - eingebaute Piezos und Mikros sind hier nicht entscheidend.
Ich habe auch heir schon anderes erlebt, aber grundsaetzlich ist das richtig, denn diese PUs sind in der Regel herbe Klangkompromisse. Live kann man eben nicht zwei Meter entfernt ein Kugel-Mikro aufstellen, aber es entspricht eben mehr dem menschlichen Hoeren. Gerade bei percussive, tonal eher tiefen Sounds kann man durch zumischen des Piezos sehr viel Definition einfangen, besonders bei Saengern, die grundsaetzlich klampfen und kraehen. (Dann aber hoffentlich nicht zuviel auf der Decke rumklopfen, argh!)
: Ein ordentlich ausgestattetes Studio sollte über Mikros verfügen, mit denen man akustische Gitarren anständig aufnehmen kann.
Hihi - mein ideales ordentlich ausgestattetes Studio sollte sowieso mindestens fuer 60kDM Mikros haben :0) Dann noch ein paar Vorverstaerker, der Rest ist dann echt pille palle. Eigentlich reicht es aber, wenn das Studio zwei, drei gute hat, denn man kann bei Bedarf ja noch zumieten.
Guter Punkt aber, der auch mir, glaube ich, damals bei Deiner Erhebung entgangen ist - ein Studio, welches mit Racks voll mit Equipment angibt, aber nur die Standard-Doedel-Mics hat, ist suspekt - drei sehr gute Mics und Vorverstaerker hingegen zeigen entweder einen guten Toni - oder natuerlich einen Mercedes-Surfer, aber das Risiko hat man immer ein wenig...
: Dabei bin ich der Ansicht, dass der Gitarrist die Gitarre spielt und der TonI den Rest macht.
hm... schoen waers. Es gibt Situationen, da muss man aus Soundtechnischen Erwaegungen schon mal von dem Gitarristen verlangen koennen, dass er sich ein wenig anpasst, finde ich. Das hat ja aber was mit Selbstwahrnehmung zu tun, die gute Gitarristen, z.B. so wie ich Dich aus Duisburg erinnere, eh praktizieren. Denn eine Gitarre klingt ja eben anders, je nachdem, wie doll sie gepickt wird. Wenn ich dann den Gitarristen anweise, die paar Takte ein wenig haerter zu picken, um sich durchzusetzen, und er meint, ich solle doch das Mikro dichter ranstellen... tsts...
(Und speziell die Herren Drummer, die immer die besseren TonIs sind, grhmpf... umgekehrt wird aber auch ein Schuh draus: Wenn man weiss, wie man seinem Geraet einen Sound entlockt, weiss eben was gutes - wer das intelligent kommunizieren kann, macht sich auch gute TonIs zu Freunden ¦¬] )
: Anders gesagt, halte ich es für Unfug, sich ein Studiomikro zu kaufen und mitzunehmen. Der TonI kommt mit "seinen" Mikros wahrscheinlich besser klar.
Einspruch - ein guter Toni kennt hoffentlich seine Mikros, aber wenn er sich nicht in kurzer Zeit auf ein anderes Mikro einstellen kann, warum soll er sich dann in kurzer Zeit auf Deine ihm genauso unbekannte Stimme einstellen koennen?
Trotzdem, siehe oben, kauft sich kaum jemand ein Studio-Mic, eben weil es im Live-Betrieb grauenhaft sein wird. Ausnahmen bestaetigen die Regel, so wie Patti, die eben ihr Micro hat, fertig. Aber deren Live-Shows sind ja auch schon fast Studio :0)
: 3. Zubehör
: Wer hätte es gedacht? Neben den Gitarren habe ich auch mit unterschiedlichen Plektren gespielt. Das sind nur noch Nuancen. Aber was an der Signalquelle schon paßt, muß man hinterher nicht korrigieren. Und hier reden wir wirklich über billiges Gear!
Definitiv - Die Gefahr des Studios ist aber dann wie immer, zu viele Moeglichkeiten, Zeit, Druck...
So wie das klingt, haette ich Dich gerne mal in unserem Studio gehabt - fuer jemanden, der das erste mal da rumflitzt, hast Du absolut die groesste Menge Hirn & Einfuehlung dabeigehabt! Na, was nicht wahr, kann ja noch werden...
: Und wenn die Vocals auf dem Band sind, gibt´s die nächste Fortsetzung. Nach dem Mischen noch eine und irgendwann landen dann mal mp-3s auf einer Homepage, damit es auch was auf die Öhren gibt!
Wer wird wie wo mastern? Bin ja man bloss neugierig :0)
gut Ton!
ullli
Diesmal ja wirklich schon eine Bibellesung geworden, grins...
Was als erstes auffaellt, ist die Wandlung vom Musiker zum Studio-Musiker - besonders mit Saetzen wie
: Ich bin der festen Überzeugung, dass die meisten Studios auf "normale" Sounds vorbereitet sind,
bringst Du mich zum grinsen, hast Du Dich doch vor Monaten noch als absoluten Studio-Newbie geoutet, LOL
Aber mal von vorne:
Zur Gitarrenwahl wie auch Klamottenwahl natuerlich vollste Zustimmung. Was man leider nicht aendern kann, sind extatische Atemgeraeusche, interessanterweise sind in meiner Erfahrung die klassischen Gitarristen die schlimmsten ¦¬]
: Aufgenommen wird mit (mindestens) einem externen Mikro - eingebaute Piezos und Mikros sind hier nicht entscheidend.
Ich habe auch heir schon anderes erlebt, aber grundsaetzlich ist das richtig, denn diese PUs sind in der Regel herbe Klangkompromisse. Live kann man eben nicht zwei Meter entfernt ein Kugel-Mikro aufstellen, aber es entspricht eben mehr dem menschlichen Hoeren. Gerade bei percussive, tonal eher tiefen Sounds kann man durch zumischen des Piezos sehr viel Definition einfangen, besonders bei Saengern, die grundsaetzlich klampfen und kraehen. (Dann aber hoffentlich nicht zuviel auf der Decke rumklopfen, argh!)
: Ein ordentlich ausgestattetes Studio sollte über Mikros verfügen, mit denen man akustische Gitarren anständig aufnehmen kann.
Hihi - mein ideales ordentlich ausgestattetes Studio sollte sowieso mindestens fuer 60kDM Mikros haben :0) Dann noch ein paar Vorverstaerker, der Rest ist dann echt pille palle. Eigentlich reicht es aber, wenn das Studio zwei, drei gute hat, denn man kann bei Bedarf ja noch zumieten.
Guter Punkt aber, der auch mir, glaube ich, damals bei Deiner Erhebung entgangen ist - ein Studio, welches mit Racks voll mit Equipment angibt, aber nur die Standard-Doedel-Mics hat, ist suspekt - drei sehr gute Mics und Vorverstaerker hingegen zeigen entweder einen guten Toni - oder natuerlich einen Mercedes-Surfer, aber das Risiko hat man immer ein wenig...
: Dabei bin ich der Ansicht, dass der Gitarrist die Gitarre spielt und der TonI den Rest macht.
hm... schoen waers. Es gibt Situationen, da muss man aus Soundtechnischen Erwaegungen schon mal von dem Gitarristen verlangen koennen, dass er sich ein wenig anpasst, finde ich. Das hat ja aber was mit Selbstwahrnehmung zu tun, die gute Gitarristen, z.B. so wie ich Dich aus Duisburg erinnere, eh praktizieren. Denn eine Gitarre klingt ja eben anders, je nachdem, wie doll sie gepickt wird. Wenn ich dann den Gitarristen anweise, die paar Takte ein wenig haerter zu picken, um sich durchzusetzen, und er meint, ich solle doch das Mikro dichter ranstellen... tsts...
(Und speziell die Herren Drummer, die immer die besseren TonIs sind, grhmpf... umgekehrt wird aber auch ein Schuh draus: Wenn man weiss, wie man seinem Geraet einen Sound entlockt, weiss eben was gutes - wer das intelligent kommunizieren kann, macht sich auch gute TonIs zu Freunden ¦¬] )
: Anders gesagt, halte ich es für Unfug, sich ein Studiomikro zu kaufen und mitzunehmen. Der TonI kommt mit "seinen" Mikros wahrscheinlich besser klar.
Einspruch - ein guter Toni kennt hoffentlich seine Mikros, aber wenn er sich nicht in kurzer Zeit auf ein anderes Mikro einstellen kann, warum soll er sich dann in kurzer Zeit auf Deine ihm genauso unbekannte Stimme einstellen koennen?
Trotzdem, siehe oben, kauft sich kaum jemand ein Studio-Mic, eben weil es im Live-Betrieb grauenhaft sein wird. Ausnahmen bestaetigen die Regel, so wie Patti, die eben ihr Micro hat, fertig. Aber deren Live-Shows sind ja auch schon fast Studio :0)
: 3. Zubehör
: Wer hätte es gedacht? Neben den Gitarren habe ich auch mit unterschiedlichen Plektren gespielt. Das sind nur noch Nuancen. Aber was an der Signalquelle schon paßt, muß man hinterher nicht korrigieren. Und hier reden wir wirklich über billiges Gear!
Definitiv - Die Gefahr des Studios ist aber dann wie immer, zu viele Moeglichkeiten, Zeit, Druck...
So wie das klingt, haette ich Dich gerne mal in unserem Studio gehabt - fuer jemanden, der das erste mal da rumflitzt, hast Du absolut die groesste Menge Hirn & Einfuehlung dabeigehabt! Na, was nicht wahr, kann ja noch werden...
: Und wenn die Vocals auf dem Band sind, gibt´s die nächste Fortsetzung. Nach dem Mischen noch eine und irgendwann landen dann mal mp-3s auf einer Homepage, damit es auch was auf die Öhren gibt!
Wer wird wie wo mastern? Bin ja man bloss neugierig :0)
gut Ton!
ullli
Hallo ullli!
: Was als erstes auffaellt, ist die Wandlung vom Musiker zum Studio-Musiker - besonders mit Saetzen wie
Nana, zum Studio-Musiker fehlt es mir an Erfahrung und vor allem an Können. Ich fand, dass ich da ziemlich rumgestümpert habe.
: Wenn man weiss, wie man seinem Geraet einen Sound entlockt, weiss eben was gutes - wer das intelligent kommunizieren kann, macht sich auch gute TonIs zu Freunden ¦¬] )
Absolut einverstanden. Das meine ich ja mit "Gitarrist spielt Gitarre".
: So wie das klingt, haette ich Dich gerne mal in unserem Studio gehabt - fuer jemanden, der das erste mal da rumflitzt, hast Du absolut die groesste Menge Hirn & Einfuehlung dabeigehabt!
Danke für die Blumen. Aber bei dem achtundzwanzigsten versemmelten Take hatte ich schon das Gefühl, ich sollte das jetzt besser wen anders spielen lassen.
: Wer wird wie wo mastern? Bin ja man bloss neugierig :0)
Gute Frage! Eine der vielen von GEMA, Label-Code etc. mal ganz abgesehen. Im Moment neige ich dazu, alles zu www.skywalk.de zum Mastern und Pressen etc. zu geben. Bei den sechs Stücken dürfte das noch als Maxi durchgehen. Aber gerade hier bin ich für jeden Vorschlag dankbar!
Mahlzeit
Matthias
: Was als erstes auffaellt, ist die Wandlung vom Musiker zum Studio-Musiker - besonders mit Saetzen wie
Nana, zum Studio-Musiker fehlt es mir an Erfahrung und vor allem an Können. Ich fand, dass ich da ziemlich rumgestümpert habe.
: Wenn man weiss, wie man seinem Geraet einen Sound entlockt, weiss eben was gutes - wer das intelligent kommunizieren kann, macht sich auch gute TonIs zu Freunden ¦¬] )
Absolut einverstanden. Das meine ich ja mit "Gitarrist spielt Gitarre".
: So wie das klingt, haette ich Dich gerne mal in unserem Studio gehabt - fuer jemanden, der das erste mal da rumflitzt, hast Du absolut die groesste Menge Hirn & Einfuehlung dabeigehabt!
Danke für die Blumen. Aber bei dem achtundzwanzigsten versemmelten Take hatte ich schon das Gefühl, ich sollte das jetzt besser wen anders spielen lassen.
: Wer wird wie wo mastern? Bin ja man bloss neugierig :0)
Gute Frage! Eine der vielen von GEMA, Label-Code etc. mal ganz abgesehen. Im Moment neige ich dazu, alles zu www.skywalk.de zum Mastern und Pressen etc. zu geben. Bei den sechs Stücken dürfte das noch als Maxi durchgehen. Aber gerade hier bin ich für jeden Vorschlag dankbar!
Mahlzeit
Matthias
: : Wer wird wie wo mastern? Bin ja man bloss neugierig :0)
:
: Gute Frage! Eine der vielen von GEMA, Label-Code etc. mal ganz abgesehen. Im Moment neige ich dazu, alles zu www.skywalk.de zum Mastern und Pressen etc. zu geben. Bei den sechs Stücken dürfte das noch als Maxi durchgehen. Aber gerade hier bin ich für jeden Vorschlag dankbar!
- Wenn ich einen Vorschlag zum Mastern mache, würde ich hier Werbung machen müssen und die ist hier ja nicht gerne gesehen. Also mache ich lieber keinen Vorschlag bezüglich Mastering, Label, etc. Wirklich nicht. Nein, ich habe nichts gesagt ;-))
Schönen Gruß, Olli
:
: Gute Frage! Eine der vielen von GEMA, Label-Code etc. mal ganz abgesehen. Im Moment neige ich dazu, alles zu www.skywalk.de zum Mastern und Pressen etc. zu geben. Bei den sechs Stücken dürfte das noch als Maxi durchgehen. Aber gerade hier bin ich für jeden Vorschlag dankbar!
- Wenn ich einen Vorschlag zum Mastern mache, würde ich hier Werbung machen müssen und die ist hier ja nicht gerne gesehen. Also mache ich lieber keinen Vorschlag bezüglich Mastering, Label, etc. Wirklich nicht. Nein, ich habe nichts gesagt ;-))
Schönen Gruß, Olli
:-)
Ist dann ja alles klar mit dem Mastering - viele Gruesse an Olli :0)
gut Ton!
ullli
gut Ton!
ullli
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Jau ullli & Matthias,
: So wie das klingt, haette ich Dich gerne mal in unserem Studio gehabt - fuer jemanden, der das erste mal da rumflitzt, hast Du absolut die groesste Menge Hirn & Einfuehlung dabeigehabt!
genau das habe ich auch beim Studium von Matthias' imho sehr lesenswerter Artikelserie gehabt! (weiter so, Matthias, noch mehr Folgen, meint Friedlieb Nimmersatt)
Aber das ist es ja grundsätzlich, was Matthias auszeichnet: daß er an alles, was er tut, mit wachem, kritischen Verstand rangeht, dabei ständig die Möglichkeit eigener Fehler mit einbezieht und doch stets genau weiß, was er will.
Viele Leute wissen halt nicht, was sie wollen, schließen aber die Möglichkeit eigener Fehler aus. ;-)
Keep rockin'
Friedlieb
: So wie das klingt, haette ich Dich gerne mal in unserem Studio gehabt - fuer jemanden, der das erste mal da rumflitzt, hast Du absolut die groesste Menge Hirn & Einfuehlung dabeigehabt!
genau das habe ich auch beim Studium von Matthias' imho sehr lesenswerter Artikelserie gehabt! (weiter so, Matthias, noch mehr Folgen, meint Friedlieb Nimmersatt)
Aber das ist es ja grundsätzlich, was Matthias auszeichnet: daß er an alles, was er tut, mit wachem, kritischen Verstand rangeht, dabei ständig die Möglichkeit eigener Fehler mit einbezieht und doch stets genau weiß, was er will.
Viele Leute wissen halt nicht, was sie wollen, schließen aber die Möglichkeit eigener Fehler aus. ;-)
Keep rockin'
Friedlieb
: Vor jedem (!) Take wird die Gitarre gestimmt! Am besten erst mit Stimmgerät, damit die Gesamtstimmung rekonstruierbar ist. Ansonsten ist es eine Sauarbeit, die Zweitgitarre auf die erste abzustimmen...
hallo matthias!
ich wage hier einfach mal anzumerken, dass auch im studio ein musikalisches "flow-erlebnis" spürbar sein sollte. natürlich darf die gitarre nicht verstimmt klingen, aber manchmal ist es genauso wichtig, dass das ausarbeiten einer kreativen idee nicht durch einen sturen "bürokratismus" gebremst wird.
wenn man mit seiner eigenen band (mit bis zum exzeß eingeprobten stücken) aufnimmt, mag das sinn machen.
spielst du (evtl. sogar gegen gage) für andere leute ein, steht oft gar nicht fest, wie der gitarrenpart am ende aussehen wird. hier musst du dann aktiv mitgestalten und da bleibt dann oft keine zeit, zwischen jedem solo oder jedem rhythmustake zu stimmen.
wenn die gitarrenfigur dann steht, kann man ja immer noch mal stimmen und das ganze in der fertigen form als ganzen take einspielen.
gruß martin
Ich benutze für meine Flattops nur Gore, einfach weil ich das häufige Saitenwechseln leid bin. Für die Aufnahmen habe ich keine anderen Saiten genommen, ich wollte soviele "vertraute" Faktoren wie möglich haben. Andere Saiten wären wieder ein Unsicherheitsfaktor gewesen.
Das Problem mit eingespielten Saiten is ja nun, dass wenn mal eine bei einer Aufnahme reisst, man klangtechnisch am Berg steht. Eine Saite alleine auswechseln geht nicht, und der ganze Satz klingt erst recht anders als der bereits eingespielte. Bei Flatwounds spielt das ja zum Glück nicht ganz so eine Rolle, aber bei Bronze.... tja...
Gruss Manuel
Das Problem mit eingespielten Saiten is ja nun, dass wenn mal eine bei einer Aufnahme reisst, man klangtechnisch am Berg steht. Eine Saite alleine auswechseln geht nicht, und der ganze Satz klingt erst recht anders als der bereits eingespielte. Bei Flatwounds spielt das ja zum Glück nicht ganz so eine Rolle, aber bei Bronze.... tja...
Gruss Manuel
Hab ich doch vorhin glatt vergessen erst mal einen guten Morgen zu wünschen ts ts :-))
Also;"Guten Morgen lieber Mathias"
Also;"Guten Morgen lieber Mathias"