Re: (Gitarre) vom Solo zum Lick - vom Lick zum Solo
Beitrag von jonas vom Januar 25. 2011 um 15:14:21:
Als Antwort zu: Re: (Gitarre) vom Solo zum Lick - vom Lick zum Solo geschrieben von andi-o am Januar 25. 2011 um 10:32:40:
Hi Helge!
Ich kann Dir nicht viel helfen, denn ich bin die Sache anders angegangen, als Du es jetzt tust, aber das hier:
1. Spielen, Spielen, Spielen. Die aktuelle Lieblings CD einlegen, und dazu Jammen. : So oft und so lange wie möglich. Damit wirst du dein Repertoire immer mehr erweitern. : Dabei würde ich versuchen, dem jeweils angesagten "Idol" alles abzukupfern, was einem : cool vorkommt. Ohne Rücksicht auf Gedanken wie "dann klinge ich aber irgendwann auch : wie X oder Y. : Je mehr du das machst, werden aus den "Vorgaben des Idols" deine eigenen Ideen und Bausteine.
ist genau das, was mir immer am meisten gebracht hat. Am Anfang sucht man sich die coolen Sachen raus und ist total happy, wenn man etwas "entdeckt" hat, und wenn man darüber hinaus ist angestrengt versuchen das nachzuspielen, dann fängt man an, auf den Rest zu hören, also, was macht die Band, wie füge ich mich da ein. Das war und ist für mich eine super Schule, und überträgt sich auch auf das musizieren mit anderen. Also, wenn ich nicht singe (wenn ich singe und spiele ist das immer sehr anstrengend, daher höre ich da meist nur auf mich,-))), dann höre ich vermehrt auf das, was die anderen machen und versuche etwas dazu beizutragen was dem gesamten dient.
Wie Rainer schon schrieb, es einfach halten. Das kommt einem vielleicht manchmal doof vor, weil man ja noch dieses oder jenes technische Schmankerl hätte rausfeuern können, aber es geht immer um den Kontext und nie ausschließlich um Deinen Beitrag.
Und zu guter letzt dann noch ein Zitat eines Zeitgenossen (halbwegs) von Telemann, Goethe, der sinngemäß sagte:
"Das, was man erfindet, das tut man mit Liebe. Das was man gelernt hat, das tut man mit Sicherheit."
Mach's gut!
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