Re: (Meinung) Reflexionen über Amps und ModelerBeitrag von jonas vom November 16. 2008 um 13:43:57: Als Antwort zu: Re: (Meinung) Reflexionen über Amps und Modeler geschrieben von Bernd am November 16. 2008 um 13:01:35: Grüßdich Bernd!Hm, das sehe ich anders, aber nur ein wenig. Meines Erachtens ist auch das Feilen am eigenen und dem Bandsound ein wichtiger Bestandteil des Musizierens . ...schon, aber das funktioniert ja nur zum Teil über das Equipment. Feilen am eigenen Sound heißt ja nicht, dass man ständig seine Gitarren kauft und wieder verkauft, weil die "Optimale" noch nicht da ist. Es heißt auch nicht dass man immer wieder an seinem Verstärker rumschraubt, nur im noch 5% mehr Sound rauszukitzeln (die man nachher zumindest live nicht mehr raushört). Doch, das kann es heißen, nämlich dann, wenn derjenige, der hin-und herkauft und am Amp schraubt (machen imo viel zu wenige) sich besser fühlt und damit besser spielt und damit die gesamte Band positiv beeinflusst. Vieles hört man live nicht heraus, das stimmt, ohne Frage, aber wenn es jemandem hilft besser zu spielen, wenn er das nur glaubt ist doch schon viel gewonnen. 1 motiviertes Bandmitglied kann live eine ganze Band aus dem Tiefschlaf reißen. Wenn eine Band grottig klingt, liegt es meiner Meinung nach eher schlechtem Arrangement, unausgewogenen Lautstärkeverhältnissen (jeder spielt immer so laut es nur geht mit) und schlechtem Groove. Ja, das stimmt, aber es liegt auch daran, dass man sich nicht mit dem Sound beschäftigt hat, sprich, wer darf auf welchen Frequenzen rumnudeln ohne jemanden dabei zu stören.(man siehe mal Warren Haynes, der fährt einen dermaßen dicken Sound der eigentlich verboten gehört, weil er einen Riesenbassbereich abdeckt damit, aber der Bassist hat sich damit arrangiert und es geht ab) Damit kann man ein schlechtes Arrangement zwar nicht ausbügeln, aber man kann es wenigstens gut retuschieren. Die Lautstärkediskussion stellt sich danach eigentlich auch nicht mehr m.E.n.. Natürlich braucht man Sachen die funktionieren. Aber da tut es in der Regel die Mittelklasse von der Stange. Ja, auch keine Frage, das tun optimierte Instrumente oder hochwertigere u.U. noch besser. Sollte man sich das entgehen lassen, wenn man das weiß? Warum? Man gibt sich auch nicht mit der erstbesten Gesangslinie zufrieden, sondern sucht immer weiter das Optimum, warum nicht auch beim Instrument (was übrigens so ziemlich jede Instrumentengruppe macht)? Wenn man die Zeit, in der an bei Ebay nach dem optimalen Instrument sucht oder in der man seine Modeller pogrammiert eher in üben investiert, dann kommt man mit seinem Sound schneller weiter (finde ich zumindest). Nungut, es gibt ja diejenigen, für die Musik ein Hobby ist und das Instrument auch, für diese ist ebayen und programmieren von Modellern ein sehr schöner Bereich des Hobbies. Ob das immer sinnvoll ist, sei mal dahingestellt, aber es gibt genug andere Hobbies die ich als extrem unsinnig empfinde, wohingegen diejenigen, die dies Hobbies betreiben hierin einen Ausgleich zum Alltag finden, Ruhe und Kraft tanken können, quasi ein Mini-Urlaub. Ist doch ok? Es stimmt natürlich, dass es nix bringt sich mit Kleinkram zu beschäftigen, wenn man sein bending noch nicht sauber kontrollieren kann (kann ich z.B. nicht,-)))oder noch kein oahntliches Vibrato am Start hat, sicher, aber ich denke das ist eine Minderheit. Ich zumindest mache oft die Erfahrung, dass wenn ich einen neuen Sound habe bzw. eine Nuance verändert habe an irgeneiner Komponente ich mit dem neuen Sound andere Sachen spiele, als mit dem alten Sound und dadurch wieder was lerne. Finde ich gut. Und üben tun doch nur die, die nix können,-)))))))) Mach's gut!
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