Re: (Amps) Mittenangst
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Beitrag von ferdi vom Januar 14. 2004 um 19:46:52:
Als Antwort zu: (Amps) Mittenangst geschrieben von Michael (Jacuzzi) am Januar 14. 2004 um 18:02:43:
Hi Michael (Jacuzzi),
was ist das für ein Amp und was für eine Box mit was für Speakern?
Bei mir waren es lange, lange die Höhen. Immer zu scharf. Letzten Endes habe ich mir irgendwann endlich Speaker gegönnt, die den Sound haben, den ich will, und bei denen ich mit dem EQ den Sound einstellen kann - alles auf 10, Präsenz je nach Raum und Gitarre.
Vorher musste ich immer mit dem EQ den Klang der Speaker ausgleichen - Eminence, Greenback, Vintage 30, Jensen C12N, und dann... jeder hier weiß, mit welchem Produkt diese Geschichte endet (kleiner Tipp: 5 Buchstaben, Herkunfstkontinent ist nicht Europa). Soundmäßig mit tiefen, vollen, immer tighten Bässen, transaprenten, warmen, singenden Mitten und Höhen, die reichlich (!) Sparkle haben, die schreien können, aber nicht beißen.
Michael, mit Röhren (zB EH12AX7, viel Bass und Biss) kannst du entscheidende Nuancen ändern, aber der letztendliche Wandler Strom => Klang ist der Speaker, nichts anders. Wenn du zB ein Typ für den gaaaaanz vollen wuchtigen ElectroVoice-Klang bist, wirst du mit keinem Celestion der Welt glücklich. Bist du ein JBL-Typ, wird dich kein 50er Jahre Jensen begeistern können. Stehst du auf einen um Gnade winselnden 15W AlNiCo wirst du hingegen jeden EV nur scheiße finden können. Oder du meinst, der Amp / die Gitarre / der Effekt ist schuld.
Wir nähern uns der Grundsounddiskussion.
Ein Scheißamp mit Topspeaker wird immer besser klingen als ein Topamp mit Scheißspeaker. Das Wichtigste am Amp ist der Speaker - ein für allemal!
cu, ferdi
P.S.: Durch die gebetsmühlenartige Wiederholung nimmt der Wahrheitsgrad nicht ab, es nervt nur diejenigen voll an, die kein Problem mit ihrem Sound haben. Für die ist es aber nicht bestimmt.
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