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(Amps) Bassisten & Equipment

Moin zusammen.

Mich würde mal interessieren, was die hier anwesenden Bassisten so an Equipment haben/nutzen.

Fang ich also mal bei mir an:

ESH Sovereign V, 5Saiter
Samick Acoustic, 5Saiter, fretless

Trace Elliot Quattra Valve (Vollröhren-Amp, 230 W)
1x15", 4x10", 4x8" (je nach Bedarf und Tragkraft der Mit-Musiker)

Effekte (wiederum je nach Bedarf und Tragkraft/-lust):

TC Chorus (der gute alte Bodentreter)
Boss OC-2 Octaver
Warwick Compressor

Alesis 3630 Compressor
Aphex Exciter C²
Behringer EQ/Feedback Destroyer DSP 1100
ART SGX T2 (Multieffekt)

Das ganze verdrahtet über Rocktron Patchmate und Behringer Patchbay, auf daß ich nicht jedesmal alles neu verkabeln muß.

Die Effekte sind offensichtlich nicht nur für den reinen Bass-Bedarf, sondern auch für Aufnahmen etc. angeschafft, sonst wäre es auch etwas oversized.

Von den Effekten nutze ich permanent den Alesis-Compressor (oder bei kleineren Gigs den Warwick) und den Aphex, oft den TC und den OC-2, gelegentlich mal das ART für Hall etc.

Der Behringer DSP 1100 ist bestellt. Eigentlich ja ein Feedback Destroyer, ist er auch als programmierbarer EQ sehr brauchbar.

Nun seid Ihr dran.

Re: (Amps) Bassisten & Equipment

also, um's gleich nochmal klarzustellen, ich spiele Stick, nicht Bass. - Neinnein, ich habe überhaupt nix gegen das Bassspielen, aber mein Instrument hat ja auch ein paar hohe Saiten. Immerhin kann ich hier mal zum Besten geben, womit ich meine tiefen Saiten hörbar mache:
-> Zoom 506 Bass-Multieffekt - nicht besonders tolle Qualität, aber mir kams erstmal drauf an, möglichst viel Effekte für möglichst wenig Geld zu bekommmen. Und in der Hinsicht sind die Zoom-Pedale ziemlich unschlagbar. Sobald ich weiß, was mir gefällt, werde ich mir dann ein oder zwei gute Bodentreter mit den entsprechenden Effekten zulegen. (Wahrscheinlich läufts auf einen Flanger und vielleicht einen Bass-Overdrive hinaus).
-> Zoom 508 Delay - hier benutze ich im Wesentlichen nur das 4-Sekunden-Delay für primitive Loops.
-> 2x10" Trace Elliot Combo (mit Hochtöner) - fragt mich nich nach der Typenbezeichnung, halt das Ding mit 12-Band EQ und 300 Watt. Netter kleiner Brüllwürfel. Für den Stick besonders schön: der eingebaute 2-Band Kompressor, mit dem ich die Kompressionsraten für Höhen und Bässe getrennt regeln kann.

Und wo ich gerade dabei bin: Die Melodiesaiten spiele ich über meinen guten alten Fender Pro Reverb, mit RAT Verzerrer, Boss Super Phaser und Boss DD-3 Delay.
Wie man vielleicht sieht, bin ich kein großer Freund von Multieffektgeräten. Beim Livespiel ist es mir wichtig, daß ich alle Parameter direkt und intuitiv bedienen kann. In einer Aufnahmesituation ist das nicht so schlimm, aber wenn ich im Proberaum oder auf der Bühne erst durch fünf Menüebenen steppen muß, um den gewünschten Sound zu erreichen, spiele ich lieber ohne Effekt.

Johannes

Re: (Amps) Bassisten & Equipment

Hi!

Eigentlich bin ich ja Gitarrist, aber stellenweise spring ich hier und da auch als Bassist ein. Dafür habe ich aber ein ganz simples Equipment:

5-Saiter von Hohner, Headless
Laney BC-50, heißt der glaub ich.

Und keine Effekte! Bisher sagte mir jeder Bassist, die besten Effekte am Bass macht man mit den Fingern! :-)

Gruß Benjamin

hm...

diese Hohner Teile sind goettlich, bitte nie wegschmeissen, immer erst ullli fragen (klar, ist schon ein bisschen trashig, aber sehr handlich und viel leichter als die Originale von Herrn S!)

Was die Effekte angeht empfehle ich da besonders das triolische Delay mit Sidechain-Gate angesteuert von der Snare Deines Drummers - no, im Ernst, ich hatte auch nie ein Effektgeraet!

gut Ton (leider auch fast nie!)

ullli

Re: (Amps) Bassisten & Equipment

Hallo Thorsten!

Ich leg mal los:

Aria Pro II 5-Saiter (genaue Serie weiß ich nicht)
Warwick-Corvette Standard Fretless

EDEN WT-300 Amp
BAG END 1x15 Box (ganz klein - für daheim und Sessions)
Trace Elliot 4x10 Box für Proberaum und Gigs

Im Rack:
Toneworks-Stimmgerät
Rocktron 300 G Compressor
Behringer Virtualizer.

Tretminen:
Boss GEB-7 Bass- Equalizer
Boss OC-2 Octaver.

Was die Effekte angeht: Ich benutze immer einen dezenten Compressor-Effekt - ich mag nicht mehr ohne. Wenn ich auf den Fretless wechsele benutze ich die GEB-Tretmine, damit ich die Equalizer Einstellung am Amp so lassen kann, wie sie für den Bundbass paßt.

Den Behringer hab ich neu und muß noch etwas damit rumprobieren. Ich hab bisher nur drei Patches programmiert: 1. den trockenen Sound, 2. Dezenter Chorus (der kommt beim Fretless ganz gut), 3. Chorus "aufdringlich" (kommt ganz gut bei Balladen).

So weit so gut

Bernd

Re: (Amps) Bassisten & Equipment

Hi Ben!

Ich kann das nicht gewesen sein ;-)))

Im Ernst: Mit der richtigen Anschlagstechnik kann man seinen Sound so hinbekommen, daß unterschiedliche Klänge (d.h. Variationen bei Bass-, Mitten- und Höhenanteilen) ohne Schrauberei am Equalizier machbar sind. Wenn man andere Effekte mag, ist es allein mit den Fingern schwierig.

Etwas Probleme hätte ich z.B. damit, mit den Fingern einen Chorus-Effekt hinzubekommen. Vielleicht zeigt mir das jemand auf der nächsten Session ;-))

Gruß
Bernd

Re: (Amps) Bassisten & Equipment

: Boss OC-2 Octaver.

Ist Dir aufgefallen, daß das Tracking (also wegkippen der unteren Oktave größer wird, je weiter Du vom Hals weg anschlägst?

: Was die Effekte angeht: Ich benutze immer einen dezenten Compressor-Effekt - ich mag nicht mehr ohne.

Ich auch. Leichte Kompression, leichten Exciter, wobei sich letzterer SEHR positiv auf die subjektive Lebensdauer der Saiten auswirkt.

Re: (Amps) Bassisten & Equipment

Das mit dem Tracking ist so ne Sache. Es wird in der Tat etwas besser, wenn der Ton dicker klingt. Anscheinend auch wenn weniger Höhenanteil da ist.

Mein Octaver verhält sich in dieser Beziehung beim Fretless sehr viel gutmütiger - absolut problemlos bis runter zum C. Bei tieferen Tönen ist die Zusatzoktave sehr schnell weg.

Insgesamt benutze ich den Oktaver aber äußerst selten.


Einen Exciter hab ich noch nicht ausprobiert. Die Sache mit der Lebensdauer hat sich bei mir relativiert, seit ich Elixir-Saiten benutze.

Gruß
Bernd

Re: (Amps) Bassisten & Equipment

: Etwas Probleme hätte ich z.B. damit, mit den Fingern einen Chorus-Effekt hinzubekommen. Vielleicht zeigt mir das jemand auf der nächsten Session ;-))


Ist gar nicht schwierig, Du mußt nur auf zwei Bässen gleichzeitig spielen, die leicht gegeneinander verstimmt sind. Also mit der einen Hand auf dem einen greifen, mit der anderen zupfen, mit der dritten greifen, mit der vierten... :-))

Johannes

Re: (Amps) Bassisten & Equipment

: Etwas Probleme hätte ich z.B. damit, mit den Fingern einen Chorus-Effekt hinzubekommen. Vielleicht zeigt mir das jemand auf der nächsten Session ;-))

Das ist ganz einfach Bernd. Du brauchst nur einen 8-Saiter-Bass und entwickelst dann eine Grifftechnik, bei der Du die höhere Saite mit Vibrato spielst, und die tiefere Saite ohne .... :-))


Re: (Amps) Bassisten & Equipment

: Ist gar nicht schwierig, Du mußt nur auf zwei Bässen gleichzeitig spielen, die leicht gegeneinander verstimmt sind. Also mit der einen Hand auf dem einen greifen, mit der anderen zupfen, mit der dritten greifen, mit der vierten... :-))

Ist wahrscheinlich billiger als ein 8-Saiter. Tolle Idee. Werde ich heute abend mal im Proberaum mit Jazz Bass und Fretless ausprobieren!

Re: (Amps) Bassisten & Equipment

Ihr beiden legt Euch ja richtig ins Zeug :-))

Das mit dem Chorus hab ich jetzt verstanden, Delay dürfte ähnlich funktionieren, aber was ist mit den anderen Geschichten:

Compressor ????
Hall???
SYnth-Bass????

Wie macht Ihr mit Eurer Methode einen Wah Wah - Effekt????

Ich schaue schon ganz erwartungsvoll ;-)))

Re: (Amps) Bassisten & Equipment

: Wie macht Ihr mit Eurer Methode einen Wah Wah - Effekt????

Wahwah ist doch am einfachsten:

Alembic Bass mit onboard Parametric EQ und dann immer schön Volume und EQ verstellen. Braucht natürlich ein bisschen Fingerfertigkeit oder besser noch einen Roadie, der im Nebenberuf Knöpfchendreher ist.

Re: (Amps) Bassisten & Equipment

: Das mit dem Chorus hab ich jetzt verstanden, Delay dürfte ähnlich funktionieren, aber was ist mit den anderen Geschichten:

: Compressor ????
Da wirds nur mit Fingern ein bißchen schwierig. Da brauchst Du zusätzlich mindestens noch eine Schraubzwinge.

: Hall???

stell Dich ins Treppenhaus...

: SYnth-Bass????

spiel mit Plastikhandschuhen :-)

: Wie macht Ihr mit Eurer Methode einen Wah Wah - Effekt????

äääh, Baß in den Mund und den beim Spielen auf- und zumachen? Geht aber nur mit short-scale Bässen.

(jetzt hör ich lieber auf, sonst zweifelt noch jemand an meiner geistigen Gesundheit...)
Johannes

Re: (Amps) Bassisten & Equipment

Hallo zusammen
Na denn... ;-))

- Pedulla Deluxe, 4- Saiter, Bartolinis mit Aktivregelung
- Peavey TKO75 mit Zusatzhochtöner (Eigen- Umbau)
Dies sind die beiden meistbenutzten Teile. Im Weiteren kommen manchmal noch zum Einsatz:
- Fretless Rockinger / Eigenbau passiv
- Schecter Precision, passiv, ca. 25- jährig. sehr gut und schwer :-))
- Boss Digital Dimension
- Boss Delay
- Kontrabass Pöllmann Middenwald
- Schertler Transducer + Fishman Piezo
- Preamp / Mixer Eigenbau

Gruss: Christoph

Re: (Amps) Bassisten & Equipment

Hallo Thorsten
Bei den verwendeten Hochtönern handelte es sich um zwei in Serie geschaltete Piezo- Hochtöner. Die kann man einfach parallel zum bereits vorhandenen Lautsprecher (15- Zöller im vorliegenden Falle) anschliessen, da sie sich elektrisch gesehen wie ein (relativ kleiner) Kondensator verhalten, das Ausgangssignal des Amps also nicht allzusehr belasten. Da die Dinger erst so ab etwa 2.5 - 3 kHz aktiv werden, ist eine Frequenzweiche nicht nötig. Die genauen Daten habe ich nicht mehr im Kopf, aber viel falschmachen kann man hier nicht, wenn man die Hochtöner so dimensioniert, dass si nicht ins Nirvana geschickt werden. :-))
Zum Fretless: der Hals (Ahorn / Ebenholz) stammt von Rockinger und kostete ca. 650.- (sFr). Den Body hab ich selber aus Esche (Geschenk von meinem Bruder, dem Schreiner) geschnitzt. Die PUs, Mechaniken, Steg, Saiten, Elektrik, etc. habe ich alles bei Rockinger bestellt, kostete damals so um die sFr 600.-. Das schwierigste war die Fräsung für den Hals; da hat mir mein Bruder dann auch ziemlich geholfen :-)). Position von PUs und Steg hab ich damals einfach ungefähr vom Schecter abgeguckt.
Du siehst, finanziell lohnt sich das weniger (vorallem wenn man noch so um die 50 Stunden Arbeit einrechnet), aber ich wollte halt einfach einen speziellen Bass ("Schnecken" an den "Hörnern") haben. Ich habe natürlich ziemlich viel gelernt bei der Sache, so z.B. dass man ein Fretless- Griffbrett nicht zu intensiv wachsen soll :-)) Anfangs klang der Bass nicht besonders, wohl weil Holz in Möbelqualität doch nicht ganz das Richtige ist. In der Zwischenzeit (ca. 8 Jahre) hat sich der Klang jedoch durch das "Ablagern" des Holzes stark gebessert!
Heute würde ich so ein Projekt natürlich ein Bisschen anders angehen, aber das sind im Moment erst Wunschträume. :-))

Gruss: Christoph