Re: Strukturwandel und Wertewandel ODER Was schert mich mein dummes Geschwätz von gestern?


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Beitrag von Oli vom März 26. 2002 um 12:37:16:

Als Antwort zu: Strukturwandel und Wertewandel ODER Was schert mich mein dummes Geschwätz von gestern? geschrieben von Matthias am März 26. 2002 um 09:18:26:

Hallo Matthias,

einen Punkt, der ausnahmsweise für den kleinen Händler spricht, möcht ich hinzufügen: Die Spezialisierung auf Nischenprodukte.
Mein "Stammhändler", wenn auch nicht grad um die Ecke, bietet z.B. Leihinstrumente an. Nicht für zwei Tage, um die Entscheideung kaufen ja/nein zu erleichtern, sondern für wenigstens ein halbes Jahr für ca. 15 € (ordentliche E- oder A-Gitarre) bis ca. 40 € (gute Geige oder Saxophon) im Monat - hab ich sonst nirgendwo erlebt.
Überhaupt, wo im Ruhrgebiet gibts sonst Querflöten, Saxophone (vielleicht 30 Stück im Laden) Mandolinen & Mandolas, Balailaikas, Geigen, Digi... wie auch immer die australischen Teile geschrieben werden, Rainsticks in allen Grössen...?
Scheinbar fast nirgendswo, regelmässig bekomm ich mit, wie Musikschulen aus dem ganzen Ruhrgebiet ihre Vorräte dort auffüllen.
Das keine 11er-Saiten vorrätig waren, ist mir auch noch nicht passiert. Und die kosten dann deutlich weniger, als wenn der Laden mitten in der Kölner City liegen würde...

Ein anderer Händler in der Nähe hat wahrscheinlich im ganzen Laden bis auf ein paar Kleinteile kein Produkt, das mich interessieren würde.
Aber im Gegensatz zum "Effektspezialisten" bei Bayer's war der Inhaber in der Lage, mein Jekyll&Hyde-Pedal für 25 € zu reparieren. Beyer's macht sowas nämlich nicht, "lohnt sich nicht, ein 150 €-Pedal zu reparieren."

Also, auch für kleine Läden scheint's Überlebenschanen zu geben. Ich zumindest hab 80% meiner Investitionen in Instrumente und Zubehör in solchen Geschäften getätigt.

Schönen Gruss, Oli


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