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(Amps) Peavey

Hai Leudde,
ich benötige für eine Studie ein paar ehrliche Meinungen über Peavey Gitarren, Verstärker und sonstiges...
Bitte schreibt mal eure Erfahrungen und Wünsche::
Danke

Re: (Amps) Peavey

Hallo!
falk hat recht, die Classics sind tolle Amps, nach der Strat kommt mir als nächstes ein Cl. 30 ins Haus. Sehr leicht klingt unglaublich warm (schon bei geringen Lautstärken...).
Viele Grüße,
Patrick

Re: (Amps) Peavey

Hi Falk,

: meine ährliche meinung? hm, also ich find michas peavey classic mit tweed-bezug richtig chic. und das, obwohl da peavey draufsteht. ;-)

'n büschn zu groß vielleicht?! ;-)))
Na also wenn es dem Hans in der Studie ums Aussehen geht (was ich etwas anzweifle): der Fender Blues-junior is viel hübscher, weil kleiner (kommen wohl die Mutterinstinkte durch *g*) und hat auch schicken Tweed.

Gruß
Carline

"Das Auge hört mit" © by Falk

Re: (Amps) Peavey

Peavey, oder the poor man's Marshall, as they call them over there...
zuerst und vor allem würde ich den produktdesigner standrechtlich erschiessen lassen. wie kann man nur so abgrundtief hässliche amps bauen... und auch noch verkaufen. sind die alle blind? die classic-serie fand ich echt gut, die klangen gut und sahen halbwegs vernünftig aus (bis - natürlich auf das logo. das sieht aus, als ob ein 13-jähriger selbstentworfene metal-schriftzüge auf den schultisch schnitzt.)

mal abgesehen von den pedal-steel amps habe ich noch keine peavey-transe gehört, in die ich freiwillig und ohne androhung von geld eine gitarre stöpseln würde.

allerdings haben sie im steel-amp-bereich einen ausgezeichneten support durch legendary mike brown, der sich um jedes poti persönlich kümmert, wenn du ihn darum bittest (und in den staaten wohnst, die werden in europa nicht vertrieben).

klampfen habe ich noch nicht gehört. drums auch nicht. muss ich aber auch nicht.

-maddin

Re: (Amps) Peavey

Hi Hans Wuääst!

Von Peavey Amps kenn ich nur zwei: den kleinen Peavey Classic 20 und den Classic 50/410. Beide in Tweed-Tolex, kein echter Tweed - aber von weitem siehts halt entfernt aus. (Man kann ihnen durchaus kleidsame Bier- oder Rotweinringe verpassen und in schwacher Minute wieder wegsäubern. *g*)
Wenn man die Peaveys aufschraubt, sieht man schon einen Unterschied zu Fender (z.B. billigere Röhrensockel, die Verschraubung der Chassis im Gehäuse, rostanfällige Gehäuse-Eckenschoner und Eingangsbuchsen.) Aber im Sound, gemessen an dem Preisunterschied: da gibts nix zu Meckern.
Der Classic 20 macht amtlich Radau (im Ramen seiner Möglichkeiten) und klingt mit ner Strat und allen Ton-Blenden ganz auf, schön fröhlich frech.
Der Classic 50/410 ist ein grosses Möbel (29 Kilo) mit eigenem Lüfter (nicht jeder Schrank hat sowas - *gg*, brauchts vielleicht aber auch nicht: hier sind die Röhren alle ins Chassis eingebaut), dessen vier 10"er mächtig viel Wärme und süsse Höhen rauslassen. (Btw., er ist eher als Wohnzimmer-Amp geeignet als ein AC30, dem Tip vom Nachbar-Frett.) Klingt auch leise gut. Hat nen Lead-Kanal, der die Bässe leicht beschneidet und etwas die Mitten rausbeult. Leichter Crunch bis böse Zerre ist drin. Die 3-Band Klangregelung ist ziemlich effektiv. Aber auch hier die drei Knöppe auf tut nur gut. Wenns zu sehr schneidet, Presence-Regler benutzen. Die grosse Kiste ist sogar aus Schichtholz. (Hat mittlerweile Tilt Back Legs angeschraubt bekommen. Von der F-Firma. *g* Praktisch, schick und verchromt.)
In Deiner Studie kannste vermerken, das Logo ist abgeschraubt, weil hässlich.

Gruss
Micha

Re: (Amps) Peavey

hi

Also ich hab als "Anfängergitarre" n Set mit einer Peavy Raptor (Sträät) und einem Peavy Rage
158 (Transistor, 10 Watt oderso)gekauft und bin relativ zufrieden damit.
Die H-Saite auf der Gitarre schnarrt etwas, aber ok, und der Amp klingt nicht schlecht finde ich.
Aus jetziger Sicht hätt ich mir besser eine Yamaha Strat gekauft.
Aber ich spiel noch nicht so lange, also kein eindeutiges Urteil :).
gruß, Stefan

Re: (Amps) Peavey

Das Problem von Peavey war eigentlich immer
a) der Ruf, nämlich eben diesen "poor man´s Marshall"-Unsinn, der halt durch Mundwerbung und leider auch einige Ähnlichkeiten zu Produkten der Firma aus England entstanden ist
b) dass sich z.B. bis zur Wolfgang die Gitarren eigentlich NIE so richtig durchgesetzt haben... mal war die Produktpalette voll von gutem Zeug, mal war da nicht so Gutes dabei...

Was ICH zu Peavey sagen kann:

Amps: Ich habe in den frühen 90ern einen gebrauchten Peavey Classic Combo gekauft. Der war für ca 6 Jahre bei einer Top40 Band auf Tour gewesen, und dort nicht gerade geschont worden ( Transport auf LKW, Endstufe extrem weit aufgerissen ). Trotzdem funktionierte er tadellos ( Stichwort des Verkäufers "Unkaputtbar" ), bot einen tollen Cleansound... hatte sogar noch die ersten Röhren drin ( Sylvania )... mein Amptech wollte es nicht glauben.
Soweit ich weiss, läuft die Kiste beim jetzigen Besitzer immer noch !
Nach einem kurzen Wechsel zu Marshall verwendete ich dann für lange Zeit einen 5150...bis heute einer meiner Lieblingsamps, der für relativ wenig Geld ne Menge Amp bot. Klar, Nebengeräusche galore ( kein Wunder bei dem Ausmass an Gain ), aber ein Wahnsinnssound und auch hier: UNKAPUTTBAR ( bei einem Gig in Atlanta, bzw. beim anschliessnden Rücktransport ist der Amp vollgeregnet worden... nach einer "Trockenkur" kein Schaden, noch voll funktionsfähig, nicht mal kratzende Potis... ausserdem kann man den Amp angeblich ( wenn man will, weiss nicht wofür ) über längere Zeit bei hoher Leistung ohne Box / Last betreiben, ohne dass die Endstufe sich verabschiedet )
Hatte vorher noch einen Amp eines anderen namhaften Herstellers, und was da an Verarbeitungsmängeln ( etliches an Reparaturen waren nötig, nicht gerade billig ) und "cheesy" Sounds geboten wurde, war echt nicht mehr lustig...
Einer meiner Ex-Schüler in Atlanta spielte einen der Peavey FX-Amps ( eingebaute Effekte ), und war auch damit sehr zufrieden

Gitarren: Die Peavey Vandenberg war vom Konzept her ein tolles Instrument. Mangel war leider die Wqhl des Kahler Trems ( allerdings war das der Wunsch von A.Vandenberg, ausserdem war zu der Zeit das Kahler auf ner Menge Klampfen zu finden ).
Pluspunkte: ausgeklügeltes Konzept ( die Pickups sind um ganz wenige Grad gedreht, was zu besserer Widergabe der Bass-Saite führt ), starker Sound ( Sustain, Druck ), EXTREM widerstandsfähig ( die Dinger sind ebenfalls so gut wie "unkaputtbar" )
Die Peavey Wolfgang gehört für mich zu den besten neueren Gitarrenmodellen..sehr eigenständig, gut verarbeitet, viele neue Konzepte und ein toller Ton... auch hier sehr zufrieden. Und ich glaube, dass Peavey es zumindest mit dieser Gitarre geschafft hat, ein wirklich konkurrenzfähiges, eigenständiges Instrument vorzuzeigen.

Ausserdem finde ich den Kundendienst bei Peavey ziemlich beeindruckend... wann immer ich Infos, Manuals oder sonstigen rat brauchte... kein Problem.

Übrigens: auch die "lowcost" Modelle sind nicht schlecht... habe mir mal für wenig Geld eine Peavey Predator gekauft ( Strat, 3 SC´s ) und was die an Ton und Verarbeitung hatte, war angesichts des Neupreises echt toll.

Sicher hat jeder eine andere Meinung zu den Peavey-Produkten. Kommt auf die Ansprüche, Erfahrungen und Geschmack an. Ich jedenfalls war mit den Sachen, die ich mir ausgesucht hatte SEHR zufrieden.
Was den schlechten Ruf angeht... naja, eine ganze Firma und ihre gesamte Produktpalette zu verdammen, bloss weil mal Montagsproduktionen oder nicht so toll konzepierte Modelle dabei waren, ist IMHO nicht unbedingt klug ( ansonsten fielen mir nämlich eine Riesenmenge andere Firmen ein, die ich da über einen Kamm scheren könnte )..

Hoffe, geholfen zu haben
EV