Re: Suche nach dem Tschakk (war: Recording - Mikrofonieren und EQ)
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Beitrag von Michael (Jacuzzi) vom Dezember 02. 2005 um 09:32:09:
Als Antwort zu: (Technik) Nochmal Recording - Mikrofonieren und EQ geschrieben von andi-o am Dezember 02. 2005 um 08:31:36:
Lieber Andreas,
... also dieses Knacken am Anfang des Tons, so ein kräftiges, sehr druckvolles "Tschakkk" (ich muss leider etwas lautmalerisch werden jetzt....). ... kann man diesen - verlorengegangenen- Druck mit ner EQ-Einstellung wieder hörbar machen? ...
Tja, das Tschakk, das wir alle suchen. Manchmal frage ich mich, ob es auf der Welt nur eine begrenzte Anzahl von Tschakks gibt (so wie Töne), und ob dann Billy Gibbons nicht schon die meisten davon aufgebraucht hat, aber das nur am Rande.
Ich habe natürlich keinen 100%-Tipp, aber einen (dreigeteilten) Ansatz: Erstens: Dass du die Finger vom Cubase-EQ weglässt, finde ich in Ordnung. Wenn du da dran gehst, beginnen Verfälschungen, für die du dich hinterher in den Allerwertesten beißt. Mit dem EQ kriegst du vielleicht ein bisschen Tschakk, aber der Soundpreis ist zu hoch. EQing ist für Mädchen.
Zweitens: Es ist immer das Mikro. Immer. Aber gut: Was man hat, das hat man.
Drittens: Um bestimmte Frequenzen hörbarer zu machen, empfiehlt sich Mehrband-Kompression. Du würdest, da bin ich mir 97%ig sicher, ein glückliches Gesicht machen, wenn du den PSP-Vintage-Warmer im Effektbus hättest. Da gibt's verschiedene Guitar-Presets, an denen kann man auch rumfummeln, und die machen alle "Tschakk".
Ach ja, ich weiß, es klingt doof, aber trotzdem: Am Computer rumfummeln hat doch was, oder? Besser ist nur noch, an der Klampfe rumzufummeln.
Gruß ins Land der Rennbretter,
Michael
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