Hi,
ich bin auf der Suche nach gebräuchlichen Akkordsubstitutionen.
Also beispielsweise:
Dominant7->Dominant7 (b5 höher) - Beispiel:G7->C#7
Dominant7->moll7 (5 höher) - Beispiel:G7->dm7
Ebenfalls - eigentlich vor allem - such ich nach "identischen Akkordpaaren". Ich hab z.B. im Kopf, dass ein moll7b5 unter Berücksichtigung gewisser Optionen irgendeinem 6-er Akkord entspricht usw... davon muss es noch 4, 5 wichtige Akkordpaare geben, leider find ich nirgends eine Übersicht darüber.
Danke & Gruß, Oli
Übersicht
- (Harmonielehre) Akkordsubstitution - gestartet von Oli 25. Dezember 2002 um 15:31h
- Re: (Harmonielehre) Akkordsubstitution
- von
woody
am 25. Dezember 2002 um 17:05
- Re: (Harmonielehre) Akkordsubstitution
- von
Oli
am 25. Dezember 2002 um 17:25
- Re: (Harmonielehre) Akkordsubstitution
- von
Oli
am 25. Dezember 2002 um 17:25
- Re: (Harmonielehre) Akkordsubstitution
- von
Matthias
am 25. Dezember 2002 um 16:43
- Re: (Harmonielehre) Akkordsubstitution
- von
Oli
am 25. Dezember 2002 um 17:20
- Re: (Harmonielehre) Akkordsubstitution
- von
Oli
am 25. Dezember 2002 um 17:20
- Re: (Harmonielehre) Akkordsubstitution
- von
woody
am 25. Dezember 2002 um 17:05
Hallo,
leider kann ich Dir auch nicht helfen, bin aber neugierig.
Und es ist absolut nicht ironisch, gehässig, sarkastisch oder sonstwie gemeint, wenn ich jetzt frage, wozu Du das brauchst.
Wenn ein Stück Musik notiert ist, sehe ich die Akkkorde und wenn ich etwas "komponiere" (vulgo: Liedchen schreibe), dann gehe ich da über das Ohr ran.
Gruß
Matthias
leider kann ich Dir auch nicht helfen, bin aber neugierig.
Und es ist absolut nicht ironisch, gehässig, sarkastisch oder sonstwie gemeint, wenn ich jetzt frage, wozu Du das brauchst.
Wenn ein Stück Musik notiert ist, sehe ich die Akkkorde und wenn ich etwas "komponiere" (vulgo: Liedchen schreibe), dann gehe ich da über das Ohr ran.
Gruß
Matthias
Hi Oli,
schau mal in Frank Haunschilds "Neue Harmonielehre" Bd. II ,Ama-Verlag da steht viel an Akkordsubstitutionen drin, ist aber nicht ganz ohne.
Wenn Du in den Basics nicht trittfest bist, solltest Du besser mit Bd I anfangen. Sehr knapp, sehr dicht, aber gut.
Was Deine Akkorde angeht, dein G7->C#7, das wäre eine Tritonussubstitution, die macht man aber eigentlich immer mit alterierten Akkorden oder zumindest 7#11ern.
Den Dominantseptakkord kann man nicht so ohne weiteres durch den m7 auf der Quinte ersetzen, da geht Dir nämlich die Terz flöten und somit der Tritonus als charakteristisches Intervall des D7. Gebräuchlich ist allerdings die s.g. verkürzte Dominante, sprich der m7b5 (Verminderter Akkord) auf der Terz, in Deinem Falle also: G7->hm7b5.
Den (äolischen) m7-Akkord kann man als eine Umkehrung des (ionischen) maj Akkordes auffassen, also C6->am7 = C/A
Falls Du Dich damit ernsthaft beschäftigen willst, empfehle ich Dir o.g. Buch, ansonsten hilft in vielen Fällen auch selber nachdenken...
Gruß,
Woody
schau mal in Frank Haunschilds "Neue Harmonielehre" Bd. II ,Ama-Verlag da steht viel an Akkordsubstitutionen drin, ist aber nicht ganz ohne.
Wenn Du in den Basics nicht trittfest bist, solltest Du besser mit Bd I anfangen. Sehr knapp, sehr dicht, aber gut.
Was Deine Akkorde angeht, dein G7->C#7, das wäre eine Tritonussubstitution, die macht man aber eigentlich immer mit alterierten Akkorden oder zumindest 7#11ern.
Den Dominantseptakkord kann man nicht so ohne weiteres durch den m7 auf der Quinte ersetzen, da geht Dir nämlich die Terz flöten und somit der Tritonus als charakteristisches Intervall des D7. Gebräuchlich ist allerdings die s.g. verkürzte Dominante, sprich der m7b5 (Verminderter Akkord) auf der Terz, in Deinem Falle also: G7->hm7b5.
Den (äolischen) m7-Akkord kann man als eine Umkehrung des (ionischen) maj Akkordes auffassen, also C6->am7 = C/A
Falls Du Dich damit ernsthaft beschäftigen willst, empfehle ich Dir o.g. Buch, ansonsten hilft in vielen Fällen auch selber nachdenken...
Gruß,
Woody
Hi Matthias,
Wenn ein Stück Musik notiert ist, sehe ich die Akkkorde und wenn ich etwas "komponiere" (vulgo: Liedchen schreibe), dann gehe ich da über das Ohr ran.
Wirklich brauchen tu ich das nicht.
Ich nehm z.Zt. an nem recht jazzlastigen Kurs teil, im Moment ist Pause und ich möchte u.a. dieses Thema nachholen. Insgesamt ist das Niveau des Kurses sehr hoch für mich; bei einigen Sachen fällt's mir schwer, abzuschätzen, inwiefern ich sie jemals in der Praxis werde anwenden können und wollen - daher versuch ich halt, soviel wie möglich aufzuschnappen. Hinterher kann ich dann immer noch entscheiden, was ich weiterverfolge oder auch ganz fallenlasse.
Substitutionen sind zum einen nützlich, um Variationen in die Akkordfolge eines Stückes zu bringen. Beispiele: Tritonussubstitution: II-V-I in C-Dur. Man nimmt die V(G7), spielt statt dessen den Dom.7 einen Tritonus entfernt (C#7) und hat nun eine chromatische Linie. Anderes Beispiel: Die V in Dur durch IVm ersetzen; z.B. in einer I-IV-V-I.
Klingt automatisch nach einer nicht ganz unbekannten englischen Gruppe.
Verwandtes Thema: Triads, das Zerlegen eines Mehrklangs in Dreiklänge. Einen lange gehaltenen E7 kannst Du z.B. dadurch auflockern, dass Du zwischen D und E wechselst (während alle Anderen weiter E7 spielen). Grund: D und E gleichzeitig gespielt ergeben nen E7 mit Optionen.
Die "austauschbaren" Akkorden sind wohl nützlich beim Analysieren von Songs und dem Finden einer passenden Skala - (ein scheinbar tonartfremder Akkord wird plötzlich diatonisch).
Wie gesagt, ob ich das jemals ernsthaft brauchen kann, weiss ich nicht. Und was ich dir hier als Beispiele geschildert hab, ist eigentlich schon mein ganzes Wissen darüber.
Gruß, Oli
Wenn ein Stück Musik notiert ist, sehe ich die Akkkorde und wenn ich etwas "komponiere" (vulgo: Liedchen schreibe), dann gehe ich da über das Ohr ran.
Wirklich brauchen tu ich das nicht.
Ich nehm z.Zt. an nem recht jazzlastigen Kurs teil, im Moment ist Pause und ich möchte u.a. dieses Thema nachholen. Insgesamt ist das Niveau des Kurses sehr hoch für mich; bei einigen Sachen fällt's mir schwer, abzuschätzen, inwiefern ich sie jemals in der Praxis werde anwenden können und wollen - daher versuch ich halt, soviel wie möglich aufzuschnappen. Hinterher kann ich dann immer noch entscheiden, was ich weiterverfolge oder auch ganz fallenlasse.
Substitutionen sind zum einen nützlich, um Variationen in die Akkordfolge eines Stückes zu bringen. Beispiele: Tritonussubstitution: II-V-I in C-Dur. Man nimmt die V(G7), spielt statt dessen den Dom.7 einen Tritonus entfernt (C#7) und hat nun eine chromatische Linie. Anderes Beispiel: Die V in Dur durch IVm ersetzen; z.B. in einer I-IV-V-I.
Klingt automatisch nach einer nicht ganz unbekannten englischen Gruppe.
Verwandtes Thema: Triads, das Zerlegen eines Mehrklangs in Dreiklänge. Einen lange gehaltenen E7 kannst Du z.B. dadurch auflockern, dass Du zwischen D und E wechselst (während alle Anderen weiter E7 spielen). Grund: D und E gleichzeitig gespielt ergeben nen E7 mit Optionen.
Die "austauschbaren" Akkorden sind wohl nützlich beim Analysieren von Songs und dem Finden einer passenden Skala - (ein scheinbar tonartfremder Akkord wird plötzlich diatonisch).
Wie gesagt, ob ich das jemals ernsthaft brauchen kann, weiss ich nicht. Und was ich dir hier als Beispiele geschildert hab, ist eigentlich schon mein ganzes Wissen darüber.
Gruß, Oli
Hi Woody,
:Wenn Du in den Basics nicht trittfest bist, solltest Du besser mit Bd I anfangen. Sehr knapp, sehr dicht, aber gut.
Werd ich tun.
Was Deine Akkorde angeht, dein G7->C#7, das wäre eine Tritonussubstitution,
Das war mir klar...
die macht man aber eigentlich immer mit alterierten Akkorden oder zumindest 7#11ern.
...das nicht;-(
:Den Dominantseptakkord kann man nicht so ohne weiteres durch den m7 auf der Quinte ersetzen, da geht Dir nämlich die Terz flöten und somit der Tritonus als charakteristisches Intervall des D7.
Hmm. Hatte dieses Beispiel aus nem US-Forum, mich damit aber noch nicht beschäftigt.
Danke, Oli
:Wenn Du in den Basics nicht trittfest bist, solltest Du besser mit Bd I anfangen. Sehr knapp, sehr dicht, aber gut.
Werd ich tun.
Was Deine Akkorde angeht, dein G7->C#7, das wäre eine Tritonussubstitution,
Das war mir klar...
die macht man aber eigentlich immer mit alterierten Akkorden oder zumindest 7#11ern.
...das nicht;-(
:Den Dominantseptakkord kann man nicht so ohne weiteres durch den m7 auf der Quinte ersetzen, da geht Dir nämlich die Terz flöten und somit der Tritonus als charakteristisches Intervall des D7.
Hmm. Hatte dieses Beispiel aus nem US-Forum, mich damit aber noch nicht beschäftigt.
Danke, Oli