Liebe Gemeinde!
Jetzt ist es endlich soweit: Ich werde mir einen Lötkolben kaufen und an meiner Stratkopie rumlöten. Neue Potis müssen rein, die dank Rockinger auch schon hier sind.
Und die Schaltung wird modifiziert, muss ja sein bei einer Strat! ;-) Wer´s wissen will: Ein Toneregler soll statt des Halspickups den Kollegen am Steg beeinflussen. Wer´s nicht wissen wollte, weiß es jetzt auch und hat Pech gehabt.
Nun aber zur Sache: Was für einen Lötkolben brauche ich von der Wattzahl her? Die ultrateure digitalgesteuerte Lötstation muss es ja wohl nicht sein, oder? Was muß noch her? Schrumpfschläuche, Lötzinn, abgeschirmte Litzen und was noch? Help me please!
thanxs und tschüss
Matthias
Übersicht
- (Technik) Lötkolben - gestartet von Matthias 12. August 2001 um 12:16h
- Re: (Technik) Lötkolben
- von
Christoph
am 13. August 2001 um 10:57
- Re: (Technik) Lötkolben
- von
Jochen
am 12. August 2001 um 19:07
- Re: (Technik) Lötkolben
- von
JürgiB
am 12. August 2001 um 17:02
- Re: (Technik) Lötkolben
- von
rrbth
am 12. August 2001 um 22:39
- Re: (Technik) Lötkolben
- von
JürgiB
am 12. August 2001 um 22:57
- Re: (Technik) Lötkolben
- von
rrbth
am 12. August 2001 um 23:26
- Re: (Technik) Lötkolben
- von
rrbth
am 12. August 2001 um 23:26
- Re: (Technik) Lötkolben
- von
JürgiB
am 12. August 2001 um 22:57
- Re: (Technik) Lötkolben
- von
rrbth
am 12. August 2001 um 22:39
- Re: (Technik) Lötkolben
- von
Der Felix
am 12. August 2001 um 16:18
- Re: (Technik) Lötkolben
- von
the stooge
am 12. August 2001 um 16:55
- Re: (Technik) Lötkolben
- von
Der Felix
am 12. August 2001 um 20:27
- Re: (Technik) Lötkolben
- von
the stooge
am 12. August 2001 um 21:14
- Re: (Technik) Lötkolben
- von
the stooge
am 12. August 2001 um 21:14
- flußmittel nicht vergessen!
- von
Falk
am 12. August 2001 um 17:11
- Re: flußmittel nicht vergessen!
- von
JürgiB
am 12. August 2001 um 22:59
- Re: flußmittel nicht vergessen!
- von
Falk
am 13. August 2001 um 09:24
- doch noch...
- von
ullli
am 13. August 2001 um 13:24
- doch noch...
- von
ullli
am 13. August 2001 um 13:24
- Re: flußmittel nicht vergessen!
- von
Falk
am 13. August 2001 um 09:24
- Re: flußmittel nicht vergessen!
- von
JürgiB
am 12. August 2001 um 22:59
- Re: (Technik) Lötkolben
- von
Der Felix
am 12. August 2001 um 20:27
- Re: (Technik) Lötkolben
- von
the stooge
am 12. August 2001 um 16:55
- Re: (Technik) Lötkolben
- von
Christoph
am 13. August 2001 um 10:57
Hi Matthias!
Ein 30Watt Lötkolben ist imho genau das richtige! 15Watt kann zu Problemen beim Löten von Potis führen und 60Watt...naja, is halt 'n bisserls viel.
Dann benötigst Du noch Lötzinn.
Ein Tip: Der Lötkolben wird an dem Ende angefasst, das isoliert ist, nicht das blanke Metall anfassen ;-))
So eine Lötstation ist allerdings doch eine feine Sache und afair nicht allzu teuer. Der Vorteil ist eben, daß der Kolben (höhöhö) dann sofort heiss ist (doppelt höhöhöhö). Jedenfalls kenne ich das so.
Zum Thema "Wie löte ich einen Draht/Kabel/etc. auf ein Potigehäuse?" bräuchte ich auch noch mal eine Beratung. Kann mir jemand sagen, ob es da ein patentrezept gibt? Oberfläche mit einer Feile aufrauhen? Spezielles Fett?
Gruß
Felix
Ein 30Watt Lötkolben ist imho genau das richtige! 15Watt kann zu Problemen beim Löten von Potis führen und 60Watt...naja, is halt 'n bisserls viel.
Dann benötigst Du noch Lötzinn.
Ein Tip: Der Lötkolben wird an dem Ende angefasst, das isoliert ist, nicht das blanke Metall anfassen ;-))
So eine Lötstation ist allerdings doch eine feine Sache und afair nicht allzu teuer. Der Vorteil ist eben, daß der Kolben (höhöhö) dann sofort heiss ist (doppelt höhöhöhö). Jedenfalls kenne ich das so.
Zum Thema "Wie löte ich einen Draht/Kabel/etc. auf ein Potigehäuse?" bräuchte ich auch noch mal eine Beratung. Kann mir jemand sagen, ob es da ein patentrezept gibt? Oberfläche mit einer Feile aufrauhen? Spezielles Fett?
Gruß
Felix
Hi Matthias und Felix
:
: Ein 30Watt Lötkolben ist imho genau das richtige! 15Watt kann zu Problemen beim Löten von Potis führen und 60Watt...naja, is halt 'n bisserls viel.
Besser ist 50 Watt, gerade für Potigehäuse, die sich so schlecht erwärmen lassen.
: Dann benötigst Du noch Lötzinn.
Yep, Schrumpfschlauch dagegen kannst Du Dir schenken.
: Zum Thema "Wie löte ich einen Draht/Kabel/etc. auf ein Potigehäuse?" bräuchte ich auch noch mal eine Beratung. Kann mir jemand sagen, ob es da ein patentrezept gibt? Oberfläche mit einer Feile aufrauhen? Spezielles Fett?
Nein, wenn's nicht hält, dann war das Potisgehäuse nicht heiß genung, will sagen Du hast eine kalte Lötstelle produziert. Womit wir bei der Grundregel des Lötens wären: nicht das Lot wird erwärmt und dann auf den zu verlötenden Teilen verschmiert, sondern die zu verlötenden Teile werden so lange erwärmt bis dasLot auf ihnen von selber verfließt und eine blank silbrig schimmernde Oberfläche ergibt.
Viel Spaß und verbrannte Finger wünsche ich noch,
stooge
:
: Ein 30Watt Lötkolben ist imho genau das richtige! 15Watt kann zu Problemen beim Löten von Potis führen und 60Watt...naja, is halt 'n bisserls viel.
Besser ist 50 Watt, gerade für Potigehäuse, die sich so schlecht erwärmen lassen.
: Dann benötigst Du noch Lötzinn.
Yep, Schrumpfschlauch dagegen kannst Du Dir schenken.
: Zum Thema "Wie löte ich einen Draht/Kabel/etc. auf ein Potigehäuse?" bräuchte ich auch noch mal eine Beratung. Kann mir jemand sagen, ob es da ein patentrezept gibt? Oberfläche mit einer Feile aufrauhen? Spezielles Fett?
Nein, wenn's nicht hält, dann war das Potisgehäuse nicht heiß genung, will sagen Du hast eine kalte Lötstelle produziert. Womit wir bei der Grundregel des Lötens wären: nicht das Lot wird erwärmt und dann auf den zu verlötenden Teilen verschmiert, sondern die zu verlötenden Teile werden so lange erwärmt bis dasLot auf ihnen von selber verfließt und eine blank silbrig schimmernde Oberfläche ergibt.
Viel Spaß und verbrannte Finger wünsche ich noch,
stooge
: Nun aber zur Sache: Was für einen Lötkolben brauche ich von der Wattzahl her?
Felix hatte schon fast Recht mit seinem 30Watt-Lötkolben.
: Die ultrateure digitalgesteuerte Lötstation muss es ja wohl nicht sein, oder?
In einer Situation ist sie dem Standardkolben überlegen: Wenn du nämlich an Potigehäusen die Masseleitung anlöten willst.
Potigehäuse schleife ich immer ein wenig an, damit das blanke Metall das Zinn annimmt. Nimm gutes Lötzinn. Am besten Fluitin in der Standardausführung. Lötfett solltest du ganz vergessen. Das ist seit Jahrzehnten out.
: Was muß noch her? Schrumpfschläuche, Lötzinn, abgeschirmte Litzen und was noch? Help me please!
Die Lizenz zum Löten :-)
Aus meiner Zeit in der Werkstatt habe ich immer noch eine Weller Station. Die mit dem Klick. Der Kolben hat 60 Watt, die Temparatur wird mit der richtigen Spitze gefunden. Ich finde die Dinger ideal, weil in Situationen, in denen die Wärmeableitung groß ist (Bleche, Potigehäuse), Leistung nachgepumpt wird, die man dann braucht.
Hat eBuy eigentlich solche Tools?
Ach ja, was du noch brauchst:
Viel Spaß und eine ruhige Hand
Jürgen
Felix hatte schon fast Recht mit seinem 30Watt-Lötkolben.
: Die ultrateure digitalgesteuerte Lötstation muss es ja wohl nicht sein, oder?
In einer Situation ist sie dem Standardkolben überlegen: Wenn du nämlich an Potigehäusen die Masseleitung anlöten willst.
Potigehäuse schleife ich immer ein wenig an, damit das blanke Metall das Zinn annimmt. Nimm gutes Lötzinn. Am besten Fluitin in der Standardausführung. Lötfett solltest du ganz vergessen. Das ist seit Jahrzehnten out.
: Was muß noch her? Schrumpfschläuche, Lötzinn, abgeschirmte Litzen und was noch? Help me please!
Die Lizenz zum Löten :-)
Aus meiner Zeit in der Werkstatt habe ich immer noch eine Weller Station. Die mit dem Klick. Der Kolben hat 60 Watt, die Temparatur wird mit der richtigen Spitze gefunden. Ich finde die Dinger ideal, weil in Situationen, in denen die Wärmeableitung groß ist (Bleche, Potigehäuse), Leistung nachgepumpt wird, die man dann braucht.
Hat eBuy eigentlich solche Tools?
Ach ja, was du noch brauchst:
Viel Spaß und eine ruhige Hand
Jürgen
hi ihr!
wer freude am löten haben will, sollte flußmittel wie z.b. kolofonium (wird das jetzt so geschrieben?) nicht vergessen. bevor das lötzinn erwärm wird, sollte die lötkolbenspitze eben mal kurz in besagtes flußmittel gehalten werden - dann klappt's auch mit'm nachbarn.
gruß falk
wer freude am löten haben will, sollte flußmittel wie z.b. kolofonium (wird das jetzt so geschrieben?) nicht vergessen. bevor das lötzinn erwärm wird, sollte die lötkolbenspitze eben mal kurz in besagtes flußmittel gehalten werden - dann klappt's auch mit'm nachbarn.
gruß falk
Hallo Matthias,
30 Watt scheinen angemessen zu sein, hast Du aber schon als Antwort bekommen. :-)
Das feine an einer Lötstation ist, daß man für den Lötkolben einen prima Halt hat. Ich habe auch nur einen normalen Kolben und bei der Arbeit weiß man oft nicht so richtig, wo man das Teil hinlegen kann, damit er z.B. nicht den Küchentisch ein neues Design verpaßt. ;-)) Vielleicht gibt es solche Halterungen ja auch einzeln. Dann müßte man mal ausrechnen, wie teuer der Spaß wird, vielleicht ist eine günstige Lötstation dann nicht mehr viel teurer. Denn auch wenn man den Kolben sicher beiseite gelegt hat, reicht oft ein kleiner Wackler und irgendwas wird ziemlich schnell ziemlich heiß. ;-))
Wenn du die Potis verlötest, eine imho gute Vorgehensweise ist: erst die Potifläche anrauhen (alte Rechtschreibung), dann komplett verzinnen. So hat man nachher eine gute Lötstelle und es ist auch einfacher.
Zu Deiner Schaltung: nur ne Anregung, falls Du Dich noch nicht festgelegt hast....bei Zottel habe ich einen normalen Dreiwegschalter, der die 3 PUs einzeln anwählte so verschaltet, daß in der mittleren Position Hals- und Steg-PU zusammen sind (Telemäßig) und der mittlere PU in allen Positionen mit dem zweiten Tonpoti dazugemischt werden kann, somit hat man auch die Zwischenpositionen und alle 3 PUs zusammen. Die Schaltung gibt es auf der Rockingerseite, oder von mir per mail. Ansonsten gibt es beio Rockinger noch nen Schalter mit mehreren Schaltebenen, die fast alles möglich machen.
Viel Spaß, Erfolg und Geduld beim Löten :-))))
Gruß Jochen
30 Watt scheinen angemessen zu sein, hast Du aber schon als Antwort bekommen. :-)
Das feine an einer Lötstation ist, daß man für den Lötkolben einen prima Halt hat. Ich habe auch nur einen normalen Kolben und bei der Arbeit weiß man oft nicht so richtig, wo man das Teil hinlegen kann, damit er z.B. nicht den Küchentisch ein neues Design verpaßt. ;-)) Vielleicht gibt es solche Halterungen ja auch einzeln. Dann müßte man mal ausrechnen, wie teuer der Spaß wird, vielleicht ist eine günstige Lötstation dann nicht mehr viel teurer. Denn auch wenn man den Kolben sicher beiseite gelegt hat, reicht oft ein kleiner Wackler und irgendwas wird ziemlich schnell ziemlich heiß. ;-))
Wenn du die Potis verlötest, eine imho gute Vorgehensweise ist: erst die Potifläche anrauhen (alte Rechtschreibung), dann komplett verzinnen. So hat man nachher eine gute Lötstelle und es ist auch einfacher.
Zu Deiner Schaltung: nur ne Anregung, falls Du Dich noch nicht festgelegt hast....bei Zottel habe ich einen normalen Dreiwegschalter, der die 3 PUs einzeln anwählte so verschaltet, daß in der mittleren Position Hals- und Steg-PU zusammen sind (Telemäßig) und der mittlere PU in allen Positionen mit dem zweiten Tonpoti dazugemischt werden kann, somit hat man auch die Zwischenpositionen und alle 3 PUs zusammen. Die Schaltung gibt es auf der Rockingerseite, oder von mir per mail. Ansonsten gibt es beio Rockinger noch nen Schalter mit mehreren Schaltebenen, die fast alles möglich machen.
Viel Spaß, Erfolg und Geduld beim Löten :-))))
Gruß Jochen
Hi Mathias!
: Nein, wenn's nicht hält, dann war das Potisgehäuse nicht heiß genung,
Aha! Also doch...*grummelgrummel* Wie heiss darf denn so ein Potigehäuse werden? Ich hab' das Löten nämlich an ICs und ähnlich empfindlichen Elementen gelernt, daher hab' ich bei immer so'n bisschen Schiss, daß ich das Teil versaue. Oder halten Potis richtig viel aus?
Gruß
Felix
: Nein, wenn's nicht hält, dann war das Potisgehäuse nicht heiß genung,
Aha! Also doch...*grummelgrummel* Wie heiss darf denn so ein Potigehäuse werden? Ich hab' das Löten nämlich an ICs und ähnlich empfindlichen Elementen gelernt, daher hab' ich bei immer so'n bisschen Schiss, daß ich das Teil versaue. Oder halten Potis richtig viel aus?
Gruß
Felix
Hi Felix
: Aha! Also doch...*grummelgrummel* Wie heiss darf denn so ein Potigehäuse werden? Ich hab' das Löten nämlich an ICs und ähnlich empfindlichen Elementen gelernt, daher hab' ich bei immer so'n bisschen Schiss, daß ich das Teil versaue. Oder halten Potis richtig viel aus?
Ich würd nicht sagen, dass die Grenze nach oben offen ist, aber einen Lötkolben (Station) haben die von mir veröteten Potis alle mal ausgehalten.
Was die Halbleiter und ICs betrifft, hast Du natürlich recht.
Schönen Sonntag noch, Mathias
: Aha! Also doch...*grummelgrummel* Wie heiss darf denn so ein Potigehäuse werden? Ich hab' das Löten nämlich an ICs und ähnlich empfindlichen Elementen gelernt, daher hab' ich bei immer so'n bisschen Schiss, daß ich das Teil versaue. Oder halten Potis richtig viel aus?
Ich würd nicht sagen, dass die Grenze nach oben offen ist, aber einen Lötkolben (Station) haben die von mir veröteten Potis alle mal ausgehalten.
Was die Halbleiter und ICs betrifft, hast Du natürlich recht.
Schönen Sonntag noch, Mathias
Servus,
In dem Lötdraht, den ich (seit mindestens 20 Jahren) benutze (wird nur laaangsam weniger), ist zwar auch ein Flußmittel, aber damit funzt (wie man hier zu sagen pflegt) es (bei mir) nicht.
redi
- Lötfett solltest du ganz vergessen. Das ist seit Jahrzehnten out
In dem Lötdraht, den ich (seit mindestens 20 Jahren) benutze (wird nur laaangsam weniger), ist zwar auch ein Flußmittel, aber damit funzt (wie man hier zu sagen pflegt) es (bei mir) nicht.
redi
: Servus,
Weil die Säure, die darin enthalten ist, ziemlich aggressiv Metalle angreift. U.a. auch die Lötspitze. Ich habe zehn Jahre aktiv als Radio- und FS-Techniker gearbeitet und nicht einmal Lötfett gebraucht. Mag sein, daß bei ganz groben Arbeiten mit einem starken Kolben Lötfett gebraucht wird. Aber die Reparatur einer Strat fällt vom Lötumfang m.E. noch in den Bereich der Arbeit eines Technikers, wie ich einer war.
Ciao
Jürgen
- Lötfett solltest du ganz vergessen. Das ist seit Jahrzehnten out
Weil die Säure, die darin enthalten ist, ziemlich aggressiv Metalle angreift. U.a. auch die Lötspitze. Ich habe zehn Jahre aktiv als Radio- und FS-Techniker gearbeitet und nicht einmal Lötfett gebraucht. Mag sein, daß bei ganz groben Arbeiten mit einem starken Kolben Lötfett gebraucht wird. Aber die Reparatur einer Strat fällt vom Lötumfang m.E. noch in den Bereich der Arbeit eines Technikers, wie ich einer war.
Ciao
Jürgen
: wer freude am löten haben will, sollte flußmittel wie z.b. kolofonium (wird das jetzt so geschrieben?) nicht vergessen. bevor das lötzinn erwärm wird, sollte die lötkolbenspitze eben mal kurz in besagtes flußmittel gehalten werden - dann klappt's auch mit'm nachbarn.
'nAbend,
Kolodingsbums ist im normalen Lötzinn drin.
Jürgen
'nAbend,
Kolodingsbums ist im normalen Lötzinn drin.
Jürgen
Servus,
redi
- Metalle angreift. U.a. auch die Lötspitze
redi
hi jürgen,
jo ich weiß. ich habe aber die erfahrung gemacht, daß es mit 'ner portion extra-kolodingsbums besser funktioniert.
gruß falk
jo ich weiß. ich habe aber die erfahrung gemacht, daß es mit 'ner portion extra-kolodingsbums besser funktioniert.
gruß falk
Hallo zusammen
Vielleicht noch ein paar ergänzende Punkte:
Die Wattzahl des Lötkolbens sagt nichts darüber aus, wie heiss er wird, sondern wieviel Wärmeenergie er in einem bestimmten Zeitraum liefern kann. Wenn das zu erhitzende Metallteil gross genug ist, um die zugeführte Wärmeenergie sofort wieder an die Umgebungsluft abzugeben, wird die Löttemperatur nie erreicht. (Potigehäuse- Syndrom :-))
Wenn ein Lötkolben Temperatur- geregelt ist, kann eigentlich mit zuvielen Watts nichts Schlimmes passieren, aber mit zuwenigen gibt's dann Probleme beim Neutrik- Klinkenstecker- Masse- Anlöten und bei Potigehäusen etc. Eventuell kann man ein Poti- Gehäuse mit einem 30W- Kolben "löten", aber bis das Gehäuse Löttemperatur hat vergehen Ewigkeiten, kommt natürlich noch ein Bisschen auf die Grösse des Potis an. Man muss unterscheiden zwischen Lot- Schmelzemperatur und Löttemperatur. Die meisten (vielleicht sogar alle, weiss ich grad nicht auswendig) "Elektronik- Lote" schmelzen unterhalb von 200 Grad, richtig löten tut's aber erst bei über 300 (der Kolben sollte ca 370 Grad warm sein). Wenn also das Lot schmilzt, heisst das noch lange nicht, dass auch richtig gelötet wurde.
Im Weiteren gibt's ein paar Punke, die man beim Löten beachten sollte (teilweise bereits in anderen Postings erwähnt):
- Reihenfolge: zuerst kleines Bisschen Zinn an Lötspitze (damit die Wärme besser zum Lötgut übertragen wird), danach Lötgut mit Kolbenspitze aufheizen (reichlich, aber nicht zu lange, Erfahrungssache) zum Schluss Lötzinn Auf die Lötstelle geben, schnell warten bis das Lötgut schön benetzt (Zinn fliesst) und Lötkolben möglichst BALD wieder aus der Lötstelle nehmen. Lötfette braucht man in der Elektronik im Allgemeinen nicht, bei Härtefällen vielleicht mal ein Bisschen säurefreies Flussmittel (Elektronikshop) aufpinseln.
Zum Thema Potigehäuse: ich habe die Erfahrung gemacht, dass es verzinnte und anderweitig galvanisierte Potigehäuse gibt. Die Verzinnten kann man ohne weiteres problemlos löten (unter Berücksichtigung des oben Erwähnten :-)), die anderweitig galvanisierten befreie ich jeweils zuerst an einer Stelle von der Schutzschicht, damit das blanke Metall (Stahl) zum Vorschein kommt. Das kann man beispielsweise mit einer feinen Feile bewerkstelligen. Aber aufpassen, dass keine Feilspäne ins Poti- Innere gelangen! Eventuell Poti mit Tesa temporär zukleben, vor dem Löten aber wieder entfernen!
Vielleicht zum Schluss noch einen kleinen Trick: da ich nur zwei Hände habe, löte ich meist auf Folgende Art: Draht- (oder Litzen-) Ende kurz verzinnen und beiseitelegen. Danach die Stelle wo der Draht angelötet werden soll verzinnnen und zwar folgendermassen: Stelle erhitzen, Lötzinn ranhalten bis die Stelle benetzt und der Zinndraht "angelötet" wird, danach Lötkolben wegnehmen, Lötzinn ranhalten bis er "festklebt". Nachher "schneide" ich den Lötzinn je nach Lötstellengrösse vielleicht etwa 1cm vom lötfleck entfernt mit der heissen Kolbenspitze ab. Zu guter Letzt wird das anzulötende Drahtenden an die Lötstelle gehalten, das Ganze erhitzt bis eine schöne Lötstelle entstanden ist, finito :-))
Und zwischendurch immer mal wieder den Lötkolben im nassen Schwämmchen reinigen.
Wurde vielleicht ein Bisschen lang jetzt, sorry. Ist aber eines meiner "Spezialgebiete" :-))
Fazit: wenn Du vorhast, des öfteren mal was zu löten, z.B. auch Potigehäuse, Abschirmbleche, Neutrik- Klinkenstecker, dann würde ich zu einem temperaturgeregelten Lötkolben nicht unter 50W raten :-))
Gruss: Christoph
Vielleicht noch ein paar ergänzende Punkte:
Die Wattzahl des Lötkolbens sagt nichts darüber aus, wie heiss er wird, sondern wieviel Wärmeenergie er in einem bestimmten Zeitraum liefern kann. Wenn das zu erhitzende Metallteil gross genug ist, um die zugeführte Wärmeenergie sofort wieder an die Umgebungsluft abzugeben, wird die Löttemperatur nie erreicht. (Potigehäuse- Syndrom :-))
Wenn ein Lötkolben Temperatur- geregelt ist, kann eigentlich mit zuvielen Watts nichts Schlimmes passieren, aber mit zuwenigen gibt's dann Probleme beim Neutrik- Klinkenstecker- Masse- Anlöten und bei Potigehäusen etc. Eventuell kann man ein Poti- Gehäuse mit einem 30W- Kolben "löten", aber bis das Gehäuse Löttemperatur hat vergehen Ewigkeiten, kommt natürlich noch ein Bisschen auf die Grösse des Potis an. Man muss unterscheiden zwischen Lot- Schmelzemperatur und Löttemperatur. Die meisten (vielleicht sogar alle, weiss ich grad nicht auswendig) "Elektronik- Lote" schmelzen unterhalb von 200 Grad, richtig löten tut's aber erst bei über 300 (der Kolben sollte ca 370 Grad warm sein). Wenn also das Lot schmilzt, heisst das noch lange nicht, dass auch richtig gelötet wurde.
Im Weiteren gibt's ein paar Punke, die man beim Löten beachten sollte (teilweise bereits in anderen Postings erwähnt):
- Reihenfolge: zuerst kleines Bisschen Zinn an Lötspitze (damit die Wärme besser zum Lötgut übertragen wird), danach Lötgut mit Kolbenspitze aufheizen (reichlich, aber nicht zu lange, Erfahrungssache) zum Schluss Lötzinn Auf die Lötstelle geben, schnell warten bis das Lötgut schön benetzt (Zinn fliesst) und Lötkolben möglichst BALD wieder aus der Lötstelle nehmen. Lötfette braucht man in der Elektronik im Allgemeinen nicht, bei Härtefällen vielleicht mal ein Bisschen säurefreies Flussmittel (Elektronikshop) aufpinseln.
Zum Thema Potigehäuse: ich habe die Erfahrung gemacht, dass es verzinnte und anderweitig galvanisierte Potigehäuse gibt. Die Verzinnten kann man ohne weiteres problemlos löten (unter Berücksichtigung des oben Erwähnten :-)), die anderweitig galvanisierten befreie ich jeweils zuerst an einer Stelle von der Schutzschicht, damit das blanke Metall (Stahl) zum Vorschein kommt. Das kann man beispielsweise mit einer feinen Feile bewerkstelligen. Aber aufpassen, dass keine Feilspäne ins Poti- Innere gelangen! Eventuell Poti mit Tesa temporär zukleben, vor dem Löten aber wieder entfernen!
Vielleicht zum Schluss noch einen kleinen Trick: da ich nur zwei Hände habe, löte ich meist auf Folgende Art: Draht- (oder Litzen-) Ende kurz verzinnen und beiseitelegen. Danach die Stelle wo der Draht angelötet werden soll verzinnnen und zwar folgendermassen: Stelle erhitzen, Lötzinn ranhalten bis die Stelle benetzt und der Zinndraht "angelötet" wird, danach Lötkolben wegnehmen, Lötzinn ranhalten bis er "festklebt". Nachher "schneide" ich den Lötzinn je nach Lötstellengrösse vielleicht etwa 1cm vom lötfleck entfernt mit der heissen Kolbenspitze ab. Zu guter Letzt wird das anzulötende Drahtenden an die Lötstelle gehalten, das Ganze erhitzt bis eine schöne Lötstelle entstanden ist, finito :-))
Und zwischendurch immer mal wieder den Lötkolben im nassen Schwämmchen reinigen.
Wurde vielleicht ein Bisschen lang jetzt, sorry. Ist aber eines meiner "Spezialgebiete" :-))
Fazit: wenn Du vorhast, des öfteren mal was zu löten, z.B. auch Potigehäuse, Abschirmbleche, Neutrik- Klinkenstecker, dann würde ich zu einem temperaturgeregelten Lötkolben nicht unter 50W raten :-))
Gruss: Christoph
Huhu!
Schade, dass mir im Moment so gar nicht aussensaitig ist, sonst haette ich dem Matthias ja auch gerne noch dazugesenft! (P.S., E..., Matthias, entweder meine oder Deine Bank ist entschieden zu bloed, 5DM zu transferieren, (dass ich auch zu doof sein kann, denkt hoffentlich keiner :-]) jedenfalls, ich werds mal noch mal wieder versuchen!!)
Aber: Zuviel Kolophonium ist auch nivht gut, das Zeug spritzt gerne beim heisswerden durche Gegend und auf Lack und so...
Und ueberhaupt, das ist so ein bisschen zweischneidig - wenn alles gut heiss ist, kein altes Lot dranklebt und auch kein Fett... dann fliesst das Lot immer gut... Mit Kolodingphonbumsium fliesst es ueberall hin, dann kann man aber immmer noch eine schlechte Loetstelle fabriziert haben, es sieht bloss schick aus!
Wehret den Anfaengen! Mut den Anfaengern! gut Ton!
ullli
Schade, dass mir im Moment so gar nicht aussensaitig ist, sonst haette ich dem Matthias ja auch gerne noch dazugesenft! (P.S., E..., Matthias, entweder meine oder Deine Bank ist entschieden zu bloed, 5DM zu transferieren, (dass ich auch zu doof sein kann, denkt hoffentlich keiner :-]) jedenfalls, ich werds mal noch mal wieder versuchen!!)
Aber: Zuviel Kolophonium ist auch nivht gut, das Zeug spritzt gerne beim heisswerden durche Gegend und auf Lack und so...
Und ueberhaupt, das ist so ein bisschen zweischneidig - wenn alles gut heiss ist, kein altes Lot dranklebt und auch kein Fett... dann fliesst das Lot immer gut... Mit Kolodingphonbumsium fliesst es ueberall hin, dann kann man aber immmer noch eine schlechte Loetstelle fabriziert haben, es sieht bloss schick aus!
Wehret den Anfaengen! Mut den Anfaengern! gut Ton!
ullli