Öl auf die Wogen, Wasser ins FeuerBeitrag von Matthias vom September 07. 2000 um 09:46:13: Als Antwort zu: Re: Im Posting geirrt? geschrieben von The stooge am September 06. 2000 um 21:29:55: Hiho! : ich werd ja wohl wissen was ich spiele, und wenn Du's nicht glaubst... Ich glaub Dir ja gern, das ist nicht das Thema. Nur meine ich, dass 013er nicht das Patentrezept für akustische Gitarren, genauer gesagt Flattops in Standardstimmung, sind. Das meine ich übrigens, nachdem ich auch monatelang 013er spielte, davor auch schon mal 011er, die auch ihre Daseinsberechtigung haben. : Ich habs mit 12ern versucht, aber irgendwie rappelten die Scheißdinger und klangen zu plinkig... Wenn 012er rappeln, 013er aber nicht, wäre eine Einstellung der Halsneigung oder des Stegs angesagt - wenn denn 012er gespielt werden sollen. Sound wiederum ist Geschmackssache. : Ich weiß nicht, was Deine Bemerkung in Richtung Takamine bezweckt, aber hier mein Steelstring-Fuhrpark... Nichts gegen Takamine. Sind gute elektroakustische Gitarren, die über den Pickup gut bis sehr gut funktionieren. Piezos bringen meiner Ansicht nach aber unterschiedliche Saitenstärke nur sehr schlecht rüber, das ist bei E-Gitarren deutlicher. Als akustische Gitarren finde ich Takamines nicht besonders gut (man beachte, das ist meine Meinung und meine Bemerkung war mit Smiley versehen). Überhaupt meine ich in Sachen Fuhrpark immer "name-dropping suckx" aber das am Rand. Für Slide sind offene Stimmungen ja Pflicht und bei den runtergestimmten Saiten sind in der Tat dickere Stärken vorteilhaft. Allerdings meine ich noch immer, dass der Standard 012 auf der Flattop seine Berechtigung hat. Überhaupt scheint mir die Saitenstärke eine neue Religion in diesem Forum zu werden. Sicherlich bekommt man mit einem 008er Satz keinen anständigen Twang hin. Aber will beispielsweise der Schwermetaller denn twängen? Ich habe mal auf einer Paulakopie 011er aufgezogen und es klang besch..., die Klampfe lief nur mit 010ern. Die waren wieder auf meiner Strat das absolute Minimum. Allerdings nur in meinen Ohren und bei meiner Spielweise mit meinen Fingern und meinem Rest-Equipment. Guten Sound an der Saitendicke festzumachen, ist genau so sinnvoll wie zu behaupten, dass nur USA-Gitarren gut klingen. Matthias
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