Hi,
hab da so eine Transistorendstufe, die sich merkwürdig verhält.
Kann mir jemand sagen, wie sich das anhört a) bei geringer Aussteuerung, b) bei halber Aussteuerung und c= bei Vollausteuerung wenn der Ruhestrom deutlich zu klein (30 statt 100mA) oder deutlich zu groß (250 statt 100mA) ist?
Hoffe hier ist jemand, der sich mit sowas auskennt.
Gruß
Günther
Übersicht
- (Technik) Brauche Hilfe: Bias - aber bei Transistor - gestartet von günther 16. April 2003 um 20:55h
- Re: (Technik) Brauche Hilfe: Bias - aber bei Transistor
- von
Ingo Z.
am 17. April 2003 um 21:14
- Re: (Technik) Brauche Hilfe: Bias - aber bei Transistor
- von
günther
am 17. April 2003 um 21:41
- Re: (Technik) Brauche Hilfe: Bias - aber bei Transistor
- von
Ingo Z.
am 18. April 2003 um 09:51
- Re: (Technik) Brauche Hilfe: Bias - aber bei Transistor
- von
günther
am 18. April 2003 um 10:02
- Re: (Technik) Brauche Hilfe: Bias - aber bei Transistor
- von
günther
am 18. April 2003 um 10:02
- Re: (Technik) Brauche Hilfe: Bias - aber bei Transistor
- von
Ingo Z.
am 18. April 2003 um 09:51
- Re: (Technik) Brauche Hilfe: Bias - aber bei Transistor
- von
günther
am 17. April 2003 um 21:41
- Re: (Technik) Brauche Hilfe: Bias - aber bei Transistor
- von
Ingo Z.
am 17. April 2003 um 21:14
Hallo !
Transistor-Endstufen sind meistens Gegentakt-AB-Endstufen mit 2 Transistoren, d.h. jeder Transistor arbeitet für sich im B-Betrieb, verstärkt also nur 'seine' Halbwelle, wenn ein reiner Sinus anliegt.
Das funktioniert aber nur dann fehlerfrei, wenn ein bestimmter Ruhestrom durch beide Transistoren fließt (A-Betrieb), sonst entstehen sog. Übernahmeverzerrungen, die besonders bei kleinen Lautstärken hörbar sind.
Ist der Ruhestrom zu groß, schadet daß in erster Linie nicht (dem Klang), nur werden sowohl die Transistoren als auch das Netzteil sinnlos hoch belastet. Die Endtransistoren erwärmen sich, ohne Wechselstromleistung zu verrichten, was sie auch überlasten könnte.
Bei zu großem Ruhestrom ist zudem Brummen möglich (durch die hohe Gleichstrom-Last am Netzteil), eventuell thermische Instabilität bis zur Zerstörung bei extrem zu hohem Ruhestrom mit gleichzeitig hoher Aussteuerung der Endstufe.
Tip: Mindest-Ruhestrom läßt sich oszillografisch ermitteln: Ruhestrom so weit erhöhen, daß die Übernahmeverzerrungen (Sprung in der Nähe der Nulldurchgänge) gerade weg sind.
Bei guten Schaltungen wird der Ruhestrom stabilisiert v.a. thermisch.
Gruß Ingo
Transistor-Endstufen sind meistens Gegentakt-AB-Endstufen mit 2 Transistoren, d.h. jeder Transistor arbeitet für sich im B-Betrieb, verstärkt also nur 'seine' Halbwelle, wenn ein reiner Sinus anliegt.
Das funktioniert aber nur dann fehlerfrei, wenn ein bestimmter Ruhestrom durch beide Transistoren fließt (A-Betrieb), sonst entstehen sog. Übernahmeverzerrungen, die besonders bei kleinen Lautstärken hörbar sind.
Ist der Ruhestrom zu groß, schadet daß in erster Linie nicht (dem Klang), nur werden sowohl die Transistoren als auch das Netzteil sinnlos hoch belastet. Die Endtransistoren erwärmen sich, ohne Wechselstromleistung zu verrichten, was sie auch überlasten könnte.
Bei zu großem Ruhestrom ist zudem Brummen möglich (durch die hohe Gleichstrom-Last am Netzteil), eventuell thermische Instabilität bis zur Zerstörung bei extrem zu hohem Ruhestrom mit gleichzeitig hoher Aussteuerung der Endstufe.
Tip: Mindest-Ruhestrom läßt sich oszillografisch ermitteln: Ruhestrom so weit erhöhen, daß die Übernahmeverzerrungen (Sprung in der Nähe der Nulldurchgänge) gerade weg sind.
Bei guten Schaltungen wird der Ruhestrom stabilisiert v.a. thermisch.
Gruß Ingo
Hallo Ingo,
erstmal danke für deine Antwort.
Bringt mich jetzt soweit, daß ich dieses Kapitel bei mir ausschließen kann. (Ruhestrom gemessen, war 80mA statt 100mA wie er sein sollte) Das hat aber auch nicht geholfen.
Der Fehler, den ich habe ist: bei mehr als halb aufdrehen der Vorstufe gibts bei offenem Eingang bzw auch mit Gitarre drann ein Pfeifen so unter 1KHz. Gitarre über Sender - da wars weg.
Hab da schon alles mögliche probiert, werde nach Ostern nochmal systematisch von vorn anfangen mit der Suche.
Gruß
Günther
erstmal danke für deine Antwort.
Bringt mich jetzt soweit, daß ich dieses Kapitel bei mir ausschließen kann. (Ruhestrom gemessen, war 80mA statt 100mA wie er sein sollte) Das hat aber auch nicht geholfen.
Der Fehler, den ich habe ist: bei mehr als halb aufdrehen der Vorstufe gibts bei offenem Eingang bzw auch mit Gitarre drann ein Pfeifen so unter 1KHz. Gitarre über Sender - da wars weg.
Hab da schon alles mögliche probiert, werde nach Ostern nochmal systematisch von vorn anfangen mit der Suche.
Gruß
Günther
Hallo !
Stimmt, der Fehler liegt nicht am Ruhestrom. 80 statt 100 mA ist völlig o.k., da dürfte auch noch nix mit Übernahmeverzerrungen passieren, da das noch im Toleranzbereich liegt.
Folgende Vermutung für das Pfeifen: Irgendwas mit Rückkopplung! Gut, das könnte glatt als 100--Frage durchgehen ;-). Das Problem ist, die Ursache zu finden.
Der auf den ersten Blick seltsame Effekt, daß bei verschiedenen Signalquellen das Koppeln mal auftritt und mal nicht liegt vermutlich an den Impedanzverhältnissen, d.h. am Widerstand am Eingang. Schließt man eine hochohmige Gitarre an, ist der Eingang viel empfindlicher für Rückkopplung als bei Anschluß des niederohmigen Empfängers der Sende-Anlage. Dessen Ausgangswiderstand schließt praktisch die rück-gekoppelte Spannung einfach kurz, der EIngang des verstärkers ist unempfindlich. Bei der Potisache kann das ähnlich sein, sind aber nur Vermutungen !
Ist es denn ein Eigenbau-Verstärker`? Dann könnte nämlich noch die Führung der Masse-Leitung das Problem sein ! Solche Pfeif-Effekte hatte ich öfters durch falsche Wahl der Masse-Punkte. So ein Endverstärker hat nämlich eine sehr hohe Schleifenverstärkung und da können kleinste Induktivitäten mit irgendwelchen Kapazitäten Schwingkreise bilden, die zu der beschriebenen Störung führen.
Gruß Ingo
: Bringt mich jetzt soweit, daß ich dieses Kapitel bei mir ausschließen kann. (Ruhestrom gemessen, war 80mA statt 100mA wie er sein sollte) Das hat aber auch nicht geholfen.
: Der Fehler, den ich habe ist: bei mehr als halb aufdrehen der Vorstufe gibts bei offenem Eingang bzw auch mit Gitarre drann ein Pfeifen so unter 1KHz. Gitarre über Sender - da wars weg.
: Hab da schon alles mögliche probiert, werde nach Ostern nochmal systematisch von vorn anfangen mit der Suche.
:
: Gruß
: Günther
Stimmt, der Fehler liegt nicht am Ruhestrom. 80 statt 100 mA ist völlig o.k., da dürfte auch noch nix mit Übernahmeverzerrungen passieren, da das noch im Toleranzbereich liegt.
Folgende Vermutung für das Pfeifen: Irgendwas mit Rückkopplung! Gut, das könnte glatt als 100--Frage durchgehen ;-). Das Problem ist, die Ursache zu finden.
Der auf den ersten Blick seltsame Effekt, daß bei verschiedenen Signalquellen das Koppeln mal auftritt und mal nicht liegt vermutlich an den Impedanzverhältnissen, d.h. am Widerstand am Eingang. Schließt man eine hochohmige Gitarre an, ist der Eingang viel empfindlicher für Rückkopplung als bei Anschluß des niederohmigen Empfängers der Sende-Anlage. Dessen Ausgangswiderstand schließt praktisch die rück-gekoppelte Spannung einfach kurz, der EIngang des verstärkers ist unempfindlich. Bei der Potisache kann das ähnlich sein, sind aber nur Vermutungen !
Ist es denn ein Eigenbau-Verstärker`? Dann könnte nämlich noch die Führung der Masse-Leitung das Problem sein ! Solche Pfeif-Effekte hatte ich öfters durch falsche Wahl der Masse-Punkte. So ein Endverstärker hat nämlich eine sehr hohe Schleifenverstärkung und da können kleinste Induktivitäten mit irgendwelchen Kapazitäten Schwingkreise bilden, die zu der beschriebenen Störung führen.
Gruß Ingo
: Bringt mich jetzt soweit, daß ich dieses Kapitel bei mir ausschließen kann. (Ruhestrom gemessen, war 80mA statt 100mA wie er sein sollte) Das hat aber auch nicht geholfen.
: Der Fehler, den ich habe ist: bei mehr als halb aufdrehen der Vorstufe gibts bei offenem Eingang bzw auch mit Gitarre drann ein Pfeifen so unter 1KHz. Gitarre über Sender - da wars weg.
: Hab da schon alles mögliche probiert, werde nach Ostern nochmal systematisch von vorn anfangen mit der Suche.
:
: Gruß
: Günther
Moin Ingo,
Das mit der Masseführung hatte ich auch schon im Auge.
Hab mitlerweile alles mögliche probiert. Jetzt isses an einem Punkt angelangt, wo es heißt erstmal 2 Tage liegen lassen, dann systematisch von vorn anfangen mit aufschreiben.
Werd mich dann wieder melden.
Gruß
Günther
Das mit der Masseführung hatte ich auch schon im Auge.
Hab mitlerweile alles mögliche probiert. Jetzt isses an einem Punkt angelangt, wo es heißt erstmal 2 Tage liegen lassen, dann systematisch von vorn anfangen mit aufschreiben.
Werd mich dann wieder melden.
Gruß
Günther