Hi,
vor ein paar Tagen ist mir was komisches passiert.
Ich spiel so schön leise vor mich hin.... in einer Spielpause (kurze) fängt es aus dem Lautsprechen plötzlich an etwas zu rauscheln (hört sich an, als hätte man einen Wasserkocher an - zum lachen, aber war so)
Um dem Geräusch nachzugehen hab ich die Gitarre bei Seite gestellt und dann mal vorsichtig an den Endröhren gewackelt - schon bei der ersten war das Geräusch direkt wech.
Hab dann (die Hand im Pulliärmel schützend) jede Röhre unter leichtem Druck einmal ein bissel bewegt.
Bislang ist das auch nicht mehr aufgetreten
Weiß jemand was das war/ gewesen sein kann?
Eventuell eine Röhre nicht 100% im Sockel, oder Verschmutzte Kontakte?
Ich hab zum Thema Pflege von Röhrenamps gelesen, daß man von Zeit zu Zeit die Röhrenkontakte mit Schmirgelpapier behandeln soll, sowie auch die Kontakte des Sockels (wobei ich nicht wüsste, wie ich mit Schmirgelpapier in die Kontaktlöcher der Sockel kommen soll)
Oder könnten die Kontakte ausgelutscht sein sodaß die Röhre leichter aus dem Sockel rückelt, bzw. nicht fest genug in den Kontakten sitzt und anfängt zu fluesen...?
Eventuell hat ja der ein oder andere schonmal ähnliche Erfahrung gemacht, bzw. kennt da was von.
bis dann
Oliver
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- (Amps) Wasserkochgeräusch - gestartet von Oliver 25. Februar 2003 um 15:26h
- Re: (Amps) Wasserkochgeräusch
- von
Tom(2)
am 25. Februar 2003 um 17:53
- Re: (Amps) Wasserkochgeräusch
- von
Oliver
am 25. Februar 2003 um 18:31
- Re: (Amps) Wasserkochgeräusch
- von
Oliver
am 25. Februar 2003 um 18:31
- Re: (Amps) Wasserkochgeräusch
- von
Tom(2)
am 25. Februar 2003 um 17:53
Hi Oliver,
ich denke, dass Du das Übel schon gefunden hast. Hast Du vielleicht gerade einen Röhrenwechsel hinter Dir? Bei mir war es so, dass eine der neuen Endröhren in zwei der Sockelpinhalterungen schlecht kontaktete - mit folgendem Resultat:
Ein leichtes, von Lautstärkeeinstellung unabhängiges "hissen", bratzeln, fiepen - recht hässlich anzuhören.
Etws wackeln an der Röhre führte zu einem lauten Störbrummen - die Röhre wurde sofort glüh-rot an den Blechen - ein paar Sekunden mehr und es hätte wahrscheinlich bösen Schaden irgendwo gegeben.
Fehlerursache: Die alten Röhren hatten etwas dickere Pins und deshalb die Halterung geweitet.
Einer der lose sitzenden Kontakte war dummerweise der, über den die Röhre den bias bekommt (laienhaft ausgedrückt) und ohne Kontakt einen bias von unendlich, also plötzlicher Röhrentot vorprogrammiert.
Bei näherer Untersuchung zeigte sich dann auch dass der Widerstand am Sockel jener Röhre (der Screen-Widerstand zum bias) auch defekt war.
Am Besten, Du drückst mit ner dicken Nadel oder den Messfühlern eines Multimeters die Kontakte in den Sockeln wieder zusammen/enger - aber Vorsicht!!!!! sorge vorher unbedingt für die Entladung der Kondensatoren (bei alten Fenderamps ausschalten ohne den Standby eingeschaltet zu haben, ansonsten mit einem Widerstand gegen Masse entladen.
gruss
Tom
ich denke, dass Du das Übel schon gefunden hast. Hast Du vielleicht gerade einen Röhrenwechsel hinter Dir? Bei mir war es so, dass eine der neuen Endröhren in zwei der Sockelpinhalterungen schlecht kontaktete - mit folgendem Resultat:
Ein leichtes, von Lautstärkeeinstellung unabhängiges "hissen", bratzeln, fiepen - recht hässlich anzuhören.
Etws wackeln an der Röhre führte zu einem lauten Störbrummen - die Röhre wurde sofort glüh-rot an den Blechen - ein paar Sekunden mehr und es hätte wahrscheinlich bösen Schaden irgendwo gegeben.
Fehlerursache: Die alten Röhren hatten etwas dickere Pins und deshalb die Halterung geweitet.
Einer der lose sitzenden Kontakte war dummerweise der, über den die Röhre den bias bekommt (laienhaft ausgedrückt) und ohne Kontakt einen bias von unendlich, also plötzlicher Röhrentot vorprogrammiert.
Bei näherer Untersuchung zeigte sich dann auch dass der Widerstand am Sockel jener Röhre (der Screen-Widerstand zum bias) auch defekt war.
Am Besten, Du drückst mit ner dicken Nadel oder den Messfühlern eines Multimeters die Kontakte in den Sockeln wieder zusammen/enger - aber Vorsicht!!!!! sorge vorher unbedingt für die Entladung der Kondensatoren (bei alten Fenderamps ausschalten ohne den Standby eingeschaltet zu haben, ansonsten mit einem Widerstand gegen Masse entladen.
gruss
Tom
Hi Tom,
dann wirds das wohl sein...
Ich werde das mal unter Berücksichtigung Deiner Sicherheitshinweise *brutzel - UUUUps, wer klopft denn da in meinem Brustkorb - mein Herz?* machen.
cu
Oliver
P.S.: der Vorbesitzer, bzw. Inzahlungnehmer (Laden) hab neue Vorstufenröhren und einen Satz gute aber kaum gebrauchte Röhren eingebaut - Klingen tuen die gut
dann wirds das wohl sein...
Ich werde das mal unter Berücksichtigung Deiner Sicherheitshinweise *brutzel - UUUUps, wer klopft denn da in meinem Brustkorb - mein Herz?* machen.
cu
Oliver
P.S.: der Vorbesitzer, bzw. Inzahlungnehmer (Laden) hab neue Vorstufenröhren und einen Satz gute aber kaum gebrauchte Röhren eingebaut - Klingen tuen die gut