Hallo! Ich (16) möchte bald mit dem Keyboardspielen anfangen und zwar wie meine Eltern es wollen erst mal mit einem Klavier. Nun gut, nur bin ich jetzt Linkshänder! Ein Bekannter von mir zwar auch er spielt Gitarre, hatte auch keine Probleme eine Gitarre für Linkshänder zu bekommen. Aber ein Klavier für Linkshänder, wo die Tasten spiegelverkehrt drauf sind und die hohen Töne also links und die bassigen rechts, dös hab ich jetzt noch nicht gefunden. Wie und wo komm ich da richtig weiter? Danke sehr, freundliche Grüsse: Gunnar B.
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- (Keyboard) Piano für Linkshänder? - gestartet von Gunnar B. 11. August 2002 um 23:00h
- Re: (Keyboard) Piano für Linkshänder?
- von
Achim
am 12. August 2002 um 11:20
- Re: (Keyboard) Piano für Linkshänder?
- von
emil
am 12. August 2002 um 12:50
- KT. :-)
- von
Achim
am 12. August 2002 um 15:06
- KT. :-)
- von
Achim
am 12. August 2002 um 15:06
- Re: (Keyboard) Piano für Linkshänder?
- von
emil
am 12. August 2002 um 12:50
- Re: (Keyboard) Piano für Linkshänder?
- von
Harald2
am 12. August 2002 um 10:04
- Re: (Keyboard) Piano für Linkshänder?
- von
tuthiernixzursache
am 12. August 2002 um 09:05
- Re: (Keyboard) Piano für Linkshänder?
- von
bobo
am 12. August 2002 um 09:16
- Re: (Keyboard) Piano für Linkshänder?
- von
bobo
am 12. August 2002 um 09:16
- Re: (Keyboard) Piano für Linkshänder?
- von
emil
am 12. August 2002 um 08:31
- Re: (Keyboard) Piano für Linkshänder?
- von
ZZTManni
am 12. August 2002 um 01:04
- Re: (Keyboard) Piano für Linkshänder?
- von
Hans-J
am 12. August 2002 um 04:15
- Re: (Keyboard) Piano für Linkshänder?
- von
Hans-J
am 12. August 2002 um 04:15
- Re: (Keyboard) Piano für Linkshänder?
- von
Achim
am 12. August 2002 um 11:20
Gunnar, ich hab mich mal umgehört...
Also, man setzt einen Meter hinter dem Klavierhocker eine breiten Spiegel auf; dann wir sich umgedreht und die Hände - nicht zum Himmel, sondern - nach hinten!
Schon läuft's auch für den Linkshänder mit'm Klavier...
Manni
(Peter? Wer ist eigentlich Peter...)
Also, man setzt einen Meter hinter dem Klavierhocker eine breiten Spiegel auf; dann wir sich umgedreht und die Hände - nicht zum Himmel, sondern - nach hinten!
Schon läuft's auch für den Linkshänder mit'm Klavier...
Manni
(Peter? Wer ist eigentlich Peter...)
: Gunnar, ich hab mich mal umgehört...
: Also, man setzt einen Meter hinter dem Klavierhocker eine breiten Spiegel auf; dann wir sich umgedreht und die Hände - nicht zum Himmel, sondern - nach hinten!
:
: Schon läuft's auch für den Linkshänder mit'm Klavier...
Nee - kann ja gar nich' klappen! Bei 'ner Klampfe geht das schon, denn die hat ma ja vor'm Ranzen, also sieht ma das Spiegelbild auch vollständich. Aber in der geschilderten Konstellation hockt sich der Spieler ja, wenner in'n Schpiechel guckt, mit'm Arsch selbst voll vorm Bild von der Tastatur!
Aber jetzt kommt die ultimative Lösung:
Der Künstler legt sich rücklings unter's den Flügel (mit Klavier geht's auch, sind halt ein paar bauliche Extras erforderlich) - und schon stimmt's! Die hohen Töne sind links und der Spieler wird nicht mehr durch die unterschiedlichen Farben der Tasten irritiert.
Einem langwierigen Arm-Dehnungs-Prozeß entgeht man, indem einfach eine (idealerweise höhenverstellbare) Unterlage verwendet wird, damit der Pianist die Tastatur in entspannter Körperhaltung bequem erreichen kann, ohne die gesamte Entfernung vom Fußboden bis zur Tastenoberläche überbrücken zu müssen.
Weitere Vorteile:
Die Handhaltung ist viel natürlicher und entspannter als beim herkömmlichen Spiel - bei letzterem müssen die Hände ständig hochgezogen und die Handgelenke unnatürlich starr gehalten werden, während sie bei dieser neuen Methode einfach mit den Fingern in Richtung Armbeuge fallengelassen werden.
Der Spieler kann wahlweise mit den Füßen (platzsparend für kleinere Bühnen oder Übungsräume) oder mit dem Kopf voraus unter dem Instrument liegen (besser für das Heraushören feinerer Nuancen).
Die Spieldynamik erhält eine völlig neue Bandbreite. Bei der klassischen Haltung kann maximal das Gewicht des Armes einschließlich prozentualer Gewichtsbeteiligung des Oberkörpers für kräftige Anschläge eingesetzt werden - jetzt kann der Spiel sein gesamtes Körpergewicht für crescendi etc. einsetzen.
Durch den Wegfall der Ausgaben für einen kostspieligen Flügel plus Linkshänder-Sonderanfertigungs-Mehrkosten kann der Künstler einen Betrag für sich verbuchen, der sicher dem des Jahresgehaltes eines nicht schlecht verdienenden Mitmenschen entspricht - und geschwind mal 50 000 Euro auf'm Konto machen sich sicher auch nich' schlecht!
Und zusätzlich spart sich der Pianist auch noch einen Haufen Kohle für den teueren Spiegel - und davon kanner einige Male Pizza futtern gehen!
Cheerion
Hans-Jürgen
: Also, man setzt einen Meter hinter dem Klavierhocker eine breiten Spiegel auf; dann wir sich umgedreht und die Hände - nicht zum Himmel, sondern - nach hinten!
:
: Schon läuft's auch für den Linkshänder mit'm Klavier...
Nee - kann ja gar nich' klappen! Bei 'ner Klampfe geht das schon, denn die hat ma ja vor'm Ranzen, also sieht ma das Spiegelbild auch vollständich. Aber in der geschilderten Konstellation hockt sich der Spieler ja, wenner in'n Schpiechel guckt, mit'm Arsch selbst voll vorm Bild von der Tastatur!
Aber jetzt kommt die ultimative Lösung:
Der Künstler legt sich rücklings unter's den Flügel (mit Klavier geht's auch, sind halt ein paar bauliche Extras erforderlich) - und schon stimmt's! Die hohen Töne sind links und der Spieler wird nicht mehr durch die unterschiedlichen Farben der Tasten irritiert.
Einem langwierigen Arm-Dehnungs-Prozeß entgeht man, indem einfach eine (idealerweise höhenverstellbare) Unterlage verwendet wird, damit der Pianist die Tastatur in entspannter Körperhaltung bequem erreichen kann, ohne die gesamte Entfernung vom Fußboden bis zur Tastenoberläche überbrücken zu müssen.
Weitere Vorteile:
Die Handhaltung ist viel natürlicher und entspannter als beim herkömmlichen Spiel - bei letzterem müssen die Hände ständig hochgezogen und die Handgelenke unnatürlich starr gehalten werden, während sie bei dieser neuen Methode einfach mit den Fingern in Richtung Armbeuge fallengelassen werden.
Der Spieler kann wahlweise mit den Füßen (platzsparend für kleinere Bühnen oder Übungsräume) oder mit dem Kopf voraus unter dem Instrument liegen (besser für das Heraushören feinerer Nuancen).
Die Spieldynamik erhält eine völlig neue Bandbreite. Bei der klassischen Haltung kann maximal das Gewicht des Armes einschließlich prozentualer Gewichtsbeteiligung des Oberkörpers für kräftige Anschläge eingesetzt werden - jetzt kann der Spiel sein gesamtes Körpergewicht für crescendi etc. einsetzen.
Durch den Wegfall der Ausgaben für einen kostspieligen Flügel plus Linkshänder-Sonderanfertigungs-Mehrkosten kann der Künstler einen Betrag für sich verbuchen, der sicher dem des Jahresgehaltes eines nicht schlecht verdienenden Mitmenschen entspricht - und geschwind mal 50 000 Euro auf'm Konto machen sich sicher auch nich' schlecht!
Und zusätzlich spart sich der Pianist auch noch einen Haufen Kohle für den teueren Spiegel - und davon kanner einige Male Pizza futtern gehen!
Cheerion
Hans-Jürgen
An Gunnar:
Keyboard für Linxhänder kann jeder prima selbermachen. Zuerst mal das Keyboard, oder nein, lassen wir es uns mit einem Klavier versuchen, das wollen deine Eltern ja so. Also, ich schlage vor, du kaufst ein ganz gewöhnliches Klavier, so ein einfaches, vielleicht ein Bösendorfer Pianino und zeichnest erst einmal die Reihenfolge der schwarzen und weißen Tasten ab. Anschließend nimmst du dir eine Kuchengabel und einen Tortenheber und fängst an oben rechts die weißen Tasten ganz vorsichtig aus der Fassung zu holen. Lege sie vorsichtig auf das Klavier, bring bloß nicht die Reihenfolge durcheinander! Wenn du alle weißen Tasten ausgebaut hast, mache dich an die Schwarzen. Hier geht es am schnellsten, wenn du sie mit einem kleinen Hackebeil abschneidest. Nun fange an die weißen Tasten wieder einzubauen, die ganz linke nach ganz rechts, die deben der ganz links, neben die ganz rechts, die dritte von rechts, als dritte von rechts von der ganz links aus gesehen und so weiter uns so weiter. Falls du jetzt noch weiße Tasten übrig haben solltest, lackiere sie schwarz und versuche zusammen mit den anderen die Zwischenräume bündig und sinnvoll auszufüllen. So, nun hast du einen Linkshänderklavier für wenig Geld und kaum Aufwand. Ich wünsche dir viel Spaß und Erfolg beim Spielen!
P.S.Das jetzt allerdings kein Ton heißt oder gar klingt wie er auf dem Papier steht, solltest du vielleicht noch mal in einem anderen Forum diskutieren.
tuthiernixzursache, da haste recht.
apropos forum; ca. 200 saiten eines flügels haben allemal berechigung in as-forum zu posten.
bobo
apropos forum; ca. 200 saiten eines flügels haben allemal berechigung in as-forum zu posten.
bobo
Hallo Gunnar,
guck mal hier: http://www.linkshaenderseite.de/tips.html#musiker
viel Erfolg von einem "Umgepolten" !
Harald
guck mal hier: http://www.linkshaenderseite.de/tips.html#musiker
viel Erfolg von einem "Umgepolten" !
Harald
Hi Gunnar,
mal unterstellt, die Frage ist wirklich ernst gemeint...
Ich habe als Kind mal Klavier gelernt. Gehen wir mal davon aus, daß es 99,9% rechtshändige Klaviere gibt, wirst Du ewig Schwierigkeiten haben. Falls Du einen Lehrer findest, der ins Haus kommt, OK, ansonsten gehst Du zu einem Lehrer (ich denke mal, Du willst Dir das nicht selbst beibringen). Und der wird mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit ein "normales" Klavier haben...ebenso wie Deine Schule...der nächstgelegene Club...und - wenn Du so weit kommst - die großen Bühnen dieser Welt. Andererseits ist ein Klavier - selbst ein Digital-Piano - nicht unbedingt wirklich transportabel.
Ich weiß nicht, ob Rechts-/Linkshänder beim Klavier wirklich so wichtig ist, um sich das anzutun. Vielleicht findet ja Emil noch einen Link für linkshändige Keyboards (obwohls da ja technisch eher simpel zu lösen wäre).
Was das "Klavier vor Keyboard lernen" anbelangt...ich halte das für eine mehr als sinnvolle Idee. Vielleicht bist Du ja im Augenblick damit zufrieden, ein paar Techno-Beats via Sequenzer zu produzieren. Ich hatte allerdings schon mehrfach das Vergnügen, mit Keyboard-only Leuten in Bands zu spielen, und es war regelmäßig ein Albtraum, mit denen mal R'n'R, Blues oder eine Ballade zu spielen, wenn man mehr wollte als einen Streicherteppich.
Mach' was daraus,
Achim
mal unterstellt, die Frage ist wirklich ernst gemeint...
Ich habe als Kind mal Klavier gelernt. Gehen wir mal davon aus, daß es 99,9% rechtshändige Klaviere gibt, wirst Du ewig Schwierigkeiten haben. Falls Du einen Lehrer findest, der ins Haus kommt, OK, ansonsten gehst Du zu einem Lehrer (ich denke mal, Du willst Dir das nicht selbst beibringen). Und der wird mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit ein "normales" Klavier haben...ebenso wie Deine Schule...der nächstgelegene Club...und - wenn Du so weit kommst - die großen Bühnen dieser Welt. Andererseits ist ein Klavier - selbst ein Digital-Piano - nicht unbedingt wirklich transportabel.
Ich weiß nicht, ob Rechts-/Linkshänder beim Klavier wirklich so wichtig ist, um sich das anzutun. Vielleicht findet ja Emil noch einen Link für linkshändige Keyboards (obwohls da ja technisch eher simpel zu lösen wäre).
Was das "Klavier vor Keyboard lernen" anbelangt...ich halte das für eine mehr als sinnvolle Idee. Vielleicht bist Du ja im Augenblick damit zufrieden, ein paar Techno-Beats via Sequenzer zu produzieren. Ich hatte allerdings schon mehrfach das Vergnügen, mit Keyboard-only Leuten in Bands zu spielen, und es war regelmäßig ein Albtraum, mit denen mal R'n'R, Blues oder eine Ballade zu spielen, wenn man mehr wollte als einen Streicherteppich.
Mach' was daraus,
Achim
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