Was würdet ihr empfehlen, eine gitarre mit sitka-decke (yamaha fg 423 für 265Euro) oder eine mit engelmann-decke(yamaha fg 433 für 305Euro). Ich hab die Gitarre mit sitka-decke mal angetestet und ich fand sie echt cool, vor allem für den Preis. Die andere Gitarre gab´s leider nicht im Laden. Wo liegt denn so der Unterschied zwischen denen?
Die fg 433 hat glaub ich sonst nur optische extraas und kostet deshalb mehr
Danke für Antworten
Martin
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- (Westerngitarre)unterschied zwischen sitka und engelmann? - gestartet von martin84 12. März 2003 um 14:46h
- Re: (Westerngitarre)unterschied zwischen sitka und engelmann?
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falke
am 12. März 2003 um 15:06
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Manuel
am 12. März 2003 um 15:06
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Rodi
am 12. März 2003 um 15:26
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Manuel
am 12. März 2003 um 16:02
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Rodi
am 12. März 2003 um 16:14
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Rodi
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Manuel
am 12. März 2003 um 16:02
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falke
am 12. März 2003 um 15:08
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Manuel
am 12. März 2003 um 15:10
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Manuel
am 12. März 2003 um 15:10
- Re: (Westerngitarre)unterschied zwischen sitka und engelmann?
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Rodi
am 12. März 2003 um 15:26
- Re: (Westerngitarre)unterschied zwischen sitka und engelmann?
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falke
am 12. März 2003 um 15:06
Wo liegt denn so der Unterschied zwischen denen?
Tach Martin
Sitka wie Engelmann sind Nordamerikanische Fichtensorten. Fichte ist Standard als Tonholz für Decken von Akustikgitarren, manchmal Zeder, seltener Mahagoni, theoretisch geht aber alles, klingt dann halt immer ein bisschen anders, da gerade die Decke einen grossen Einfluss auf die Klangbildung bei Gitarren hat. Ähnlich dem Schlagfell bei einer Trommel.
Sitka und Engelmann sind beides qualitativ gute bis hochwertige Fichtensorten, hier gibt es aber auch Unterschiede die durch die Anzahl A'S dokumentiert sind. Je engwüchsiger und dichter bei konstanter Regelmässigkeit des Wuchses desto besser und ergo gesuchter und teurer.
Damit der Unterschied der beiden Fichtensorten zum tragen kommt müssen aber auch alle anderen bautechnischen Faktoren erstklassig sein. In dieser Preiskategorie wird dies wahrscheinlich noch nicht der Fall sein, was aber nicht heissen soll, dass es sich um schlechte Gitarren handelt.
Ich würde diejenige nehmen dir für dich besser klingt resp sich besser anfühlt.
Irgendwelche Einwände irgendjemand? Nein? Ok! :-))))
Gruss Manuel
Tach Martin
Sitka wie Engelmann sind Nordamerikanische Fichtensorten. Fichte ist Standard als Tonholz für Decken von Akustikgitarren, manchmal Zeder, seltener Mahagoni, theoretisch geht aber alles, klingt dann halt immer ein bisschen anders, da gerade die Decke einen grossen Einfluss auf die Klangbildung bei Gitarren hat. Ähnlich dem Schlagfell bei einer Trommel.
Sitka und Engelmann sind beides qualitativ gute bis hochwertige Fichtensorten, hier gibt es aber auch Unterschiede die durch die Anzahl A'S dokumentiert sind. Je engwüchsiger und dichter bei konstanter Regelmässigkeit des Wuchses desto besser und ergo gesuchter und teurer.
Damit der Unterschied der beiden Fichtensorten zum tragen kommt müssen aber auch alle anderen bautechnischen Faktoren erstklassig sein. In dieser Preiskategorie wird dies wahrscheinlich noch nicht der Fall sein, was aber nicht heissen soll, dass es sich um schlechte Gitarren handelt.
Ich würde diejenige nehmen dir für dich besser klingt resp sich besser anfühlt.
Irgendwelche Einwände irgendjemand? Nein? Ok! :-))))
Gruss Manuel
Moin Martin,
beides sind Fichtendecken, die Engelmann ist in den USA recht häufg im Einsatz und nicht so teuer wie eine gute europäische Fichte, aber besser als eine normale A-Fichte. Die Engelmanns sind in der Qualität sehr sehr unterschiedlich. Eine feinjährige Fichte von hoher Qualität (AAA) ist für akustische Gitarren das beste, was man bekommen kann. Dann gibt es noch Zeder und Pinienhölzer, die aber für besondere Instrumente verwendet werden.
In der Instrumenten-Entwicklung hat sich für die schwingende Resonanz-Decke im Laufe der Jahrhunderte auf Grund seiner klanglichen Eigenschaften vor allem ein Holz bewährt: Die europäische Fichte (picea abies). Massgebend sind dabei die günstigen Dämpfungseigenschaften. Sie hat ein gutes Verhältnis zwischen Steifigkeit, Masse und interner Reibung.
Die Energie der schwingenden Saite wird über den Steg an den Resonanzboden oder die Resonanzdecke abgegeben und danach in Schallwellen umgewandelt. Bei dieser Umwandlung sind die physischen Eigenschaften des verwendeten Holzes wesentlich für den Klang mitverantwortlich. Trotz Verwendung von verschiedenen anderen Tonhölzern bleibt Europäische Fichte mit seinen hervorragenden klanglichen Eigenschaften unbestritten. Der höhere Preis im Vergleich zu anderen Resonanzhölzern resultiert aus der geringen Ausbeute auf Grund der nicht verwertbaren Anteile (Äste, Harzgallen, etc.).
Die beiden Gitarren, die du hier anführst sind mit Decken aus der unteren bis mittleren Qualität gebaut. Das heisst nicht, das sie schlecht oder garnicht klingen. Es sind, sagen wir mal, Consumer Modelle.
Entscheide dich für die gitarre, die dir am besten gefällt, am besten in der Hand liegt und mit deren Klang Du gut klarkommst.
Nimm im Zweifel die "echt coole" mit optischen Extras. Dann passt das schon.
Eines Tages wirst Du vielleicht mal eine Ryan in die Finger bekommen, eine Collings oder eine Thompson.
Dann wirst Du entweder denken: geiles Ding das, muss ich haben - oder: jo, man, aber soviel anders als meine, klingt die auch nicht.
Beides ist OK.
groetjes von einem, der immer noch nicht die richtige hat.
andreas
beides sind Fichtendecken, die Engelmann ist in den USA recht häufg im Einsatz und nicht so teuer wie eine gute europäische Fichte, aber besser als eine normale A-Fichte. Die Engelmanns sind in der Qualität sehr sehr unterschiedlich. Eine feinjährige Fichte von hoher Qualität (AAA) ist für akustische Gitarren das beste, was man bekommen kann. Dann gibt es noch Zeder und Pinienhölzer, die aber für besondere Instrumente verwendet werden.
In der Instrumenten-Entwicklung hat sich für die schwingende Resonanz-Decke im Laufe der Jahrhunderte auf Grund seiner klanglichen Eigenschaften vor allem ein Holz bewährt: Die europäische Fichte (picea abies). Massgebend sind dabei die günstigen Dämpfungseigenschaften. Sie hat ein gutes Verhältnis zwischen Steifigkeit, Masse und interner Reibung.
Die Energie der schwingenden Saite wird über den Steg an den Resonanzboden oder die Resonanzdecke abgegeben und danach in Schallwellen umgewandelt. Bei dieser Umwandlung sind die physischen Eigenschaften des verwendeten Holzes wesentlich für den Klang mitverantwortlich. Trotz Verwendung von verschiedenen anderen Tonhölzern bleibt Europäische Fichte mit seinen hervorragenden klanglichen Eigenschaften unbestritten. Der höhere Preis im Vergleich zu anderen Resonanzhölzern resultiert aus der geringen Ausbeute auf Grund der nicht verwertbaren Anteile (Äste, Harzgallen, etc.).
Die beiden Gitarren, die du hier anführst sind mit Decken aus der unteren bis mittleren Qualität gebaut. Das heisst nicht, das sie schlecht oder garnicht klingen. Es sind, sagen wir mal, Consumer Modelle.
Entscheide dich für die gitarre, die dir am besten gefällt, am besten in der Hand liegt und mit deren Klang Du gut klarkommst.
Nimm im Zweifel die "echt coole" mit optischen Extras. Dann passt das schon.
Eines Tages wirst Du vielleicht mal eine Ryan in die Finger bekommen, eine Collings oder eine Thompson.
Dann wirst Du entweder denken: geiles Ding das, muss ich haben - oder: jo, man, aber soviel anders als meine, klingt die auch nicht.
Beides ist OK.
groetjes von einem, der immer noch nicht die richtige hat.
andreas
Irgendwelche Einwände irgendjemand? Nein? Ok! :-))))
:
:No Sir,
groetjes
andreas
:
:No Sir,
groetjes
andreas
: Irgendwelche Einwände irgendjemand? Nein? Ok! :-))))
: :
: :No Sir,
:
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: groetjes
:
: andreas
Hab ich auch gerade gedacht mit ein einem leichten Schmuzeln auf den Lippen. :-)))
Gruss Manuel
: :
: :No Sir,
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: groetjes
:
: andreas
Hab ich auch gerade gedacht mit ein einem leichten Schmuzeln auf den Lippen. :-)))
Gruss Manuel
Hallo Manuel
: Irgendwelche Einwände irgendjemand? Nein? Ok! :-))))
Klar doch... :-)))
Nicht Sorten, sondern Arten:
Engelmann-Fichte - Picea engelmannii, (Britisch Columbia, bis Kalifornien, Arizona, New Mexico).
Sitka-Fichte - Picea sitchensis, (Alaska bis Kalifornien).
Sorten sind Kulturformen von einer Art.
Gruss
Micha
Botanischer Garten *ggg*
: Irgendwelche Einwände irgendjemand? Nein? Ok! :-))))
Klar doch... :-)))
Nicht Sorten, sondern Arten:
Engelmann-Fichte - Picea engelmannii, (Britisch Columbia, bis Kalifornien, Arizona, New Mexico).
Sitka-Fichte - Picea sitchensis, (Alaska bis Kalifornien).
Sorten sind Kulturformen von einer Art.
Gruss
Micha
Botanischer Garten *ggg*
: Hallo Manuel
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: : Irgendwelche Einwände irgendjemand? Nein? Ok! :-))))
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: Klar doch... :-)))
: Nicht Sorten, sondern Arten:
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: Engelmann-Fichte - Picea engelmannii, (Britisch Columbia, bis Kalifornien, Arizona, New Mexico).
: Sitka-Fichte - Picea sitchensis, (Alaska bis Kalifornien).
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: Sorten sind Kulturformen von einer Art.
:
: Gruss
: Micha
:
: Botanischer Garten *ggg*
Zack, und wieder was gelernt. Tach Micha, du weisst doch, in Bio bin ich bis auf ein paar kleine feine Teilaspekte aus dem zwischenmenschlichen Bereich ne ausgewachsene Nuss :-)))
Bis bald, küss die Liebste und Gruss, Manuel
:
: : Irgendwelche Einwände irgendjemand? Nein? Ok! :-))))
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: Klar doch... :-)))
: Nicht Sorten, sondern Arten:
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: Engelmann-Fichte - Picea engelmannii, (Britisch Columbia, bis Kalifornien, Arizona, New Mexico).
: Sitka-Fichte - Picea sitchensis, (Alaska bis Kalifornien).
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: Sorten sind Kulturformen von einer Art.
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: Gruss
: Micha
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Zack, und wieder was gelernt. Tach Micha, du weisst doch, in Bio bin ich bis auf ein paar kleine feine Teilaspekte aus dem zwischenmenschlichen Bereich ne ausgewachsene Nuss :-)))
Bis bald, küss die Liebste und Gruss, Manuel
: ausgewachsene [...]
Immerhin! :-)))
Gruss
Micha
Ja, danke, mach ich. *g*
Immerhin! :-)))
Gruss
Micha
Ja, danke, mach ich. *g*