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all about that bass

Cheers,

könnte um Bass gehen ...

Es gibt ja hier doch etliche Bassisten und andere Kompetente für meine Frage (Problem):

in meiner Trio Band spielen wir i.R. in kleineren Buden und da ohne PA - ausser meine Gitarre und BassDrum/Snare bißchen über die "Gesangsanlage".

Abgesehen das mir oft der Bass auf der Bühne zu laut ist - habe ich nach jahrelangen Diskussionen mit Betonkopf es aufgegeben das weiter zu verfolgen.

Nun habe ich mir für 50€ ein Sendesystem gekauft welches ich für den Soundcheck verwende (um nachher wieder mit Kabel zu spielen -> anderes Thema).

Jetzt das neue Problem: obwohl der Bass auf der Bühne mind. sehr laut/laut genug ist - im Saal sehr wenig zu Hören. Ansich liebe ich massiven Bass und bin jetzt schon öfter enttäuscht gewesen wie schwach der im Saal ist. Auf der Bühner lauter löst ja nicht - also was tun ?

Kennt jemand das Problem - Lösung vlt. ? Im Netz findet man schon einiges - aber meist wird empfohlen den Bass über die PA zu steuern - aber die haben wir ja i.R. nicht.

Ich denke in 1. Linie an Boxen die besser/anders abstrahlen oder hilft eine 1x15er Box statt der benutzten 4x10 ?

Auch Tips die in Richtung anders aufstellen gehen - zB über Eck oder Quer oder ... gibt es.

Aber das wäre keine Lösung für einen Betonkopf - auch noch rumexperimentieren.

Wat nun ? Bin gespannt ...

GruZZ *


Re: all about that bass

Hi,

ich/wir haben/hatten das gleiche Problem bei der Akustikband. Ich musste den Markbass-Würfel unfassbar laut machen, damit man etwas weiter im Raum was vom Bass mitbekommt. Sehr zum (verständlichen) Missfallen der Mitmusiker, die dann auf der Bühne nur Bass hören und auch mir selbst hat das Problem bereitet, weil der Akustikbass schnell mit Rückkopplungen anfing.

Mittlerweile haben wir eine PA - und auch wenn es total absurd erscheint, dass wir, ehemals gestartet, damit man sich mit Instrumenten und Cajon in irgendeine Wohnzimmerecke stellt und Spaß hat, nun mit jeder Menge Kabel- (oder Sender-)lage rumhantieren, hat sich das definitiv gelohnt, weil alles, was etwas mehr Raum hat, als die Wohnzimmerecke oder unser Probekellerraum, davon profititiert.

Wir hatten zwischendurch mal eine Weile mit den portablen Bose Boxen rumprobiert -- jeder Gitarrist/Vokalist hat "seine" Bose (2 Eingänge, Instrument und Mikro) und das Ding geht in den Raum -- das hat einigermaßen funktioniert, war aber nervig, da einen ausgewogenen Gesamtsound zu bekommen.

Letztlich haben wir dann so eine HK Polar 10 (oder 12?) auf Kleinanzeigen geschossen mit einem Soundcraft UI16.

Macht aber ein neues Fass auf, weil $irgendjemand muss sich um den Sound kümmern. #irgendwasistimmer

Jedenfalls, um auf Deine Frage zurückzukommen -- wir haben keine Lösung für das Problem mit dem Bass und der nötigen Laustärke hinbekommen. Gitarren und Gesang gingen über eine evtl. vorhandene Gesangsanlage, Bass kam vom Amp und das war für kleinere Räume ok, aber draussen und bei mittleren Räumen nix.

viele Grüße
Tom


Re: all about that bass

Hi nochmal

: Wir hatten zwischendurch mal eine Weile mit den portablen Bose Boxen rumprobiert -- jeder Gitarrist/Vokalist hat "seine" Bose (2 Eingänge, Instrument und Mikro) und das Ding geht in den Raum -- das hat einigermaßen funktioniert, war aber nervig, da einen ausgewogenen Gesamtsound zu bekommen.

Hier sieht man die Dinger im Einsatz. Mittlerweile nehmen wir 2 davon als Monitore, wenns im Garten oder in größeren Räumen ist.
viele Grüße
Tom


Re: all about that bass

Moin,

ohne PA gehts nicht.

Stell dir ein Trio vor, Kontrabass, Akustik-Gitarre, Schlagzeug (z.B. Josho Stephan).

Das funktioniert rein akustisch super, Bühnensound gut, Saalsound auch gut - wenn der Saal klein ist z.B. Jazzkneipe. Das ganze nun im Saal für 500 Leute muss natürlich einfach nur abgenommen und hochverstärkt werden. Also Miktofone, Mischpult und Saallautsprecher. Das geht im gewissen Rahmen auch ohne Mischtechniker, wenn ein leiser ausgewogener Bühnensound nur hochskaliert werden muss. Die Auswirkung von Raumeinflüssen und Dämmfleisch auf das Ergebnis läßt sich jeweils gut abschätzen.

Alternative (wie Beatles im Starclub): alles auf der Bühne aufdrehen (Bass muss knurren, alles darunter bleibt auf der Strecke oder sorgt für Dröhnen. Das Ergebnis ist schlecht vorhersehbar und auch nur begrenzt (auf die Auftrittsorte bezogen) nutzbar.

Also wie zuerst erwähnt, ohne PA gehts nicht, alles andere ist Flickschusterei.

Gruß Günther


Re: all about that bass

Moin *,

: Kennt jemand das Problem ... ?

nö. Dieses Problem hatte ich nie. Könnte vielleicht daran liegen, daß mein Sound nicht baßlastig sondern tiefmittenbetont ist - also durchsetzungsfähig, ohne dabei zu nerven oder zu mulmen. Ich weiß es nicht.

Gruß Falk


Re: all about that bass

Moin Günther,
: ohne PA gehts nicht.
ja - schon klar. Ich hatte geschrieben "Saal" und meinte alle Locations mit Bühne und intergrierter Anlage. Da ist ein Mixer an der Bühnenwand genagelt und 2-x typische Hochtöner meist im Gebälk oder an der Seite wo´s niemand stören darf. ZB alle Irish Pubs sind so. Ansich gedacht für Folk-Musik & Karaoke. Da bringt man nur die Backline mit - meist hat man auch kein Monitor-System.

Alle Auftritte auf Bühnen mit PA haben das Problem mit dem Bass nicht - im Freien sowieso.

GruZZ *


Re: all about that bass

... habe ich gelesen. Ich kenne auch die massiven  Bass Woofer unter der Bühne wenn PA im Spiel - ist sicher gebraucht.

Der Bassist spielt auch wie Du sehr "mittig" - ich dachte mir wenne er "bassiger" spielt wäre das besser. Scheint aber nicht so zu sein.

Wir werden dann halt den Bass auch in die "Gesangsanlagen" einspeisen. Natürlich wollte der Betonkopf das bißcher nicht - klingt nicht amtlich...

Aber da ich das immer einstelle, werde ich das so machen. Und nicht mehr sagen er solle lauter spielen auf der Bühne.

Jedenfalls die 4x10 scheinen nicht das Problem zu sein.

GruZZ *


Re: all about that bass

Moin Claud...s!

Ich bin ja hier etwas spät dabei aber ich geb' ja trotzdem gerne meinen Senf dazu :0)

Die 4 x 10 gegen 1 x 15 Frage - Radio Yerewan sagt im Prinzip nein, denn der Hubraum kommt von der Membran-Fläche. Aber im Speziellen ist das  ohne Ohren-Vergleich schwer zu sagen - ich habe eine derartige Streuung erlebt, wo eine 4x10 eine andere bald fast doppelt so laut verbraten hat, und ich habe mal so eine kleine Phil Jones 4 x 5" gespielt... die war noch im Green Room klar zu hören (wie's im Raum geklungen hat konnte ich leider nicht selber rausfinden...)

Bass, wie mit Falk schon beschnackt, das deckt ja eine Menge Frequenzen ab. Aber da ihr da schon gedreht habt, mal ein anderer Winkel... ;0)

Wie steht denn der Bass Amp auf der Bühne? Den kann man ja direkt an den Bühnen-Rand stellen, mit Lärm in Richtung Publikum. Wenn's dem Bassisten dann nicht laut genug ist, dann so ein kleines Teil dahinter dass rückwärts zum Bassman zeigt. Damit ist evtl. schon einiges getan ohne gleich eine PA einzukaufen (und aufzubauen, etc.).

Ich z.b. habe auf der Bühne zuletzt nur noch meinen Mini-Kombo stehen gehabt (G&K 12"), auf einem Ständer, angeschrägt, deckt dann von Wampe bis Ohr genug ab, und dem Drummer hat's auch gereicht (wir haben aber auch nicht volle Kante betrieben...)

Der selbige Amp hat dann die eigentliche 15" Bass-Kiste betrieben (Bassreflex, macht weniger Defiinition aber mehr Luftbewegung), die wir tatsächlich auch mal im Zuschauerraum an der Seite stehen hatten, da brauchte es bloss ein anständiges Kabel, auf der "Bühne" war mehr Platz und der 12er war mittig genug dass ich ihn auch mit Ohrstöpseln noch hören konnte.

Falls es hilft...
gut Ton!
ullli