Re: (Gitarre) Das Ende der konventionellen Klampfe?


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Beitrag von Gunna vom August 22. 2002 um 15:38:22:

Als Antwort zu: (Gitarre) Das Ende der konventionellen Klampfe? geschrieben von Yeti am August 22. 2002 um 11:19:03:

Was soll nur aus Rock'n Roll werden? Die Analogeste aller Musikarten so zu computerieseren ist glaub ich Perversion an der Roehre.
Stellt euch doch mal aehh... egal wen, sagen wir mal B.B. King live am Grossrechner vor. Und Lucille wurde kastriert (der Korpus wird gemodelt). Es wuerde vielleicht (aber sehr unwahrscheinlich) genauso klingen.
Viele Leute glauben mit Digitalen FX ihrem Mangel an Einfallsreichtum kompensieren zu koennen. Dabei kann man doch mit ein paar Effektpedalen (analog natuerlich) und einem anstaendigen Verstaerker (Chorus und Reverb sollten schon an Bord sein) so viel anstellen. Mein Spektrum reicht von Sirenenartigem Gesang bis zum Gebruell einer Furie, und das mit 3 Pedalen und einem Valvestate.
Ich hab zwar noch ein Korg AX30G, aber die (digitalen) Distortion-FX sind eine Frechheit. Steril, breiig, undifferenziert. Und das Roehrenmodelling wuerde ich grad mal als EQ-Presets bezeichnen. Brauchbar ist das Ding nur zum Ueben und Stromsparen.
Kurzum: Solange modelling nur etwas nachahmt was es nicht ist, solange wird es konventionelle Klampfen (und Roehren und Amps/Speaker/Cabinets) geben. Oder glaubt ihr man koennte mit MIDI oder Gitarrenmodelling einen Konzertfluegel ersetzen? Wenn ja habt ihr noch keinen gehoert.


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