Hi,
wegen akuter Nachfrage, der Herren Yeti und DelPedro, werde ich hier meine ultimative Pichguard-bearbeitungs-technik niederschreiben (jetz übertreibt er aber wieder).
Am besten ist natürlich, wie schon gesagt, eine Oberfräse plus Schablonen. Ist uns aber definitiv zu aufwendig, lohnt erst ab 10 Pickguars aufwärts, und da wir ja sowieso immer was anderes machen wollen brauch wir das nicht.
Ich verwende eine Laubsäge, verschiedene Feilen (flach, halbrund, rund), Schleifpapier (in Deutschland nennt sich das afaik "Sandpapier")(für gut zugängliche Stellen tut auch mein Bandschleifer gute Dienste, den hat aber nicht jeder...:-P ), und einen guten Schraubstock mit Schonbacken.
Aufgezeichnet wird mit einem beliebigen Stift, ausgeschnitten mit der Laubsäge, je genauer desto besser. Die Öffnungen für die PU´s werden an den Ecken mit einem passendem Bohrer (ideal Holzbohrer - die schneiden auch Plastik - mit Zentrierspitze) aufgebohrt, so braucht man nur noch die geraden Seiten zu schneiden. Danach wird gefeilt und geschmirgelt bis alles schön passt und sitzt und eine Ansehliche Optik hat. Gerade Feilen kann man am besten, wenn man das Pichguard in eien Schraubstock mit Schonbacken einspannt, und selbige als Anschlag benutzt - geht bei mir super. Ecken und Rundungen mit den verschiedenen Feilen schön nachputzen, damt die Kanten schön gleichmässig werden, ich verwende zum Finishen feines Sandpapier. Die Kanten werden mit der Flachfeile und etwas Augenmaß (in den Rundungen mit den Halbrund oder Rundfeile) gebrochen (geht mit eine wenig Übung schneller und besser als man glaubt), Nacharbeiten wieder mit feinem Schleifpapier, Dremel geht glaube ich nicht gut, ausser man hat eine sehr, sehr ruhige Hand....;-)
Ist zwar alles sehr dilledantisch, und garnicht professionell, für mich langst aber, und warscheinlich habt Ihr das eh schon alles gewusst....
Rock on, Billy