Re: (Akustik, FX-Modding, Pedale...) UPDATE & Technik-Problem


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Beitrag von Oli vom Juni 08. 2008 um 20:44:21:

Als Antwort zu: (Akustik, FX-Modding, Pedale...) Equipment-Entwicklungen geschrieben von Oli am Juni 07. 2008 um 15:53:29:

Hallo nochmal,

gerade fand die erste Probe mit der neuen Gitarre statt.
Der Sound ist fantastisch, der Sustainvorteil gegenüber der Lakewood für mich kaum fassbar. Die Lakewood klingt zwar deutlich höhenreicher, was für Soli in hohen Lagen, Pulls Offs und Hammer Ons von Vorteil ist - aber dafür gibt's ja EQs.

Noch mehr zufrieden war ich aber mit dem Nebengeräuschverhalten. Der Fishman hat vllt. 40% mehr Output als der BBand, vor allem aber ist das Verhältnis von Signal zu rauschen deutlich besser. Wenn ich bis heute mittag gelesen habe, dass mancher einen Regler an seinem CS-3 voll aufdreht, schien mir das doch recht unglaubwürdig. Level und Sustain bewegten sich bei mir bei etwa 14 Uhr, Tone eher bei 12. Mehr war auch während des Spielens nicht möglich. Jetzt könnte ich im Prinzip alles aufdrehen und das Rauschen wäre noch zu ertragen - na gut; sinnvoll wäre das wohl nicht.

Jetzt aber zu meinem Problem:

Wir verwenden einen Powermixer von Yamaha, der keine Regler für Input-Gain an den Kanalzügen hat. Daneben habe ich hinterher zu Hause an der Stereoanlage getestet.
Zu Hause funktioniert alles perfekt, in der Band hatte ich aber immer mit Verzerrung zu kämpfen. Sobald ich den Kompressor, den EQ oder auch einen Ersatzkompressor (Digitech Main Squeeze o.ä.) anwarf, zerrte es deutlich. Ich habe nach defekten Teilen gesucht, aber offensichtlich war es weder eines der Pedale, noch ein Netzteil oder Kabel. Daher habe ich mein Pedalbrett nach Hause genommen; hier klappt alles problemlos. Auch konnt ich im Proberaum die Lautstärke am Powermixer nach Belieben aufdrehen. Ärger machen eben nur Sounds mit zusätzlicher Signalanhebung vor dem Mixer.

Was läuft da falsch?
Meine Vermutung: Mit der Lakewood war das Eingangssignal eher gering. Für einen gleich lauten Sound musste ich nun den Volumeregler des Kanals runterdrehen, offensichtlich liegt am Eingang also ein höherer Pegel an. Ist dieser Pegel vielleicht zu hoch, so dass an dieser Stelle Verzerrung auftritt?
Und wenn dem so wäre: Könnte ich das Problem irgendwie lösen, außer durch ein weiteres Gerät (nur zm Runterregeln) am Ende der Signalkette?

Ein bloßes Runterdrehen der Effektlautstärken tut es nicht, dann wäre das passende Verhältnis zum Bypass-Sound hin.

Viele Grüße & spannende 90 Minuten
Oli





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