Hi, hab gerade ein kleinen Weihnachtsschreck gekriegt. War gerade dabei meinen neu erworbenen (gebrauchten) Craaft AA CR-50 Röhrenamp zu spielen. Wollte dann meinen Jekyll&Hyde (Verzerrer) vorschalten. Als ich aber das Kabel von meinem Jekyll&Hide einstecken wollte und die Buchse mit dem Stecker berührte, ging der Verstärker etwas unsanft aus (kein Knall ö.Ä.). Es roch danach auch ganz leicht angeschmorrt und er ging erstmal nicht wieder na
Gut, kurz vom Schrecken erholt, die Sicherung rausgeschraubt, und siehe da : Total schwarz war das Tierchen.
Hoffnung geschöpft, schließlich ist die Sicherung ja eben für solche Fälle da. Also in der ganzen Wohnung rumgerannt und nach einer passenden Sicherung gesucht, mehr oder weniger fündig geworden in einem HIFI-Verstärker. Die alte Sicherung war ausgelegt für 250V und 1,6A, die neue für 250 V und 3,15A... einfach mal reingeschraubt und versucht anzumachen, und siehe da, mit einem Knacksen und einem Leuchten meldet sich der Verstärker wieder zurück
Hab mich aber nicht angetraut den jetzt zu spielen, mache mir Sorgen das die Sicherung nicht ausreichen könnte um den Amp zu schützen... ist dem so, oder darf ich getrost einmal die Gitarre drüber schicken? Also ist die Sicherung ausreichend?
Wie kann das gekommen sein? Mein Jekyll&Hide hatt ein letzter Zeit Probleme mit einer Aufliegenden Platine, kann es da evtl. zum Kurzschluss gekommen sein? Aber würden die 9 V meinem Amp was ausmachen? kann ich mir eher nicht vorstellen. Sonst jemand eine Idee? Würde ihn wie gesagt schnell testen, da ich schon gerne wüßte wie es um das gute Stück steht...
Allerdings sollte man es ja schon ernst nehmen wenn die Sicherung rausfliegt, hat ja irgendeinen Grund gehabt
Übersicht
- Sicherung in Amp abgeraucht - gestartet von wary 25. Dezember 2004 um 16:52h
- Re: Sicherung in Amp abgeraucht
- von
Tom(2)
am 25. Dezember 2004 um 17:49
- Re: Sicherung in Amp abgeraucht
- von
wary
am 25. Dezember 2004 um 18:11
- Re: Sicherung in Amp abgeraucht
- von
wary
am 25. Dezember 2004 um 18:11
- Re: Sicherung in Amp abgeraucht
- von
Tom(2)
am 25. Dezember 2004 um 17:49
Hi Wary,
(...)Die alte Sicherung war ausgelegt für 250V und 1,6A, die neue für 250 V und 3,15A (...) Also ist die Sicherung ausreichend?
Nein, diese Sicherung schützt den Amp in keinster Weise!
Die alte Sicherung fliegt viel früher raus als die neue - bis diese bei 3.15A fliegt, sind wahrscheinlich schon etliche zu schützende Bauteile im Amp abgeraucht!!
Umgekehrt wäre es (für den Amp) weniger dramatisch, eine Sicherung, die empfindlicher als die originale wäre, würde früher fliegen, die Bauteile wären somit auf jeden Fall geschützt. Allerdings könnte diese auch schon bei normaler Belastung rausfliegen, wäre also auch nicht so toll.
Zu dem, was da passiert sein könnte, ist es schwierig, was zu sagen, so als Ferndiagnose. Zum einen wäre es wichtig, zu wissen, welche Sicherung geflogen ist; meistens haben Röhrenamps zwei Sicherungen - die eine hängt in der Netzstrom-Zuleitung, und die andere im Hochspannungspfad des Amps.
Wenn die Netzstromsicherung geflogen ist, könnte es sein, dass Du irgendwo einen Kurzschluss zwischen Masse und stromführenden Teil hast - wahrscheinlich im Jekyll&Hide oder aber in/an der Inputbuchse des Amps...
Ich vermute, dass bei Dir die Netzsicherung geflogen ist, aufgrund des Wertes. An meinem Laney Amp ist die Netzsicherung mit 1.5A und die HT-Sicherung mit 250mA angegeben.
Also mein Tip: Besorge Dir erstmal die richtige Ersatzsicherung, und dann kuck', ob der Amp normal läuft. Dann teste ihn mit nur Gitarre angeschlossen (oder steck am Besten erstmal nur das Kabel in den Amp)... wenn er dann normal läuft, ist es ziemlich wahrscheinlich, dass der Jekyll der Bösewicht ist.
Mit aufliegender Platine und Kurzschluss ist das gut möglich - ab zum Techniker damit.
gruss
Tom
(...)Die alte Sicherung war ausgelegt für 250V und 1,6A, die neue für 250 V und 3,15A (...) Also ist die Sicherung ausreichend?
Nein, diese Sicherung schützt den Amp in keinster Weise!
Die alte Sicherung fliegt viel früher raus als die neue - bis diese bei 3.15A fliegt, sind wahrscheinlich schon etliche zu schützende Bauteile im Amp abgeraucht!!
Umgekehrt wäre es (für den Amp) weniger dramatisch, eine Sicherung, die empfindlicher als die originale wäre, würde früher fliegen, die Bauteile wären somit auf jeden Fall geschützt. Allerdings könnte diese auch schon bei normaler Belastung rausfliegen, wäre also auch nicht so toll.
Zu dem, was da passiert sein könnte, ist es schwierig, was zu sagen, so als Ferndiagnose. Zum einen wäre es wichtig, zu wissen, welche Sicherung geflogen ist; meistens haben Röhrenamps zwei Sicherungen - die eine hängt in der Netzstrom-Zuleitung, und die andere im Hochspannungspfad des Amps.
Wenn die Netzstromsicherung geflogen ist, könnte es sein, dass Du irgendwo einen Kurzschluss zwischen Masse und stromführenden Teil hast - wahrscheinlich im Jekyll&Hide oder aber in/an der Inputbuchse des Amps...
Ich vermute, dass bei Dir die Netzsicherung geflogen ist, aufgrund des Wertes. An meinem Laney Amp ist die Netzsicherung mit 1.5A und die HT-Sicherung mit 250mA angegeben.
Also mein Tip: Besorge Dir erstmal die richtige Ersatzsicherung, und dann kuck', ob der Amp normal läuft. Dann teste ihn mit nur Gitarre angeschlossen (oder steck am Besten erstmal nur das Kabel in den Amp)... wenn er dann normal läuft, ist es ziemlich wahrscheinlich, dass der Jekyll der Bösewicht ist.
Mit aufliegender Platine und Kurzschluss ist das gut möglich - ab zum Techniker damit.
gruss
Tom
Danke für deine Antort! Werde mir am Montag direkt ein par passende Sicherungen besorgen. Hatte niemals vor den Amp mit dieser Sicherung laufeen zu lassen, dachte aber die Sicherung könnte vielleicht noch im Tolleranzbereich liegen, und das ich damit den Amp kurz antesten könnte! Wie krieg ich denn raus ob der Jekyll&Hyde der Bösewicht war? Müsste da die Spannung am Ausgang anliegen?