Hallo!
Nachdem meine Burny am Wochenende ausgiebig bejubelt wurde, spendierte ich ihr gestern neue Saiten. Dabei fielen mir zwei Berichte von Udo Pipper aus Gitarre&Bass ein, der eine einfache Maßnahmen empfiehlt, um einer Paula klanglich zu ungeahnten Höhepunkten zu verhelfen: An der Bridge werden zwei weitere Rändelschrauben angebracht, die ganz runtergeschraubt werden. Durch die höhere Auflagefläche werden dadurch die Saitenschwingungen besser auf den Korpus übertragen und alles wird gut. So Herr Pipper.
Zufällig hatte ich noch zwei Rändelschrauben da und habe das einfach ausprobiert. Dooferweise ruiniert man sich bei dieser Maßnahme das hoffentlich gut abgestimmte Setup des Instruments. Sei es drum. Erst hatte ich die Rändelschrauben so platziert, dass sie nicht auf der Decke auflagen und spielte eine Weile, damit ich mir den Klang noch einmal einprägen konnte. Ohne Amp, war ja auch eine rein mechanische Maßnahme. Dann drehte ich die beiden Schrauben runter, bis sie mit sanftem Druck auf der Decke auflagen, spielte und hörte.
Ergebnis: Ich hab keinen Unterschied gehört.
Angeblich schützt diese Maßnahme auch davor, dass sich die Löcher für die Befestigungsschrauben durch den Saitendruck nach vorne vergrößern. Mag sein. Jedenfalls sieht das jetzt auch nicht schlechter oder besser aus und ich habe keine Lust, ein zweites Mal deswegen die Saitenlage neu einzustellen. Bleibt also so.
Empfehlen kann ich den Unsinn aber nicht - vertane Zeit.
Gruß
Matthias
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- (Gitarre) Udo Pipper und meine Paula - gestartet von Matthias 21. Oktober 2005 um 15:13h
- Re: (Gitarre) Udo Pipper und meine Paula
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SerrArris
am 21. Oktober 2005 um 16:19
- Re: (Gitarre) Udo Pipper und meine Paula
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Matthias
am 21. Oktober 2005 um 16:28
- Re: (Gitarre) Udo Pipper und meine Paula
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Dave
am 21. Oktober 2005 um 16:57
- Re: (Gitarre) Udo Pipper und meine Paula
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Dave
am 21. Oktober 2005 um 16:57
- Re: (Gitarre) Udo Pipper und meine Paula
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Matthias
am 21. Oktober 2005 um 16:28
- Re: (Gitarre) Udo Pipper und meine Paula
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SerrArris
am 21. Oktober 2005 um 16:19
Servus Matthias!
Als ich meine Höfner zum Gitarrenbauer gab', von wegen neuer Bridge, sagte mir der genau das Gegenteil: Je weniger Auflagefläche, desto gut. Das Ideal sind seiner Meinung nach eben Geigen etc. Brücken, die im Prinzip nur auf 2 Punkten aufliegen - und gerade deswegen die Schwingungen am besten übetragen, da die Auflage "konzentrierter" ist, und somit die kompletten Seitenschwingungen über 2 Punkte auf den Korpus übertragen werden (vorrausgesetzt, die Bridge sitzt fest) - im Gegensatz zu großer Auflage, wo sich die Schwingungen verteilen (und bei der eine passgenau Auflage schwieriger zu verwirklichen ist). Der Beweis ist insofern erbracht, als das eben alle Streichintrumente (bei denen es genauso wie bei Gitarren auf die gute Schwingungsübetragung ankommt) nach dem Prinzip der 2-Punktauflage der Brücke gebaut sind. Irgendwer wird sich schon was dabei gedacht haben.
Mal im Ernst: Ich glaube nicht, das eine von beiden Methoden bessere Ergebnisse bringt. Ob nun verteilt oder konzentriert: Hauptsache, die Schwingungen werden übetragen. Und das müssen sie ja konstruktionsbedingt (sind ja nirgendwo Dämpfer wie z.B Gummis dazwischen).
Servus,
Markus
Als ich meine Höfner zum Gitarrenbauer gab', von wegen neuer Bridge, sagte mir der genau das Gegenteil: Je weniger Auflagefläche, desto gut. Das Ideal sind seiner Meinung nach eben Geigen etc. Brücken, die im Prinzip nur auf 2 Punkten aufliegen - und gerade deswegen die Schwingungen am besten übetragen, da die Auflage "konzentrierter" ist, und somit die kompletten Seitenschwingungen über 2 Punkte auf den Korpus übertragen werden (vorrausgesetzt, die Bridge sitzt fest) - im Gegensatz zu großer Auflage, wo sich die Schwingungen verteilen (und bei der eine passgenau Auflage schwieriger zu verwirklichen ist). Der Beweis ist insofern erbracht, als das eben alle Streichintrumente (bei denen es genauso wie bei Gitarren auf die gute Schwingungsübetragung ankommt) nach dem Prinzip der 2-Punktauflage der Brücke gebaut sind. Irgendwer wird sich schon was dabei gedacht haben.
Mal im Ernst: Ich glaube nicht, das eine von beiden Methoden bessere Ergebnisse bringt. Ob nun verteilt oder konzentriert: Hauptsache, die Schwingungen werden übetragen. Und das müssen sie ja konstruktionsbedingt (sind ja nirgendwo Dämpfer wie z.B Gummis dazwischen).
Servus,
Markus
Hallo!
Mich hat nur mal gereizt, so einen Tipp zu probieren. Mein Glaube war von Anfang an eher gering... Aber das ist reversibel, tut nicht weh und kostete mich keinen Cent, nur ein wenig Zeit.
Und jetzt weiß das ganze WWW, dass Udo und ich unterschiedlicher Ansicht sind. Ist das nicht schön?
Gruß
Matthias
Mich hat nur mal gereizt, so einen Tipp zu probieren. Mein Glaube war von Anfang an eher gering... Aber das ist reversibel, tut nicht weh und kostete mich keinen Cent, nur ein wenig Zeit.
Und jetzt weiß das ganze WWW, dass Udo und ich unterschiedlicher Ansicht sind. Ist das nicht schön?
Gruß
Matthias
Hi
Also ich hatte bei meiner Paula das Halsprofil von der Firma Plek ausrichten lassen.
Weiss nicht auf mans brauch aber laut Diagramm ist die Schwingung der Saiten optimal eingestellt.
Mir persöhnlich isses Wurst.....
HP. www.plek.de
Also ich hatte bei meiner Paula das Halsprofil von der Firma Plek ausrichten lassen.
Weiss nicht auf mans brauch aber laut Diagramm ist die Schwingung der Saiten optimal eingestellt.
Mir persöhnlich isses Wurst.....
HP. www.plek.de