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(Amps) FX Loop ?

Hallo !

Habe mir in den letzten Tagen eine Menge neuer Sachen gekauft, eigentlich nur 3 ...

ENGL Fireball
ENGL Vintage Box 4x12
Rocktron Replifex

aber das war auch teuer genug ...

Jetzt habe ich folgende Frage :

Auf wieviel sollte man idealer Weise die Effektsloop stellen ? Auf 50 % oder 100 % ?
bzw. was sind eure Erfahrungen zu diesem Thema ?
Und wie bekommt man die richtige Ausgangslautstärke des Effektgerätes heraus ?

Danke & Gruß
Markus


Re: (Amps) FX Loop ?

Hi Markus,

ich habe mal diverse, allerdings keine hochqualitativen, Effekte über den FX Loop meines auch nicht so vergleichbaren Marshall Valvestate AMPS geschaltet.
Hatte ein Problem mit höheren Lautstärken.

Seinerzeit habe ich bei einen Multieffekt einen Flanger/ Chorus eingestellt und in soweit editiert, daß das Signal in der Stärke nicht verändert wurde.
Trotzdem gab es Rückkopplungen im FX Loop.
Wenn ich die Einstellungen des Loop angepasst habe, konnte man vom Effekt fast nichts mehr warnehmen...

Die Probleme könnten aber an dem nicht so hochwertigen Equipment gelegen haben (so habe ich mir das erklärt).
Das MultiFX war ein Zoom505II und der AMP ist zwar gut, aber
wer weiß, wie die Unterschiede da so sind?
Kann mir vorstellen, daß der ENGL da schon sauberer arbeitet, ist aber nicht mein Fachgebiet und kanns daher nicht beurteilen.

Teste doch einfach mal ein bissl rum.....


bis dann
Oliver


Re: (Amps) FX Loop ?

Also, mit den speziellen Geräten, die Du da gekauft hast, hab ich noch nicht gearbeitet, aber hier ein paar allgemeine Gedanken:

wenn Du den FX Loop auf 50% stellst, was wohl parallele Verarbeitung des Signals bedeutet (das Effektsignal wird dem Ampsignal im Amp dazugemischt), dann solltest Du darauf achten, daß das Effektgerät auf 100% wet steht, das heißt, es gibt kein Direktsignal mehr aus, nur noch das Effektsignal. Ansonsten kannst Du phasenprobleme kriegen, der resultierende Sound ist dann dünn und "topfig".

Diese parallele Einstellung bevorzuge ich für Effekte wie Delay, Chorus, Flanger, Phaser, Reverb, Pitch Shifter... für dinge wie Tremolo, Compressor, Limiter, Equalizer ist sie nicht geeignet. Da musst Du dann die 100% Einstellung verwenden, die wohl einem seriellem Effektloop entspricht. Das Verhältnis zwischen direktem, trockenem Ampsignal und Effektsignal musst Du dann am Effektgerät einstellen.

Effektlautstärke? Nach geschmack am Effektgerät oder durch Änderung des Verhältnisses dry/wet vom Amp-FX-Loop einstellen. Meiner Meinung nach gilt bei effekten generell: weniger ist oft mehr!

Viel Spass

Tammo

Re: ENGL Fireball?

Hallo!

wie man aus deinen bisherigen Threads schließen kann, hast du damit die Suche des Metal-Amps abgeschloßen. Bei mir ist das noch nicht der Fall und deshalb würden mich deine Eindrücke zum Fireball und den Alternativen die Du hattest sehr interessieren. Bisher hab ich auch schon viel gutes über ihn gelesen, hatte aber noch keine Möglichkeit ihn anzuspielen :(

Für Metal scheint er ja schon geeignet zu sein aber, viel entscheidender für mich, wie siehts denn mit der klanglichen Vielfalt aus? Ist man mit dem Fireball musikalisch dann vollkommen auf Metal beschränkt, oder hast du mittlerweile auch schon ganz nette andere Sounds aus ihm locken können? Meine Oldies-Cover-Band wäre wahrscheinlich nicht so begeistert wenn z.b. Sweet Home Alabama plötzlich nach Metal klingt...

aber erstmal: viel Spaß und Erfolg mit neuem Equipment!!
Gruß,
Fabian

Re: ENGL Fireball?

Hallo Fabian,

also für eine Oldies CoverBand ist der Amp denke ich nicht so geeignet , ich hatte aber auch noch nicht soviel Zeit zu testen.

Für mich allerdings denke ich wird er reichen , da ich keine große Vielfalt brauche. Ich habe einen Clean und einen High Gain Kanal. Und mit dem Effektgerät kann ich dann den Rest erledigen wie Lautstärke Boost, Kanalumschaltung des Amps, Delay & sonstige Effekte. Damit habe ich dann die volle Kontrolle über mein Midi Board.
Für mich denke ich doch die Preis/Leistung gesehen die beste Lösung, da mir der Sound der beiden Kanäle gefällt und ich keinen Steptanz für Umschaltungen vornehmen muß.

Vielleicht ist der ENGL Screamer besser für Dich geeignet, der ist glaube ich etwas zahmer und hat zusätzlich noch Reverb ... ich habe ihn allerdings noch nicht ausprobiert. Aber wenn ich mich richtig entsinne, gab es hier jemanden der ihn als Combo besitzt, oder ??

Vielleicht müßte man sonst mit einer Overdrive - Tretmine die Zwischenstufen rauskitzeln, wobei das den Sinn des Amps ein wenig in Frage stellt ...

Gruß
Markus

Re: ENGL Fireball?

Hi!

Jepp,... ich hab einen Screamer Combo. Also ich bin mit den Allrounder-Qualitäten echt zufrieden. Der Lead-Kanal ist (mir persönlich) fast ein bischen zu fett. Ich hab für die meisten Zerr-Sounds den HK Tube Factor davorgeschalten und verwende den eingebauten Kanal für Soli und für Sachen wo´s fett sein darf ("Ready to go"... "U give love a bad name" usw)

Gruss

Nic