(Film) G. shave the Q.


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Beitrag von Michael (Jacuzzi) vom November 25. 2018 um 13:12:47:

Jungs, ich hab Queen ja immer gehasst. Weiß noch genau, wie wir Live Aid geschaut und abgelästert haben. Das überdimensionierte Drumset, dieser immer etwas zu groß geratene Sound, diese Attitüde, die einfach ständig nur over ist: Passte nicht zu der Coolness, nach der wir - allerdings erfolglos - gesucht haben. 

Nun gut. Gestern musste ich Bohemian Raphsody im Kino anschauen. Warum? Weil meine Frau wollte, die hat zu Queen nämlich schon immer eine andere Beziehung als ich. ("Things we do for love", würde Jamie Lannister sagen.)

Und tja, ich muss echt zugeben: Der Film hat was. Die ganze Story ist zwar komplett bekloppt, und man kann bei den meisten Dialogen beruhigt auf's Klo gehen oder eben ein Bier holen, ohne was zu verpassen, aber wie sie die Musik hingestellt haben: Alle Achtung. Ich war teils echt weggeblasen. Wer also Lust hat, sich ein bisschen guten alten Rock-Mythos zu geben und dazu noch auf die Ohren zu bekommen: Das geht hier. Und den Brian May haben sie als coolste Socke von allen dargestellt, was wahrscheinlich sogar irgendwie der Wahrheit entspricht. 

Mich hat's sogar nachträglich ein bisschen mit der doofen Band versöhnt. Ha!

Yeah etc.

M.

(NP, zum Coolness-Faktor-Ausgleich: Jungle, Heavy California. Blauer Himmel gegen den Herbstblues.)




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