Aussensaiter Forum

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(saiten) tt, galli & ich

hi alle,

schon seit langen bespiele ich meine prime-gitarre & t-banjo mit ghs-saiten.

es war/ist wieder einmal saitenwechsel angesagt & siehe da, ein saitenthema tauchte wie gerufen im forum auf.

mal die hp vom tt besucht; interessant, der text auch.

meine ghs professional bright bronze avisiert die heavy gauge 014-060. ein email an tt mit der anfrage ob´s auch galli so was liefern kann, wurde negativ beschieden.

da aber die galli ls 30 m die phosphor bronze ist, könnte ich nicht wiederstehen & bestellte, wie üblich, zwei sätze davon. eine email-autragsbestätigung kamm selbstredend auch gleich.

die post ist da.

inhalt: eine rechnung mit der üblichen aufforderung bei gelegenheit die summe zu überweisen, zwei infoblätter & die ware.

zusatzinhalt: 1x ls 30 m, 1x kasho n° 5l atsui, 1x kasho n° 15 atsui - feinstes zelluloid - ich fühle mich wie vor 40 jahren ;o)

da guckte ich aber dumm aus der wäsche ! ein nachschlag wie beim händler um die ecke ? oder was ! soweit so gut; hab mich wieder eingekriegt.

alte saiten runter; bei der gelegenheit ein allg. check wie, mechaniken, sattel, steg, saitenhalter, body, hals = alles ok.

neue saiten drauf; ein ton tiefer stimmen & stehen lassen. nach eine weile dann die orig. stimmung = es hält.

meine rechte hand voll in aktion, die linke macht sowieso die ganze mensur unsicher, klingt ok. nachstimmen & wieder "drauf" = die stimmung hält. pause. jetzt ist die dynamik mal dran. bin zufrieden.

fazit meinerseits:

tt - geht klar
galli - geht klar

bis neulich.

emil

Re: (saiten) tt, galli & ich

Hi Emil,

: tt - geht klar

kann ich bestätigen, ich hab auch Dienstag Nachmittag ein paar Sachen online bestellt, kurz darauf kam eine Dankes-Mail. Für eine "richtige" Auftragsbestätigung fehlte die Angabe der bestellten Sachen, aber das soll kein Gemecker sein, allenfalls ein Verbesserungsvorschlag. Heute kam das Zeugs an, plus ein paar nette Plektren, die ich noch nicht hatte. Nett. Ich bin sehr zufrieden.

Die Galli-Saiten hab ich noch nicht aufgezogen, aber schonmal in die Tüten reingeschaut, Fazit: alle Wicklungen sitzen bombenfest. :-)

Plektren: ich bin zwar nicht so ein Plektren-Freak wie Matthias, probiere aber für die Akustische immer mal wieder gern was Neues aus. Für die Elektrische verwende ich seit Jahren meine Dunlop Jazz III und brauch nix anderes. Ein paradiesischer Zustand, und natürlich viel zu schön, um allzu lange wahr zu sein ;-) naja jedenfalls hab ich mir mal eine Handvoll dieser Pickboy Edge Carbon Picks bestellt. Und die sind geil, etwas größer und griffiger als die Jazz III, bieten aber trotzfem die gleiche Kontrolle und vermitteln mir das gleiche liebgewonnene Spielgefühl. Fein.

AxWax: Yeti hatte es schon bejubelt, er hat recht. Geiles Zeugs. Meine Paula flutscht, daß es nur so eine Wonne ist.

Gut jetzt. Pflicht ruft.

Keep buyin'
Toylieb (Reklame-Wochen)

Re: (saiten) tt, kasho pleks & ich

: 1x kasho n° 5l atsui, 1x kasho n° 15 atsui - feinstes zelluloid - ich fühle mich wie vor 40 jahren ;o)

Moin moin -

angefixt durch den Plek-G.A.S. Experten, der mich unlängst mit einem Carepaket allerfeinster Kleinigkeiten beglückte, fand ich "mein" neues Lieblingsplektrum, das "Kasho No. 5 atsui".

Der Weg dahin war allerdings etwas beschwerlich. Noch vor wenigen Wochen hatte ich mit Matthias eine kleine Diskussion am Telefon zum Thema Plektren. Ich hatte gerade das Kasho aus Matthias seinem Care Paket getestet und war nicht wirklich richtig glücklich. Die 1 mm Jim Dunlop Nylons, die ich seit ungefähr 2 Jahren spiele (davor waren es die Big Stubby's 3 mm) lagen einfach zu vertraut in der Hand...

Ein paar Tage später hatte ich durch Zufall nur das Kasho Plek bei einer Probe zur Hand. Bei der Probe fiel mir etwas auf, was ich bei meinen Jim Dunlops immer etwas vermißt habe: bei kombinierten Plek/Finger Pickings klang die mit dem Plek gespielte Saite zwar immer lauter/knalliger als die "gefingerten" Saiten (ich benutze bei Fingereinsatz nicht die Fingernägel sondern ausschließlich die Fingerspitze)... aber bei dem Kasho klangs plötzlich nicht nur "lauter" sondern es "passte" sich auch dem "natürlichen" Charakter des Fingerpickings an. Zuhause hab ich dann nochmal eingehend getestet und nach einer halben Stunde war klar: ich habe ein neues Lieblingsplektrum. Am einfachsten ist vielleicht der Unterschied zum Nylon Dunlop folgendermaßen zu beschreiben: das JD macht beim Anschlag "plik" wärend das Kasho "plok" macht. Der Ton kommt direkter (auch sicher bedingt durch das steifere Material (0,25 mmm dicker als das JD) aber allein die Dicke macht es nicht. Im Vergleich zu den Big Stubbys (3 mm) behält auch hier das Kasho atsui die Nase vorn. Der Anschlag kommt genauso direkt wie der des 3 mm Stubbys, aber der Ton hat mehr "Fleisch".

Natürlich kann man sich trefflich drüber streiten ob Plektren bei der Tonbildung eine so entscheidende Rolle haben, oder ob man sich hier im "Graswachsen"-Bereich befindet. Als passionierter Fingerpicker bin ich aber der Meinung das es schon erheblich ist "wie", "wo" und "was" die Saite zum Schwingen bringt. Und in der Kombination "Finger/Plektrum" ist fallen die Unterschiede von Nylon zu Zelluloid für mich sehr deutlich aus.

Das Problem "Griffigkeit" (wer die 1 mm JD's kennt weiß das sie eine geriffelte Grifffläche haben) hab' ich mit einem Bürolocher gelöst (mir fiel auf das Matthias viele Pleks einfach an der Grifffläche mit einem Bürolocher "gepierct" hat). Ein Loch rein erspart langes gefeile und geschmirgel...

slide on ...
bO²gie

PS: So wird das bei mir nie was mit den Erstpostings ;-)

Re: (saiten) tt, kasho pleks & ich

Hi.

Absolute Zustimmung was das Kasho betrifft. Ich wechsele zwischen Clayton Ultems und Kashos. Claytons sind meine Standardpicks aber da sie sehr klar und direkt klingen, bringen Kashos gerne wieder etwas den jazzigeren Anschlag. Der sanftere, wärmere Klang zum definierten, bestechenden "klick" der Claytons, der widerum bei Zerre besser kommt. Ein schönes Team.


Gruß,
groby
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