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(Technik) Tone Poti ohne Poti

Grüezzi

Ich besitze u.a. folgendes Baby




Inzwischen hat die Dame neben dem Floating PU doch noch ein Volumen Poti bekommen, die Geschichte mit dem Volumenpedal war auf die Dauer nix.

Auf ein Tone Poti habe ich hingegen aus optischen Gründen verzichtet. Nach alter Dschäss Tradion wäre das auf dieser Gitarre eh immer auf "zu". Stattdessen dreh ich am Amp den Treble Regler auf "0"  und habe damit den gleichen Effekt.

Den Anteil an Höhen kann ich mit einer leichten Rücknahme des Volumenpoti ausreichend regeln (sofern Treble am Amp "zu" ist)

Ich spiele aus Rückkoppel Gründen diese Gitarre ausschliesslich zuhause oder im kleinen Kreis über einen 5Watt Röhren Würfel.

Frage: so ein Tone Poti ist doch nichts anderes als ein Regelbarer Widerstand und noch irgend so ein darangelötetes farbiges Teil?

Kann ich nicht auf das Poti verzichten und stattdessen an passender Stelle einfach so ein farbiges Dingens einlöten? Löten kann ich technisch gesehen, ich bräuchte nur eine Gebrauchsanweisung was ich wo genau einbauen müsste sofern das so funktionieren täte wie ich mir das vorstelle. Wenn nicht, ist nicht schlimm, wäre nur einfacher als jedesmal am Amp zu drehen.

Über Antworten freut sich,

Manuel


Re: (Technik) Tone Poti ohne Poti

Moin.

Nützt Dir das was? http://www.seymourduncan.com/support/wiring-diagrams/schematics.php?schematic=1hum_1vol_1tone

Und anstatt des Potis einen Widerstand nach Gusto einbauen. Den Wert vom Poti müßtest Du messen können: einmal die Schaltung mit Poti basteln - Krokoklemmen anstatt löten- und dann zudrehen bis zu dem gewünschtem Sound. Messen und diesen Wert als Widerstand nehmen.

Hast Du im Netz mal nach Trimmpotentiometern geguckt? Die sind idR kleiner als normale Potis und bieten zumindest die Option des Verstellens.

Gruß

Ugorr


Re: (Technik) Tone Poti ohne Poti

Hallo Manuel

Du meinst, du willst den regelbaren Widerstand durch einen fixen ersetzen und zusammen mit dem farbigen Teil, Kondensator genannt, als quasi festeingestellte Tonregelung einbauen? Das sollte eigentlich kein Problem sein, Kondensatorwert sowie der des zugedrehten Potis (Widerstand) sind ja rauszufinden. Mit Kondensator- und Widerstandswerten kannst du ja experimentieren, bevor du die finale Schaltung machst (incl. Abisolieren ...)

Viele Grüße, RaiF


Re: (Technik) Tone Poti ohne Poti

: Moin.
: Nützt Dir das was? http://www.seymourduncan.com/support/wiring-diagrams/schematics.php?schematic=1hum_1vol_1tone
: Und anstatt des Potis einen Widerstand nach Gusto einbauen. Den Wert vom Poti müßtest Du messen können: einmal die Schaltung mit Poti basteln - Krokoklemmen

Morgen

Doch das nützt; wenn ich das richtig verstehe nehme ich einen Widerstand von 500K, oder ein bisschen weniger, weil das dem Wert des (fast) voll zugedrehten 500K Poti entspricht und löte ihn zusammen mit einem passenden Kondensator (das grüne Ding im Schema) an das Volumen-Poti so wie auf der Abbildung?! Richtig?

Die Gitarre selber ist eine Archtop mit massiver Decke, allerdings gebogen und nicht gestochen. Zusammen mit dem eher kleinen Body ergibt das einen sehr perkusiven aber eben auch höhenreichen Sound dem ich ein bisschen die oberen Ecken abschneiden mussl.

Sorry für die blöden Fragen, sobald es elektrisch wird habe ich echt keinen Plan.

Danke und Gruss, Manuel

Danke auch an Raif eine Antwort weiter oben, vielleicht ist die Idee mit dem Trimpoti gar nicht so schlecht, einmal eingestellt kann ich es immer noch innerhalb des Body befestigen - oder unterm Schlagbrett, Du bringst mich da auf eine Idee :-)


Re: (Technik) Tone Poti ohne Poti

Hallo zusammen

Mal noch zur Klärung: im Falle eines voll zugedrehten Tone- Potis (also Ton = höhenarm) ist der Widerstand desselbigen normalerweise 0 Ohm. Wenn Du also ein voll zugedrehtes Tonepoti emulieren willst, reicht es, den entsprechenden Kondensator direkt an den Ausgang der Gitarre zu löten. Mittlere Stellungen dann mit Widerstand und Kondensator in Serie, da kann man beliebig rumprobieren, auch mit verschiedenen Kondensatorwerten. :-) Die Idee mit den Krokoklemmen und dem Messgerät ist sicherlich gut.

Schönen Abend und Gruss

Christoph