Aussensaiter Forum

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(Gitarre) Pickboy-Capo

Hallo Aussensaiter,

hat jemand von euch Erfahrung mit dem Pickboy CP Kapo??
Für mich scheint er einleuchtend ... ich brauche einen Kapo sowohl für E-Gitarre, wie auch Akustik. Ich habe bisher einen Dunlop (dieses Schipp-Dingens). Der verträgt sich aber nur mit meiner Framus. Auf der Akustik und der Washburn bekomm ich einen sauberen Shift um 1/3 Ganzton.

Danke für eure Auskunft
Gruß aus Augsburg
Lyrot

Re: (Gitarre) Pickboy-Capo

HI,

meinst Du das "shubb"-Kapo? Hm, wenn das die Stimmung hochzieht, hast Du einfach zuviel Druck drauf - aber den kann man gerade beim shubb sehr gut einstellen? Ich hab mehrere shubbs und wünsch mir nie mehr ein anderes ;-)

Das Pickboy-Teil hab ich noch nicht ausprobiert, aber nachdem es echt nicht teuer ist und nach einem sinnigen Prinzip funktioniert, kannst Du da wohl nicht viel falsch machen :-)

Viele Grüße vom highseppl!

Re: (Gitarre) Pickboy-Capo

: Moin Lyrot,

genau, die Dinger passen selten richtig und haben die Angewohnheit, beim Zumachen, die Saiten quer zu verschieben, was schonmal seltsame Tunings zur Folge hat.

Ich habe glaub' ich alle Kapo-Modelle, die es gibt.
In der Reihenfolge des 'spielt gut':

Kyser Kapo für 12saitige nehme ich zwei normale Kapos

Shubb de Luxe, mit der Kugel. Läßt sich sehr sauber
einstellen

Dunlop Trigger, geht gut, wenn die Feder schwächelt, kannst ihn entsorgen

Rollenkapo (mitz Gummiband)

und dies und jenes.

Mit den Kysers kommst Du sicher am besten klar. Ist nur sehr groß, findet aber bei Nichtverwendung seine Heimstatt schick an der Kopfplatte.

Die Shubbs wandern in die Hosentasche, sind dafür schön klein.

Groetjes

Andreas



Re: (Gitarre) Pickboy-Capo

Hallo Emil,

kann mir jemand - aber glaubhaft bitte - erklären, wozu man so ein teil überhaupt glaubt zu wissen zu brauchen ?
Für Spielereien auf offenen Akkorden, z.B. um Summer of '69 halbwegs entspannt transponieren zu können; andre Sachen gehen gar nicht ohne. Auch Flageoletts auch in der neuen Tonart spielen zu können oder single note lines mit Leersaiten.

Gruß, Oli



Re: (Gitarre) Pickboy-Capo

: servus kaponöre,
:
: kann mir jemand - aber glaubhaft bitte - erklären, wozu man so ein teil überhaupt glaubt zu wissen zu brauchen ?
:
: scnr - emil

hi emil,

gern: klingt doch völlig anders, offene Akkorde mit Kapo am 5. Bund zu machen, als im "Normalzustand" - und das gleiche mit Barreés zu veranstalten klingt völlig anders. Wenn man dann noch Nashville-Tuning verwendet kann mit locker mit jeder Mandoline mithalten ;-))

Viele Grüße vom highseppl!

Re: (Gitarre) Pickboy-Capo

Hi Emil,

Bandtuning bei mir ist in D. Ein Song soll allerdings von einem Dudelsack begleitet werden, dessen Grundstimmung in A ist. Ich spiele also auf der Gitarre noch zur Melodie die leere A-Saite, die in meinem Tuning ein G ist, also brauch ich nen Capo im 2. Bund.

Zuvor war mir der eigentliche Nutzen auch nicht klar. Aber bei dem Song gehts nicht anders, weil ich offene Saiten brauch und gleichzeitig an eine Tonart gebunden bin.

Gruß
Lyrot

unser 2. Gitarrist meinte: "Capos sind nur was für Leute die nicht richtig Gitarre spielen können!" - Ich sag mittlerweile "Nein! Definitiv!"

Re: (Gitarre) Pickboy-Capo

servus @antwortende,

schön, schön. die gründe, ein kapo eureseits zu benutzen, habe ich verstanden.

für mich wäre es aber hinderlich, da ich für mein begleitstill - teppich & tapete - den ganzen griffbrett benutze. mein akkordspiel ist wendungen/lagen betont.

mit transponieren habe ich auch kein problem.

grüsse - emil